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Das Universum

Ruth und Florian reden über das Universum. Mit Fragen. Und Antworten.Die Astronomin Ruth (Spezialgebiet Galaxien) und der Astronom Florian (Spezialgebiet Asteroiden) reden über das Universum. Ruth betreibt ein mobiles Planetarium; Florian erzählt auf Bühnen, in Büchern und in Podcasts über den Kosmos und beide plaudern gemeinsam über alles, was dort so abgeht. In jeder Folge erzählen sie einander eine spannende Geschichte aus der aktuellen Forschung. Und beantworten Fragen aus der Hörerschaft zu allem was man gerne über das Universum wissen möchte.Spenden gerne unter paypal.me/dasuniversum oder steadyhq.com/dasuniversum oder patreon.com/dasuniversum

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DU055 - Urlaub auf dem Wurstsemmelmond

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…und wer hat Iapetus so schmutzig gemacht?

DU055 - Urlaub auf dem Wurstsemmelmond

…und wer hat Iapetus so schmutzig gemacht?

Folge 55 ist die erste von fünf Urlaubsfolgen. Denn wir wollen im Sommer gerne Urlaub machen. Euch aber trotzdem nicht zu einer Podcast-Pause zwingen. Deswegen haben wir fünf kurze Folgen vorbereitet, die wir im Sommer veröffentlichen können. In der ersten Urlaubsfolge reden wir über Wurstsemmelmonde und Leberkäse. Oder besser gesagt: Über die Äquatorialkämme. Die findet man nur bei drei der Saturnmonde und geben ihnen ein äußerst seltsames Aussehen. Wo diese Bergketten die rund um die Monde laufen herkommen, wissen wir noch nicht. Aber sie sehen so absurd aus, dass wir das irgendwann auf jeden Fall noch rausfinden müssen.

Urlaubspläne

Wir machen Urlaub. Also nicht gemeinsam, zuerst muss Ruth arbeiten, aber Florian kann fortfahren und danach ist es umgekehrt. So oder so brauchen wir ein paar kurze Folgen auf Vorrat, damit es weiterhin “Das Universum” gibt. Und die kriegt ihr im Juli und August zu hören. Während Florian in Kroation abhängt und bald auf sein Fahrrad steigen wird um die dritte Dimension Österreichs zu erradeln könnt ihr also hören, was es über die seltsamen Saturnmonde zu erzählen gibt.

Wurstsemmelmonde und Äquatorialkämme

Florian erzählt von Pan, Atlas und Iapetus: Drei Monde des Saturn, die alle eine sehr seltsame Form haben. Ob es jetzt Wurstsemmeln, Leberkäsesemmel, Ravioli oder sonst was sind, bleibt der Fantasie überlassen. Aber man kann nicht bestreiten, dass die Dinger komisch aussehen:

Vor allem Iapetus hat einen gewaltigen Äquatorialkamm: Einen Bergrücken, der einmal um den Mond läuft und stellenweise bis zu 13 Kilometer hoch sein kann:

Und wer sich jetzt fragt: Warum ist das so? Tja: Wissen wir nicht. Wir haben Äquatorialkämme noch nirgendwo anders entdeckt. Aber wir haben ja auch noch nicht überall sehr genau geschaut. Aber das, was wir wissen, könnt ihr in dieser Folge anhören.

Die Rohdaten die Cassini von Pan gemacht hat, könnt ihr hier finden.

Telegram

Das Universum gibt es auch bei Telegram. Dort könnt ihr mit anderen Hörerinnen und Hörern plaudern; auch Ruth, Evi und Florian sind da, um eure Fragen zu beantworten.

(Einen Discord-Kanal gibt es übrigens auch, den betreibe wir aber nicht selbst).

Unterstützen

Wir bedanken uns für die zahlreiche finanzielle Unterstützung die uns die Arbeit am Podcast ermöglicht. Und wenn das alles so weitergeht und wir mit diesem Podcast wirklich Geld verdienen, können wir vielleicht auch wöchentlich eine Folge veröffentlichen.

Wenn ihr uns unterstützen wollt, könnt ihr gerne diesen PayPal-Link verwenden. Oder uns bei Steady unterstützen. Und auch bei Patreon.

Bücher

Florian hat auch ein neues Buch geschrieben, gemeinsam mit Helmut Jungwirth. Es heißt “Eine Geschichte der Welt in 100 Mikroorganismen”, ist sehr hervorragend, überall zu kaufen wo man Bücher kaufen kann, weswegen es natürlich auch von allen gekauft werden sollte. Wer mehr über den Inhalt wissen will, kann diese Folge WRINT Wissenschaft anhören.

Ruths aktuelles Buch heißt “Per Lastenrad durch die Galaxis” und wir haben in dieser Folge des Podcasts sehr ausführlich darüber gesprochen. Kauft es, es ist super!

Kontakt

Wenn ihr Fragen zum Universum hat, dann schickt sie einfach per Mail an: fragen@dasuniversum.at. Wer uns einfach nur was schreiben will, tut das unter hello@dasuniversum.at.

Falls ihr Ruth mit ihrem mobilen Planetarium buchen möchtet, schreibt an hello@publicspace.at oder schaut auf ihre Homepage: http://publicspace.at

Florian könnt ihr in seinem Podcast “Sternengeschichten” zuhören, zum Beispiel hier: https://sternengeschichten.podigee.io/ oder bei Spotify - und überall sonst wo es Podcasts gibt. Außerdem ist er auch noch regelmäßig im Science Busters Podcast zu hören.

Florian und Ruth findet ihr beide auch regelmäßig im WRINT Wissenschaft”-Podcast den es ebenfalls bei Spotify gibt

Ansonsten findet ihr uns in den üblichen sozialen Medien:

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Jul 05 2022

26mins

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DU054 - Party mit Percy

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Marswasser und Lichtechos

DU054 - Party mit Percy

Marswasser und Lichtechos

In Folge 54 feiern wir unseren 2. Geburtstag! Zuerst reden wir aber noch kurz über Fußball (kein Witz) und das Lichtecho eines schwarzen Lochs. Für die Geburtstagsparty hat Ruth ein paar Geschenke vom Mars mitgebracht. Es gibt Neuigkeiten vom Marsrover Perseverance, der die frühere Anwesenheit von Wasser auf dem Mars erforscht und sich auf die Suche nach Mikrofossilien macht. Und der kleine Helikopter Ingenuity fliegt entgegen aller Erwartungen immer noch durch die Gegend! Ende des Jahres können wir dann sogar eine Marsfinsternis hier auf der Erde beobachten. Mit Evi reden wir über einen neuen Astronomie-Podcast und die Fragen aus der Hörerschaft drehen sich darum, wie man den Mars bewohnbar macht.

Schwarzes Loch im Fußballstadion

Wir beginnen die Folge mit… Fußball. Überraschenderweise erzählt Ruth eine Geschichte über Fußball, nämlich über das Loch das sich im österreichischen Ernst-Happel-Stadion aufgetan hat.

Lichtecho vom schwarzen Loch

Ein echtes schwarzes Loch findet man im Doppelsternsystem V404 Cygni, 7800 Lichtjahre weit weg. Von dort hat das Chandra-Röntgenteleskop ein tolles Bild gemacht, das eine beeindruckende Ringstruktur zeigt. Die ist durch das Phänomen des “Lichtecho” entstanden, also Strahlung die aus der Umgebung des schwarzen Lochs stammt, die aber von verschiedenen weit entfernten Staubwolken aus verschiedenen Richtungen zu uns “reflektiert” wird. Jede Wolke erzeugt einen eigenen Ring und wir sehen quasi gleichzeitig verschiedene Zeitpunkte in der Entwicklung des Objekts.

Wir feiern den zweiten Geburtstag des Universums

Am 23. Juni 2020 ist die erste Folge unseres Podcasts erschienen, das heißt, wir feiern mit dieser Folge unseren zweiten Geburtstag! Und - fast passend - zum Datum macht uns das James-Webb-Weltraumteleskop ein Geschenk mit dem ersten echten Farbbild am 12. Juli. 2022. Beziehungsweise werden es jede Menge Bilder sein, unter anderem auch ausgewählt und begleitet von Kunst und Kultur.

Party mit Percy

Die Party zum 2. Geburtstag feiern wir mit dem Marsrover Perseverance. Der hat Spuren von Wasser und Überschwemmungen gefunden. Und mit seinem PIXL-Instrument die Zusammensetzung des Marsgesteins untersucht. Dabei hat man eine ganz spezielle Kombination von Olivin und Pyroxen entdeckt, die entsteht, wenn Magma mit flüssigem Wasser reagiert. Um genau zu wissen, wie sich die “Wassergeschichte” des Mars entwickelt hat, müssen wir aber darauf warten, bis die Gesteinsproben zurück zur Erde gebracht werden.

Percy hat außerdem Spuren von Molekülen gefunden, die auf die Existenz von Leben hindeuten können. Oder nicht. Wissen wir auch noch nicht. Dafür aber hat der Helikopter Ingenuity die Überreste der Marslandung fotografiert.

Und es gibt ein fantastisches Video einer Sonnenfinsternis am Mars. Verursacht hat sie der Marsmond Phobos am 2. April 2022. Schaut euch das an!

Marsbedeckung durch den Mond

Am 8. Dezember 2022 wird man am frühen Morgen eine Marsfinsternis beobachten können. Der Mond wird sich vor den Mars schieben und hier gibt es genau Infos dazu.

Fragen aus der Hörerschaft

Jonas will was über den Mars wissen und zwar über das Terraforming. Wenn wir es irgendwie schaffen, dem Mars eine neue Atmosphäre zu geben: ”würde die Atmosphäre, die da aufgebaut wird nicht gleichzeitig wieder vom Sonnenwind abgetragen werden, weil der Mars ja nur ein sehr schwaches Magnetfeld hat?”

Simon hat die selbe Frage: ”Was bringt uns Terraforming beim Mars, wenn doch kein Magnetfeld vorhanden ist? Macht der Sonnenwind nicht etwaige Erfolge beim Anreichern der Atmosphäre sofort wieder zunichte?”

Terraforming ist erstens sehr, sehr kompliziert. Und dem Mars ein Magnetfeld zu geben noch viel schwieriger. Soll heißen: Den Mars zu terraformen ist eine dauerhafte Aufgabe.

Christian hat in einer Doku gehört”dass die Rate des Sauerstoffverlusts bei Mars und Venus in etwa der entspräche wie die der Erde, und dass das Magnetfeld dafür nicht wirklich relevant zu sein scheint.”
Das können wir leider nicht nachvollziehen; aber der Verlust der gesamten Mars-Atmosphäre hat ziemlich sicher mit seinem fehlenden Magnetfeld zu tun. Dazu gibt es auch neue Forschungsergebnisse

Hans schließlich fragt sich ”Was genau ist mit diesem Wasser passiert?”

Das ist jetzt im Weltall. Und die Moleküle verteilen sich dort und fallen nicht weiter auf.

Marc will im Sonnensystem umräumen:”Wenn man den Mars in den Asteroidengürtel schieben würde, wäre er in der Lage den Bereich zu räumen und wie groß wäre er wenn das funktioniert.”

