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Soulbeauty - Yoga, Spiritualität, gesundes Leben, Liebe und Persönlichkeitsentwicklung // Christine Raab

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Rank #1: Kristin Woltmann im Interview – Über die weibliche Energie

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Heute möchte ich wieder eine ganz besondere Podcast Folge mit dir teilen! Mit Kristin Woltmann spreche ich über Weiblichkeit, weibliche Energien und warum man diese als Frau durchaus zelebrieren kann.

Als Female Empowerment Coach & Business Mentorin unterstützt und ermutigt Kristin Woltmann Frauen bei ihrer beruflichen und persönlichen Selbstverwirklichung. Denn sie lebt und liebt echtes Female Empowerment! Deshalb lautet ihre Mission: Werde die Frau, die du wirklich sein willst! Ob in deinem Traumjob oder in deinem eigenen Herzensbusiness, das zu 100% dir entspricht! 

Podcast Interview mit Kristin Woltmann

Christine:    Heute steht ein ganz besonderes Interview an! Heute habe ich so einen kleinen „Fangirl“ Moment, denn ich habe Kristin Woltmann hier bei mir im Podcast. Ihr folge ich gefühlt schon seit einer Ewigkeit, seit Jahren, auf ihrem damaligen Blog Eat Train Love. Vielleicht könnt ihr das bisschen nachvollziehen, dass, wenn man jemanden schon so lange verfolgt, man das Gefühl hat, man kennt die Person total, stellt sie aber auch gleichzeitig ein bisschen auf einen Sockel und kriegt dann irgendwann diesen Stareffekte. Und so ging es mir jetzt auch. Ich dachte also, ich frag mal an und war aufregend und dann kam „Ja, okay, können wir machen.“ Und dann war ich so ein bisschen „happydance-mäßig“.

Von daher: Kristin, ganz herzlich willkommen Ich freue mich mega, dass du da bist. Stell dich einfach gerne selbst nochmal vor Wer bist du? Was machst du? Was hat es mit Eat Train Love auf sich und wo ist die Reise heute hingegangen?

Kristin:        Erstmal vielen vielen Dank, dass ich dabei sein darf, weil ich sehe das nicht so, dass ich auf einem Sockel stehe oder stehen möchte, sondern ich finde es auch mal schön, Interviews zu führen oder auch andere mit dem was ich mache zu bereichern und das weiterzugeben. Von daher freut es mich, dass du mich eingeladen hast und freue mich auf das Interview.

Zu mir ganz kurz: Ich bin Kristin Woltmann Ich Female Empowerment Coach und Business Mentorin und ich bin schon relativ lange in der Online-Welt unterwegs. aber mit unterschiedlichen Projekten. Ich bin ursprünglich 2012 mit meinem Blog gestartet – das war einer der ersten Healthy Living Blogs in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum – weil ich damals meine Ernährungsweise und meine Bewegung und all dieses umgekrempelt habe, meinen ganzen Lebensstil. Und ja, man glaubt es kaum, heute gibt es ja tausende Blogs. Aber es gab sehr sehr wenig zu diesem Thema, maximal eine Handvoll.

In Amerika gibt es extrem viele und ich finde es super wertvoll, was ich gelernt habe von amerikanischen Bloggerinnen und dachte mir nur. dass kannst du doch auch machen. Ich habe im Grunde von meiner Reise erzählt. Eigentlich nur als Tagebuch gedacht, was ja auch Weblog heißt letztendlich, ist dann aber zu einem der größten Healthy Living Blogs im deutschsprachigen Raum geworden in 1-2 Jahren. Es hat dann ein paar Jahre gedauert, dann ist es von dem nebenberuflichen Business übergegangen in ein Vollzeitbusiness, dann aber komplett mit dem Thema Coaching. Also ich habe diverse Coaching-Aus- und Fortbildung gemacht.

Mein Podcast Celebrating Yin ist heute mein Hauptmedium. Eat Train Love gibt es auch immer noch, da schreibe ich auch immer noch, das ist aber eher wieder mehr mein Hobby geworden, sodass das Coaching Business jetzt eigentlich im Vordergrund steht. Ich habe mich da ganz stark darauf spezialisiert Frauen zu unterstützen in ihre Kraft zu kommen, das große Thema Selbstverwirklichung anzugehen, weil das für mich auch ein ganz wichtiger Schritt in meinem Leben war. Es ist mir einfach eine Freude, anderen Frauen dabei zu helfen. Da durfte ich und darf ich sehr vielen Frauen helfen auf dem Weg. Und das ist das was ich heute mache.

Christine:    Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, seit wann ich dir da folge auf Eat Train Love. Aber ich weiß, es ist schon ewig. War dieses ganze Thema Frausein, Weiblichkeit damals dann auch schon präsent oder hat sich das eher im Laufe der Zeit entwickelt? Oder waren da einfach viele Frauen, die dir gefolgt sind und es hat sich dann von selbst in diese Richtung entwickelt?

Von Eat Train Love zu Celebrating Yin

Kristin:        Es war tatsächlich ein persönliches Thema von mir. Damals war ich ja auch noch als Angestellte Vollzeit tätig und war so ein klassischer Karriere-Mensch. Ich wollte da schnell vorankommen. Ich bin recht zügig Nachwuchs-Führungskraft geworden, hatte da auch eine gute Karriere vor Augen in dem Konzern, in dem ich damals tätig war, habe aber gemerkt, dass ich mich dabei komplett auf der Strecke verloren habe und das war auch das, was mich dann zu meiner persönlichen Geschichte getrieben hat und auch das Thema Weiblichkeit reingebracht hat.

Ich habe mich halt immer gefragt, warum das eigentlich so ist. Ich war damals auch auf diversen Seminaren und bei einem Seminar ging es um das Thema männliche und weibliche Energien. Da wurden wir eingeladen, mal ganz spielerisch zu gucken, wo wir denn so sind – mehr in der männlichen Energie oder mehr in diesen Weiblichen. Das Männliche ist eher so dieses Machen, Planen, Strategien und das Weibliche ist halt eher dieses Intuitive, sehr Sanfte, Vertrauensvolle.

Der Trainer hat uns damals ein paar Fragen gestellt und ich dachte mir so: ich kann gar nicht sagen, dass ich überhaupt auf der weiblichen Seite bin. Irgendwas stimmt mit mir nicht. Ich habe mich komplett in diesem männlichen Anteil wiedergefunden. Das hat mich zum Nachdenken gebracht und auch so neugierig gemacht, dass ich angefangen habe, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ich habe festgestellt, dass es nicht nur mir so geht als Frau, sondern ganz vielen Frauen so geht, dass wir im Grunde versuchen bessere Männer zu sein und mit vielen männlichen Qualitäten, männlichen Energien unterwegs sind.

Und das hat gar nicht so sehr mit Mann und Frau zu tun, weil die Energien haben wir alle irgendwo in uns. Aber gerade, wenn wir Frauen sehr sehr stark in diesen männlichen Anteilen unterwegs sind, dann verlieren wir eben einen großen Teil von uns selbst, nämlich unsere Weiblichkeit. So ist es im Grunde mein persönliches Thema geworden. Ich habe mich gefragt, wie ich eigentlich wieder in diese weibliche Energie zurückkomme und mit dem, was ich herausgefunden habe, habe ich dann einen Podcast gestartet.

Christine:    Würdest du sagen, dass das eine berufsspezifische Sache ist? Das man eher sagt, in diesen Berufen beispielsweise sind Frauen überwiegend in der männlichen Energie? Zum Beispiel als Bänker oder in solchen Bereichen und in anderen Berufen ist es eher nicht so? Oder würdest du sagen, es ist total egal welcher Beruf, es ist ein gesellschaftliches Problem, dass Vieles so männlich ist?

Ist das ein gesellschaftliches Problem?

Kristin         Es ist eher ein gesellschaftliches Problem. Ich denke, man kann es schon auch in manchen Berufen stärker wiederfinden, in vielleicht auch eher männlich geprägten Berufen. Es ist aber trotzdem auch ein gesellschaftliches Thema. Wenn man sich das mal anguckt, gerade diese männlichen Prinzipien, so etwas wie dieses Machen, das Planen und Strategien haben, kontrollieren, konkurrieren. Das sind alles so Dinge, die oft gutgeheißen werden. Man sagt so klassische Sprüche wie „Erfolg hat drei Buchstaben: TUN“.

