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El Dinero - Damit Dir Geldanlage nicht spanisch vorkommt!

Wir, Daniel und Albert wollen nicht arm sterben. Also müssen wir ein bißchen mehr tun, als nur zu sparen. Wir müssen investieren. In Aktien & ETFs, in Kryptos & P2P oder in das eigene Humankapital. Das ist gar nicht so einfach. Manchmal fällt man dabei ganz schön auf die Nase.Aber: Über Geld reden hilft. Wir holen Hörer und Experten ans Mikro und diskutieren mit Ihnen die Frage: " Vermögensaufbau - wie stell ich's an?". So können wir alle etwas lernen und Du musst nicht alle Fehler selbst machen.Deal? Wenn ja, drück den "Subscribe"-Button.

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Wir, Daniel und Albert wollen nicht arm sterben. Also müssen wir ein bißchen mehr tun, als nur zu sparen. Wir müssen investieren. In Aktien & ETFs, in Kryptos & P2P oder in das eigene Humankapital. Das ist gar nicht so einfach. Manchmal fällt man dabei ganz schön auf die Nase.Aber: Über Geld reden hilft. Wir holen Hörer und Experten ans Mikro und diskutieren mit Ihnen die Frage: " Vermögensaufbau - wie stell ich's an?". So können wir alle etwas lernen und Du musst nicht alle Fehler selbst machen.Deal? Wenn ja, drück den "Subscribe"-Button.

Folge 18: Das krisenfeste Depot - mit Prof. Goldgraf

Podcast cover
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Was passiert, wenn die Anleger die US-Wachtumsaktien rauswerfen?

In dieser Folge begrüßen wir Prof. Dr. Holger Graf, in den sozialen Medien auch als Prof. Goldgraf bekannt. Er ist ein akademisch fundierter Goldman-Sachs-Pragmatiker mit viel Erfahrung. Wir plaudern mit ihm nicht nur über Börsencrashs, sondern besprechen ganz grundsätzlich: Wie sieht das krisenfeste Depot aus?

Aufhänger war die Mail eines Lesers, die den Finanzwesir schon im April erreichte

"Vielleicht können Sie bei nächster Gelegenheit (Newsletter / Podcast etc.) was zur folgenden These sagen: "Die eigentliche Marktbelastung durch ETF-Rückgaben der US-Privatanleger (Aktienvermögen 23 Bio. $) dürfte erst bevorstehen. Dies dürfte die in den ETFs hochprozentig enthaltenen US-Wachstumsaktien (die früher die Indizes trotz beginnender Marktschwäche steigen ließen) überproportional unter Druck bringen."

Daniel und Albert haben sofort an Holger gedacht, aber so ein Prof hat einen vollen Terminkalender, deshalb erst jetzt.

Wir wollten wissen, wie er zu der folgenden Aussage steht:

ETFs sind eine Momentum-Strategie. Jeder neue Euro geht überproportional in die Top-Werte.
Der Passiv-Algorithmus schert sich nicht um Regression zum Mittelwert, sondern die Preise schwanken mit Zu- und Abfluss. Damit ist das alte Fließgleichgewicht der Märkte gestört und wechselt von einem preisbasierten auf ein flussbasiertes Modell. Ein großer Teil des Marktes wird von dem einfachen Passiv-Algorithmus dominiert.

Danach sind wir dann abgedriftet in grundsätzliche Themen. Unter anderem besprechen wir:

  • Wie arbeiten Market Maker? Market Maker sind die Firmen, die die Markt "machen" indem sie Preise stellen. Wann hören Market Maker auf Preise zu stellen und die ETFs müssen sehen wo sie bleiben?
  • Welche Chancen haben die Zentralbanken noch? Besonders die EZB: Erhöht sie die die Zinsen, um die Inflation zu bekämpfen oder hält sie die Zinsen unten, damit die Südländer nicht bankrott gehen? Was bedeutet das für uns Anleger?
  • Die Inflation gering, die Zinsen niedrig, so sieht das optimale Aktien-Biotop aus. Waren die letzten 10 Jahre eigentlich nicht eher Ausnahme als Regel?

Was tun?

Natürlich keine Glaskugel! Konkrete Kauf-/Verkaufsanweisungen gibt's hier nicht. Wir sprechen über grundsätzliche strategische Ausrichtungen. Aus welchen Komponenten baue ich ein krisenfestes Depot zusammen?

  1. Einfach weiter sparen, als ob nichts geschehen ist? Sinnvoll, denn es ist ja auch – auf lange Sicht gesehen – nichts passiert.
  2. Sich neu ausrichten? Sinnvoll, denn kein Regime hält ewig. In 80 % der Fälle ist der Satz "dieses Mal ist alles anders" einer der teuersten Sätze an der Börse, aber in 20 % aller Fälle ist alles anders, ein Regimewechsel findet statt und dann wird es noch teurer (Tail Events).

Gute Faustregel: Krise ist, wenn alle Korrelationen auf eins gehen. Wie gehe ich als Investor am besten damit um?

Und dann der voyeuristische Blick: Wie sieht's im Depot von Holger Graf aus?

Links zum Thema

Medienempfehlung unseres Gastes

Twitter: @WalterBloomberg
Artikel zum Endowment-Modell

Finanzrocker

Finanzwesir

Sep 05 2022

1hr 16mins

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Folge 17: Spezial-ETFs plus Robo - die Renditechance für passive Anleger?

Podcast cover
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Rize ETF und Vanguard sind die beiden Pole im ETF-Universum

In der heutigen El-Dinero-Folge begrüßen wir Florian Berberich von Rize ETF und Jesper Wahrendorf von Vanguard.
Vanguard kennt man, aber Rize ETF? Die haben acht ETFs im Angebot, unter anderem einen Hanf- und einen Haustier-ETF. Deshalb haben wir Herrn Berberich erst einmal ausgehorcht

  1. Was ist Rize ETF (kurz die Firmenhistorie skizzieren, wer sind die Gründer, wofür steht Rize) und wie sieht das Angebot aus?
  2. Warum haben Sie nur 8 spezifische ETFs im Angebot?
  3. Wodurch unterscheidet sich Rize im Vergleich zu anderen großen Anbietern?
  4. Wo kann ich die Rize-ETFs denn handeln?

Bei Vanguard interessiert uns weniger der FTSE All World, sondern wir möchten gerne wissen, was es mit dem "Vanguard Invest Anlageservice" auf sich hat? Noch ein Robo? Und vor allem: Warum soll ich die Anlage in Indexfonds automatisieren. So einen Sparplan einrichten, das kann doch jeder.

Thema versus Trend

Ist der Begriff Themen-ETF nicht einfach nur ein netteres Wort für Trend-ETF? Der Trend-ETF surft auf der Welle des Interesses, und wenn die verebbt, wird das Ding eben mit dem nächstbesten World- oder EM-ETF verschmolzen und man behält das AuM.

  • Nach welchen Kriterien legt Rize die Themen für die ETFs fest? Was unterscheidet ein "Thema" von einem "Trend"?
  • Wie hoch sind die Kosten?
  • Die Rize-ETFs sind durch die Bank sehr klein (810 K für den Haustier-ETF, 25 Millionen USD Cannabis & Life Sciences), größer sind nur Cybersec & Privacy > 100 Millionen USD und Sustainable Future of Food: 250 Millionen USD

Normalerweise heißt es immer: Ein ETF ist ab 100 Mill AuM wirtschaftlich zu betreiben.

  • Ab wann ist denn ein Themen-ETFs für einen Anbieter lukrativ?
  • Wie sieht es bei diesen ETFs aus? Sind die profitabel oder noch in der Aufbauphase? Nicht, dass die in ein paar Jahren geschlossen werden.

Der Index

Rize

Jeder ETF ist nur so gut wie der Index, den er abbildet. Wie aufwendig ist die Indexerstellung und wie funktioniert sie bei Rize? Rize setzt auf Indizes von Foxberry.

  • Foxberry Tematica Research Cybersecurity & Data Privacy Index
  • Foxberry Pet Care Index
  • Foxberry Emerging Market Internet & Ecommerce Index

Wieso? Warum keine Indizes von MSCI oder FTSE? Wie alt sind diese Indizes, wie sturmerprobt? Marktbreite: Wie viele Firmen umfassen diese Indizes?

Vanguard

  • Warum setzt Vanguard nicht auf den Indexmarktführer MSCI, sondern bei Anleihen-ETFs auf Bloomberg-Indizes und bei Aktie auf FTSE und S&P (ein S&P500-ETF)?
  • Warum setzt Vanguard nicht auf Themen-ETFs?
  • Was unterscheidet den Vanguard Anlageservice denn von einem herkömmlichen Robo Advisor?
  • Wie ist der Anlageservice aufgebaut?
  • Wie nutzt Vanguard Skaleneffekte?
  • Kostentechnisch liegt der Anlageservice bei 0,65 %. Für eine Art Robo Advisor ist das günstig, für Vanguard verhältnismäßig teuer. Vergleicht man das mit dem ARERO ist es auch ein Stückchen teurer. Wo liegen denn die Unterschiede zu einem ARERO?