Mars würde den Asteroidengürtel ziemlich durcheinander bringen. Aber er würde nicht wachsen, denn selbst wenn man alle Asteroiden zusammennimmt die dort sind, kommt da kaum was relevantes zusammen.

Neues von der Sternwarte: Wie macht man einen Astro-Podcast?

Evi erzählt vom Abschlussprojekt ihrer Wissenschaftskommunikations-Vorlesung. Dabei handelt es sich um den Podcast “Cosmic Latte” (ab 23. Juni. 2022 online), den sie mit ihrer Kollegin Teresa produziert hat. Was man beim Podcast-Erstellen beachten muss und lernen kann und worum es im neuen Podcast geht, erzählt sie diesmal in “Neues von der Sternwarte”.

Veranstaltungen

Am 21. Juni 2022 ist Florian wieder in seiner alten Heimat und wird im Planetarium Jena ein letztes Mal vor dem Sommer “Eine Geschichte des Universums in 100 Sternen” erzählen. Tickets und Infos gibts hier.

Und 500 Folgen Sternengeschichten und 2 Jahre Universum feiern wird am 24. Juni 2022 in Wien. Details gibt es hier.

Telegram

Das Universum gibt es auch bei Telegram. Dort könnt ihr mit anderen Hörerinnen und Hörern plaudern; auch Ruth, Evi und Florian sind da, um eure Fragen zu beantworten.

(Einen Discord-Kanal gibt es übrigens auch, den betreibe wir aber nicht selbst).

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Bücher

Florian hat auch ein neues Buch geschrieben, gemeinsam mit Helmut Jungwirth. Es heißt “Eine Geschichte der Welt in 100 Mikroorganismen”, ist sehr hervorragend, überall zu kaufen wo man Bücher kaufen kann, weswegen es natürlich auch von allen gekauft werden sollte. Wer mehr über den Inhalt wissen will, kann diese Folge WRINT Wissenschaft anhören.

Ruths aktuelles Buch heißt “Per Lastenrad durch die Galaxis” und wir haben in dieser Folge des Podcasts sehr ausführlich darüber gesprochen. Kauft es, es ist super!

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Florian könnt ihr in seinem Podcast “Sternengeschichten” zuhören, zum Beispiel hier: https://sternengeschichten.podigee.io/ oder bei Spotify - und überall sonst wo es Podcasts gibt. Außerdem ist er auch noch regelmäßig im Science Busters Podcast zu hören.

Florian und Ruth findet ihr beide auch regelmäßig im WRINT Wissenschaft”-Podcast den es ebenfalls bei Spotify gibt

Evi ist außerdem noch im “Cosmic Latte”-Podcast zu hören.

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Jun 21 2022

1hr 45mins

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DU053 - Wenn schwarze Löcher mit Sternen kollidieren…

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True Crime im Universum

DU053 - Wenn schwarze Löcher mit Sternen kollidieren…

True Crime im Universum

In Folge 53 ist Florian verbittert und Ruth hat Corona. Die Verbitterung kam vom Besuch eines Podcast-Festivals und Corona aus Amsterdam. Trotzdem lassen wir uns nicht abhalten und besprechen, ob da draußen vielleicht immer wieder mal kleine schwarze Löcher mit Sternen oder Planeten zusammenstoßen. Das wurde nämlich wissenschaftlich untersucht und so eine Begegnung muss nicht immer katastrophal enden. Und würden wir die schwarzen Löcher tatsächlich finden, wäre das sehr cool! Weniger cool ist das, was Evi in “Neues von der Sternwarte” über den Stand der Ausbildung in der Wissenschaftskommunikation berichtet. Fragen beantworten auf, diesmal zum Beispiel über Iridium, Neutrinos und Möglichkeiten, die Erde zu wiegen.

Ruths Reisen

Ruth war unterwegs. Zuerst mit ihrem Planetarium in Schulen, dann beim Nationalen Institut für Wissenschaftskommunikation und am Ende beim SR, wo sie “Fragen an die Autorin” beantwortet hat. Danach war sie Amsterdam und hat keine Drogen, dafür aber Corona mitgebracht.

Das Ö3-Podcastfestival

Florian hat das Ö3-Podcastfestival besucht. Und war ein wenig deprimiert, weil Wissenschaftspodcast dort überhaupt keine Rolle gespielt haben. Stattdessen ging es um Comedy, Promis, Influencer, True Crime und Sex. Weswegen wir nachdenken, ob “Das Universum” vielleicht ein True-Crime-Podcast werden soll? Aber da dieses Format ein wenig problematisch ist lassen wir das vielleicht doch lieber. Eventuell bringen wir aber ab und zu mal Dirty Space News unter.

Primordiale schwarze Löcher in Planetensystemen

In der Astro-Geschichte geht es über die Arbeit “Capture of primordial black holes in extrasolar systems”. Wir beschäftigen uns mit “primordialen schwarzen Löchern”. Ob es die gibt, wissen wir noch nicht. Aber es könnte sie geben; sie könnten direkt nach dem Urknall entstanden sein (hier erfahrt ihr mehr dazu). Und dann nicht nur einen relevanten Teil der oder gar die gesamte dunkle Materie ausmachen. Sondern auch vielleicht dem einen oder anderen Stern oder Planeten nahe kommen. Was passiert dann und können wir das irgendwie beobachten?

So ein schwarzes Loch könnte von einem Doppelsternsystem eingefangen werden. Oder einem Planetensystem. Ob es dann Planeten oder Sterne zerstört und im System bleibt oder nicht, hängt davon ab, wie schwer und wie schnell es ist:

Am Ende lautet das Fazit: Ja, kann sein das da schwarze Löcher von manchen Planetensystemen eingefangen werden. Aber es ist enorm selten und es wird schwer, das zu beobachten.

Fragen aus der Hörerschaft

Florian lernt gerade für eine Prüfung und will wissen:”Wie genau kann man die Masse der Erde bestimmen?”

Da gibt es viele Methoden und unsere liebste ist die, für die man einen Berg und ein Pendel braucht. Das hat man schon im 17. Jahrhundert gemacht und gar nicht mal so schlecht. Problematisch bleibt aber weiter die Messung der Gravitationskonstante

Thomas interessiert sich für Asteroideneinschläge, die man unter anderem am Metall Iridium erkennt, das dadurch aus dem All auf die Erde gebracht wird. Aber: ”Warum ist dieses Iridium in der Erdkruste nicht bzw. in abweichender Menge vorhanden, wenn gleich doch die Felsplaneten aus Planetesimalen entstanden sein sollen?”

Weil das Iridium, das bei der Entstehung der Erde vorhanden war, mittlerweile im Erdkern ist. Und in der Erdkruste finden wir nur noch das, was später durch Asteroiden dazu gekommen ist.

Anneliese will was über ferne Galaxien wissen: ”Ist die am weitesten entfernte Galaxie im Teleskop punktförmig oder hat sie von uns aus betrachtet eine gewisse Auflösung?”

Sie hat eine Auflösung. Und wenn wir mehr über solche Galaxien erfahren wollen, brauchen wir Computermodelle, um die Beobachtungen damit zu vergleichen.

Claus-Peter versteht die Neutrinos nicht:”Warum gehen Neutrinos quasi durch alles durch, während das Licht ja quasi mit dem "Aufprall" auf etwas endet?”

Weil Neutrinos keine elektromagnetische Kraft spüren. Das ist aber genau die Kraft, die es möglich macht, dass etwas “aufprallt”.

Neues von der Sternwarte: Wissenschaftskommunikation muss professionell werden

Evi berichtet von der Wissenschaftskommunikationsvorlesung an der Sternwarte Wien. Die ist jetzt fast zu Ende; gerade arbeiten alle an ihren Abschlussprojekten. Zufrieden ist sie trotzdem nicht ganz mit der Lehrveranstaltung. Die Inhalte waren nicht gut aufeinander abgestimmt und die Vorbereitung nicht professionell. Mehr professionelle Wissenschaftskommunikation hat Florian auch in dieser Diskussion gefordert.

Veranstaltungen

Ruth wird am 11. Juni 2022 beim Dorffest in Enzersdorf an der Fischa (bei Wien) mit ihrem Planetarium zu Gast sein.

Am 11. Juni 2022 kann man Ruth und Florian bei der Verleihung des Oberhummer Award für Wissenschaftskommunikation in Wien treffen. Sie kriegen den Preis zwar nicht, aber der Preis wird von den Science Busters verliehen und deswegen sind die beiden natürlich mit dabei, wenn ihn Mai Thi Nguyen-Kim (für 2020) und das Team des “Coronavirus Update”-Podcast (für 2021) bekommen. (Tickets und Infos gibts hier).

Am 14. Juni 2022 wird Ruth mit ihrem Planetarium im Esterházypark in Wien sein.

Am 16. Juni 2022 wird Ruth in Erfurt aus ihrem Buch erzählen. (Tickets und Infos gibts hier).

Am 17. Juni 2022 wird Florian in Langenfeld (Rheinland) “Eine Geschichte des Universums in 100 Sternen” erzählen. Tickets und Infos gibts hier.

Am 18. Juni 2022 gibt es “Eine Geschichte des Universums in 100 Sternen” in der Arche Nebra, mit Weinverkostung und Wanderung in den Sonnenuntergang zur Fundstelle der Himmelsscheibe von Nebra. Tickets und Infos gibts hier.

Am 21. Juni 2022 ist Florian wieder in seiner alten Heimat und wird im Planetarium Jena ein letztes Mal vor dem Sommer “Eine Geschichte des Universums in 100 Sternen” erzählen. Tickets und Infos gibts hier.

Und 500 Folgen Sternengeschichten und 2 Jahre Universum feiern wird am 24. Juni 2022 in Wien. Details gibt es hier.

Telegram

Das Universum gibt es auch bei Telegram. Dort könnt ihr mit anderen Hörerinnen und Hörern plaudern; auch Ruth, Evi und Florian sind da, um eure Fragen zu beantworten.

(Einen Discord-Kanal gibt es übrigens auch, den betreibe wir aber nicht selbst).

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Wir bedanken uns für die zahlreiche finanzielle Unterstützung die uns die Arbeit am Podcast ermöglicht. Und wenn das alles so weitergeht und wir mit diesem Podcast wirklich Geld verdienen, können wir vielleicht auch wöchentlich eine Folge veröffentlichen.

Wenn ihr uns unterstützen wollt, könnt ihr gerne diesen PayPal-Link verwenden. Oder uns bei Steady unterstützen. Und auch bei Patreon.

Bücher

Florian hat auch ein neues Buch geschrieben, gemeinsam mit Helmut Jungwirth. Es heißt “Eine Geschichte der Welt in 100 Mikroorganismen”, ist sehr hervorragend, überall zu kaufen wo man Bücher kaufen kann, weswegen es natürlich auch von allen gekauft werden sollte. Wer mehr über den Inhalt wissen will, kann diese Folge WRINT Wissenschaft anhören.

Ruths aktuelles Buch heißt “Per Lastenrad durch die Galaxis” und wir haben in dieser Folge des Podcasts sehr ausführlich darüber gesprochen. Kauft es, es ist super!