Das sind alles so Sachen, die sehr sehr positiv bei uns in der Gesellschaft anerkannt werden und wo Menschen einfach super hinterher sind. Die anderen Qualitäten, also so etwas wie Intuition, Vertrauen, aber auch kooperieren – das kommt halt oft zu kurz, weil es als sehr schwach empfunden wird. Da geht es mehr um wirklich fühlen. Wie gesagt, es ist nicht das eine besser als das andere. Überhaupt nicht. Wir haben hier ein unglaubliches Ungleichgewicht in der Gesellschaft bzw. vermutlich in jedem von uns drin. Und die Aufgabe wäre es, es wieder ins Gleichgewicht zu bringen wie man Yin und Yang z. B. ja auch kennt. Es ist ja nicht so, dass der ganz kleine Teil Yin ist und der Riesenteil ist Yang, sondern es ist genau ausgeglichen. Das wäre das Ziel für jeden von uns, aber eben auch gesellschaftlich gesehen.

Christine:    Das sehe ich auch so. Ich arbeite ja auch sehr viel mit Energien im Yoga Bereich, auch im Coaching Bereich und auch mit diesem weiblichen/männlichen Aspekt. Und ich merke dann ganz oft, wenn ich mit Leuten im Gespräch darüber bin, das es – glaube ich – insgesamt ein Problem ist und gar nicht speziell ein Frauenproblem, sondern dass es für Männer oft genauso gilt. Dass da auch wirklich diese Stereotypen, die wir haben, zwar auf der einen Seite wichtig sind und auch irgendwie dazugehören. Wenn man jetzt von diesen männlichen und weiblichen Energien spricht, ist es ja häufig so, dass das wirklich ganz Klischeemäßig gesehen wird und dass sich gleichzeitig diese Standardisierungen nicht mehr so konkret sagen lassen. Wie gehst du damit um? Wie siehst du das? Was ist für dich weibliche Energie? Was bedeutet dann Frausein sein, was bedeutet Mann sein?

Kristin:        Erstmal gebe ich dir recht, es ist auf jeden Fall nicht nur ein Frauenthema. Es ist letztendlich egal, ob wir Mann oder Frau sind. Wir tragen beide Energien in uns. Und für jeden von uns sollte es das Ziel sein, beide Energien ausgeglichen in uns zu haben. Auch Männer haben auf jeden Fall das Thema.

Es ist aber schon so, dass wir Frauen eher aus dieser Yin-Energie kommen. Und wenn wir sehr viel von der Yang-Energie übernehmen und uns da zu Hause finden im Job vielleicht gerade verlangt wird, weil dann kommt genau das Gefühl, dass man sich leer fühlt und keine Anbindung mehr hat. Und bei den Männern ist es so, dass sie mehr im Yang sind, aber die sind da mehr zu Hause. Die haben quasi noch so ein bisschen ihre Wurzel da, können auch teilweise viel besser damit umgehen. Mit Konkurrenz oder mit diesem Machen.

Aber trotzdem, wenn sie zu viel davon haben, fühlen sie sich eben auch nicht wohl. Aber sie haben dann nicht so dieses Entwurzelungsgefühl wie wir. Viele beschreiben das auch genau so. Sie merken, dass sie im Ungleichgewicht sind. Für Frauen ist es oft einfach ein größeres Thema. Was ist denn mit unserer Weiblichkeit? Dafür gibt es auch keine Standarddefinition, sondern für jeden von uns ist es was anderes.

 

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Christine:    Ja spannend Das empfinde ich auch so. Aber gefühlt passiert da wirklich viel. Hast du ausschließlich Frauen im Coaching oder auch Männer?

Kristin:        Ich habe eigentlich ausschließlich Frauen im Coaching. Ganz einfach aus der Sache der Natur heraus. Wenn ich von Female Empowerment spreche, dann fühlen sich da halt eher Frauen mit angesprochen. Es gibt aber auch männliche Podcast-Hörer. Celebrating Yin richtet sich zwar auch nur an Frauen, aber ich habe durchaus auch einige männliche Podcast-Hörer, die das auch schätzen.

Christine:    Das geht mir auch so. Ich richte mich zwar auch immer gezielt eher an Frauen, weil ich mich da auch eher zuhause fühle. Aber klar, man will den Männern natürlich nicht verbieten, den Podcast zu hören. Das heißt, wenn jetzt Frauen das Gefühl haben, dass sie nicht so genau wissen, wo sie hinwollen und würden sich jetzt von dir unterstützen lassen wollen: machst du das dann ausschließlich online oder auch offline? Wie macht man das am besten? Meldet man sich einfach erstmal bei dir und sagt „Ich habe das Problem“ Oder wann kommt man zu dir?

Kristin:        Viele starten tatsächlich über den Podcast. Ich spreche über viele Themen, von Persönlichkeitsentwicklung bis Business. Und wenn man dann mehr möchte, gibt es Online-Kurse von mir. Es gibt aber auch 1:1 Coachings. Gerade im Business-Bereich arbeite ich auch mit einigen Frauen daran, ihr Business aufzubauen. Ich arbeite momentan nur online. Aber es sind auch durchaus mal Workshops geplant.

Nach wie vor Eat Train Love Themen

Christine:    Ich gehe mal davon aus, dass die anderen Themen, die bei Eat Train Love sehr groß im Fokus waren – sich gesund ernähren, Yoga, Gesundheit usw. – bei dir wahrscheinlich auch noch eine große Rolle spielen, oder?

Kristin:        In meinem Leben auf jeden Fall. Ich lebe immer noch heute nach wie vor Eat Train Love. Nur weil ich nicht mehr darüber schreibe oder keine Yoga Videos drehe, heißt das nicht, dass ich nicht mehr so lebe. Für mich ist es wirklich ein Lifestyle geworden, den ich mir über die Zeit aufgebaut habe und den auch viele Frauen schätzen. Eat Train Love hatte damals auch überwiegend weibliche Leser, aber auch männlich. Und jeder hat sich das mitgenommen, was für ihn das Wichtige daran war. Ich denke schon, dass das Interesse von Frauen sehr groß dran ist. Gerade diese gesundheitlichen Themen. Aber es gibt auch viele Männer, die sehr aufgeschlossen und dankbar für diese Themen sind.

Christine:    Was mir die letzten Jahre ganz krass aufgefallen ist bei ganz vielen von diesen überwiegend männlichen „Business-Gurus“: die haben immer alle sowas erzählt wie „nachts nur drei Stunden schlafen“. Und „Das muss halt alles gemacht werden, damit es irgendwie auf Voran geht“ und so weiter. Und jetzt irgendwie – so 2-3 Jahre später – propagieren die alle in ihren Videos immer, das man auf jeden Fall Auszeiten nehmen muss und man nicht immer nur machen kann, sonst kommt irgendwann der große Zusammenbruch.

Und ich kenne es ja selbst auch. Ich hatte ja dann auch irgendwann die Brustkrebserkrankung. Und wenn so ein großer Hammer kommt, bringt einen das dazu, Dinge nochmal anders zu sehen. Bei mir ist es ganz klar dieses „Nee, ich will das nicht mehr!“ Und wenn mir jemand erzählt, er geht morgens um fünf zur Arbeit und kommt abends um sieben nach Hause, um dann nochmal irgendwo hinzugehen und Sport zu machen, dann denke ich mir „Ja schön, habe ich auch mal gemacht, will ich nicht mehr.“ Aber ich finde es trotzdem wahnsinnig schwierig und ich glaube, dass das umzusetzen den Frauen schwerer fällt als Männer. Wie schafft man es wirklich da für sich mehr rauszunehmen? Wie schafft man es, sich da noch mehr abzugrenzen?

Kristin:        Gerade Frauen haben viele Erwartungen an sich selbst, vielleicht wirklich noch teilweise aus älteren Generationen. Es ist halt auch so ein bisschen ein Generationenwechsel. Heutzutage ist es eben so, dass viele Frauen alles wollen, sich nicht entscheiden wollen zwischen Kind und Karriere, sondern eben beides gerne machen möchten und in beidem auch gut. Und gleichzeitig ändert sich auch das Männerbild. Jeder will von beiden Seiten etwas haben.