Das Musterportfolio

  • Welche Aufgabe übernehmen Ihre Produkte im Depot?
  • Wie würde ein typisches Musterdepot mit ETFs von Rize, beziehungsweise Vanguard aussehen?
  • Für welchen Anlegertyp sind Ihre Produkte geeignet. Das Spektrum reicht vom Trader bis zum ewigen Buy & Holder. Wo in diesem Spektrum positionieren Sie Ihre ETFs? Was ist Ihre Zielgruppe?

Zukunft & Glaskugel

Themen-ETFs sind während der Corona-Pandemie das heiße Thema geworden. Durch die starken Kursverluste 2022 geht das Interesse wieder gut zurück. Wo sehen Sie die Themen-ETFs in den kommenden 5 Jahren?
Bei den Robo-Advisors ist die Luft schon vor Jahren etwas raus gewesen. Wo sehen Sie die Robos bzw. Anlageservices in den kommenden 5 Jahren? Zur Zeit geht es in den Märkten fast nur um steigende Zinsen, sinkende Kurse und die hohe Inflation. Wann wird es Ihrer Meinung nach ruhiger an den Börsen?

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Medienempfehlungen unser Gäste

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Finanzrocker

Finanzwesir

Aug 01 2022

1hr 5mins

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Folge 16: Die Depotschwankungen machen die Rendite kaputt

Podcast cover
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Über den Renditekiller Volatility Drag und die Wirksamkeit nicht korrelierender Assets

In seinem Buch "Über die Psychologie des Geldes" schreibt Morgan Housel über "das Wunder der Aufzinsung":

"Man hat Geld und lässt das möglichst lange in Ruhe."

"In Ruhe lassen" bedeutet aber nicht nur Buy & Hold, sondern auch Schutz des Depots vor Schwankungen.

  • Buy & Hold = Der Bauer zieht nicht dauernd an den kleinen Pflänzchen, damit sie schneller wachsen
  • Schutz vor Volatilität = Der Bauer düngt, wässert & schützt vor Schädlingen

Auch wenn Schwankungen "nur" Buchverluste sind: Das Vermögen muss sich ja doch wieder berappeln. Wenn ich 20.000 Euro besitze, die sich in der Krise halbieren, dann habe ich 10.000 Euro Buchverluste. Bei einer monatlichen Sparrate von 200 Euro (in etwa die durchschnittliche Sparplanrate in Deutschland) entspricht das 50 Sparraten. Gut 4 Jahre Sparleistung müssen aufgeholt werden.

In der Praxis geht es noch deutlich härter zu: Wenn wir den MSCI World in Euro in der Variante "total return net" - also Ausschüttungen plus Kursverluste abzüglich der Quellensteuern - betrachten ergibt sich das folgende Bild:

  • Januar 2000: Start mit 100 Euro
  • August 2000: Aus 100 Euro wurden 114 Euro

Dann kam der Crash und die 114 Euro waren erst im Februar 2014 wieder im Depot. Das sind 13,5 Jahre Dürre. Maximaler Drawdown: 56 %, im Februar 2009 waren die 114 Euro nur noch 50 Euro wert, oder auf den Einstieg bezogen: -50 %.

Der einzige Unterschied: Wenn ich die Buchverluste realisiere, bedeutet das: Ich schichte in eine andere Anlageklasse um mit anderer Rendite. Aber weg ist weg.

Schwierige Zeiten

"Dieser Hurrikan ist da draußen und kommt auf uns zu", sagt Jamie Dimon, Vorstandschef der größten US-Bank JP Morgan Chase, auf einer von Alliance Bernstein organisierten Konferenz. "Wir wissen nicht, ob es ein kleinerer ist oder Supersturm Sandy. Machen Sie sich auf etwas gefasst!"

• Die Inflation liegt in den USA bei 8,6 %, in Deutschland lag sie im Mai bei 7,9 %. -> Stagflation • Die Zinsen werden nach und nach erhöht. • Immobilienblase in den USA: Die Bauzinsen sind extrem angestiegen. Der Zinssatz für eine 30-jährige Hypothek stieg auf 5,4 %. Die Schwäche sowohl bei Kauf- als auch bei Refinanzierungsanträgen hat den Marktindex laut Mortgage Bankers Association (MBA) auf den niedrigsten Stand seit 22 Jahren gedrückt.

Es kommen schwierige, volatile Zeiten auf uns Anleger zu (Rezession). Deshalb: Wie begrenzt man die Volatilität?

Das Problem

  1. Ohne Risiko keine Rendite. Wenn wir Volatilität als Maß für das Risiko nehmen => Die Volatilität muss rauf
  2. Aber Volatilität bedeutet: Geld verlieren, das will Warren Buffet nicht => Die Volatilität muss runter

Wie lösen?

Wir sind auf zwei Ebenen unterwegs:

  • Ebene der Assetklassen: Volatilität rauf für die einzelne Anlageklasse
  • Ebene des Depots: Volatilität runter für das gesamte Depot

Fat Tails

"Es gibt Jahrzehnte, in denen nichts passiert; und Wochen, in denen Jahrzehnte passieren."
Lenin (angeblich)

Auch wenn nicht Lenin, trotzdem gut. Man kann die Hälfte der Zeit falsch liegen und trotzdem ein Vermögen machen. Entscheidend für den langfristigen Erfolg: Man muss nur zur Stelle sein, wenn es Sterntaler regnet.
Es gibt ein paar Großereignisse: Wenn man da richtig liegt – oder eben falsch – dann hat man gewonnen oder einen nicht mehr einholbaren Nachteil.

Fat Tails

Was sind Fat Tails? Das dicke Ende der Glockenkurve. Wenn die Kurve sich nicht eng an die waagerechte Achse anschmiegt, sondern deutlich darüber verläuft, ist das ein "Fat Tail", ein dickes Ende. Es bedeutet,

  1. dass Extremereignisse häufiger vorkommen als erwartet.
  2. Das Extremereignisse das Bild stärker beeinflussen als erwartet

Wie sinnvoll diversifizieren?

Durch unkorrelierte Einnahmeströme

"Die Leute denken, dass es am besten ist, die bestmöglichen Wetten zu machen. Die Art und Weise, wie Sie am besten arbeiten, ist die bestmögliche Diversifizierung. 10 oder 15 unkorrelierte Wetten - alle mit der gleichen Rendite - senken mein Risiko um 75% oder 85%. Durch Diversifikation verbessere ich meine Rendite-Risiko-Relation um den Faktor fünf"
Ray Dalio, Gründer des Hedgefonds Bridgewater

Links zum Thema

Buchempfehlung des Finanzwesirs

Über die Psychologie des Geldes: Zeitlose Lektionen über Reichtum, Gier und Glück von Morgan Housel*

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Finanzrocker

Finanzwesir

Jul 04 2022

55mins

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Folge 15: Angel Investing - Ein Business Angel packt aus

Podcast cover
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Die richtigen Firmen finden, so viel Geld brauchst du

Ed Freyfogle hat mehr oder minder sein ganzes Berufsleben in Start-ups verbracht und auch selbst gegründet. Seit über zehn Jahren investiert er als Business Angel in neue vielversprechende Firmen. Wir wollten von ihm wissen: Wieviel Geld braucht man als Angel und wie findet man die richtigen Firmen?

Ein Angel Investor packt aus.

Wie investiert Ed Freyfogle?
  1. Seit wann bist Du Angel?
  2. Wie siehst Du Deine Rolle? Gibst Du Geld und willst einfach mehr Geld wieder haben oder bist Du der erfahrene Kapitän, der die jungen Hüpfer vor den schlimmsten Fehlern bewahrt? Musst Du auch manchmal "ins Steuer greifen" und eine Krise sanieren wenn es zu schlimm wird?
  3. Wie wählst Du die Firmen aus, in die Du investierst? Einfach breit rein oder hast Du einen ausgefeilten Due-Dilligence-Prozess?
  4. Wie viele Firmen umfasst Dein Portfolio?
  5. Wie viel investierst Du so im Schnitt? Wie viel Prozent sind das dann? Bist Du Ankerinvestor oder Trittbrettfahrer?
  6. Welche Investmentvehikel nutzt Du? Machst Du direkt mit den Gründern einen Vertrag oder geht das über eine Crowdfunding-Plattform?
  7. Wie arbeitsaufwändig ist das Ganze?
  8. Wie sieht die Erfolgsbilanz aus (Pleite, läuft so, Börsengang oder anderer Exit)
  9. Was sind Deine Pläne für die Zukunft: Machst Du weitere Investments oder lässt Du das auslaufen?

Deine Ratschläge für alle, die in Deine Fußstapfen treten wollen?