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Wenn ihr Fragen zum Universum hat, dann schickt sie einfach per Mail an: fragen@dasuniversum.at. Wer uns einfach nur was schreiben will, tut das unter hello@dasuniversum.at.

Falls ihr Ruth mit ihrem mobilen Planetarium buchen möchtet, schreibt an hello@publicspace.at oder schaut auf ihre Homepage: http://publicspace.at

Florian könnt ihr in seinem Podcast “Sternengeschichten” zuhören, zum Beispiel hier: https://sternengeschichten.podigee.io/ oder bei Spotify - und überall sonst wo es Podcasts gibt. Außerdem ist er auch noch regelmäßig im Science Busters Podcast zu hören.

Florian und Ruth findet ihr beide auch regelmäßig im WRINT Wissenschaft”-Podcast den es ebenfalls bei Spotify gibt

Ansonsten findet ihr uns in den üblichen sozialen Medien:

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Jun 07 2022

1hr 45mins

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DU052 - Die Überraschung im schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße

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…und was hat Vanilla Ice mit Astronomie zu tun?

DU052 - Die Überraschung im schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße

…und was hat Vanilla Ice mit Astronomie zu tun?

In Folge 52 reden wir über das schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstraße. Das wurde jetzt - endlich! - fotografiert. Nur dass es natürlich kein “Foto” ist. Sondern das Resultat eines gewaltigen wissenschaftlichen Projekts in dem Jahre an Arbeit stecken. Was man in all den Jahren gemacht hat, wie man überhaupt ein Bild eines schwarzen Lochs machen kann (und was Vanilla Ice damit zu tun hat), was man rausgefunden hat und warum es so super ist, dass dieses Bild so aussieht wie das letzte Bild und gleichzeitig trotzdem anders ist: Das erklärt Ruth in dieser Folge. Mit Evi machen wir außerdem einen Ausflug zum Leopold-Figl-Observatorium. Und wir beantworten Fragen aus der Hörerschaft.

Mega-Wissenschaftskommunikation

Wir fantasieren über Wissenschaftskommunikation in großen Stadien und schrecken vor Fördergeldanträgen zurück.

Das Universum in Vorarlberg

“Das Universum” war das erste Mal auf einer Bühne. Und zwar in Vorarlberg. Eigentlich wären wir ja in der freien Natur auf dem schönen Kultursteg Walgau aufgetreten. Schlechtwetter hat den Auftritt in das Museum in Frastanz verlegt, wo es aber ebenfalls sehr schön war. Uns hat unsere Premiere sehr viel Spaß gemacht, dem Publikum auch und wir freuen uns, wenn wir das vielleicht bald mal wiederholen können.

Das schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße

Nachdem das Event Horizon Telescope (EHT) im Jahr 2019 das erste Mal ein Bild eines schwarzen Lochs gemacht hat, wurde nun auch das schwarze Loch im Zentrum unserer eigenen Galaxis abgebildet. Was man auf diesen Bildern sehen kann, wie sie erstellt worden sind und was das neue daran ist, kann man in jeder Menge Forschungsarbeiten nachlesen. Oder aber man hört zu, wie Ruth die ganze Geschichte von Anfang bis zum Ende erzählt. Denn die beiden Bilder der abgebildeten schwarzen Löcher schauen sich auf den ersten Blick zwar sehr ähnlich, sind es auf den zweiten Blick aber nicht.

Markus Pössel hat einen schönen Artikel geschrieben um zu erklären, warum das schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße schwieriger zu beobachten ist als das in der fernen Galaxie M87, in der 2019 das erste Bild eines schwarzen Lochs gemacht wurde.

Über die Probleme und Verzögerungen am EHT dank Corona und Banditen kann man hier lesen.

Wie so eine Akkretionsscheibe um ein schwarzes Loch herum aussieht und wie man sich das ganze Herumgewirbel des Lichts vorstellen muss, von dem Ruth spricht, kann man in dieser Animation der NASA nochmal genau anschauen.

Über die Fermi-Blasen hat Florian hier schon mal mehr erzählt. Die sind jetzt allerdings nochmal rätselhaft geworden, denn wir dachten, dass schwarze Loch der Milchstraße wäre verantwortlich dafür gewesen. Ist es aber nicht, wie die neuen Bilder zeigen.

Fragen aus der Hörerschaft

Stefan fragt uns: “Wie schaffen es jegliche Arten von Massen im Universum denn eigentlich, masseloses Licht zu Krümmen? Photonen haben doch keine Masse, oder doch?”

Photonen haben keine Ruhemasse, aber natürlich eine Masse aufgrund ihrer Bewegung. Aber in der allgemeinen Relativitätstheorie wird Gravitation durch die Krümmung des Raums erklärt. Und Licht folgt eben bei seiner Bewegung des Raums. Es wird also nicht das Licht gekrümmt, sondern der Raum. Mehr dazu kann man hier lesen.

Reik will von uns wissen wie das mit dem Zeitempfinden der Photonen ist: ”Daraus würde ich folgern, dass ein Photon mit endlich großer Geschwindigkeit nicht in unendlich kurzer Zeit eine Raumstrecke zurücklegen kann, also auch nicht instantan überall in Bewegungsrichtung sich aufhalten kann”

Das Problem an der Sache ist die Relativität. Es kommt immer auf die Sichtweise an. Ist ein wenig kompliziert…

Martin ist immer noch nicht zufrieden mit der Antwort auf seine Frage zur Verzerrung von Bildern ferner Galaxien durch die Expansion des Alls. Deswegen probiert Ruth nochmal die Missverständnisse aufzuklären, die vermutlich darin bestehen, dass man sich nicht vorstellen darf, dass da tatsächlich ein “Bild” aus Licht durchs Universum fliegt…

Philipp hat eine Frage zum Frühlingspunkt: ”Wo ist er denn jetzt, der sogenannte Nullmeridian am Himmel?”

Der ist da, wo sich der Himmelsäquator und die Ekliptik schneiden. Der Frühlingspunkt ist allerdings einfach nur ein Punkt am Himmel; dort ist nix zu sehen. Und weil die Erde sich dreht, bewegt sich auch der Punkt. Aber es ist auf jeden Fall ein Punkt, auf den man zeigen und sagen kann: “Da ist er!”. Man muss halt vorher wissen, wohin man zeigen muss.
Neues von der Sternwarte

Evi hat eine Exkursion gemacht, und zwar zum Leopold-Figl-Observatorium der Universität Wien. Dort befindet sich das größte Teleskop Österreichs und was es da sonst noch so zu sehen gibt, erzählt sie uns in “Neues von der Sternwarte”.

Veranstaltungen

Ruth wird am 3., 4. und 5. Juni 2022 in Wien Kasperltheater spielen. In “Pezi und die Science Busters” geht es um ein Picknick am Mars und Tickets und Infos gibts hier].

Am 11. Juni 2022 gibt es ein Dorffest in Enzersdorf an der Fischa und da wird Ruth mit ihrem Planetarium zu Gast sein.

Am 11. Juni 2022 kann man Ruth und Florian bei der Verleihung des Oberhummer Award für Wissenschaftskommunikation in Wien treffen. Sie kriegen den Preis zwar nicht, aber der Preis wird von den Science Busters verliehen und deswegen sind die beiden natürlich mit dabei, wenn ihn Mai Thi Nguyen-Kim (für 2020) und das Team des “Coronavirus Update”-Podcast (für 2021) bekommen. (Tickets und Infos gibts hier).

Am 14. Juni 2022 wird Ruth mit ihrem Planetarium im Esterházypark in Wien sein.

Am 16. Juni 2022 wird Ruth in Erfurt aus ihrem Buch erzählen. (Tickets und Infos gibts hier).

Und 500 Folgen Sternengeschichten und 2 Jahre Universum feiern wird am 26. Juni 2022 in Wien. Details gibt es hier.

Telegram

Das Universum gibt es auch bei Telegram. Dort könnt ihr mit anderen Hörerinnen und Hörern plaudern; auch Ruth, Evi und Florian sind da, um eure Fragen zu beantworten.

(Einen Discord-Kanal gibt es übrigens auch, den betreibe wir aber nicht selbst).

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Bücher

Florian hat auch ein neues Buch geschrieben, gemeinsam mit Helmut Jungwirth. Es heißt “Eine Geschichte der Welt in 100 Mikroorganismen”, ist sehr hervorragend, überall zu kaufen wo man Bücher kaufen kann, weswegen es natürlich auch von allen gekauft werden sollte. Wer mehr über den Inhalt wissen will, kann diese Folge WRINT Wissenschaft anhören.

Ruths aktuelles Buch heißt “Per Lastenrad durch die Galaxis” und wir haben in dieser Folge des Podcasts sehr ausführlich darüber gesprochen. Kauft es, es ist super!

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Wenn ihr Fragen zum Universum hat, dann schickt sie einfach per Mail an: fragen@dasuniversum.at. Wer uns einfach nur was schreiben will, tut das unter hello@dasuniversum.at.

Falls ihr Ruth mit ihrem mobilen Planetarium buchen möchtet, schreibt an hello@publicspace.at oder schaut auf ihre Homepage: http://publicspace.at

Florian könnt ihr in seinem Podcast “Sternengeschichten” zuhören, zum Beispiel hier: https://sternengeschichten.podigee.io/ oder bei Spotify - und überall sonst wo es Podcasts gibt. Außerdem ist er auch noch regelmäßig im Science Busters Podcast zu hören.

Florian und Ruth findet ihr beide auch regelmäßig im WRINT Wissenschaft”-Podcast den es ebenfalls bei Spotify gibt

Ansonsten findet ihr uns in den üblichen sozialen Medien:

Instagram “Das Universum”|
Instagram Florian|
Instagram Ruth|
Instagram Evi

Facebook “Das Universum”|
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Facebook Ruth|
Redbubble Evi

Twitter “Das Universum”|
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Twitter Evi

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May 24 2022

1hr 49mins

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DU051 - Nice Planetenentstehung

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und wer kennt eigentlich noch Columbo?

DU051 - Nice Planetenentstehung

und wer kennt eigentlich noch Columbo?

In Folge 51 schauen wir zuerst kurz zurück in die Zukunft und dann auch nach vorne. Danach freuen wir uns über die Entdeckung von jeder Menge extrasolarer Kometen. Und dann kommt eine sehr nice Planetenentstehungsgeschichte. Es geht darum um das Nice-Modell, mit dem man bisher erklärt hat, wie die Planeten des Sonnensystems entstanden sind und ein neues Modell, bei dem alles ein wenig genauer und besser erklärt wird. Unter anderem mit verschwindenden Gasscheiben und hüpfenden Planeten. Und Planet 9 kommt auch kurz vorbei. Danach beantworten wir Fragen über Wechselplaneten und die Expansion des Universums. In “Neues von der Sternwarte” erzählt Evi vom Astronomischen Praktikum und am Ende sind wir erstaunt über unsere Wikipedia-Seiten.

Rückschau in die Zukunft

Ruth und ich waren in Vorarlberg und haben die erste “Das Universum”-Bühnenshow präsentiert. Wir wissen aber zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht, wie es geworden sein wird. Hoffentlich gut.