Damit kommt aber eben auch genau die Herausforderung. Wie kriege ich das beides hin? Wie bringe ich das unter einen Hut? Es funktioniert nicht, dass der eine alles machen will und überhaupt keine Unterstützung ist. Genauso würde es aus meiner Sicht nicht funktionieren diese klassische Aufteilung ewig beizubehalten. Es sei denn, man entscheidet sich in einer Partnerschaft bewusst dafür. Aber auch da strebt es eigentlich wieder nach dieser generellen Balance. Dass man eben gucken muss, wie sich jeder seine Auszeiten nehmen kann. Wie kann man sich Zeit für seinen Sport nehmen? Oder für die Ernährung usw.? Das heißt, in der Partnerschaft geht es ganz viel um Kommunikation. Sich gut abzusprechen und beiden das gleiche Recht zuzusprechen.

Für mich ist das genau Yin – das Grenzen verschwimmen. Das ist eben nicht nur das eine oder das andere, sondern dass es beides sein kann und das finde ich auch sehr sehr lebenswert. Es ist natürlich durch viele alte Vorstellungen und alte Rollenbilder manchmal nur schwer vorstellbar. Aber ich finde es auch schön, dass dadurch irgendwie auch neue Dinge entstehen und wir durch dieses Yin einen Wandel erleben – sowohl in Arbeit als auch in Familien, als auch in uns selbst.

Christine:    Wenn man mehr zu diesem Thema wissen will, dann hört man am besten in deinen Podcast, oder?

Kristin:        Genau. Der Podcast ist auf jeden Fall eine super gute Anlaufstelle. Celebrating Yin. Das Yin feiern ist sozusagen auch das Thema. Knapp unter 200 Folgen sind da zu allen möglichen Themen. Es sind viele super spannende Sachen dabei. Ansonsten findet man mich auch auf Instagram, auf Facebook und auf Pinterest. Super gerne auch einfach auf meiner Webseite. Gerne einfach mal vorbeischauen.

Christine:    Vielen Dank für dieses spannende Gespräch, für den ganzen Austausch und den ganzen Input. Kristin, vielen dank für Deine Zeit. Ich freue mich, weiterhin von dir zu lesen und zu hören!

Kristin:        Vielen vielen Dank, dass ich dabei sein durfte. Ich fand es auch ein sehr spannendes Gespräch. Es ist ja ein Riesenthema! Wer da tiefer einsteigen möchte, herzlich gerne.

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Außerdem möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass ich lediglich Infos und Tipps mit dir teile, die meine eigene Erfahrungen wiederspiegeln. Ich  gebe keine Heilversprechen und stelle keine Diagnosen. Solltest du psychische oder physische Krankheiten haben empfehle ich dir einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Der Beitrag Kristin Woltmann im Interview – Über die weibliche Energie erschien zuerst auf - Christine Raab | Let your light shine.

Sep 04 2019

48mins

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Rank #2: Wie du dir deine eigene Wirklichkeit erschaffen kannst

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“Hattest du jemals einen Traum Neo, der dir komplett real erschien? Was wäre wenn du unfähig wärst von diesem Traum wieder aufzuwachen, Neo? Wie würdest du den Unterschied zwischen Traumwelt und realer Welt erkennen?”

Vor kurzem habe ich nach vielen Jahren mal wieder den Film „Matrix“ gesehen und gerade der erste Teil war einfach mega genial! Am liebsten hätte ich die ganze Zeit mitgeschrieben.

Denn auf den ersten Blick geht es um den Hacker Neo, also eher ein Computerthema. Aber wenn man genauer hinschaut und hinhört kann man sehr viel Spiritualität im Film entdecken.

Alles beginnt damit, dass Neo eine Botschaft in seinem Computer liest und er aufgefordert wird „dem weißen Kaninchen zu folgen“. So kommt er zu einer Gruppe von Leuten, die außerhalb der Matrix leben.

Was ist die Wirklichkeit?

Es wird erklärt, dass die Matrix eine Art Konstrukt ist, in dem alle Menschen leben. Dies ist nicht die Wirklichkeit, sondern nur die erschaffene Realität.

Legendär ist wohl die Szene, in der Neo dem Anführer Morpheus begegnet und dieser ihn vor die Wahl stellt:

“Das ist deine letzte Chance. Danach gibt es kein zurück. Nimm die blaue Pille — die Geschichte endet, du wachst in deinem Bett auf und glaubst was du auch immer glauben willst. Nimm die rote Pille — du bleibst hier im Wunderland und ich werde dir zeigen wie tief das Kaninchenloch reicht.”

Neo entscheidet sich natürlich für die rote Pille und beginnt zu begreifen was die Matrix wirklich ist und bedeutet. Er erkennt, dass alles, was er bisher für sein tägliches Leben und seine normale Realität gehalten hat, letztendlich nicht wirklich so ist.

“Wenn real bedeutet zu fühlen, riechen, tasten und sehen, dann ist ‘real’ nichts anderes als elektrische Signale, von deinem Gehirn zur Schau gestellt.”

Letztendlich greift der Film damit die Lehre auf, dass es nicht DIE eine Wirklichkeit gibt, sondern, dass wir alle selbst unsere eigene Wirklichkeit erschaffen. Unser Gehirn ist der beste Supercomputer schlechthin. Über elektrische Impulse werden permanent Informationen übertragen. Und unser Gehirn kann hier nicht immer zwischen der „Realität“ und der Einbildung unterscheiden – was Vera F. Birkenbihl beispielsweise sehr schön in diesem Video erklärt.

Mein Lieblingszitat aus dem Film ist übrigens: „Don´t think you are, know you are.“, denn ich glaube, dass es genau das ist. Es geht nicht darum etwas zu denken, zu glauben, sondern es zu wissen. In völliger Überzeugung sein, dass es so ist. Und dann, genau dann, kann das genau so sein.

Ganz viel Freude beim Hören der Podcast Folge!

Wie siehst du das? Und hast du den Film schon mal gesehen? Lass es mich gerne wissen und schreibe mir doch gerne auf Instagram.

Let your light shine!
Deine Christine

Shownotes:

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Aug 20 2019

19mins

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Rank #3: Ein Leben nach dem Brustkrebs – was dir niemand darüber sagt …

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Vier Jahre ist es inzwischen her, dass ich meine Brustkrebs Akuttherapie beendet habe. Im Juli 2015 befand ich mich gerade in der Bestrahlungsphase und Ende des Monats sind wir damals nach Holland in den Urlaub gefahren.

Schau doch gerne nochmal in die Videos von damals rein:

In dieser Zeit ist so viel passiert! Ich habe die zweijährige Yogalehrer Ausbildung gemacht, einige andere Weiterbildungen und arbeite heute hauptsächlich als ganzheitlicher Body-Soul-Mind Coach in Einzelsessions und teile mein Wissen in inzwischen drei Onlinekursen mit dir.

Mir geht es super gut und mein letzter Nachsorgetermin letzte Woche war wieder unauffällig. Timo und ich haben ein Grundstück gekauft, der Bauantrag ging in der ersten Instanz durch und wir können hoffentlich bald mit dem Eigenheim Bau starten.

Klingt als wäre alles perfekt, oder?

Ja – im großen und ganzen ist es das definitiv. Ich bin gesund, liebe mein Leben und bin glücklich und dankbar das alles so erleben zu dürfen. Doch ich habe nach wie vor noch mit den Nachwirkungen der Brustkrebs Erkrankung zu tun (ich sage hier absichtlich nicht kämpfen!).

Da mein Brustkrebs ja sensibel auf Hormone reagierte befinde ich mich immer noch in der Antihormontherapie. Die ersten drei Jahre musste ich monatlich zu meiner Gynäkologin und bekam eine Zoladex Spritze zur Unterdrückung der Hormonbildung. Inzwischen bekomme ich „nur noch“ Tamoxifen, das sich an die Hormonrezeptoren andockt.