  1. Welche Charaktereigenschaften muss ich als Angel mitbringen?
  2. Wie viel Geld brauche ich?
  3. Wie finde ich meine Firmen?
  4. Wie entscheide ich, in welche ich investieren soll?
  5. Welche Investmentvehikel soll ich nutzen?
  6. Kann ich nicht auch anteilig über Fintechs wie Seedmatch oder Companisto investieren?
  7. Zeithorizont: Wann kann ich mit Ausschüttungen rechnen?
  8. Soll ich das Ganze über einer GmbH, Ltd oder ein anderes Investmentvehikel machen oder einfach direkt halten?
  9. Welche Fehler machen Anfänger immer wieder, bzw. was sind die größten Missverständnisse, die zwischen Gründer und Investor immer wieder auftreten und die für Missstimmungen sorgen?

Deine beste Anekdote

Anlegen in ETFs ist öde. VC ist people business. Was ist Deine erzählenswerteste Story? Was hast Du als Angel erlebt, worüber Du Dich heute noch

  • Aufregst
  • Amüsierst
  • Den Kopf schüttelst
  • Zutiefst dankbar bist?

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Ed Freyfogle im Neuland

Zwei Buchempfehlungen von Ed

  1. The Startup Community Way: Evolving an Entrepreneurial Ecosystem (leider nur auf englisch)
  2. Venture Deals: Seien Sie klüger als Ihr Anwalt und Risikokapitalgeber

Jun 06 2022

54mins

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Folge 14: Schwellenländer - mehr Risiko als Rendite?

Podcast cover
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Ist das klassische 70/30-Depot noch zeitgemäß?

Russland raus aus allen Schwellenlandindizes. China bei 30 %, Taiwan bei 16 %. Ist der Schwellenlandindex nicht ein hoch volatiles und schlecht diversifizertes Etwas? Braucht man den noch im Depot fragt uns Dr. Stefan Eck in dieser Podcastfolge.
Wir sprechen über die folgenden Themen

Aufbau des Emerging-Markets-Index

  1. Welche Länder sind aktuell Schwellenländer? Da herrscht nämlich - abgesehen von Russland - ein ganz schönes Kommen und Gehen.
  2. Wann ist ein Land ein Schwellenland? Wer legt die Kriterien fest?
  3. Was sind die größten und wichtigsten Länder, Sektoren und Unternehmen?

Unterschiede bei MSCI und FTSE in der Zusammensetzung der EM-Indizes:

  • Unterschiedliche Einstufung von Südkorea und Polen (Gründe und Auswirkungen)
  • Weitere Unterschiede? (China-Aktien; Sonstiges)

Ausschluss von Russland aus den Indizes

  • Wie haben die ETF-Anbieter das umgesetzt?
  • Auswirkungen auf die EM-Indizes?
  • Aufstockung anderer Länderanteile?
  • Renditeverluste für Anleger?

Emerging Markets im Depot

Bisher galt: Der EM-ETF ist ein Baustein zur breiteren Diversifikation und damit zur "besseren" Investmentstrategie , das 70/30-Weltportfolio. In der aktuellen Situation stellt sich die Frage:Benötigen wir neben einem World-ETF wirklich einen EM-ETF?
Beziehungsweise: Stelle sich die Frage wirklich? Ist jetzt nicht einfach mal Mediendiät und "Ruhe im Karton" angesagt?

Chancen und Risiken eines Schwellenlandinvestments

  • Worin liegen sie?
  • Die "Schwarzen Schwäne": Neubewertung des EM-Investments durch Ukraine-Krieg und Corona nötig?
  • Outperformance – Die Emerging Markets als Wachstumsmärkte: Haben die EM-ETFs wirklich jemals (langfristig) besser performt als World-/Industrieländer-ETFs?
  • "Hedging" durch Schwellenländer: Hatten Investments in EM-ETFs jemals irgendeinen Absicherungseffekt?

Globalisierungseffekte?

Machen heutzutage nicht sowieso

  • die großen Unternehmen der Schwellenländer einen großen Teil ihrer Umsätze in den Industrieländern?
  • viele Unternehmen der Industrieländer einen großen Teil ihrer Umsätze in den Emerging Markets (Stichwort: deutsche Automobilwirtschaft in China)?

Ist eine Geldanlage in Schwellenländer überhaupt ethisch vertretbar?

  • "Darf" man heutzutage noch in EM-ETF investieren?
  • Wieso heutzutage? War es jemals anders?
  • Alternativen zu EM-ETFs als "saubere Lösung"?
  • EM-ETF ex (Land XY)
  • aktiv gemanagte EM-Fonds?
  • Nur einzelne Länder anstatt des ganzen Fonds?
  • Einzelaktien?

Anleihen

Wie sieht es aus mit ETFs auf Staats- oder Firmenanleihen aus Schwellenländern – Sinnvoll? Verrückt? Irrelevant?

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Finanzrocker

Finanzwesir

May 02 2022

1hr 15mins

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Folge 13: Kryptowährungen - was geht?

Podcast cover
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Krypto ist viel mehr als nur irre Kursschwankungen

Krypto, das ist mehr als nur Kursschwankungen. Wo stehen wir aktuell im Krypto-Universum und welche Möglichkeiten haben ganz normale Privatanleger? Das wollten wir von unseren Gästen Christoph Bergmann Bitcoin Blog und Peter Weger von Coindex wissen.

Konkret besprechen wir die folgenden Themen

Krypto-Historie

Von der Entstehung des ersten Bitcoin bis heute.

Krypto-Sicherheit

  1. Ist Krypto denn wirklich schon über Spielgeldniveau heraus?
  2. Kann ich wirklich einen signifikanten Teil (5 % oder mehr) meiner Altersvorsorge in Kryptos investieren? Es geht nicht um die wilden Schwankungen, sondern um so einfache Mainstream-Sachen wie Compliance, Qualitätskontrolle und Code-Review. Diebstahlsicherung, das wäre ja mal die erste Maßnahme. Wie beurteilen unsere Gäste die diversen Hacks vom Februar 2022, bei denen Tokens im Wet von kapp 900 Millionen Dollar gestohlen wurden.

Die Krypto-Nomenklatur

  1. Altcoin, Neucoin, Bitcoin – was ist eigentlich was?
  2. Blockchain der Iteration 1, 2, 3 – wie unterscheiden sich die. Ist das für mich als Privatanleger relevant?
  3. Wallet – Welche drei Punkte muss ich beachten als Kleinanleger? Cold, hot oder reicht der Broker?
  4. Smart Contracts

Krypto: Anlagemöglichkeiten

Kaufen

Ab in die Wallet und dann: Buy & Hold.

  1. Welche Coins sollten unsere Hörer hier in Betracht ziehen?
  2. Welche Wallet ist geeignet?
  3. Mit welchen Schwankungen muss ich als Buy&Holder rechnen?
  4. Wie lang sollte mein Anlagehorizont sein? Gibt es bei Krypto so etwas wie bei den großen Indizes: "Wer länger als x Jahre dabei ist, ist immer im Plus."?

Traden

Die irren Schwankungen müssen ja zu was Nutze sein.

  1. Welche Coins trade ich über welche Plattform am besten?
  2. Wie viel Kapital brauche ich?
  3. Wie bin ich schnell genug angebunden, um auch wirklich fix reagieren zu können?
  4. Ist das überhaupt realistisch für Privatanwender?

Zinsen kassieren

  1. Was ist Crypto-Staking und mit welchen Coins kann ich das machen?
  2. Auf welcher Plattform mache ich das?
  3. Welche "Zinsen" kann ich erwarten? Sind das überhaupt Zinsen im eigentlichen Sinne, also eine vertraglich vereinbarte Zahlung, die unabhängig von der Wirtschaftslage zu erbringen ist oder sind das eher Dividenden / Ausschüttungen (wir schauen was da ist und davon bekommst Du einen Teil ab)?

Business-Case Blockchain / Defi

Mit smarten Kontrakten lassen sich Geschäftsvorfälle modellieren. Ich investiere hier nicht in die Coins an sich, sondern in die Perspektive, dass mit diesem Coin große Investitionen als Crowdfunding möglich werden

  • Immobilien lassen sich häppchenweise verkaufen (so wie bei der Deutschen Teilkauf, Wertfaktor, Heimkapital, nur ohne den Overhead).
  • Ich kann auch als Kleinanleger in Kunstobjekte investieren (mir gehören jetzt die 2,5 Quadratzentimeter oben links der Mona Lisa). Diese Anteile lassen sich über die Blockchain dann liquide handeln.
  • Großinvestitionen wie Schiffe, Baumaschinen, etc.
  • Eine andere Möglichkeit: Legaltech-Chain: Schluss mit dem Notarunwesen. Da es um Geschäftsmodelle geht, ist das Ganze eher Angel-Investing, als "Währungs-Spekulation".
  1. Was gibt es da schon? Was sind die interessantesten Anwendungen?
  2. Wie kann ich da investieren als Privatanleger?
  3. Um welche Summen geht es?
  4. Wie finde ich aussichtsreiche Kandidaten?