Ein schwarzes Loch mit Bild

Ebenfalls zum Zeitpunkt der Aufnahme noch unbekannt ist der Inhalt der dramatischen ESO-Ankündigung. Aber wir sind ziemlich sicher, dass es sich um ein Foto oder einen Film des schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße handeln wird.

Die Exokometen von Beta Pictoris

Beim Stern Beta Pictoris wurden 30 Exokometen entdeckt. Der Stern ist ein Lieblingsstern von Florian - dort hat man Fotos von seinen Planeten gemacht und auch ansonsten ist Beta Pictoris tatsächlich ziemlich cool. Ebenfalls tatsächlich ist die Tatsache, dass man tatsächlich Exkometen entdecken kann. Das kann man und hoffentlich finden wir in Zukunft noch mehr davon.

Nice Planetenentstehung

Zuerst diskutieren wir kurz ob die Jugend von heute noch die Fernsehserie “Columbo” kennt. Aber dann geht es gleich um das Nizza Modell der Planetenentstehung. Das sagt uns wie die chaotische Phase abgelaufen ist, bei der früher im Sonnensystem die Planeten dorthin gelangt sind, wo wir sie heute finden. Was das alles ausgelöst hat, wissen wir aber noch nicht. Da setzt jetzt aber die Arbeit “Early Solar System instability triggered by dispersal of the gaseous disk” ein die kürzlich veröffentlicht wurde. Sie erklärt, wie jungen Planeten zu “hüpfen” angefangen haben, als die ursprüngliche Gas- und Staubscheibe der jungen Sonne sich langsam zurück gezogen hat.

Ob damals vielleicht ein Planet verloren gegangen ist und als “Planet 9” heute das äußere Sonnensystem heimsucht, wissen wir nicht. Kann gut sein, aber die Indizien für Planet 9 sind nicht mehr so überzeugend wie früher

Fragen aus der Hörerschaft

Barbara hat jede Menge Fragen. Zum Beispiel ob ein Planet ohne Stern ins Sonnensystem eindringen kann unddie Anordnung der Planeten durcheinander bringen würde.

Würde er! Und wie! Aber es ist absurd unwahrscheinlich, dass so etwas passiert.

Dann wüsste Barbara gerne noch, ob es Planeten geben kann, die sich eine Umlaufbahn teilen. Kann es tatsächlich geben und wie das funktioniert, kann man hier nachhören. Ruth erklärt dann noch, wie Planeten sich durch die Galaxie bewegen. Und Florian, warum die Erde sich vermutlich keinen zweiten Mond einfangen wird.

Martin ist ein wenig verwirrt ob der Expansion des Universums: _ Erscheinen zB weit entfernte Galaxien größer als sie sind_, wegen der Expansion?

Das tun sie, aber nicht so wie Martin sich das dachte. Die Details zu der Sache kann man hier nachlesen

Stefan hatte eine dringende Frage, die aber leider ein paar Monate unentdeckt bei uns rumlag. Es ging um die Behauptung, ”dass das Universum unendlich groß und unendlich viel Materie besitzt”

Was nicht direkt falsch ist, aber auch nicht richtig. Weil wir es nicht wissen. Mehr dazu gibt es in unserer Kosmologie-Spezialfolge.

Neues von der Sternwarte

Evi hat schon einen großen Teil des Astronomischen Praktikums absolviert und ist nicht ganz so begeistert von der Lehrveranstaltung wie sie es ursprünglich war. Warum, das erklärt sie in der aktuellen Folge von “Neues aus der Sternwarte”.

Veranstaltungen

Ruth kann man am 22. Mai in der SR2-Sendeung “Fragen an die Autorin” zuhören und auch anrufen um ihr Fragen zu stellen.

Am 18. Mai ist Florian in Wien, und zwar im Stadtsaal mit den Science Busters (Tickets und Infos gibts hier). Und am 19. Mai gleich noch mal (Tickets und Infos gibts hier
Am 20. Mai ist Florian in Krems und erzählt dort ein wenig über Sterne (Tickets und Infos gibts hier.

Und am 23. Mai kann man sich eine Online-Diskussion über Wissenschaftskommunikation mit Florian anhören.

Telegram

Das Universum gibt es auch bei Telegram. Dort könnt ihr mit anderen Hörerinnen und Hörern plaudern; auch Ruth, Evi und Florian sind da, um eure Fragen zu beantworten.

(Einen Discord-Kanal gibt es übrigens auch, den betreibe wir aber nicht selbst).

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Wir bedanken uns für die zahlreiche finanzielle Unterstützung die uns die Arbeit am Podcast ermöglicht. Und wenn das alles so weitergeht und wir mit diesem Podcast wirklich Geld verdienen, können wir vielleicht auch wöchentlich eine Folge veröffentlichen.

Wenn ihr uns unterstützen wollt, könnt ihr gerne diesen PayPal-Link verwenden. Oder uns bei Steady unterstützen. Und auch bei Patreon.

Bücher

Florian hat auch ein neues Buch geschrieben, gemeinsam mit Helmut Jungwirth. Es heißt “Eine Geschichte der Welt in 100 Mikroorganismen”, ist sehr hervorragend, überall zu kaufen wo man Bücher kaufen kann, weswegen es natürlich auch von allen gekauft werden sollte. Wer mehr über den Inhalt wissen will, kann diese Folge WRINT Wissenschaft anhören.

Ruths aktuelles Buch heißt “Per Lastenrad durch die Galaxis” und wir haben in dieser Folge des Podcasts sehr ausführlich darüber gesprochen. Kauft es, es ist super!

Kontakt

Wenn ihr Fragen zum Universum hat, dann schickt sie einfach per Mail an: fragen@dasuniversum.at. Wer uns einfach nur was schreiben will, tut das unter hello@dasuniversum.at.

Falls ihr Ruth mit ihrem mobilen Planetarium buchen möchtet, schreibt an hello@publicspace.at oder schaut auf ihre Homepage: http://publicspace.at

Florian könnt ihr in seinem Podcast “Sternengeschichten” zuhören, zum Beispiel hier: https://sternengeschichten.podigee.io/ oder bei Spotify - und überall sonst wo es Podcasts gibt. Außerdem ist er auch noch regelmäßig im Science Busters Podcast zu hören.

Florian und Ruth findet ihr beide auch regelmäßig im WRINT Wissenschaft”-Podcast den es ebenfalls bei Spotify gibt

Ansonsten findet ihr uns in den üblichen sozialen Medien:

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Shows Science Busters

May 10 2022

1hr 39mins

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DU050 - Goldesel-Bakterien fressen kaputte Sterne

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Wir feiern eine Jubiläumsparty (mit Gold)

DU050 - Goldesel-Bakterien fressen kaputte Sterne

Wir feiern eine Jubiläumsparty (mit Gold)

In Folge 50 feiern wir Jubiläum! Gleich zwei davon: 50 Folgen lang gibt es “Das Universum” schon und seit einem Jahr berichtet Evi über “Neues von der Sternwarte”. Das erste Jubiläum begehen wir mit zwei goldigen Geschichten über Astronomie. Ruth will goldene Hochzeit feiern und erzählt, wie Gold entstanden ist. Dabei geht es um Asteroiden, Kollisionen, Bakterien und explodierende Sterne. Auf jeden Fall aber muss ein Stern kaputt gehen, wenn wir Gold haben wollen. Florian beschäftigt sich mit dem Stern 51 Pegasi der trotz seines Namens etwas mit “50” zu tun hat. Er war auf jeden Fall enorm wichtig für die Astronomie und hat uns gezeigt, dass man nicht zu viel Annahmen treffen soll, wenn man etwas wirklich neues entdecken will. Danach erzählt Evi, wie das Jahr “Neues von der Sternwarte” so gelaufen ist. Und von unserer Telegram-Gruppe, die besser ist als alle anderen Telegram-Gruppen!

Goldige Astronomie

Goldene Hochzeit feiern wir zwar noch nicht, aber quasi die Goldene Folgenhochzeit mit unserem Publikum. Deswegen erklärt Ruth, warum Gold überhaupt gold aussieht. Was überraschenderweise etwas mit relativistische Quantenchemie zu tun hat (und hier im Detail erklärt ist). Es gibt überraschend wenig Gold auf der Erde, insgesamt haben wir 190.000 Tonnen aus der Erde geholt, was einem Würfel mit 21 Meter Kantenlänge entspricht. Und eigentlich sollte nicht mal das da sein. Dass trotzdem noch Gold in der Erdkruste zu finden ist, liegt an großen Himmelskörpern, die früher mal mit der Erde kollidiert sind, an einem Bakterium namens Cupriavidus metallidurans und am Ende natürlich an kollidierenden Sternen, die das Gold überhaupt erst erzeugen.

Ein halber Jubiläumsflug

Dass der Mars-Helikopter Ingenuity kürzlich seinen 25. Flug absolviert hat hat zwar nichts mit der “50” zu tun, ist aber trotzdem äußerst cool weswegen wir kurz darüber reden.

51 Pegasi ist auch 50

Florians Jubiläumsgeschichte handelt vom Stern 51 Pegasi, der zwar einen etwas unpassenden Namen für das 50. Jubiläum hat, aber ziemlich genau 50 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, was dann doch wieder passt. Trotzdem klären wir kurz die Namensgebung, für die John Flamsteed und sein Bezeichnungssystem verantwortlich ist. Richtig interessant ist dieser Stern 1995 geworden, als Michel Mayor und Didier Queloz dort einen Planeten entdeckt haben. Und zwar nicht irgendeinen Planeten, sondern den ersten extrasolaren Planeten der noch dazu eine Art von Planet ist, die es in unserem Sonnensystem nicht gibt und von dem wir dachten, es könne solche Planeten gar nicht geben. Aber weil die beiden Schweizer so gründlich waren und sich nicht auf irgendwelche Annahmen über Planetenentstehung verlassen haben, haben sie den Planet gefunden. Und wir damit herausgefunden, dass es ein Phänomen namens “planetare Migration” gibt.

Der Stern heißt übrigens heute “Helvetios” und der Planet “Dimidium”, was ein wenig doof ist, aber nicht ganz so doof wie “Franz” und “Sissi”. So hat nämlich Österreich einen Stern samt Planet benannt, als die Internationale Astronomische Union Namen für Sterne mit Planeten vergeben hat.

Ein Jahr “Neues von der Sternwarte”

Das zweite Jubiläum feiern wir gemeinsam mit Evi, die seit einem Jahr “Neues von der Sternwarte” berichtet. Und dabei nicht nur viele Hörer:innen beim Astronomiestudium geholfen, sondern auch selbst bei ihrem eigenen Studium profitiert hat.

Der Urknall in der Telegram-Gruppe

Evi ist auch Chef-Administratorin der Telegram-Gruppe von “Das Universum”. Dort passieren großartige Sachen und die Leute haben tolle Idee. Zum Beispiel, die Expansion der Gruppe kosmologisch zu analysieren:

Daraus ergibt sich auch die Prognose, dass Mitglied Nr. 1000 am 16. Mai 2022 zu uns stoßen sollte. Wir sind gespannt. Und bis dahin schaut doch einfach mal in der Gruppe vorbei.