Klingt easy, ist es aber nicht immer. Ich bin zwar glücklicherweise ziemlich nebenwirkungsfrei, zwei Dinge nerven mich allerdings ganz massiv:

  1. Ich fühle mich sehr fremdgesteuert, denn durch das Tamoxifen blieb bisher auch mein regulärer Zyklus aus. Da wir ja grundsätzlich auch noch Kinder haben wollen triggert das schon immer wieder ziemlich meine Ängste ob das dann überhaupt noch geht. Also ob mein System irgendwann überhaupt noch anspringt…
  2. Der Speck! Auch wenn die Zahl auf der Waage seit Jahren unverändert ist (vielleicht ist ja die Waage kaputt?! ^^) – der Blick in den Spiegel und auf Fotos zeigt mir ganz klar und deutlich, dass die Speckmassen irgendwie mehr werden …

Wie ich damit umgehe, wie der Kinderwunsch aktuell aussieht und was meine Pläne und Überlegungen für die nächste Zeit sind – über all das spreche ich heute im Podcast.

  • Übergewicht und Tamoxifen – absetzen?
  • Fremdbestimmung durch Tamoxifen
  • Kinderwunsch und Hausbau
  • Brust OP

Schreib mir doch auch gerne deine Erfahrungen und Tipps dazu!

Lass dein inneres Licht leuchten!
Deine Christine

Shownotes

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Aug 09 2019

23mins

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Rank #4: Interview mit Annmarie von Alive in Wonderland

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Ich freue mich heute wieder ein ganz wundervolles Interview mit dir teilen zu können. Mit Annkathrin von Alive in Wonderland spreche ich über ihren Weg aus der Beziehung mit einem Narzissten, ihre lange Reise durch die Welt und wie es dazu kam, dass sie das Online Magazin „Alive in Wonderland“ gegründet hat.

Dieses Magazin kann ich dir übrigens sehr ans Herz legen, du findest dort fantastische Beiträge für Körper, Geist und Seele!

Ich danke dir von Herzen für unser Gespräch und freue mich, wenn wir uns bald auch mal in echt kennenlernen!

Danke, dass du dein Licht in die Welt bringst!

Christine

Shownotes:

Sichere dir jetzt meinen Chakra Onlinekurs! Mit Meditation, Yoga, Affirmationen und vielem mehr rund um deine sieben Hauptchakren! Alle Infos dazu findest du hier: Chakra Kurs

Um grundsätzlich in das Thema einzusteigen empfehle ich dir mein Buch "Eine kleine Chakra Kunde" (Amazon Affiliate Link).

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Jul 23 2019

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Rank #5: Om Tryambakam

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Ich möchte heute gerne mal wieder ein besonderes Mantra mit dir teilen: Das „Om Tryambakam“.

Das ist ein vedantisches Mantra und neben dem Gayatri Mantra auch eins der Wichtigsten. (Das Gayatri Mantra hatte ich ja auch schon mal hier im Blog/Podcast vorgestellt).

Dieses Mantra ist ein Heilungsmantra und auch ein Reise Mantra. Es eignet sich also sehr gut zum Beginn einer Reise, zum Beispiel in den Urlaub. Es ist aber auch sehr typisch für „Lebensreisen“, wie die Geburt oder den Tod.

Om Tryambakam – Was bedeutet das?

Tryambakaṃ meint den hinduistischen Gott Shiva (Dreiäugiger Gott, Rudra). Shiva ist einer der größten und bekanntesten Hindu Götter und gilt gleichzeitig als der erste Yogi. Es geht bei diesem Mantra darum Shiva anzurufen und es geht darum am Ende die Erlösung des Todes zu erlangen. In yogischer Sicht geht es dabei ja um die Erleuchtung.

Meine Interpretation dazu kannst du dir hier in der Podcast Episode anhören.

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Jul 09 2019

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Rank #6: Wie die unendliche Geschichte mich (und vielleicht auch dich) inspiriert

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Erinnerst du dich noch an den ersten Film, den du jemals bewusst gesehen hast?

Bei mir war das die Unendliche Geschichte (Teil 1). Ich war gerade sechs Jahre alt und zum ersten Mal überhaupt im Kino. Es ist egal wie oft ich den Film inzwischen geschaut oder das Buch gelesen habe, ich liebe die ganze Story nach wie vor sehr!

Falls du die Geschichte bisher weder gesehen, noch gelesen oder gehört hast möchte ich dir das wirklich absolut empfehlen. Im Podcast gebe ich dir eine kleine Zusammenfassung zur Geschichte. Ich bemühe mich zwar grundsätzlich nicht zu sehr zu spoilern, aber da ich dir mein Resumee daraus mitgeben möchte solltest du im Zweifelsfall vielleicht lieber nicht reinhören…

Die Story Zusammenfassung

Bastian findet in der Buchhandlung die Unendliche Geschichte und verkriecht sich damit im Dachboden der Schule, wo er damit beginnt die Geschichte zu lesen.

Das Buch handelt von der Welt Fantasien, das von der großen Leere – dem Nichts – bedroht wird. Um Fantasien zu retten wird Atreju losgeschickt, ein Kriegerjunge, der die Heilung finden soll. Atreju kämpft gegen zahlreiche Gefahren und als er am Ende im Elfenbeinturm bei der kindlichen Kaiserin ankommt ist Fantasien fast komplett zerstört.

Atreju ist enttäuscht von sich selbst, dass er es nicht geschafft hat das Land und die Kaiserin zu retten, doch diese beschwichtigt ihn und sagt ihm, dass er die Heilung doch mitgebracht hat. Die kindliche Kaiserin braucht einen neuen Namen, der ihr allerdings nur von einem Menschenkind, also nicht von einem Wesen Fantasiens, gegeben werden kann. Und wahrscheinlich hast du schon herausgefunden, dass Bastian dieses Menschenkind ist …

Warum der Film bzw. die Geschichte mich allerdings so sehr inspiriert und was du vielleicht auch daraus mitnehmen kannst – das möchte ich in der heutigen Podcast Folge mit dir teilen.

Ich lasse dich an meinen Gedanken teilhaben und wünsche dir ganz viel Freude beim Zuhören!

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Jun 26 2019

13mins

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Rank #7: Guru, Mentor, Wegbegleiter …

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Geht es dir auch manchmal so, dass du gerne jemanden hättest, den du einfach immer um Rat fragen kannst? Jemand, der den Weg bereits gegangen ist und der weiß wovon du sprichst?

Ein Guru, Mentor oder Wegbegleiter?

Ich finde diesen Gedanken jedenfalls ziemlich verlockend! Und ich glaube, dass das etwas ist, was uns wahnsinnig weiterbringen kann.

Überhaupt. Wenn wir uns mal die Geschichte der Menschheit betrachten (ohne, dass ich jetzt geschichtlich besonders bewandert bin. Aber darum geht es auch nicht…) ist es ja durchaus schon immer so gewesen, dass es Lehrer und Schüler gab. Meister und Lehrlinge. Und eben auch Gurus und entsprechende Anhänger. Und übrigens sind natürlich immer alle Geschlechter damit gemeint. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit habe ich mich für diese Variante entschieden. 😉

Ich glaube also, dass dieser Wunsch von jemandem lernen zu wollen, der das kann was wir können wollen, ganz normal ist. Und eigentlich ist das ja auch ganz gut und sinnvoll, oder? Warum sollte man ständig das Rad neu erfinden?!

Es ist doch viel sinnvoller uns Dinge anzueignen von Menschen, die das schon können.

Das Problem „Lehrer“

Mit Lehrer verbinde ich in erster Linie meine Schulzeit. Und da muss ich leider sagen: Es kommt ganz extrem auf den Lehrer an, ob ich etwas gut lernen kann oder nicht. Klar, es hat natürlich auch etwas mit meinem Interesse an dem Thema zu tun, aber ich habe eben die Erfahrung gemacht, dass ich auch blöde Themen gut lernen kann – wenn es mir jemand richtig beibringt.

Und da wären wir eben auch schon bei dem Problem.

Wie finde ich einen guten Lehrer? Woher weiß ich, dass der Guru nicht egoistisch lehrt? Wie sehr sind die Überzeugungen meines Mentors immer seine eigenen, ganz subjektiv?

Genau das macht meiner Meinung nach einen guten Guru, Mentor, Wegbegleiter, Lehrer – wie auch immer du diese Person nennen magst – aus. Es gibt eben nicht nur DIE EINE WAHRHEIT. Genau das ist es übrigens, was mich an vielen Religionen stört. Das Dogmatische. Ein guter Lehrer bleibt auch immer Schüler!

Es sollte immer Platz sein für eigene Überlegungen, neue Erkenntnisse und Impulse.

Und genau dann ist so eine Person Gold wert!