Links zum Thema

Im Podcast angesprochene Ressourcen in alphabetischer Reihenfolge

Medienempfehlungen von Christoph Bergmann

Medienempfehlungen von Peter Wegner

  • BTC-Echo - News zu Bitcoin, Blockchain & Kryptowährungen
  • Podcast: We study Billionaires, jeden Mittewoch eine Kryptofolge.
  • Buch:"Der Bitcoin-Standard"

Twitter ist das Lieblingsmedium der Krypto-Kundigen.
Liste mit empfehlenswerten Accounts
Einzelne Twitter-Accounts (hauptsächlich Bitcoiner)

  • Nic Carter (@nic__carter)
  • PlanB (@100trillionUSD)
  • Jameson Lopp (@lopp)
  • vitalik.eth (@VitalikButerin)
  • Michael Saylor (@saylor)

Finanzrocker

Finanzwesir

Apr 04 2022

1hr 21mins

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Folge 12: Familienfinanzen: So investieren Tino und Sarah

Podcast cover
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Kein "Schatz, ich vertrau Dir", sondern Teamwork

Sarah und Tino: Verheiratet, einen Sohn, Mitte Dreissig - wie investieren sie? Und vor allem: Wie antwortet jeder der beiden auf diesen Fragenkatalog?

Wir wurdest Du erzogen in Gelddingen?

  • Wie wurde bei Dir in der Familie über Geld geredet, was für eine finanzielle Bildung / finanzielles Mindset hast Du mitbekommen?
  • Was war wichtig, was unwichtig, wenn es ums Geld ging (beispielsweise Sparen versus Konsum)
  • War genug Geld da oder war es immer knapp?
  • Wie würdest Du Dein finanzielles Mindset beschreiben?

Kennenlernen

  • Wie habt ihr Euch kennengelernt? Durfte / wollte Tino als Gentlemen einladen oder ist das einfach nur peinlich und unzeitgemäß?
  • Wie seid Ihr Euch in Gelddingen näher gekommen? Ab wann war das ein Thema für Euch?
  • War das finanzielle Verhalten des anderen (haut die Kohle raus wie nix Gutes oder geizig bis dort hinaus) ein Punkt, den beim Kennenlernen wichtig war?
  • Wie wichtig ist Dir grundsätzlich ein finanziell ähnliches Mindset?

Status jetzt

  • "Mi casa es tu casa" oder "Jeder hat sein eigenes Konto / Depot" und es gibt ein gemeinsames Konto für die Familienausgaben?
  • Was habt ihr jetzt für Assetklassen am Start?
  • Über welche Summen reden wir (ganz grob, damit unserer Hörer sich ein Bild machen können)
  • Wie sind die Rollen jetzt im Operativen verteilt? Budgettracking, ETF-Kauf, Rebalancing, Steuererklärung, …
  • Wie werden strategische Entscheidungen gefällt.
  • Wie war der Weg dorthin? Hast sich das so ergeben (jeder macht, was er am besten kann oder worauf er Lust hat) oder habt ihr das strategisch aufgeteilt?
  • Was läuft gut?
  • Wo gibt es immer wieder Konflikte?

Zukunft

Was plant ihr für die Zukunft? In 10 Jahren (2032) seid ihr Mitte 40, in 20 Jahren (2042) Mitte 50. 20 Jahre kann man nicht planen, aber wie könnte die nächste Dekade ablaufen?

Berufliche Weiterentwicklung

  • Vermögenswachstum: Konkrete Ziele welche Summe Ihr erreichen wollt, welche Assetklassen,
  • Private / familiäre Ziele

Euer Ratschlag für andere Paare

  • Sarah: Worauf sollte eine Frau bei der Männerwahl achten, damit Finanzen nicht zum Stressfaktor in der Beziehung werden?
  • Tino: Worauf sollte ein Mann bei der Frauenwahl achten, damit Finanzen nicht zum Stressfaktor in der Beziehung werden?
  • Beide: Wie regelt man finanzielle Differenzen so, dass sie die Beziehung nicht dauerhaft belasten? Finanzthemen sind ein - wenn nicht der - Scheidungsgrund.

Links zum Thema

Die Medienempfehlungen unserer Gäste

Beide hören gerne den Deutschlandfunk. Nicht nur die Finanzthemen, sondern das ganze Spektrum. Dabei lernt man immer neue Themen kennen. Wenn die beiden den DLF-Anreisser interessant finden wird weiter recherchiert.
Ansonsten lautet die Medienempfehlung der beiden: Reden, und zwar mit möglichst vielen Menschen. Sarah ist eine ganz Harte: Sie schreckt selbst vor den Produktpräsentationen einer Bank nicht zurück. Es lebe die Diversität. Wer viele verschiedene Blickwinkel kennenlernt, wird nachher für sich eine bessere Entscheidung treffen.

Mar 07 2022

58mins

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Folge 11: Jahresrückblick 2021 - wir bleiben optimistisch

Podcast cover
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Et hätt' noch immer jotjegange

Ein weiterer Podcast mit Stefan. Wir plaudern über die folgenden Themen

  1. Das erste Jahr El Dinero: Hörerzahlen, Feedback, Durchörquoten und: Was haben wir inhaltlich aus den Gesprächen mitgenommen oder gar dazugelernt (auch im Unterschied zu "Der Finanzwesir rockt")?
  2. Was waren die beruflichen Highlights 2021
  3. Reaktionen auf den Lauch von Democratic Alpha
  4. Berufliche Ziele 2022

Das Jahr 2021 im Finanzsektor

  1. Was hat uns am meisten positiv oder negativ überrascht?
  2. Ist Corona noch ein Thema für die Finanzwelt?
  3. Was waren die wichtigsten Entwicklungen (Krypto? Inflation? Negativzinsen? Nachhaltigkeit? Fintechs? Anderes?)

Die Glaskugel - was wird 2022 wichtig

Was sind die Wünsche, beziehungsweise Hoffnungen für künftige Entwicklungen im Finanzsektor in 2022 und darüber hinaus?
Aus Erfahrungen und Fehler lernen: Worauf sollten Privatanleger ab 2022 verstärkt bei ihren Finanzentscheidungen achten?

Zum Abschluss dann das vom Finanzrocker ausgeliehene Wordshuffle.

Links des Finanzrockers

Bücherliste 2021 des Finanzwesirs

BuchWarum lesen?
Adaptive Markets* - Professorenweisheit vom MIT kombiniert die Effizienzmarkthypothese (kauf' ETFs und lass es gut sein) mit der Verhaltensökonomie (nein, Märkte sind nicht immer rational). Das bedeutet nicht, dass Sie jetzt aktive Fonds kaufen sollen, aber ein "ETF und Schluß" ist dann doch zu kurz gesprungen.Market Tremors* - Hardcorezeug: Viele Formeln und auf Englisch. Hari P. Krishnan ist ein Praktiker. In dem Buch geht es um die nicht sichtbaren Risiken, die sich aufbauen, weil sich in modernen Finanznetzweken eine neue Gruppe von "Super-Agenten" gebildet hat. Es geht um Marktteilnehmer wie Zentralbanken oder Pensionskassen und ETF-Anbieter. Wenn diese Wale anfangen sich herumzuwälzen, löst das Erschütterungen der Macht aus, die die klassische Portfoliotheorie gar nicht kennt. Dadurch entstehen Volatilitässpitzen aus dem Nichts, die dann andere Marktteilnehmer in den Abgrund reißen. Dieses Buch zeigt, wie fragil alles unter der Hochglanzoberfläche ist.Thinking in Bets* - Die Pokerlady Annie Duke sagt: Schreib' hinter jede Aussage, hinter jeden Satz eine Prozentzahl. Mit anderen Worten: Denke in Wetten. Welche Enrscheidung hat die höchtse Erfolgswahrscheinlichkeit? Und wenn die Wette dann aufgegangen ist: War es Können oder doch Glück? Hilft an der Börse und bei Coronafragen.Der Code des Kapitals* - Katharina Pistor von der Columbia Law School: Erst die richtige juristische Hülle macht aus Geld Kapital. Der Mythos von harter Arbeit ist ja ganz nett, aber in Wirklichkeit sind die Juristen die Vermögenszementierer. Es sind Anwaltskanzleien, die Vermögen schaffen und bewahren. Sie wählen aus verschiedenen Rechtssystemen und Rechtsinstrumenten diejenigen aus, die den Bedürfnissen ihrer Mandanten am besten dienen. Ein Buch für alle, die schon einen sechsstelligen Betrag ihr eigen nennen.

Präsentiert von Wechselpilot

Diese Folge wird Ihnen präsentiert von Wechselpilot. Der digitale Energievertragsmanager sorgt dafür, dass Sie jedes Jahr im besten Energievertrag sind. So können Sie ohne Aufwand mehrere hundert Euro im Jahr sparen – und diese dann sinnvoll investieren.