Oder den Discord-Kanal zum Podcast, der zwar nicht offiziell von uns betrieben, aber dessen Existenz offiziell gutgeheißen wird.

Abstimmen Deutscher Podcastpreis
Was wir ganz toll finden würden: Wenn ihr für uns beim Deutschen Podcastpreis abstimmen würdet. Vielen Dank!

Veranstaltungen

Wer uns mal in echt sehen will: Am 4. Mai ist Florian in Wien, und zwar in der Kulisse mit den Science Busters (Tickets und Infos gibts hier). Genau so wie am 5. Mai in Pregarten (Tickets und Infos gibts hier).

Am 6. Mai ist Florian in Vorarlberg und erzählt dort ein wenig über Sterne und den Umweltschutz (Tickets und Infos gibts hier.

Gemeinsam wird man Ruth und Florian am 7. Mai in Vorarlberg mit der ersten “Das Universum”-Show sehen können.

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Bücher

Florian hat auch ein neues Buch geschrieben, gemeinsam mit Helmut Jungwirth. Es heißt “Eine Geschichte der Welt in 100 Mikroorganismen”, ist sehr hervorragend, überall zu kaufen wo man Bücher kaufen kann, weswegen es natürlich auch von allen gekauft werden sollte. Wer mehr über den Inhalt wissen will, kann diese Folge WRINT Wissenschaft anhören.

Ruths aktuelles Buch heißt “Per Lastenrad durch die Galaxis” und wir haben in dieser Folge des Podcasts sehr ausführlich darüber gesprochen. Kauft es, es ist super!

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Florian könnt ihr in seinem Podcast “Sternengeschichten” zuhören, zum Beispiel hier: https://sternengeschichten.podigee.io/ oder bei Spotify - und überall sonst wo es Podcasts gibt. Außerdem ist er auch noch regelmäßig im Science Busters Podcast zu hören.

Florian und Ruth findet ihr beide auch regelmäßig im WRINT Wissenschaft”-Podcast den es ebenfalls bei Spotify gibt

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Apr 26 2022

1hr 32mins

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DU049 - Der Übergang zum Unterriesen

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Mit Most, Ebbelwoi und Schnaps

DU049 - Der Übergang zum Unterriesen

Mit Most, Ebbelwoi und Schnaps

In Folge 49 reden wir über den Übergang zu Unterriesen. Ok, zuerst reden wir ein bisschen über Schnupfen. Und Fred Hoyle. Und das James-Webb-Teleskop. Und nicht über die neue Hubble-Entdeckung. Aber dann geht es um Unterriesen. Das ist eine ganz spezielle Phase im Leben eines Sterns und man hat durch die Beobachtung dieser Objekte herausgefunden, dass die Milchstraße älter ist als gedacht. Außerdem beantworten wir immer Fragen, zum Beispiel darüber, was am schwersten zu entdecken ist. Und ob es Berge gibt, die so hoch sind, dass sie aus der Atmosphäre ihrer Planeten herausragen können. Mit Evi reden wir in “Neues von der Sternwarte” über das astronomische Praktikum. Und demnächst treiben wir uns in Vorarlberg rum und man kann uns dabei zusehen.

Fred Hoyle und der Weltraumschnupfen

Florian ist immer noch ein wenig verschnupft und nimmt das als Anlass um über Fred Hoyle zu sprechen. Der war einer der bedeutendsten Astronomen des 20. Jahrhunderts. Aber auch einer, der wirklich absurde Sachen behauptet hat. Zum Beispiel dass Viren aus dem Weltall auf die Erde kommen und dort Seuchen auslösen. Darüber kann man Florian - ebenfalls mit Schnupfen - in einer alten Sternengeschichten-Folge reden hören. Den Urknall fand Hoyle ebenfalls doof und hat sogar das Wort “Big Bang” erfunden, um die Sache lächerlich zu machen. Seine “Steady State”-Theorie ist aber auch keine wirkliche Alternative.

JWST-Update

Ruth erzählt, was das James-Webb-Weltraumteleskop gerade so treibt. Da läuft alles nach Plan, die ersten Bilder werden schon gemacht. Nur zu Testzwecken aber, weil die Instrumente noch kalibriert werden müssen. Aber schon die Testbilder sind super und Ruth ist begeistert.

Hubble entdeckt den “frühesten” Stern (aber wir reden nicht drüber)

Hubble hat einen Stern entdeckt, der so knapp nach dem Urknall entstanden ist wie kein anderer Stern. Wir können aber nicht im Podcast darüber reden, weil diese Entdeckung erst ein paar Stunden nach unserer Aufnahme bekannt gegeben wurde. Aber man kann in Florians Blog was dazu lesen.

Astro-Geschichte: Die Milchstraße und die Unterriesen

In den Medien wird berichtet, dass die Milchstraße älter als gedacht ist. Wenn man auf die Wissenschaft schaut, die dahinter steckt (“A time-resolved picture of our Milky Way’s early formation history”) dann geht es aber eigentlich um eine andere Frage. Zum Beispiel: Ab wann ist die Milchstraße die “Milchstraße”? Weil Galaxien verschmelzen miteinander und wachsen dadurch. Das heißt die Milchstraße ist aus diversen kleineren Galaxien entstanden und die Frage ist: Wann war das erste mal etwas da, das man “Milchstraße” nennen kann? Wenn man das wissen will, muss man die Verschmelzungen der Verangenheit rekonstruieren und dazu muss man Sterne beobachten. Genau das hat man getan, und zwar “Unterriesen”. Was das ist, erklärt Ruth und am Ende wissen wir, dass die ältesten Teile der Milchstraße schon 2 Milliarden Jahre früher entstanden ist als bisher gedacht. Zwischendurch haben wir auch noch ein bisschen über Klassifikationen und Nomenklatur gestritten.

Außerdem lobt Florian die Unsexyness von Gaias Datenkolonnen. Dank denen wissen wir nicht nur, wie das mit dem Alter der Milchstraße ist; dank solcher Kataloge wissen wir alles über die Sterne!. Die Daten zu dieser Geschichte stammen übrigens nicht nur von Gaia, sondern auch von LAMOST. Was nix mit Most, Applewoi oder anderen Getränken zu tun hat, sondern der Name eines ziemlich coolen Teleskops in China ist.

Wer mehr über die Gaia-Sausage hören will, soll Folge 25 des Podcasts nochmal abspielen.

Fragen aus der Hörerschaft

Tamara möchte wissen: _”Was entstand zuerst: Galaxien oder Sterne? Weiß man das?”

Nicht wirklich. Das hängt davon ab was man unter “Galaxie” versteht. Aber wir tun unser bestes das möglichst bald rauszufinden, unter anderem dank der Arbeit des JWST.

Sebastian fragt uns: ”Gibt es eine Skala darüber wie schwierig es ist ein Objekt im Universum zu entdecken?”
Nein - gibt es nicht, weil es sehr schwer zu sagen ist was “schwer zu entdecken” ist. Eine Galaxie zu entdecken ist leicht. Eine bestimmte Art von Galaxie zu entdecken kann sehr schwer sein. Planeten im Sonnensystem zu entdecken war früher kinderleicht; heute ist es enorm schwer.

Stefan hat auch noch ein Anliegen: Er möchte wissen, ob man die Bewegung der Sterne einer Galaxie, die man bis jetzt durch die Anwesenheit von dunkler Materie erklären kann, vielleicht auch unter Berücksichtigung der Lagrangepunkte und ohne dunkle Materie erklären kann.

Nein, das geht eher nicht. Weil das Modell der Lagrangepunkte sich auf Galaxien nicht anwenden lässt.

Max stellt sich folgende Frage: ”Gibt es Planeten bei denen "Inseln" aus der Atmosphäre heraus ragen?”

Eher nicht. Weil Berge nicht beliebig groß werden können. Und Atmosphären sich nicht eindeutig abgrenzen lassen.

Neues von der Sternwarte: Es wird praktisch

Evi berichtet vom “Astronomischen Praktikum” das sie gerade an der Unisternwarte Wien besucht. Dort steht man aber eher nicht mit dem Teleskop in der dunklen Nacht sondern sitzt hauptsächlich vor dem Computer. Was man dort genau macht und wieso man in Praktika auf der Uni immer so enorm alte Geräte benutzt, besprechen wir gemeinsam.

Veranstaltungen

Ruth wird sich von 21. bis 24. April mit ihrem Planetarium in Rankweil herumtreiben und wenn man sie besuchen möchte, findet hier die Termine.

Gemeinsam wird man Ruth und Florian am 7. Mai in Vorarlberg mit der ersten “Das Universum”-Show sehen können.

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Bücher

Florian hat auch ein neues Buch geschrieben, gemeinsam mit Helmut Jungwirth. Es heißt “Eine Geschichte der Welt in 100 Mikroorganismen”, ist sehr hervorragend, überall zu kaufen wo man Bücher kaufen kann, weswegen es natürlich auch von allen gekauft werden sollte. Wer mehr über den Inhalt wissen will, kann diese Folge WRINT Wissenschaft anhören.

Ruths aktuelles Buch heißt “Per Lastenrad durch die Galaxis” und wir haben in dieser Folge des Podcasts sehr ausführlich darüber gesprochen. Kauft es, es ist super!

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Florian könnt ihr in seinem Podcast “Sternengeschichten” zuhören, zum Beispiel hier: https://sternengeschichten.podigee.io/ oder bei Spotify - und überall sonst wo es Podcasts gibt. Außerdem ist er auch noch regelmäßig im Science Busters Podcast zu hören.

Florian und Ruth findet ihr beide auch regelmäßig im WRINT Wissenschaft”-Podcast den es ebenfalls bei Spotify gibt

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Apr 12 2022

1hr 52mins

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DU048 - Die Lebensleistung der Riesenmolekülwolke

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Grüße an die Boltzmann-Hirne

DU048 - Die Lebensleistung der Riesenmolekülwolke

Grüße an die Boltzmann-Hirne

In Folge 48 erholen wir uns zuerst von den Partys des Vortags. Danach geht es aber gleich los: Exoplanet Nummer 5000 wurde entdeckt! Die Astronomie ist angeblich ur-klimaschädlich; womit wir so nicht ganz einverstanden sind. Und dann geht es hinaus, mitten ins Universum: Dorthin, wo die Riesenmolekülwolken wohnen. Was das ist, warum die wichtig sind und worin ihre Lebensleistung besteht: Das erzählt Florian. Wir beantworten Fragen über zeitloses Licht, die Realität von Star Trek und Boltzmann-Gehirne. Und mit Evi reden wir über die Wissenschaftskommunikations-Ausbildung an der Uni-Sternwarte Wien und kommen zu dem Schluss: Die Uni braucht “Das Universum”.

Party!

Ruth ist noch ein klein wenig lädiert, weil sie am Vortag der Aufnahme den Österreichischen Kabarettpreis für die Science Busters entgegengenommen und entsprechend gefeiert hat. Florian ist gerade von einer 5tägigen Tour durch Deutschland und Österreich zurückgekommen. Aber wir sind die “ärgste Partycrew”, wie von unabhängiger Seite festgestellt wurde, also lassen wir uns davon nicht beirren!