Wenn dir meine Beiträge gefallen und du meine Art gut findest würde ich mich sehr freuen dich ein Stück auf deinem Weg begleiten zu dürfen. Das geht auf unterschiedliche Arten. Du kannst beispielsweise einfach in meine Yogastunden kommen oder dir private Sessions buchen. Wenn der gemeinsame Weg auch ein bisschen länger sein darf kannst du dich auch gerne mal für mein ganzheitliches, persönliches Coaching melden.

Ich freue mich von dir zu hören!

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Jun 12 2019

17mins

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Rank #8: Intuition und Schweinehund

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Die letzten Tage war ich, ehrlich gesagt, ziemlich faul. Wie geht es dir wenn du das hörst? Ich assoziiere mit „faul sein“ nämlich gar nichts so richtig schlimmes. Gehörst du zu den Game of Thrones* Fans? Timo und ich hatten vor vielen Jahren angefangen die Serie zu schauen und nach der dritten Staffel beschlossen, dass das so nicht weitergehen kann. Wir können nicht jedesmal alle vorherigen Staffeln nochmal schauen nur um wieder auf dem Laufenden zu sein.

Deshalb war das damals ein großer Wendepunkt für uns! Wir haben beschlossen ab sofort nur noch komplett abgeschlossene Serien zu schauen. Dazu muss man wissen, dass wir große Film und Serien Fans sind. Timo noch viel mehr wie ich.

Sprich: Wir haben jetzt jahrelang (!) darauf gewartet, dass GoT endlich zum Ende kommt und als es nun soweit war haben wir innerhalb von drei Wochen die komplette Serie durchgeschaut. Verrückt? Ja, vielleicht ein bisschen.

Unnötig? Sicherlich. Aber trotzdem schön! Wir sind beide selbstständig und haben uns die Freiheiten erarbeitet einfach mal mitten in der Woche, mitten im Tag Paus machen zu können und 1-2 Folgen schauen zu können.

Und genau das haben wir gemacht. Ich gebe zu: recht exzessiv. ^^

Mein Learning aus dem Game of Thrones Serienmarathon?

Natürlich haben wir auch gearbeitet. Kundentermine sind einfach feste Termine und ich unterrichte ja an drei Abenden in der Woche Yoga, zusätzlich zu den verschiedensten Einzelterminen.

Aber alles was liegen bleiben konnte ist etwas liegengeblieben. Zum Beispiel auch eine neue Podcast Folge. Weil es sich einfach nicht stimmig angefühlt hat.

Und gerade das war perfekt so! Vorgestern war ich wieder so voller Elan, dass ich direkt drei Folgen aufgenommen habe. Und hätte ich das einfach trotzdem gemacht, ohne wirklich bei der Sache zu sein, wären sie einfach nicht so gut geworden.

Nur … wie erkenne ich ob nun gerade meine innere Stimme zu mir spricht oder ob es doch der Schweinehund ist? 😉

Deine innere Stimme kennt den Weg

Es ist wichtig sich immer wieder mit sich selbst zu verbinden, auf die innere Stimme zu hören. Dann kannst du immer besser unterscheiden ob gerade deine Intuition oder der innere Schweinehund spricht. Das geht für mich sehr gut mit Meditation und Yoga und vor allem auch mit regelmäßigem Schreiben. Dadurch reflektiere ich mich regelmäßig selbst und erkenne mich und meine Verhaltensweisen immer besser.

Im Yoga (Yogasutren nach Patanjali*) gibt es die Yamas und Niyamas. Das sind Verhaltensempfehlungen für mich und für andere. Und darin ist auch die Rede von Tapas, der (Selbst-)Disziplin.

Und genau das ist es für mich auch: Ein permantens Entscheiden ob ich nun lieber Pause machen möchte oder ob ich mich durchbeißen muss. Ob es sich lohnt dran zu bleiben oder ob das unnötige Energieverschwendung ist.

Das ist das für mich Besondere am Yoga: Es findet ganz fernab der Matte jeden Tag in unser aller Leben statt. Und es ist schön, dass ich mich dazu immer wieder angehalten fühle über all das nachzudenken.

Versuch es doch auch einfach mal. Ich unterstütze dich sehr gerne auf deinem Weg! Das geht beispielsweise mit meinem Meditationskurs oder natürlich jederzeit im persönlichen Coaching ganz individuell.

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Jun 04 2019

22mins

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Rank #9: Was ist Energiearbeit? Warum wir alle jeden Tag mit Energien arbeiten

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Vor kurzem habe ich meinen ersten wirklichen Vortrag gehalten und natürlich ging es um ein Thema, das ich sehr liebe. Und weil das Feedback super war und ich glaube, dass das Thema ENERGIE für wirklich ALLE wichtig ist dachte ich mir ich gehe in einer extra Podcast Folge mal näher drauf ein.

Deshalb heute im Podcast und Blog:

Was ist eigentlich Energiearbeit?

HERMANN VON HELMHOLTZ, ein deutscher Physiker, sagt:

„Energie kann weder erzeugt noch vernichtet werden. Sie kann nur von einer Form in andere Formen umgewandelt oder von einem Körper auf andere Körper übertragen werden.“

Im Grunde ist damit gemeint, dass alles eine gewisse Energie hat. Jedes Lebewesen, jeder Gegenstand besitzt eine eigene Energie. Vielleicht ist es dir schon mal passiert, dass ein Mensch den Raum betreten hat und du hast direkt ein bestimmtes Gefühl bekommen, z.B. eine besondere Freude oder auch ein ungutes Gefühl. Das liegt an der Energie, die diese Person mit in den Raum bringt.

Das bedeutet, dass jeder Mensch eigentlich bewusst oder unbewusst eine bestimmte Art von Energiearbeit betreibt.

Unser ganzer Körper hat viele Energiebahnen (Nadis) und Energiezentren (Chakren). Wir können mit bestimmten Techniken diese Energien lenken und beispielsweise Energiebahnen reinigen, aktivieren und zum Fließen bringen.

Energiearbeit Techniken können sein

  • Human Therapy
  • Klangschalen
  • Geleitete Meditationen
  • Visualisierungen
  • Geführte Abgrenzungsübungen
  • Atemübungen
  • Techniken aus dem Yoga
  • Chakra Reinigung
  • Yoga

Auch die Asana Praxis aus dem Yoga ist eine Form der Energiearbeit, denn jede Asana hat neben der körperlichen Wirkung auch immer einen energetischen Aspekt.

Musik hat eine besondere energetische Wirkung und du kannst mit bestimmten Songs deine eigene Energie und dein Fühlen massiv beeinflussen.

Du siehst: Energiearbeit ist etwas ganz alltägliches und doch kann es ganz besonders sein, wenn du es mit den richtigen Menschen zusammen machst.

Lass dich unterstützen

Wenn du dich oft schlapp und ausgebrannt, energielos fühlst, dann ist es sehr sinnvoll dich von jemandem dabei unterstützen zu lassen deine Akkus wieder aufzuladen. Sehr gerne bin ich dieser jemand und begleite dich auf deinem Weg in die volle Energie. Melde dich sehr gerne und vereinbare einen persönlichen Termin mit mir.

Sehr gerne weise ich dich an dieser Stelle auch auf meinen Meditationskurs „Zeit für dich“ und meinen Chakrakurs hin. In beiden geht es darum die eigene Energie anzuheben und zu lernen wie du diese auch halten kannst.

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May 07 2019

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Rank #10: Ich liebe mich so wie ich bin! Interview mit Schareska von amo como soy

Podcast cover
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Heute möchte ich mal wieder ein ganz besonderes Interview mit dir teilen! Schareska habe ich auf der Vivaness/Biofach im Februar diesen Jahres kennengelernt und ich sag mal so: Wir fanden uns auf Anhieb sehr sympathisch.

In meinem Vivaness/Biofach Bericht hatte ich dir ja schon verraten, dass mein Besuch an ihrem Stand inklusive Behandlung eins meiner diesjährigen Highlights war und ähnliches kann ich dir jetzt schon von diesem Interview versprechen.

Vorhang auf für Schareska!