Nach einem Jahr erhebt Wechselpilot eine Servicegebühr in Höhe von 20 Prozent auf Ihre tatsächliche Ersparnis. Sparen Sie in einem Jahr einmal nichts, entfällt auch die Gebühr. Mit dem Code "Dinero21" sparen Sie sogar für ein Jahr die Servicegebühr.

Interesse? Dann bitte hier entlang. Erfahren Sie mehr über das Angebot und sparen Sie dauerhaft Energiekosten.

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Finanzrocker

Finanzwesir

Dec 06 2021

1hr 14mins

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Folge 10: El Comandante - so investiert ein Feuerwehrmann

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Hörer Bernd erzählt seine Geschichte

Was willst Du werden, wenn Du groß bist? Feuerwehrmann! Hörer Bernd hat diesen Jungentraum wahr gemacht. Er ist Feuerwehrkommandant geworden. Dazu ist er von Mannheim nach Weinheim gewechselt.
Warum nicht auf die andere Rheinseite?
"Zu langweilig", war die Antwort.
Als Aktionäre freut uns das, denn wer will schon Aktien von einem Chemieunternehmen halten, das einem Feuerwehrmann einen spannenden Arbeitsplatz bietet.
Nach der Vorstellungsrunde wollten wir von Bernd wissen,

  • wie er zum Investieren gekommen ist. Hat er gleich passiv zum ETF gegriffen oder war das die übliche Karriere mit den aktiven Irrungen und Wirrungen und einer Prise Sparkasse?
  • Wie sieht's im Depot aus? Ist das von der Struktur her final oder wird da noch erweitert?
  • Was war die bisher wichtigste Erfahrung?
  • Wer investiert? Nur Bernd oder auch seine Frau? Getrennt, gemeinsam?
  • Ein ganz wichtiger Punkt für Bernd: Humankapital und Weiterbildung. Da konnten Daniel und er eine Runde fachsimpeln ;-)
  • Planung für die Zukunft.
  • Ein bisschen missionieren: Wie spricht der Herr Kommandant im Kollegenkreis das Thema Finanzen und Sparen an?

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Die Kunst, über Geld nachzudenken
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Nov 01 2021

57mins

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Folge 9: Aktienrente: Investieren wie die Schweden

Podcast cover
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Was können wir von Staats- und Stiftungsfonds lernen?

Eine weitere Folge mit Stefan Eck. Dieses Mal sprechen wir über Staats- und Stiftungsfonds. Egal ob Norwegen, Schweden, China oder die Öl-Emirate Staatsfonds sind en vogue. Sie sammeln Milliarden ein - die Norweger haben sogar mehr als 1.000 Milliarden in ihrem Fonds - und wir haben uns gefragt: Was machen die mit dem ganzen Geld?
In dieser Podcast-Folge sprechen wir über den Norwegischen und den Schwedischen Staatsfonds und den Stiftungsfonds der Universität Yale. Ist das nur Voyeurismus, oder können wir als Privatanleger tatsächlich operativ etwas lernen von diesen Kolossen?
Wir glauben schon.
Die beiden Staatsfonds verwalten und vermehren einen Teil der Rentenansprüche der Bürger ihrer Länder und der Yale-Fonds finanziert mit regelmäßigen Überweisungen einen Teil des Budgets der Universität.
Im Kleinen sind das auch die Anforderungen an ein privates Wertpapier-Depot.

Grundsätzlich strategisch stellt sich die Frage nach dem Rentensystem. Kann das so bleiben oder müssen wir in Deutschland nicht ebenfalls einen Staatsfonds einrichten, so wie es die FDP zur Bundestagswahl vorgeschlagen hat?

Unsere Themen

  • Wie sind die drei Fonds aufgebaut, was sind ihre Ziele und in welche Assetklassen investieren sie? Was können wir hier lernen in Bezug auf Diversifikation, Anlagestrategie und Kostenbewusstsein?
  • Brauchen wir auch einen Staatsfonds nach dem Konzept der Norweger oder Schweden? Spoiler: Ich bin strikt dagegen.
  • Was können wir als Privatanleger kopieren? Gibt es Musterportfolios, die wir übernehmen können? Ja, da gibt es was. Allerdings, das sei gleich gesagt: Yale mit seinen knapp 50 Prozent an Hedge Fonds und anderen aktiven Investments lässt sich nur sehr schlecht in ein ETF-Format pressen. Der Norwegische Staatsfonds dagegen lässt sich gut mit zwei bis drei ETFs nachbauen.

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Finanzrocker

Finanzwesir

Oct 04 2021

1hr 10mins

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Folge 8: Siegen sich die ETFs zu Tode?

Podcast cover
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Zeit auszusteigen, wenn alle in ETFs investieren?

2008 war das Konzept den breiten Markt zu kaufen und dann passiv rumzusitzen vollkommen obskur. Heute hat auch das Sonderheft "Laura - Haus & Garten" eine ETF-Ecke.
"Kauf einen ETF" ist heute das Äquivalent zu "nobody ever got fired for buying IBM". Mit einem ETF kann man nichts falsch machen. ETFs sind die sichere Bank. Der ETF-Sparplan ist das neue Bausparen.
Kann es sein, dass auch "zu viel des Guten" gibt?
Darüber haben wir mit Jan Altmann von JustETF gesprochen. Haben wir da nicht den Bock zum Gärtner gemacht? Wie ETF-kritisch wird jemand sein, der seinen Lebensunterhalt bei einer Firma verdient, die die Buchstaben ETF im Namen hat?
Wir halten Jan für die richtige Wahl, schließlich war er es, der vor über 20 Jahren dieses Segment neu an der Börse Frankfurt etabliert hat. Wenn jemand die Stärken und Schwächen des Konstrukts ETF kennt, dann er.

Der ETF-Markt ist groß

Im Markt werden signifikante Summen bewegt. Weltweit sind 4 Billionen Dollar in ETFs angelegt.

ETFs in Deutschland

Sparpläne

Im Juni 2021 wurden gut 2,7 Millionen Sparpläne mit einem durchschnittlichen Volumen von 180 € angelegt. Das sind monatlich 486.000.000 Euro, also eine halbe Milliarde monatlich. Bei einer Kostenquote von 0% (Neobroker), 0,9 € (Postbank), 1% (Onvista), 1,5% (Comdirect, Consors), 2,5% (S-Broker, Targobank) bringt das monatlich Umsätze in Millionenhöhe.

Angelegtes Volumen

Bis Ende Juni 2021 waren es 2,65 Milliarden Euro. Insgesamt stiegt das Volumen von 7,5 Milliarden (2014) auf 47,6 Milliarden € (2020) - eine gute Versechsfachung. Und dann das erste Halbjahr 2021: Steigerung von 47,6 auf 64,7 Milliarden Euro. Ein Plus von 17,1 Milliarden (36 % in 6 Monaten).
Ist das noch gesund?

Inwieweit weckt das die Begehrlichkeiten der Broker? Bei diesen Volumen lohnt es sich für Handelsplatz und Broker Absprachen zu treffen. Sparpläne werden automatisiert ausgeführt. Da hat der Kunde wenig Einfluss auf den Kurs. Die Broker sollen auf der einen Seite alles für umsonst machen und auf der anderen Seite müssen sie den Wünschen der Eigentümer nach Rendite nachkommen. Ist der Sparplan da als der neue "Bausparer" der Renditebringer für alle Beteiligten außer dem Sparer?

Ein so stark wachsender Markt zieht immer mehr Teilnehmer an.

  • Ist das gut, weil: Konkurrenz belebt das Geschäft?
  • Ist das schlecht, weil: Wenn so viel Geld fließt, dann zieht das auch Nachtschattengewächse an?

ETFs und der abnehmende Grenznutzen

Und der Herr sprach: Du sollst nur einem Index huldigen und siehe, der Index soll umfassen sämtliche Nationen die man Industrieland oder Schwellenland nennt und er soll kapitalgewichtet sein. Denn siehe, nur dann wirst Du Einzug halten ins Passivparadis. So oder so ähnlich hat der gute Boogle das ja formuliert. Brot&Butter-ETFs und gut.

Mittlerweile listet JustETF 1.664 ETFs auf, ExtraETF sogar 1.969 - das ist ein ETF-Pantheon, der selbst einen Hindu beeindruckt. Wer soll sich da noch zurechtfinden? Ist das nicht vollkommen kontraproduktiv?

  1. Kontraproduktiv zum einen, weil es vollkommen verwirrt (siehe Marmeladenexperiment: Mehr Auswahl führt zu weniger Umsatz)
  2. Kontraproduktiv, weil es die Boogl'sche Idee des marktbreiten Anlegens ad absurdum führt.
  3. Sind Themen-/Nischen-, Sektor-, Dividenden-ETFs nicht einfach nur eine Chance für die Industrie die Gebühren zu erhöhen?
  4. Sind gehebelte und inverse ETFs nicht eine Perversion des Boogle'schen Gedankens?