5000 Exoplaneten

Bevor es los geht, freut sich Florian noch darüber, dass es mittlerweile mehr als 5000 Exoplaneten gibt. Beziehungsweise hat es die auch früher schon gegeben - wir haben sie halt jetzt erst entdeckt.

Klimaastronomie

Astronomie ist sehr klimaschädlich, sagt die Astronomie. Und das ist zwar richtig, aber nicht die ganze Geschichte. Denn ALLES was wir Menschen treiben, schädigt das Klima. Es kommt darauf an wie sehr und wie relevant die entsprechende Tätigkeit ist. Wer mehr zu dem Thema hören will, sollte sich Folge 31 von “Das Klima” anhören.

Die Lebensleistung der Riesenmolekülwolke

Florian hat sich diesmal eine wissenschaftliche Arbeit mit dem schönen Titel “The Life and Times of Giant Molecular Clouds” ausgesucht. Darin geht es um Riesenmolekülwolken. Also große Wolken aus Staub, Gas und großen Molekülen. Dort entstehen Sterne und Planeten und deswegen ist es gut, über sie Bescheid zu wissen. Wir können sie mit Radioteleskopen sehr gut beobachten, denn die Moleküle senden Radiostrahlung aus. Deswegen wissen wir zB auch, dass der Orionnebel so eine enorme Molekülwolke ist. Was wir nicht wissen: Ob man so eine Wolke als “Ding” bezeichnen kann?
Denn die sind ständig in Bewegung; da ist alles höchst dynamisch. Genau deswegen entstehen dort ja auch Sterne und genau deswegen verschwinden die Wolken irgendwann auch wieder. Nach circa 10 bis 30 Millionen Jahren und zwar nicht, weil das ganze Gas zu Sternen geworden ist. Sondern weil die Strahlung der Sterne die Wolken langsam auflöst.

Das gibt enorm schöne Strukturen, die alle schon mal gesehen haben. So was zum Beispiel:

In solchen Wolken entstehen aber auch erstaunlich komplexe Moleküle. Zum Beispiel Propionamide - und andere “Bausteine des Lebens”. Wir wollen die Dinger auf jeden Fall weiter erforschen und bauen auch neue Instrumente dafür. Zum Beispiel HARMONI, dem Nachfolge-Instrument von SINFONI.

Fragen aus der Hörerschaft

Wiebke möchte wissen: ”Habt Ihr jeder ein Lieblings-Akronym?”

Haben wir! Ruths ist nicht ganz jugenfrei. Und bei Florian geht es um RAMBOs.

Thonas fragt uns nach einer ”einer paradoxen Situation”. Nämlich wie das mit dem Licht ist, dass sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt und für das keine Zeit vergeht.

Das ist tatsächlich knifflig. Und führt uns am Ende zum Blockuniversum der Zeit und der Frage, ob wir einen freien Willen haben.

Alex stellt fest, dass das Universum sehr, sehr groß ist. Und stellt fest ”Da die menschliche Phantasie nicht größer sein kann, wie das Universum glaube ich persönlich dass jegliche Serie (Star Trek, Foundation usw.) gerade jetzt so passiert!”

Das wäre natürlich cool. Aber ALLES ist auch in einem unendlichen Universum nicht möglich.

David fragt uns, ob es gescheit ist, ”dass die Atomenergie von der EU als bestes Mittel gegen den Klimawandel gesehen wird”.

Für diese Antwort verweisen wir auf eine kommende Folge des Science Busters Podcast wo ein Experte genau darüber reden wird.

Reinhard hat eine kurze Frage: ”Könnt ihr verständlich erklären was ein Boltzmann-Gehirn ist, und wie es im Universum entstehen bzw. entstanden sein, könnte?”

Können wir! Ist aber ziemlich knifflig zu erklären und am Ende auch ziemlich gruselig. Weil es darauf hinaus läuft, dass es die Welt vielleicht gar nicht gibt. Wer mehr über die Physik der Zeit wissen will, sollte das Buch “From Eternity to Here” von Sean Caroll lesen.

Neues von der Sternwarte: Die Uni braucht “Das Universum”

Evi berichtet von ihrer Vorlesung über Wissenschaftskommunikation. Und überlegt, als Projekt für dieses Seminar einen Podcast zu produzieren. Was natürlich großartig ist - aber die Frage aufwirft: Wenn auf der Sternwarte der Uni Wien über Podcasts gelehrt wird - warum sind wir dann dort nicht als Dozent_innen eingeladen!

Veranstaltungen

Florian wird mit den Science Busters am 1. April in Dorfen sein (Karten und Infos), am 2. April in Ybbs (Karten und Infos), am 9. April in Passau (Karten und Infos) und am 10. April in Ingolstadt (Karten und Infos). Außerdem noch am 4. April im Wiener Stadtsaal (Karten und Infos) und am 8.April im Orpheum Wien (Karten und Infos).

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Florian hat auch ein neues Buch geschrieben, gemeinsam mit Helmut Jungwirth. Es heißt “Eine Geschichte der Welt in 100 Mikroorganismen”, ist sehr hervorragend, überall zu kaufen wo man Bücher kaufen kann, weswegen es natürlich auch von allen gekauft werden sollte. Wer mehr über den Inhalt wissen will, kann diese Folge WRINT Wissenschaft anhören.

Ruths aktuelles Buch heißt “Per Lastenrad durch die Galaxis” und wir haben in dieser Folge des Podcasts sehr ausführlich darüber gesprochen. Kauft es, es ist super!

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Mar 29 2022

1hr 54mins

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DU047 - Best of James Webb Teleskop: Dawn of the Monsters & Co

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Mehr Demut vor LaTeX!

DU047 - Best of James Webb Teleskop: Dawn of the Monsters & Co

Mehr Demut vor LaTeX!

In Folge 47 reden wir kurz über Ruths TV-Premiere bei den Science Busters. Und danach präsentiert Ruth ein “Best of” der wissenschaftlichen Beobachtungsprogramme des James-Webb-Space-Telescopes. 268 Programme sind geplant und da ist alles dabei. Monstergalaxien im frühen Universum, Bilder von Exoplaneten, coole Asteroiden und noch viel mehr. Wir beantworten Frage zur Suche nach außerirdischem Leben. Und in “Neues aus der Sternwarte” geht es um LaTeX und nervige Textverarbeitung auf der Uni.

Ruths Science Busters TV Premiere

“Die Science Busters erhellen wieder DIE.NACHT”, wie das österreichische Fernsehen informiert. Mit einem “neuen Gesicht” und dieses neue Gesicht im Fernsehen ist Ruth! Vor kurzem haben wir die erste Science-Busters-Folge mit Ruth aufgezeichnet und wie das gelaufen ist, könnt ihr am 14. Juni 2022 gegen 23 Uhr in ORF1 ansehen (und natürlich auch in der Mediathek). Außerdem gibt es die Science Busters auf Amazon Prime und die ganz neuen Folgen bei Flimmit.

Und die erste Folge der neuen Staffel findet ihr (vermutlich) unter diesem Link.

Die 7 Phasen des James Webb Space Telescope

Wann ist das “First Light” des JWST? Und was ist eigentlich das “First Light”? So nennt man die erste Beobachtung eines Teleskops nachdem wirklich alles eingestellt und kalibriert ist. Und die wird das JWST nicht vor August machen. Bis dahin müssen die diversen Spiegel und Instrumente noch ausgerichtet werden. Insgesamt gibt es dabei 7 Phasen. Die kann man sich im Detail hier ansehen.

Was wird das JWST beobachten?

Wenn das Webb-Teleskop endlich bereit ist, wartet jede Menge Arbeit. Was an Beobachtungsprogrammen geplant ist, kann man hier nachlesen. Im Prinzip gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, an Beobachtungszeit zu kommen: Das Director’s Discretionary Early Release Science Program, das Guaranteed Time Observations (GTO) Program und das General Observer (GO) Program. Und die Themen die da beobachtet werden sind vielfältig.

Best of JWST Science: Exoplaneten

Ruth hat ein kleines “Best of” JWST-Science zusammengestellt. Es gibt schon mehr als 10.000 Stunden geplante Beobachtungen! Man wird zum Beispiel sehr viele sehr weit entfernte Galaxien beobachten, im “The Cosmic Evolution Early Release Science (CEERS) Survey”. Oder endlich sehr viel mehr Bilder von Exoplaneten machen als bisher (“High Contrast Imaging of Exoplanets and Exoplanetary Systems with JWST”).

Aus der Kategorie “Exoplaneten” wurde die meiste Beobachtungszeit dem Programm “Tell Me How I’m Supposed To Breathe With No Air: Measuring the Prevalence and Diversity of M-Dwarf Planet Atmospheres” zugesprochen. Es geht um die Frage, welche Planeten die roten Zwerge umkreisen; die zahlreichste Sternengruppe im Universum. Und vor allem: Welche Atmosphären haben diese Planeten. Es gibt aber auch jede Menge andere schöne Titel: “Diamonds are Forever: Probing the Carbon Budget and Formation History of the Ultra-Puffy hot Jupiter WASP-127b”.

Best of JWST Science: Galaxien

Die meiste Beobachtungszeit in der Kategorie “Galaxien” hat das Proposal “PRIMER: Public Release IMaging for Extragalactic Research” bekommen. Man wird die klassischen Deep Fields mit dem JWST nachbeobachten und erwartet, dass man mehr als 120.000 weit entfernte Galaxien finden wird. Außerdem macht man sich in “Dawn of the Monsters: JWST Characterization of Extremely Massive Galaxies at z~5” auf die Suche nach der Entstehung der seltsam großen Galaxien im frühen Universum die damals eigentlich gar nicht so groß sein dürften. In “Unearthing the fossilized Andromeda galaxy: a spectroscopic pilot survey of
M31 giants”
schaut das JWST in unsere Nachbarschaft um durch die Beobachtung roter Riesensterne die Geschichte der Andromedagalaxie besser verstehen zu können.

Ruth freut sich am meisten auf “Physical Properties of the Triply-Lensed z = 11 Galaxy”. Dabei geht es um die am zweitweitest entfernten Galaxie die wir derzeit kennen. Dabei handelt es sich um eine Galaxie, die erst kurz nach dem Urknall entstanden und sehr klein ist. Bzw. “normal” groß, also so groß, wie wir normalerweise erwarten würde das Galaxien zu dieser Zeit groß sind. Und normalerweise könnten wir so kleine Galaxien nicht beobachten, in diesem Fall geht es aber dank Gravitationslinsen und vielleicht kriegt das JWST jetzt endlich raus, wie die Galaxien nach dem Urknall entstanden sind.

“COSMOS-Web: The JWST Cosmic Origins Survey” wird die großräumigen Strukturen im Universum untersuchen.