Das komplette Interview zum Nachlesen:

Christine Halli Hallo und ganz herzlich willkommen. Ich freue mich mega, heute ein ganz tolles Interview mit dir zu teilen. Ich hatte die liebe Schareska von amo como soy hier quasi auf dem virtuellen Sofa sitzen und wir haben uns ganz viel über das Thema Naturkosmetik und über amo como soy unterhalten. Du wirst erfahren, was es eigentlich bedeutet und warum es so perfekt zu meinen Themen passt. Ich freue mich, Schareska, dass du dir die Zeit nimmst uns deine ganzen Leidenschaftsthemen mitzuteilen und weiß jetzt schon, dass es ein super Gespräch wird. Von daher, an dieser Stelle, erst mal ganz herzlich willkommen. Stell dich doch einfach selbst nochmal vor, wer du bist, was du machst und… Ja, einfach drauf los.

Schareska Vielen, vielen Dank Christine, für diese Gelegenheit für ein Interview. Ich bin Schareska, gebürtige Venezolanerin. Mein Deutsch ist nicht so perfekt, auch wenn ich schon seit über 20 Jahren in Deutschland lebe. Ich habe vor drei Jahren meine eigene Naturkosmetik-Marke in Deutschland auf den Markt gebracht. Die Produkte werden in Deutschland hergestellt und ich nutze Wirkstoffe aus Lateinamerika. Deswegen auch der Name. Aber vielleicht noch ein paar Sachen zu mir. Ich habe viele Jahre in der Kosmetikindustrie gearbeitet und bin auch gelernte Kosmetikerin und Live-Coach. Amo como soy ist spanisch, hat mit meinem Ursprung zu tun, und bedeutet so viel wie: Ich liebe mich so, wie ich bin.

Christine Schön!

Schareska Und das sagt schon gleich ganz viel aus über das Konzept, über die Werte, die meine Marke hat und über das, was ich vermitteln will mit der Gesichtspflege. Wahrscheinlich denkt man jetzt: „Hmm, was hat das hier mit Gesichtspflege zu tun“, oder, „wie passt das hier, mit Gesichtspflege?“ Eine ganze Menge. Darüber wollten wir ja heute reden.

Christine Ich habe dich ja kennengelernt über Jenny von „I Love Spa“, die ja auch schon mal bei mir im Podcaststudio war und ich auch bei ihr im „Selflove Sunday“, weil wir einfach auch dieses Thema „Selbstliebe“ so gemeinsam haben. Das finde ich bei dir so schön, dass sich das durch die ganze Marke durchzieht, auch durch das Packaging usw. Aber wir starten noch so ein kleines bisschen weiter vorne. Du hast ja eine Naturkosmetik-Marke. Die, die mich kennen, wissen wahrscheinlich, dass ich selbst schon inzwischen seit 2015 aus guten Gründen nur noch Naturkosmetik verwende. Das kam bei mir durch meine Krebserkrankung. Und vielleicht für die, die jetzt noch gar nicht so genau wissen „warum eigentlich Naturkosmetik“ oder „ach ist doch eigentlich egal, ich schmier‘ mir irgendwas auf die Haut, ist doch völlig wurscht. Hauptsache es ist dann alles schön geschmeidig danach.“:  Was ist der Unterschied von Naturkosmetik oder auch von deinen Produkten, von deinen Inhaltsstoffen zu den konventionellen? Das ist etwas, das vielen oft gar nicht klar ist. Wenn ich mit Leuten drüber spreche, dann machen die manchmal ganz große Augen, weil sie sich noch nie Gedanken darüber gemacht haben.

Schareska Über unsere Haut atmen wir, entgiften wir. Das heißt, es ist wichtig, dass die Haut dann auch frei ist, damit sie gut durchatmen kann. Außerdem hat die Haut eine Schutzbarriere für uns, sowohl nach außen als auch nach innen. Das heißt, nach außen, wir schwitzen und dann kommt Wasser raus. Wenn die Haut keinen Schutz hätte, dann würden wir viel mehr an Feuchtigkeit rausgeben und das hätte die Folge, dass sie austrocknen kann. Wir haben gewisse Stoffe auf der Haut, die bilden einen Film und der schützt die Haut. Das heißt, es ist wichtig, dass ich auf meine Haut etwas drauf mache, was meine Haut atmen lässt, entgiften lässt, aber auch, dass meine Haut nicht durchdringlich für bestimmte Schadstoffe macht. Vielleicht kennt ihr die Thematiken „ohne Parabene, ohne PEG, ohne Silikone.“ Das sind alles Stoffe, die in der Naturkosmetik nicht zugelassen sind. Warum? Weil einige schon tatsächlich bedenklich sind, einige sind hormonell wirksam. Es gibt Studien, die belegen, dass diese Stoffe auch in Verbindung mit Krebs stehen. Wenn die Haut tatsächlich ein Organ ist und atmet, ist das mit Silikonölen oder bestimmten Stoffen bei konventioneller Kosmetik nicht. Der Vorteil davon ist natürlich, dass sich die Haut super glatt anfühlt, geschmeidig. Es hat aber eben den Nachteil, dass sie die Haut nicht richtig atmen lässt. Dann wiederum gibt es diese PEGs, das sind Emulgatoren, Weichmacher. Die werden genutzt, um die Haut für bestimmte Wirkstoffe durchlässig zu machen, so dass die Wirkstoffe tiefer eindringen können. Das hat aber den Nachteil, dass es natürlich auch wiederum die Haut öffnet für bestimmte Schadstoffe. Deswegen ist es wichtig, was ich auf meine Haut auftrage. Wenn ich mich schon bewusst mich ernähre oder achtsam damit bin, was ich meinem Körper zuführe, dann ist es genauso wichtig, darauf zu achten, was ich auf meine Haut drauf mache. Ich habe in der konventionellen Kosmetik gearbeitet und auch in der Naturkosmetik. Für mich war dann ganz klar: es führt kein Weg dran vorbei. Ich glaube, man sieht in den Zahlen, dass der Naturkosmetikmarkt wächst. Die Leute werden achtsamer, bewusster. Wir hatten das Thema Mikroplastik. Das sind auch alles Stoffe, die in der Naturkosmetik nicht zugelassen sind. Und dann gibt es aber wiederum in der Naturkosmetik Unterschiede. Ist es zertifizierte, ist es nicht zertifizierte Naturkosmetik? Wenn es nicht zertifizierte Naturkosmetik ist, können das auch sehr gute Produkte sein, aber man muss genauer schauen. Der Vorteil von einem Siegel ist, dass man die Sicherheit hat, dass diese bedenklichen Inhaltsstoffe nicht enthalten sind, dass die Rohstoffe geprüft werden usw. Das mal auf die Schnelle. Aber im Prinzip geht es darum, wirklich bewusster darauf zu achten, was man auf seine Haut aufträgt. Und die Naturkosmetik ist auch sehr wirkungsvoll.

Christine Ich finde das super schön, dass du das so sagst. Das war ja bei mir wirklich auch durch meine eigene Brustkrebserkrankung für mich der Grund, mich mit dem ganzen Thema zu beschäftigen. Und es gibt ganz oft diesen Zusatz „kann hormonell wirksam sein.“ Das bedeutet jetzt nicht, dass es das sofort macht, aber schon allein dieses „es könnte“ heißt, man kann es auch nicht ausschließen. Und das war für mich dann auch der Grund zu sagen, ich stelle für mich privat komplett um. Es hat dann noch einen Moment gedauert, bis ich es auch beruflich gemacht habe. Aber ich habe gemerkt, dass ich mich immer ganz schlecht gefühlt habe, wenn ich den Leuten eigentlich diese „schlechte Pampe“ ins Gesicht geschmiert habe und irgendwie eigentlich wirklich schädliche Dinge benutzt habe und das war dann für mich überhaupt keine Frage. Es war die ganz logische Konsequenz, das umzustellen. An alle LeserInnen, die das noch nicht gemacht haben oder die sich noch nie damit beschäftigt haben, wirklich nochmal die große Bitte oder Aufforderung, umzustellen! Da findet man immer mehr Leute. Ich unterstütze da auch dabei, wenn man umstellen will und nicht genau weiß, wie man anfangen soll, weil es am Anfang vielleicht auch ein bisschen überfordernd sein kann. So viele Produkte, man weiß nicht, was gut ist und was schlecht. Aber wie du schon sagst, rein von der Wirkung und von dem, wie sich eine Creme auftragen lässt – da tut sich so viel und das steht der Konventionellen auch gar nicht mehr nach. Es ist nicht mehr so wie vor 20 Jahren, dass es so dicke Cremes sind, die irgendwie komisch riechen und die aber nie einziehen oder so.