ESG/SRI-ETFs

  • Sinnvoll oder Greenwashing?
  • Wie grün können Großkonzerne denn überhaupt sein?
  • Ist das nicht auch nur eine Möglichkeit die Vergleichbarkeit zu vermeiden und die Gebühren zu erhöhen?

Wie gefährlich sind ETFs

"Billionaire activist investor Carl Icahn, now calling ETFs “Dangerous”."

Der Kapitalmarkt ist ein reflexives Biest. Jede Aktion hat ihre eignen Quer-, Neben und Seiteneffekte. Ab wann sind ETFs (egal ob als passive oder aktive Tools) so groß, dass sie durch ihre schiere Masse den Markt verzerren?
Letztlich sind ETFs ja Momentum-Investitionen: Wer hat, dem wird gegeben. Die großen Werte werden gekauft weil sie groß sind. Der Index gibt es so vor. Das pusht die Kurse der Großen unabhängig von den Fundamentaldaten.

Stimmt das überhaupt? Ist der ETF-Markt mittlerweile so groß, dass das eine Rolle spielt? Und wenn: Ist das ein Problem, oder mittelt sich das wieder aus? Wenn die FAANGs nicht mehr so performen werden sie eben nach unten durch gereicht.

Die Michael-Burry-Prophezeiung

Die FED kauft auch ETFs und verzerrt so den Markt zusätzlich.

"The Fed has bought $8.7 billion worth of ETFs.

Herr Burrys Analogie: Die Preisfindung wird durch Aufkäufe der EZB im Bereich Zinsprodukte gestört, der ETF zerstört die Preisfindungsprozesse im Aktienbereich.
Wenn zu viele Menschen ETFs kaufen, wer kümmert sich dann noch darum den fairen Preis für die Aktien zu finden, aus der denen der Index besteht? Dann hängt der Preis nicht mehr davon ab, was die Fundamentaldaten sagen, sondern einfach von der zuströmenden Liquidität. Wenn die einbricht, dann fallen die Preise.
Ist das eine ernst zunehmende Bedrohung oder ein Hingespinst? Womöglich können ja 99% in ETFs investieren, weil es reicht, wenn 1% aktiv in Einzelaktien unterwegs sind.

Liquidität

Wenn die Märkte nicht mehr rund laufen können die ETF-Kurse enorm von den Kursen der in ihm enthaltenen Aktien abweichen. Ist der ETF nicht eher ein Schönwetter-Investment? Sobald die Marketmaker keinen Preis mehr stellen können, bricht der ETF-Kurs um 20% - 30% ein, obwohl der Index nur um 5% -6% eingebrochen ist.
Das betrifft ja besonders die Nischen-ETFs. Da versagt doch das Geschäftsmodell des ETFs weil es in der Krise schlicht keine Liquidität gibt. ETFs täuschen eine Liquidität vor, die es so in den Primärmärkten nicht gibt. Aber ist das wirklich so?
Aber: Werden ETFs womöglich für Probleme verantwortliche gemacht für die sie nichts können? Ist das denn wirklich relevant für einen langfristig anlegenden Privatanleger?

ETFs und Neobroker

In diesem Artikel geht es um eine Studie, die zeigt, dass ETF-Depots 1,1% schlechter abschneiden als Depots ohne ETFs. Der Grund: Die Leute handeln wie die Irren. Wird das durch die Kombi mit den Neobroker nicht noch verstärkt? https://www.barrons.com/articles/SB50001424052748704567604578416593357026504

Die Grenzen der ETFs

Wer nur einen Hammer hat, für den besteht die ganze Welt aus Nägeln. Ist das Instrument ETF wirklich das Allheilmittel für die Altersvorsorge breiter Bevölkerungsschichten?
Wo liegen Deiner Meinung die Grenzen des ETF-Investments?
Heute kann man ja Auto fahren ohne im geringsten zu verstehen, wie ein Otto-Motor funktioniert. Mein Vater hatte noch das passende Buch der Reihe "Jetzt helfe ich mir selbst" im Handschuhfach liegen. Lässt sich das auf ETFs übertragen: "Kauf' das Zeug, musst nix von Börse verstehen?"

Fazit

Sollten unsere Hörer trotzdem in ETFs investieren und wenn ja in welche Kategorien?

Links zum Thema

Medienempfehlung von Jan Altmann

  • JustETF-Podcast
  • Generell die Publikationen der Stiftung Warentest zum Thema

Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs: Wie Privatanleger das Spiel gegen die Finanzbranche gewinnen von Gerd Kommer*

Antifragilität: Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen von Nassim Nicholas Taleb*

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Finanzrocker

Finanzwesir

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Sep 06 2021

1hr 17mins

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Folge 7: Lisa bezahlt ihr Studium mit Dividenden

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Ein Mann ist keine Altersvorsorge

"Make Aktien great again" - das ist das Motto von Lisa von Aktiengram.
Sie ist 29, liebt Emojis und hat mittlerweile so viele Aktien im Depot, dass sie mit den Ausschüttungen ihr Fernstudium an der Wilhelm-Büchner-Hochschule finanziert.
Respekt!
Wir haben Lisa zu einer Homestory eingeladen und sie ausgefragt.

Kurze Vorstellung

  • Was machst Du beruflich?
  • Warum hast Du Aktiengram gestartet?
  • Warum hast Du überhaupt angefangen Dich für Geld zu interessieren? Wie waren die Anfänge? Was hat dich motiviert?
  • Was waren die größten Fehler und Erfolge?
  • Warum machst Du ein berufsbegleitendes Studium?

Details zur Anlagestrategie

Der Finanzwesir natürlich skeptisch: "83 Aktien - muss das denn sein?"
Der Finanzrocker ganz in seinen Element: "Ich segmentiere meine Aktien nach Größe, Region und Sektor. Welche Kriterien nutzt Du zur Diversifikation?"
Der Finanzwesir: "Diversifikation - das habe ich delegiert. Das machen meine Fonds-Manager."
Daniel & Lisa: "Klappe!"

Unsere Themen

  • Wie sieht Deine persönliche Asset Allokation aus?
  • Warum investierst Du aktiv und nicht passiv?
  • Wie ist Dein Aktienportfolio aufgebaut?
  • 83 Aktien sind aktuell im Depot? Wie lange hat die Auswahl gedauert?
  • Warum spielen Dividenden für Dich eine wichtige Rolle?
  • Welche Tools nutzt Du für die Anlage?
  • Warum so viele Depots, wird das nicht unübersichtlich? (Spoiler: Lisa ist ein leidenschaftlicher Crash-Test-Dummy. Wenn einer ihrer Leser fragt: Wie läuft das bei Anbieter XYZ, dann meldet sie sich da an und testet.)

Lisas Ziele

Du wirst dieses Jahr 30. Bis zur Rente sind es noch ein paar Jahre:

  • Welche konkreten Ziele verfolgst Du mit Deiner Anlagestrategie: Finanzielle Freiheit, Rente mit Dividende oder etwas anderes?
  • Hast Du eine grobe Planung für die nächsten Jahrzehnte?
  • Welche Rolle soll künftig Aktiengram spielen?
  • Du bespielst ja mit Blog, Podcast und Instagram mehrere Kanäle. Was ist Dein wichtigster Kanal? Lässt sich das überhaupt so sagen?

Links zum Thema

  • Zu Lisas Blog
  • Zu Lisas Instagram-Channel
  • Zu Lisas Podcast
  • Die 8 besten Finanztools für Aktien, ETFs, Konten und Kennzahlen
  • Diversifikation Definition im Portfolio – Der Finanzwesir rockt 51
  • Für eine Überrendite im Leben
  • Podcast: Aktiv investieren ‒ unglücklich werden? ‒ Der Finanzwesir rockt, Folge 18
  • Medienempfehlung von Lisa

    Nur wer träumt ist frei* von E. W. Heine

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    Finanzrocker

    Finanzwesir

    Aug 02 2021

    49mins

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    Folge 6: Der Index-Dschungel

    Podcast cover
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    Was bedeutet eigentlich dieses PR, TR, net, gross, das hinter dem Index-Namen steht?

    Ein Index aus gutem Hause heißt ja nicht einfach MSCI World oder FTSE All-World. Das sind nur die Rufnahmen. Wenn man genauer hinschaut, entdeckt man: Hinter jedem Namen steht noch was. Beispielsweise "net", "gross", "TR" oder "PR".
    Was bedeuten diese Kürzel eigentlich?
    Das wollen wir in einer neuen Stefan-Folge von El Dinero klären.

    Zum Einstieg hat Stefan den "Munich Re World Wide Trend Index" der Ergo-Versicherung mitgebracht, der den Euro Stoxx 50 als Benchmark hat. Wir klären, warum hier Äpfel mit Birnen verglichen werden.