Best of JWST Science: Asteroiden und Planeten

Florian freut sich, dass das JWST auch die Ziele der Lucy-Mission beobachten wird (“JWST observations of Lucy mission targets”). Dabei geht es um die erste Mission zu den Trojaner-Asteroiden des Jupiters die uns etwas über die chaotische Vergangenheit des Sonnensystems erzählen können. Genau so wie das Beobachtungsprogramm “A pure parallel survey of water in the asteroid belt”, denn mit dem Wasser können wir verstehen, ob und wie oft Objekte kollidiert sind und wie die Asteroiden überhaupt entstanden sind. Das Beobachtungsprogramm “Pluto's climate system with JWST” hat einen etwas irreführenden Titel, aber mit ein bisschen gutem Willen kann man durchaus von einem “Klima” auf Pluto sprechen.

Fragen aus der Hörerschaft

Peter will wissen, wie die “Aft Momentum Flap” des JWST funktioniert, die dafür sorgt dass das Teleskop nicht vom Sonnenwind beeinflusst wird: ”Das ding ist doch crazy?!” meint er und hat damit recht. Wie es im Detail funktioniert, wissen wir aber auch nicht; das wissen die Ingenieure und Ingenieurinnen.

Daniel hat eine Frage zur Exoplanetenbeobachtung von JWST: ”Welche Beobachtungen würden auf Leben schließen lassen und wie sicher könnten wir uns bei welchen Beobachtungen sein, dass es sich nicht um vielleicht unbekannte anorganische chemische Prozesse handelt? Wie realistisch schätzt ihr es ein, dass tatsächlich Anzeichen von Leben gefunden werden, gerade im Hinblick auf die Beobachtungsgenauigkeit?”

Eine exakte Bestätigung wird es nie geben, aber jede Menge sogenannte “Biomarker”. Wenn wir ausreichend von denen finden, dann wäre das schon recht cool.

Neues von der Sternwarte: LaTeX

Das Sommersemester hat begonnen und auf der Sternwarte passieren wieder Dinge. Evi muss ihre LaTeX-Kenntnisse wieder auffrischen und wir nutzen die Gelegenheit, um darüber zu sprechen, mit welcher Software man auf der Uni am besten Texte zu (virtuellem) Papier bringt. Wer Tipps und Tricks zu LaTex - was übrigens ein Schriftsatzsystem ist, ohne das in den Naturwissenschaften gar nichts geht - hat, soll uns bitte gerne Bescheid sagen!

Veranstaltungen

Florian wird mit den Science Busters am 17. März in Hachenburg sein (Karten und Infos), am 18. März in Stuttgart (Karten und Infos) und am 19. März in München (Karten und Infos). Außerdem noch am 21. März in Wien (Karten und Infos) und am 22. März in Linz (Karten und Infos).

Ruth wird am 14. März in “Studio 2” im Fernsehen zu sehen gewesen sein, was man hier ansehen kann.

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Bücher

Florian hat auch ein neues Buch geschrieben, gemeinsam mit Helmut Jungwirth. Es heißt “Eine Geschichte der Welt in 100 Mikroorganismen”, ist sehr hervorragend, überall zu kaufen wo man Bücher kaufen kann, weswegen es natürlich auch von allen gekauft werden sollte. Wer mehr über den Inhalt wissen will, kann diese Folge WRINT Wissenschaft anhören.

Ruths aktuelles Buch heißt “Per Lastenrad durch die Galaxis” und wir haben in dieser Folge des Podcasts sehr ausführlich darüber gesprochen. Kauft es, es ist super!

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Florian könnt ihr in seinem Podcast “Sternengeschichten” zuhören, zum Beispiel hier: https://sternengeschichten.podigee.io/ oder bei Spotify - und überall sonst wo es Podcasts gibt. Außerdem ist er auch noch regelmäßig im Science Busters Podcast zu hören.

Florian und Ruth findet ihr beide auch regelmäßig im WRINT Wissenschaft”-Podcast den es ebenfalls bei Spotify gibt

Ansonsten findet ihr uns in den üblichen sozialen Medien:

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Shows Science Busters

Mar 15 2022

1hr 48mins

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DU046 - Aliens sind auch nicht besser als wir

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Weltraummüll und Exo-Ozonloch

DU046 - Aliens sind auch nicht besser als wir

Weltraummüll und Exo-Ozonloch

In Folge 46 geht es um Dreck. Nachdem wir festgestellt haben, dass wir gerade nicht wirklich erholt sind, erzählt Florian kurz von einer enormen Sonneneruption. Danach geht es um Weltraummüll und davon, dass zuviel unnötiges Zeug in der Umlaufbahn rumfliegt. Und wenn es blöd läuft, ist bald so viel davon da, dass der erdnahe Weltraum unbenutzbar wird. Unsere Atmosphäre haben wir hier auf der Erde auch schon ziemlich zugemüllt. Mit CO2, aber auch mit FCKWs, die das Ozonloch verursacht haben. Das haben wir halbwegs in den Griff bekommen, aber wenn etwaige Aliens ähnlich verschwenderisch mit den FCKWs umgehen wie wir, dann könnten wir das theoretisch mit dem James-Webb-Weltraumteleskop beobachten. In den Fragen geht es u.a. um Neutronensterne und Teleskopkauf und mit Evi diskutieren wir in “Neues von der Sternwarte” darüber, ob auf der Uni früher alles besser war oder eher doch nicht.

Sonneneruption

Die Raumsonde ”Solar Orbiter” hat ein Bild gemacht das eine gewaltige Sonneneruption zeigt. Zum Glück war sie nicht in Richtung Erde unterwegs. Aber das war auch schon mal anders, zum Beispiel Ende des 20. Jahrhunderts in Kanada und ganz besonders im Jahr 1859 beim “Carrington Ereignis”.

Weltraummüll

Jede Menge Satelliten fliegen um die Erde. Viele davon sind nicht mehr aktiv und dazu kommt jede Menge anderer Weltraummüll. Das Zeug ist gefährlich, weil es das sogenannte “Kessler-Syndrom” auslösen kann (nicht zu verwechseln mit dem Kessel Run aus Star Wars). So nennt man einen Zustand, wo immer mehr Kollisionen zwischen Mülltrümmern immer mehr Müll verursachen, bis der erdnahe Weltraum für uns unbenutzbar geworden ist.

In der Arbeit “Open access to orbit and runaway space debris growth” wird berechnet, dass das schon ab 2035 passieren könnte. Wir sollten daher dringend lernen, wie man den Weltraum nachhaltig nutzt und wie das geht wird in der Arbeit “Looking out for a sustainable space” erklärt.

Und wer genauer wissen will, warum CO2 und Klimakrise zu einer Abkühlung und damit Verkleinerung der äußeren Atmosphäre führen was das Weltraummüllproblem nur noch verschärft, kann hier, hier oder hier mehr lesen.

Außerirdische Ozonlöcher

Durch den Einsatz von FCKWs haben wir Menschen ein Ozonloch in unserer Atmosphäre verursacht. Das haben wir mittlerweile halbwegs in den Griff bekommen. Aber wenn es irgendwo anders auch intelligentes Leben gibt, sind die vielleicht auch auf die Idee gekommen, FCKWs für diverse Zwecke einzusetzen. Diese Gase entstehen nicht natürlich und wenn wir sie in der Atmosphäre eines anderen Planeten nachweisen könnten, dann wäre das ein sehr guter Hinweis auf die Existenz von Aliens. Ob man so einen Nachweis mit dem James-Webb-Weltraumteleskop führen könnte, erklärt die Arbeit “Detectability of Chlorofluorocarbons in the Atmospheres of Habitable M-dwarf Planets”. Die kurze Antwort: Ja, das ginge. Aber es ist sehr aufwendig und es geht nur bei bestimmten Planeten, zum Beispiel denen des vergleichsweise nahen und kleinen Sterns Trappist 1.

Wer mehr über Treibhausgase und deren enorm klimaschädliche Wirkung erfahren will, kann in dieser Folge von “Das Klima” mehr hören. Der Erfinder der FCKWs heißt Thomas Midgley und hat noch sehr viel mehr schlechtes für die Umwelt getan, wie man hier nachlesen kann. Mehr zum Terraforming des Mars gibt es in den “Sternengeschichten”.

Fragen aus der Hörerschaft

Achim hat keine Frage sondern wollte einfach nur gerne was über Weltraummüll hören. Was mit dieser Folge ja der Fall war.

Alex hat am Himmel kurze helle Lichtblitze gesehen. Und will jetzt wissen: ”Gibt es im Universum Vorgänge, die solche kurzen Ereignisse im sichtbaren Bereich erzeugen?”

Wir denken: Eher nicht. Kurz und hell und ohne Teleskop sichtbar ist im Universum nur wenig.
Stephen interessiert sich für Neutronensterne und fragt uns ”Würde ein zuckerwürfelgroßes Bruchstück eines Neutronensterns sich also, wenn man es weit weg von seinem Stern Beamen konnte schlagartig ausdehnen?”

Da sind wir uns sicher: Ja, das würde es. Nur die gesamte Masse eines Neutronensterns reicht aus, um die Materie so enorm zusammen zu quetschen.

Ulli ist an Entdeckungen interessiert und will wissen: ”woher wisst Ihr Astronomen ob man der Erste ist, der etwas entdeckt, oder ob es schon jemand vor Euch entdeckt hat?”

Tja - das wissen wir, weil wir uns vorher informieren! Und weil es im All so viel Zeug gibt, dass es oft gar nicht so wichtig ist, wer was zuerst entdeckt hat…

Falk will seiner Nichte ein Teleskop schenken und fragt uns: ”Ab welchen Alter macht
das Sinn und worauf sollte ich dabei achten?”

Das ist keine einfache Frage, weil es von so vielen Details abhängt. Aber vielleicht hilft dieser Leitfaden ein bisschen weiter. Ruth empfiehlt dieses Instrument, das aber leider nicht mehr im regulären Handel ist. Und Florian schlägt vor, einfach ein kleines Teleskop zu basteln.

Neues von der Sternwarte: Früher war alles besser

Evi freut sich schon auf das neue Semester an der Sternwarte und wir diskutieren darüber, ob das Studieren früher einfacher war als heute. Wir einigen uns darauf, dass es auf jeden Fall anders war; die Behauptung dass früher alles besser war als heute ist aber auf jeden Fall Quatsch.

Veranstaltungen

Am 5. und 6. März werden in Graz neue Fernsehfolgen der Science Busters aufgezeichnet. Ruth und Florian sind mit dabei. Karten und Infos gibt es hier.

Am 10. März 2022 wird Ruth mit ihrem Planetarium in Wiener Neustadt zu Gast sein. Karten und Infos gibt es hier.

Der Österreichische Kabarettpreis

Wenn ihr wollt, dass Florian, Ruth und der Rest der Science Busters den Österreichischen Kabarettpreis gewinnen, dann müsst ihr hier für uns abstimmen. Man muss dazu allerdings ein SMS schicken. Und zwar den Code "SB" an +43 676 800 812 048, geht einmal pro Woche.

Telegram

Das Universum gibt es auch bei Telegram. Dort könnt ihr mit anderen Hörerinnen und Hörern plaudern; auch Ruth und Florian sind da, um eure Fragen zu beantworten. Ihr könnt uns dort auch Audio-Kommentare für den Podcast zukommen lassen.