Schareska Absolut. Da ist zum Glück ganz viel passiert in der Naturkosmetik. Von den Texturen fühlen sich die Produkte sehr schön an, auch von den Düften. Als Tipp: Codecheck finde ich gut. Es ist nicht perfekt, es hat seinen Mangel. Man kann ja selbst Produkte eingeben, deswegen sind vielleicht manchmal nicht alle Inhaltsstoffe enthalten. Aber ihr könnt den Barcode vom Produkt einfach einscannen und dann zeigt euch die App anhand einer Ampel, wie gut oder schlecht ein Produkt ist. Ein Duftstoff ist dann vielleicht als rot markiert, weil er Allergiepotenzial hat. Allerdings macht es einen Unterschied, ob es natürlicher oder synthetischer Duftstoff ist. Und das kann die App nicht greifen. Aber jeder kann für sich sehen, dass das ein Stoff ist, den man entweder nicht schlimm findet oder der gar nicht geht. Das hilft schon mal. Vergleiche trotzdem die Inhaltsstoffe von der App mit denen auf der Verpackung, dann sieht man auch, ob die App „up to date“ ist. Das hilft euch schonmal. Und das zweite sind natürlich Siegel. Natursiegel geben da auch schon die Sicherheit. Und für die Veganer: Naturkosmetik ist nicht gleich vegan und vegane Kosmetik ist nicht gleich Naturkosmetik. Wenn du darauf Wert legst, achte auf beides. Denn es gibt vegane Kosmetik, die wirklich schlechte Inhaltsstoffe hat. Vegan sagt nur aus, dass keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten sind.

Christine Das ist auch nochmal ein sehr guter Punkt. Ich schminke ja auch viel mit veganen Produkten und es ist wirklich tricky, diese Kombination aus Naturkosmetik und vegan. Ich kenne viele Veganer, die ihre ganzen veganen Kosmetikprodukte haben. Was da aber drin ist, da schlackert man mit den Ohren.

Schareska Manche Marken haben das ein oder anderen Produkt in einer veganen Qualität, aber eben nicht die ganze Marke. Das ist auch manchmal ein Thema. Alle meine Produkte sind vegan, 100 Prozent und 100 Prozent zertifiziert. Wer wirklich drauf wert legt, muss genau Fragen. Der Teufel steckt im Detail.

Christine Du hast ja Gesichtspflege Produkte, die man als Endkunde kaufen kann. Die kann man bei dir direkt bestellen oder?

Schareska Genau. Auch in manchen Geschäften oder anderen Online-Shops.

Christine Aber du hast auch Produkte, die dann für die KosmetikerInnen sind. Also die KosmetikerInnen können diese Produkte auch benutzen. Sagen wir es mal so rum.

Ich kam ja selbst auf der Vivaness in den Genuss einer Gesichtsbehandlung bei dir am Stand. So eine Kosmetikbehandlung, das ist auf jeden Fall etwas sehr Schönes, das ist auch wirklich ein bisschen Wellness und man kann sich diese Auszeit gönnen. Alle, die jetzt schon irgendwann mal bei einer Kosmetikerin waren, wissen, was ich meine. Aber deine Behandlungen sind ja eigentlich viel mehr. Das möchte ich nochmal ganz klar herausstellen. Es ist keine „einfach nur Maske drauf, einfach nur Creme drauf“ Behandlung. Vielleicht magst du etwas dazu erzählen?

Schareska Amo como soy hat viel mit Achtsamkeit und Akzeptanz zu tun. Ich liebe mich, so wie ich bin. Ich nehme mich achtsam wahr. Weil wenn ich mich achtsam wahrnehme, akzeptiere ich mich, wie ich bin und sehe auch das Schöne an mir. Eine Kollegin in meiner Praxis macht craniosacrale Behandlungen. Sie hat es einmal bei mir gemacht. Ich kannte das vorher nicht. Es war unglaublich, wie tief man in Kontakt mit sich kommt, wie achtsam das auch wirklich ist. Ich fand das gigantisch. Zu diesem Zeitpunkt habe ich überlegt, wie ich eine Gesichtsbehandlung für amo como soy stricken kann. Und dann habe ich gesagt „das ist es“. Und das ist das Besondere. Wir haben dann craniosacrale Haltungen mit einem bestimmten Gesichtsbehandlungsablauf kombiniert. Es ist auch eine Meditation dabei, man fängt an den Füßen an und kommt so bis zum Kopf, bis zum Gesicht. Als KosmetikerIn geht es darum, dass wir spüren, wahrnehmen, was im Körper so passiert. Man ist ganz achtsam, weil man wahrnehmen will, was bei den Kunden los ist. Das heißt, du übst, als KosmetikerIn präsent zu sein. Es gibt dir unheimlich viel Energie. Du bist in Kontakt mit den Kunden, ohne Wertungen und du spürst, da ist schon ganz viel. Da löst sich bei den Kunden ganz viel, sie kommen in eine tiefe Entspannung, auch wenn es nur kurz ist. Es hilft uns tatsächlich, so tief zu entspannen. Bei uns zu sein. Und das ist das Besondere von der amo como soy Gesichtsbehandlung. Wichtig ist, dass du dich als KosmetikerIn davor auch spürst. Eine Minute, zwei Minuten „wie geht’s dir?“ damit du weißt, wenn du nach der Behandlung irgendwas spürst, die Schultern oder den Kiefer, dass das eigentlich nicht von dir ist, sondern von der Kundin. Ich hatte eine Kundin, da habe ich meinen Kiefer ganz stark gespürt. Und ich hatte mich davor gespürt und wusste, das bin nicht ich. Und dann habe ich ihr das gesagt. Sie meinte dann „Ja, ich habe super viele Spannungen.“ Und das ist das Spannende. Wieviel wir spüren mit so wenig.

Christine Ich finde es immer so witzig. Wenn man von Energien spricht, dann ist das für ganz viele Leute Esoterik. Aber eigentlich ist Energie einfach immer da. Es ist nichts, von dem man sagt, der eine kann das, der andere kann es nicht. Eigentlich kann es jeder, wenn man lernt es zu erkennen, weil Energien einfach immer da sind.

Schareska Ich glaube, jeder kennt das. Du bist vielleicht mit einer Gruppe von Menschen oder eine Person unterwegs, die ganz schwere Energien hat und du spürst, dass es dir danach nicht gut geht. Das ist Energie. Da hast du Energie von den anderen übernommen. Ob du willst oder nicht. Da kann man gleich zum nächsten Thema übergehen. Je nachdem welche Gedanken wir haben, wirkt sich das auf unseren Körper aus. Das ist auch einer der Punkte von amo como soy. Das man sich durch diesen Fokus auf das Schöne selbst in eine positivere Stimmung bringen kann. Was tut meinem Körper gut und meiner Haut? Wir kennen das alles. Wenn wir gestresst sind, bekommen wir Stresspickel. Das sieht man auf der Haut. Wenn es einem aber gut geht, wenn man verliebt ist, hat man rosige Wangen. Das sieht man auf der Haut total. Das sind Themen, wo wir Gemeinsamkeiten haben. Was bringt mich in diese schöne Energie, in diese schönen Gedanken, den Fokus auf das Schöne? Dankbarkeit ist eines der Tools, das ich auch liebe, weil es so ganz einfach, aber so wirkungsvoll ist. Dankbarkeit bringt uns ganz schnell einen Fokus auf das Schöne in uns aber auch in unserem Leben. Es geht darum, sich immer wieder zu besinnen. „Was ist eigentlich das Schöne in meinem Leben? Was ist schon Gutes passiert? Was ist nicht selbstverständlich, dass ich aber als selbstverständlich wahrnehme?“ Und dafür dankbar zu sein. Es gibt mittlerweile ganz viele Studien, auch von Harvard Professoren, wie viel sich im Gehirn verändern kann, wenn man regelmäßig Dankbarkeit übt.

Christine Das ist im Grunde das, was man in der Meditations-Praxis oder mit Achtsamkeitsübungen macht. Wo man wirklich nachweisen kann, wie Gehirnströme sich dadurch verändern und wie alles sich dadurch verbessert. Das ist einfach das Schöne an deinen Produkten, dass du das wirklich so ganzheitlich angehst.