    Index: Begriffsdefinitionen

    • Was ist ein Index?
    • Wenn ich mir den Namen eines Index ansehe: Was ist der Index und was der Index-Anbieter (MSCI, FTSE etc.)?
    • "Indexsponsor" und "Indexberechnungsstelle" – Was ist das?

    Welche Indizes gibt es …

    • … nach Assets (Aktien, Anleihen, Multi Assets etc.)?
    • … nach Anbieter?

    Wie gehen die Anbieter vor

    • bei der Index-Zusammenstellung/-Aufstellung?
    • bei der Index-"Pflege"?

    Smart-Beta-ETFs und Branchen-ETFs:

    • Wie funktioniert das dort mit der Index-Bildung und -Pflege?

    Index-Anbieter?

    • Wie wird man das?
    • Ist das staatlich reguliert?

    Performance-Index vs. Kurs-/Preisindex

    • Definition und Unterschiede der beiden Kategorien
    • Beispiele aus der Praxis (DAX, MSCI World, S&P 500)
    • Nach welchen Gründen entscheiden sich die Index-Anbieter für die jeweilige Kategorie?
    • Gibt es noch andere Kategorien? Mischformen?
    • Was bedeutet die jeweilige Kategorie für den Anleger?
    • Gibt es eine für die Anlegerentscheidungen "bessere" Kategorie? Wieso (nicht)? Hängt das von der Art der Anlagestrategie ab (langfristig/kurzfristig)?
    • (Wie) spiegelt sich die jeweilige Index-Kategorie speziell bei ETFs wider?

    Wie funktioniert das "Zusammenspiel" zwischen Index-Kategorie einerseits und Ertragsverwendung (thesaurierend/ausschüttend) andererseits, vor allem unter dem Aspekt "Tracking Difference"?

    • Beispiel: Der Anleger hat einen DAX-ETF, der ausschüttet; müsste sich dann der absolute Wert seines ETF nicht immer mehr vom DAX entfernen, da dort die Dividenden ja wieder mit einberechnet werden?
    • Das Beispiel kann man natürlich auch umdrehen: Thesaurierender ETF auf Preisindex; wie verhält es sich dort?

    Links zum Thema

    Präsentiert von Wechselpilot

    Diese Folge wird dir präsentiert von Wechselpilot. Der digitale Energievertragsmanager sorgt dafür, dass Du jedes Jahr im besten Energievertrag bist. So kannst Du ohne Aufwand mehrere hundert Euro im Jahr sparen – und diese dann sinnvoll investieren.

    Nach einem Jahr erhebt Wechselpilot eine Servicegebühr in Höhe von 20 Prozent auf Deine tatsächliche Ersparnis. Sparst Du in einem Jahr mal nichts, entfällt auch die Gebühr. Mit dem Code "Dinero21" sparst du dir sogar für ein Jahr die Servicegebühr.

    Wenn Dich das interessiert, schau einfach mal hier vorbei, erfahre mehr über das Angebot und spare dauerhaft Energiekosten.

    Finanzrocker

    Finanzwesir

    Jul 05 2021

    1hr 4mins

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    Folge 5: Wer kein Risiko eingeht, ist schon tot

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    Das Leben ist lebensgefährlich und deshalb lebenswert

    Hörer Alexander wandert seit seinem 16 Lebensjahr dort, wo die Lawinen zuhause sind und Hörer Stephan berechnet bei einer Versicherung das Risiko. Wir wollten von ihnen wissen: Wie wirkt sich das auf Eure Geldanlage aus?

    Risiko und Risikovermeidung waren schon immer ein großes Thema für uns Menschen. Ohne geht's nicht, denn "Das größte Risiko: Kein Risiko eingehen".
    Aber zu viel ist auch nicht gut, denn "Es gibt alte Piloten und es gibt kühne Piloten, aber es gibt keine alten kühnen Piloten".

    Mit anderen Worten: Das Leben ist lebensgefährlich.

    Hörer Alexander wandert seit seinem 16. Lebensjahr dort, wo die Lawinen zuhause sind und Hörer Stephan berechnet bei einer Versicherung das Risiko. Wir wollten von ihnen wissen: Wie wirkt sich das auf Eure Geldanlage aus? Und natürlich: Warum muss ich 105 werden, damit sich Riester lohnt.

    Unsere Fragen an die beiden

    1. Sind die Zeiten unsicher oder riskant?
    2. Was ist eigentlich Risiko, was ist Unsicherheit?
    3. Leben in besonders riskanten Zeiten, oder ist eigentlich aktuell alles ganz normal, wenn man den großen Lauf der Dinge betrachtet. Haben wir womöglich eine ganz verzerrte Sicht aufs Risiko.
      • Das was direkt vor unserer Nase liegt: riesengroß,
      • das was wir uns blutig ausmalen können (Haiattacke): riesengroß.
      • Was gewohnt / abstrakt / unauffällig daherkommt (Auto fahren, Währungscrash, falsche Ernährung): nicht relevant
    4. Wenn ja, wie lässt sich die Sichtweise entzerren? Mit Mathe oder doch eher mit einer psychologisch guten Story?
    5. Wie kann ich das Risiko ein für alle Mal eliminieren?
    6. Ist das überhaupt wünschenswert?
    7. Wie gehst Du mit Risiko um? Im Leben, bei der Geldanlage?
    8. Wie riskant investierst Du?
    9. Was ist beim Geldanlegen für Dich Risiko?
      • Ist Tagesgeld riskant? Mein bekommt keine Zinsen und dann verliert man alles im Währungscrash
      • Sind Aktien riskant? Schwanken im Kurs und irgendwann ist die Firma pleite.
    10. Wie stellst Du beim Investieren die für Dich passende Risikoklasse ein?
    11. Was wäre die ultimative Lebens-Katastrophe für Dich? Wie schützt Du Dich davor?

    Links zum Thema

    Medienempfehlungen unserer Gäste

    Medienempfehlung Finanzwesir

    Hormesis: Das Prinzip der Widerstandskraft. Wie Stress und Gift uns stärker machen von Richard Friebe*

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    Finanzrocker

    Finanzwesir

    Jun 07 2021

    55mins

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    Folge 4: Christian will mit 57 in Rente gehen

    Podcast cover
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    40.000 € in ETF und noch 7 Jahre Zeit - machbar oder nicht?

    Christian (50) will in sieben Jahren finanziell frei sein.
    Kann das klappen?

    Schau'n wir mal.

    Persönliche Situation

    • Verheiratet, meine Frau arbeitet ebenfalls
    • Kinder aus dem Haus und in wenigen Jahren finanziell unabhängig
    • Abteilungsleiter, Job eher sicher, seit 20 Jahren im Unternehmen, Einkommen größer als 100.000 Euro

    Christian und seine Frau arbeiten an der Balance zwischen Sparen und Leben.

    "Meine Frau und ich sind beide in finanziell einfachen Verhältnissen aufgewachsen und haben früh Kinder bekommen, ohne echtes Einkommen. Folglich haben wir sehr einen einfachen Lebensstil, der uns jetzt beim Sparen hilft. Allerdings haben wir ausreichend liquide Mittel und wollen auch nicht übertreiben."

    Was ist denn vorhanden?

    Immobilien

    • Zweifamilienhaus, davon ein Teil selbst genutzt. Zinsbindung läuft 2021 aus, Restdarlehen 120k. Was tun? Volltilgen oder weiter finanzieren zwecks Steuervorteil und besserer Renditechancen am Aktienmarkt.
    • Drei Eigentumswohnungen in einem renovierungsbedürftigen Neunfamilienhaus. Die Wohnungen sind ebenfalls teilweise renovierungsbedürftig, aber noch vermietet. Entfernung Wohnort zu den Eigentumswohnungen 160 Kilometer. Christian kann sie ab 2027 steuerfrei verkaufen. Das Haus macht wenig Aufwand. Trotzdem fragt er sich: "Wie soll das klappen mit der Renovierung aus der Ferne?". Und - die Masterfrage: "Warum soll ich noch investieren?"

    Aktien

    Rund 40.000 Euro in weltweiten ETFs. Keine Einzelaktien. Dividenden oder nicht? Zeitweise ist Christian einen Zwischenweg gegangen.
    Seine Strategie ist buy and hold. Im Coronacrash konnte er gut nachkaufen.

    FIRE - die Zukunft?

    Christian fragt sich:

    "Wie passt das alles zusammen mit dem großen Plan mit 57, also in 2028 die Erwerbstätigkeit aufzugeben? Rechnerisch scheint es möglich zu sein. Aber will ich das wirklich. Welche Sicherheitspuffer rechne ich rein."

    Der Finanzwesir fragt ketzerisch: Warum nicht erst mal mit 57 das FI (Financial Independence) nehmen und das RE (Retire Early) auf 67 verschieben? Das wäre dann FIRNSO (Financial Independence - Retire not so early).

    Was meinen Sie? Kann man mit 40.000 Euro im Depot in sieben Jahren in Rente gehen?
    Was Daniel und ich davon halten, hören Sie im Podcast.

    Links zum Thema

    Christians Buchempfehlung

    Die Anleger-Diät von Stefan Tremel*

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    Finanzrocker

    Finanzwesir

    May 03 2021

    49mins

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    Folge 3: Vermögen absichern

    Podcast cover
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    Gold, AAA-Anleihen, Put-Optionen - was hilft noch? Oder einfach aussitzen?

    Anleihen schwächeln, angeblich sichere Banken mit deutscher Einlagensicherung wie die Greensill-Bank fallen um und auch Gold hielt während der Coronakrise nicht, was es versprach.
    Was bleibt dann noch? Put-Optionen, Kryptos, Geld abheben und unters Kopfkissen legen oder gar stoisches Aussitzen?
    Und dann sind da noch die ganzen Junganleger, die munter zocken und Volatilität verbreiten. Wo wird das enden?
    In dieser Folge haben wir den Spieß mal umgedreht. Nicht wir befragen unsere Gäste, sondern unser Hörer Stefan aus München fragt Daniel und mich:

    Soll ich mein Vermögen überhaupt absichern?

    Vielleicht ist es am profitabelsten Schwankungen einfach auszusitzen. Ganz nach dem Motto: "Time in the market beats market timing". Das ganze hängt natürlich auch vom Alter des Anlegers ab. Stefan fragt sich: "Muss ein 30jähriger breit diversifizierter Anleger die "Absicherungsfrage" anders bewerten als ein 65jähriger?"
    Und: Reicht breit diversifiziertes Buy & Hold in seiner ganzen Schlichtheit nicht aus?
    Wenn ich dann aber doch die Schwankungen im Depot reduzieren möchte:

    Welche Werkzeuge stehen mir zur Verfügung, um die Depotschwankungen zu reduzieren?

    Stefan will von uns wissen: Sind die folgenden Produkte zur Depotabsicherung geeignet?

    • Gold
    • Anleihen bester Bonität
    • Kryptos
    • Dividendenaktien
    • Hochdividendenwerte nach Luis Pazos, insbesondere REITs
    • Stopp-Loss-Order
    • Optionen, Futures
    • Optionsscheine
    • Trendfolge / Alpha-Fonds
    • Knock-Outs
    • Short-Positionen bei Aktien, inklusive Short-ETFs
    • Low-Volatility-ETFs

    Die nächste operative Frage, die Stefan uns stellt: Kaufe ich dieses Zeug einfach und bin fertig oder muss ich aktiv handeln. Wie viel Aufwand muss ich in meine Handelsstrategien stecken?

    Wann kommt der nächste Crash?

    Im Briefing hat Stefan notiert (ja, genau so, mit dem Ausrufezeichen):

    "Wie ist Euer persönlicher (!) Ausblick zur Entwicklung „des Aktienmarktes“ im Jahr 2021?"

    Wenn wir das mal wüssten… ;-)

    Links zum Thema

    Finanzrocker

    Finanzwesir

    Apr 05 2021

    58mins

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    Folge 2: Ziele setzen

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    Jeder Anleger braucht Ziele, sonst wird das nichts mit der Rendite

    Ziele setzen, Ziele erreichen

    • Dagmar ist selbständige Produktivitätsberaterin und No-Code-Entwicklerin und war - vor Corona - eine digitale Nomadin. Dagmar möchte mit 55 Multimillionärin sein.
    • Sebastian ist Abteilungsleiter bei einem großen Konzern. Sebastian möchte seine Million mit 40 voll haben.

    Auf der Zielgeraden

    Unsere Fragen an die beiden

    • Warum sind Ziele überhaupt nötig?
    • Wie setzt Ihr Euch Ziele?
    • Wie konkret sind Eure Ziele?
    • Wie plant Ihr die Zielerreichung?
    • Setzt Ihr Euch nur kurzfristige oder auch mittel- und langfristige Ziele?
    • Wie flexibel geht Ihr mit Euren Zielen um?
    • Setzt Ihr Euch messbare Ziele?
    • Erreicht Ihr Eure Ziele oder setzt Ihr bewusst die Ziele zu hoch?
    • Nutzt Ihr spezielle Tools für Eure Ziele?
    • Welche unterschiedlichen Methoden gibt es für Zielsetzungen?
    • Wie setzt Ihr Euch finanzielle Ziele?
    • Geht es hier um konkrete Summen oder sind die Ziele hier allgemeiner?

    Zielführende Links

    Ins Ziel mit Dagmar

    Dagmars Notion-Ziele-Board ist kostenlos. Sie brauchen aber einen (ebenfalls kostenlosen) Account bei Notion.

    1. Hier geht's zum Notion-Template, Gutscheincode: ziele.
    2. Klicke auf auf den Button "Ich möchte das haben!".
    3. Gib anschließend im Feld "Angebotscode" das Wort "ziele" ein. Dann verschwindet das Kreditkartenfeld.

    Dagmar im Netz: Kostenlose Notion-Templates, Notion-Beratungen & mehr

    Sebastians Ziel-Dateien

    ZIP-Archive mit der Powerpoint-Datei und dem Excel-Sheet

    Voll ins Schwarze: Daniels Buchempfehlung

    Setze dir größere Ziele!: Die Geheimnisse erfolgreicher Persönlichkeiten von Rainer Zitelmann*

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    Mar 01 2021

    1hr 3mins

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    Folge 1: Wer wir sind und worum es hier geht

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    El Dinero - Damit Dir Geldanlage nicht spanisch vorkommt!

    Selbst Geld anlegen - das ist gar nicht so schwer

    Wir zeigen Dir wie es geht. So emanzipierst Du Dich von den ganzen Banken und Beratern, die letztlich doch nur Verkäufer sind und nimmst Dein finanzielles Schicksal in die eigenen Hände.

    Was bringt's Dir?

    Warum solltest Du uns zuhören? Wir sind beide keine Banker oder BWLer, sondern - genau wie Du - Finanzlaien gewesen und haben uns alle selbst drauf geschafft. Wir berichten von dem, was wir selbst erlebt und erlitten haben.
    Wir arbeiten seit 2015 zusammen. El Dinero ist der Nachfolge-Podcast von "Der Finanzwesir rockt", aber auch hier berichten wir wie angesprochen aus der "Opferperspektive". Es geht konkret um diese Themen

    Das kannst Du erwarten

    El Dinero ruht auf diesen vier Säulen

    1. Strategisch auf der Metaebene philosophieren: Her geht es um Themen wie beispielsweise "Ziele setzen", "Angst bekämpfen" oder "Gier eindämmen". Wir fragen: Was macht einen guten Investor aus?
    2. Operativ-Taktisch im Detail unterwegs: Mein Depot & ich. Du hast ein Depot und würdest es gerne im Podcast vorstellen? Schick eine Mail an podcast@finanzwesir.com. Wir sind gespannt auf Dein Depot.
    3. Das Fundament legen: Hier sprechen wir über die Themen, die immer wieder für Verwirrung sorgen. Oberflächlich glaubt man sie verstanden zu haben, aber wenn man näher hinschaut, öffnet sich die Büchse der Pandora. Beispiel: Indizes. Der ETF folgt dem Index. Aber welchem: PR, TR, TRN, was sollen die Kürzel am Ende des Index?
    4. Investigativ hinter die Kulissen geblickt. Wir schauen, was unser Netzwerk zu bieten hat. Wie kommen wir am Vertrieb vorbei in den Maschinenraum? So wie beim Maustüröffnertag. Gerade in der Finanzindustrie ist halt nicht alles Gold was glänzt.

    Worüber wir nicht mehr sprechen sind Themen wie "Was ist ein ETF?", "Wo und wie kaufe ich eine Aktie?"
    Das haben wir erschöpfend im "Der Finanzwesir rockt"-Podcast abgehandelt.

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    Finanzrocker

    Finanzwesir

    Und hier

    Mar 01 2021

    7mins

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    Trailer - El Dinero

    Podcast cover
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    Damit Dir Geldanlage nicht spanisch vorkommt!
    Wir, Daniel und Albert wollen nicht arm sterben. Also müssen wir ein bißchen mehr tun, als nur zu sparen. Wir müssen investieren. In Aktien & ETFs, in Kryptos & P2P. Das ist gar nicht so einfach. Manchmal fällt man dabei ganz schön auf die Nase.

    Aber: Über Geld reden hilft. Wir holen Hörer und Experten ans Mikro und diskutieren mit Ihnen die Frage: " Vermögensaufbau - wie stell ich's an?". So können wir alle etwas lernen und Du musst nicht alle Fehler selbst machen.

    Deal? Wenn ja, drück den "Subscribe"-Button.

    Feb 19 2021

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