Schareska Das ist die Idee. Mehr Unterstützung zu geben für einen achtsamen liebevollen Umgang mit sich selbst. Fast alle cremen sich ein. Diese 1-2 Minuten am Tag achtsam wahrnehmen. Da will ich mehr Unterstützung geben mit den Reflexionen auf dem Etikett, auf der Verpackung. Dankbarkeit ist ein Thema. Es gibt auch Meditation auf der Homepage. Achtsamkeitsübungen. Wir müssen wirklich was machen gegen diesen Stress.

Christine Das ist so ein richtig schöner Impuls, ein schöner Gedanke, morgens wirklich zu sagen „Diese 1-2 Minuten beim Eincremen mache ich einfach ganz bewusst.“ Nicht so zwischen Tür und Angel noch schnell eine Creme drauf geklatscht, sondern dass man sich wirklich diese Zeit nimmt.

Schareska Wenn man sich eincremt, spüren wie sich die Haut anfühlt. Einfach spüren, dass es auch schön ist, wenn man sich selbst streichelt oder die Creme aufträgt. Liebevoll mit sich umzugehen. Behandle dich wie deine beste Freundin. Wir behandeln unsere beste Freundin supergut! Manchmal reden wir mit uns selbst „Wie siehst du denn aus?“ Das würden wir unserer Freundin nie im Leben sagen. „Du bist so dick! Wie siehst du aus?“ Würdest du das deiner Freundin sagen? Auf gar keinen Fall! Weil du weißt, dass es sie verletzen würde. Aber uns selbst sagen wir sowas. Das kann doch nicht wahr sein! Sei liebevoll zu dir. Erst in diesem Umgang wirst du immer mehr schöne Dinge an dir entdecken, mehr Schönes sehen. Wenn du nur gepolt bist auf das, was hässlich ist, was schlecht läuft, dann siehst du immer nur das. Wenn du dich aber darauf polst, was das Schöne an dir ist, was gut läuft, dann wirst du immer mehr von diesen schönen Dingen entdecken

Christine Ja das stimmt. Ich erlebe es auch ganz oft in Gesprächen, dass die Menschen gar nicht mehr wissen, was sie eigentlich wollen. „Was will ich eigentlich selbst? Was ist das, was mir guttut?“ Man ist so in dieser Fremdsteuerung. „Ich muss zur Arbeit. Ich muss das so machen“. Oder auch Glaubenssätze, die wir schon als Kind oft unbewusst eingetrichtert bekommen. „Das Leben ist kein Ponyhof.“ Wir wachsen ja oft auf in diesem Gedanken „Alles ist schwer und anstrengend. Irgendwann habe ich eine Woche Urlaub. Und auf diese eine Woche Urlaub, darauf arbeite ich hin.“ Und wenn man fragt „Was willst du denn eigentlich?“ oder „Was wäre denn, wenn dein Leben einfach nur gut wäre? Wie wäre es denn dann?“ Oder wenn du fragst „Wenn du machen könntest, was du willst, was würdest du denn machen? Was macht dir richtig Spaß?“ Dann kommt als Antwort: „Keine Ahnung.“ Das ist ganz oft ein Thema. Vielleicht hast du ja noch einen Tipp, wenn man nicht direkt weiß, was man machen möchte, was einem gut tut, wie man sich selbst Gutes tun kann und wie man herausfinden kann was einem Freude bringt.

Schareska Das hört sich an wie eine banale Frage. „Was tut mir gut?“ Das habe ich auch als Reflexion. Wenn du jetzt sagst „Essengehen. Mich mit meinen Freunden treffen. Einen Kaffee trinken gehen. Ein Buch lesen.“ – okay. Aber geh‘ tiefer rein. Das ist wichtig! Vor allem auch für die Momente, in denen es uns nicht gut geht, parat zu haben, was einem gut tut und was man jetzt machen will. Das hilft dir dann in schlechten Momenten. Geh in Kontakt mit dem, was du auch gern als Kind gemacht hast, weil das ganz viel über dich aussagt. Warst du ein Kind, das sehr gerne draußen in der Natur war, bist aber heute 12-15 Stunden in einem Büro? Den ganzen Tag drin? Kommst gar nicht raus? Dann ist es kein Wunder, dass es dir nicht gut geht. Das ist ja nicht dein Naturell. Das entspricht nicht deinem Naturell. Versuche dann, dass mehr einzubauen. In der Mittagspause, am Wochenende. Oder bist du ein Mensch, der als Kind auch gerne mal ein paar Stunden für sich alleine war, alleine gespielt hat? Und jetzt musst du die ganze Zeit mit ganz vielen Menschen in einem Großraumbüro sitzen? Das sind alles diese Themen, die ich als Life-Coach liebe. Das war das Thema „Wie kombiniere ich das, was ich liebe – und das sind eben diese Themen Persönlichkeitsentwicklung und Psychologie – mit der Kosmetik, also mit dem, was ich kann? Was ich viele Jahre gearbeitet habe. Meine Berufserfahrung. So ist tatsächlich das Konzept entstanden. Wie verbinde ich beides? Als ich mit dem Konzept angefangen habe, hat jeder gesagt, das passt ja gar nicht zusammen. Ja, das stimmt. Das ist schon ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Aber ich wusste, nur dann, wenn ich das mache, was mir entspricht, nur dann habe ich die Energie, diese Kraft und den Elan das wirklich mit Liebe und Passion zu machen. Ich musste es irgendwie passend machen. Egal wie. Ich bin froh, dass wir jetzt viel achtsamer mit uns umgehen. Das tut jedem gut. Weil wenn ich auf mich achte, dass es mir gut geht, werde ich auch in der Beziehung mit anderen Menschen netter sein, liebevoller und das ist das, was sich dann weiterträgt. Wir werden dadurch, dass wir auf uns achten und wissen was uns guttut, glücklicher und werden dementsprechend mit den anderen einen besseren Umgang haben. Durch die Pflege für Frauen können wir das so gut erreichen.

Christine Das stimmt absolut. Wenn es mir gut geht, dann kann ich auch dazu beitragen, dass es allen anderen gut geht. Wenn jetzt jemand die Kosmetikbehandlung gerne mal probieren möchte, gerne in diesen Genuss kommen möchte: Wo findet man dann KosmetikerInnen die mit amo como soy arbeiten? Findet man die auf deiner Webseite?

Schareska Genau. Bei mir auf der Webseite gibt es eine Seite, die heißt „Erhältlich bei“ und da sind alle KosmetikerInnen, Händler und Online-Shops aufgeführt. Die Gesichtsbehandlung gibt’s seit ungefähr anderthalb Jahren. Aber es sind schon einige KosmetikerInnen da. Ein wichtiger Punkt ist übrigens: für jedes verkaufte Produkt spende ich zwei Euro an ein Mädchenheim in Bolivien. Wir tun uns auch was Gutes, wenn wir anderen auch etwas Gutes tun. Das ist ja der Gedanke dahinter.

Christine Wenn jetzt KosmetikerInnen den Artikel lesen, insbesondere natürlich im besten Fall NaturkosmetikerInnen, die dann sagen „Das finde ich interessant“. Die könnten sich bei dir melden und würden dann eine Weiterbildung machen oder?

Schareska Genau. Es gibt auch eine Seite auf meiner Webseite für KosmetikerInnen und da ist die Gesichtsbehandlung beschrieben und die Kurstermine. Wir haben am 5. Mai noch einen Kurs. Es gibt noch zwei freie Plätze. Es sind kleine Gruppen. Im September ist nochmal ein Kurs.

Christine Dann bleibt mir jetzt eigentlich nur noch zu sagen „Ich danke dir von Herzen für unser schönes Gespräch.“

Schareska Ich danke Dir sehr. War sehr schön mit dir.

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Außerdem möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass ich lediglich Infos und Tipps mit dir teile, die meine eigene Erfahrungen wiederspiegeln. Ich  gebe keine Heilversprechen und stelle keine Diagnosen. Solltest du psychische oder physische Krankheiten haben empfehle ich dir einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Der Beitrag Ich liebe mich so wie ich bin! Interview mit Schareska von amo como soy erschien zuerst auf - Christine Raab | Let your light shine.

Apr 24 2019

56mins

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