Unterstützen

Wir bedanken uns für die zahlreiche finanzielle Unterstützung die uns die Arbeit am Podcast ermöglicht. Und wenn das alles so weitergeht und wir mit diesem Podcast wirklich Geld verdienen, können wir vielleicht auch wöchentlich eine Folge veröffentlichen.

Wenn ihr uns unterstützen wollt, könnt ihr gerne diesen PayPal-Link verwenden. Oder uns bei Steady unterstützen. Und auch bei Patreon.

Bücher

Florian hat auch ein neues Buch geschrieben, gemeinsam mit Helmut Jungwirth. Es heißt “Eine Geschichte der Welt in 100 Mikroorganismen”, ist sehr hervorragend, überall zu kaufen wo man Bücher kaufen kann, weswegen es natürlich auch von allen gekauft werden sollte. Wer mehr über den Inhalt wissen will, kann diese Folge WRINT Wissenschaft anhören.

Ruths aktuelles Buch heißt “Per Lastenrad durch die Galaxis” und wir haben in dieser Folge des Podcasts sehr ausführlich darüber gesprochen. Kauft es, es ist super!

Kontaktiert und trefft uns hier

Ruth wird am 15. Januar 2022 in der NDR-Sendung “Das!” zu sehen sein.

Wenn ihr Fragen zum Universum hat, dann schickt sie einfach per Mail an: fragen@dasuniversum.at. Wer uns einfach nur was schreiben will, tut das unter hello@dasuniversum.at.

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Mar 01 2022

1hr 49mins

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DU045 - Potenzielle Megakollisionen

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Urschöne Bilder für den Podcast

DU045 - Potenzielle Megakollisionen

Urschöne Bilder für den Podcast

In Folge 45 geht es um diverse Megakollisionen. Wir lassen alles miteinander kollidieren: Supermassereiche Löcher im Zentrum einer Galaxie, Asteroiden miteinander, Teilchen im galaktischen Zentrum, Intelligente Unterhaltung und Roland Emmerich. Florian erzählt von der Entdeckung des ersten Vierfachasteroiden; Ruth von der möglicherweise bevorstehenden Kollision zweier ehemaliger Galaxienzentren. Außerdem präsentiert sie ein wunderschönes Radiobild unseres galaktischen Zentrum. Wir machen Vorschläge, welchen Weltuntergang Roland Emmerich als nächstes schlecht fürs Kino verfilmen könnte. Wir beantworten Fragen, zu schwarzen Löchern und astronomischen Radtouren. Und in “Neues von der Sternwarte” diskutieren wir mit Evi über Prüfungen an der Uni und warum die so oft so schlecht organisiert sind.

Wir sind alt

Nachdem wir ein weiters Mal festgestellt haben, dass wir schon viel zu alt sind, beschäftigen wir uns lieber mit Wissenschaft

Ein Vierfachasteroid!

Kürzlich wurde die Entdeckung des Vierfachasteroids bekannt gegeben. Der Asteroid ”Elektra” ist schon seit dem 19. Jahrhundert bekannt. Im 21. Jahrhundert hat man zwei kleine Asteroiden entdeckt, die Elektra umkreisen. Und jetzt einen dritten. Das macht Elektra und seine drei “Monde” zum ersten bekannten Vierfachasteroidensystem.

Die Megakollision kommt

Ruth erzählt von einer Megakollision zwischen zwei supermassereichen schwarzen Löchern. Über die hat Florian zwar schon was im Fernsehen erzählt, aber auf eine Art und Weise die kein Expertenwissen voraussetzt. Das hat Ruth auch nicht, dafür aber hat sie Expertinnenwissen und damit erklärt sie jetzt genau, was da passieren wird. Und ob überhaupt was passieren wird - denn es wurde zwar vorhergesagt, dass in 100 bis 300 Tagen zwei schwarze Löcher in einer fernen Galaxie kollidieren könnten. Aber ob das wirklich so ist, wissen wir nicht, weil wir so was noch nie beobachtet haben und daher nicht wissen, wie es sich ankündigt. Aber es wäre sehr spektakulär, wenn es so wäre - wir halten euch auf dem Laufenden. Bis dahin könnte ihr noch diesen Text dazu bei “Science”. Oder den hier im “Standard”.

Moonfall

Florian wird nach der Aufzeichnung des Podcasts ins Kino gegangen sein um sich dort “Moonfall” anzuziehen. Denn es ist mit Fragen zu diesem Film zu rechnen, immerhin geht es da darum, dass der Mond auf die Erde fällt. Also muss er sich diesen Film ansehen; kann aber in der aktuellen Folge noch nicht darüber berichten.

Wer die Shownotes liest, hat aber Glück. Denn mittlerweile war Florian im Kino und hat sich den Film angesehen. Er war schlecht. Sehr schlecht. Alle Details gibt es hier. Ansonsten hoffen wir, dass Emmerich den Vorschlag von Ruth aufgreift und den nächsten Film über die Invasion der Flacherde-Elefanten dreht.

Ein unfassbar schönes Bild

Zum Abschluss des Wissenschaftsteils erzählt Ruth von einem ”unfassbar schönen Bild”. Es geht dieses Bild hier und hier ist es noch schöner dargestellt. Es zeigt den Zentralbereich unserer Milchstraße und zwar im Radiolicht, aufgenommen von MeerKAT (und wer wirklich viele Daten dazu haben will kann hier schauen. Die Forschungsarbeit dazu gibt es hier. Und wer gerne wissen will, wie man per Interferometrie astronomische Bilder macht, kann das hier lesen>

Feb 15 2022

2hr 6mins

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DU044 - Relativistische Astrologie

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Auf der Suche nach der österreichischen NASA

DU044 - Relativistische Astrologie

Auf der Suche nach der österreichischen NASA

In Folge 44 geht es um Astrologie! Kein Tippfehler - wir reden über Horoskope, Aszendenten und den ganzen anderen Quatsch. Anlass ist ein Artikel, der sich Gedanken über “Exo-Astrologie” macht und sich fragt, wie man wohl Horoskope auf anderen Planeten erstellt. Außerdem reden wir über Tiroler Satelliten, machen uns auf die Suche nach der österreichischen NASA und beantworten Fragen zu Asteroiden, Magnetfeldern und Strahlungsdrücken. Evi muss in “Neues aus der Sternwarte” sehr intensiv für eine Prüfung lernen und freut sich über moralische Unterstützung.

Ruth und Florian im Theater

Wir melden uns heute aus Ruths Schloss in Wien. Beziehungsweise der Altbauwohnung in der sich ihr Büro befindet, das aber so hohe Decken hat und so hallt wie ein Schloss. Die Tonqualität ist also diesmal ein wenig anders als sonst, was uns aber nicht allzu sehr stören sollte. Und wir nehmen deswegen in Wien auf, weil wir beide nach der Aufnahme zur Probe für die Science Busters TV-Sendung müssen, in der wir demnächst beide auftreten werden. Da werden auch peinliche Jugendbilder von Ruth zu sehen sein, was aber alles dramaturgisch gesehen seine Ordnung hat.

Adler 1 an Erde

Zur Einleitung reden wir kurz über Adler 1, ein privater Kleinsatellit aus Österreich der vor kurzem gestartet wurde. Und zwar vom Österreichischen Weltraumforum. Der Satellit soll Weltraummüll erforschen. Das ÖWF ist ein privater Verein, auch wenn es nach einer offiziellen staatlichen Organisation klingt. Ob es eine “Österreichische NASA”, eine “ASA” gibt, wissen wir spontan gar nicht. Eine spätere Recherche hat ergeben, dass es eine ASA tatsächlich mal gab, die jetzt aber “Agentur für Luft- und Raumfahrt” (ALR) heißt.

Astro-Geschichte: Relativistische Astrologie

Die Astronomie-Geschichte dieser Folge ist eine Astrologie-Geschichte! Florian hat sich den Artikel ”The challenge of exo-astrology: How will we construct horoscopes on exoplanets?” von Ray Grasse ausgesucht, der in ”The Astrological Journal” vom Juli/August 2021 erschienen ist.

Darin findet man nicht nur komische Astrologie-Werbung für Zwergplaneten-Horoskope (und Zwergplaneten sind unnötig!, sondern auch einen langen Text der sich mit jeder Menge komischer Fragen beschäftigt? Wie erstellt man Horoskope auf dem Mars? Oder für Menschen die im All geboren sind? Wie würde Astrologie in anderen Planetensystemen funktionieren oder gar für Außerirdische?

Auf all die Fragen hat der Autor leider keine Antworten und kommt aber trotzdem nicht zu dem Schluss dass das daran liegen könnte, dass Astrologie Quatsch ist. Tja.

Ein Problem hat aber nicht nur die Astrologie sondern auch die Medien mit selbiger. Florian berichtet noch kurz über eine sehr komische Sendung im ORF in der man den bedenklichen Umgang der öffentlich-rechtlichen Medien mit der Astrologie sehr gut sehen konnte.

Fragen aus der Hörerschaft

Sören wollte von uns wissen, ”ob sich alle Planeten im Sonnensystem in die selbe Richtung um die Sonne bewegen und wenn ja warum?”

Sehr gute Frage. Die Antwort darauf ist “Ja” und “Zufall” und eine längere Erklärung gibt es hier

Bastian fragt sich, wie das mit dem Strahlungsdruck der Sonne ist. ”Ist die Erde möglicherweise etwas langsamer, als sie es für eine stabile Umlaufbahn eigentlich sein müsste und der Strahlungsdruck hält sie auf ihrer Bahn?”

Nein - der Strahlungsdruck ist zwar da, aber viel zu schwach um der Erde auch nur irgendwas zu tun.

Stefan möchte wissen ”wie das James Webb Weltraumteleskop seinen Weg findet? Hat es eine Art Navi eingebaut?”

Das wissen wir auch nicht so exakt. Aber ein Navi hat es schon, so circa jedenfalls. Es weiß, wo bestimmte Sterne sind und kann das mit dem vergleichen was es sieht. Solche Navigationssterne weisen dem Teleskop den Weg.

Markus hat eine Frage zu Asteroiden auf denen Raumsonden landen: ”Ist es aber nicht so, dass eigentlich der Asteroid auf die Raumsonde stürzt bzw. mit dieser kollidiert, weil sich die Raumsonde dem Asteroiden "in den Weg" stellt?”

Genau - es ist eigentlich alles relativ. Außerdem haben Asteroiden viel zu wenig Masse, so dass man vernünftig darauf abstürzen könnte.

Christoph fragt sich: ”Also müsste es eigentlich ein galaxienweites Magnetfeld geben. Wird so was gemessen? Taugt das für irgendetwas?”

Ruth weiß die Antwort: Ja und für sehr viel!

Neues von der Sternwarte

In “Neues von der Sternwarte” reden wir diesmal nicht mit Evi, weil Evi das macht, was man im Studium leider auch immer wieder machen muss. Nämlich sehr intensiv für Prüfungen lernen. Sie bedankt sich aber sehr herzlich für all die Hinweise zu astronomischen Bildern in den Medien die ihr geschickt habt. Und wir freuen uns über eure Geschichten über erfolgreiche oder gescheiterte Prüfungen auf der Uni.

Veranstaltungen

Florian wird am 3. Februar 2022 in Graz bei der TV-Aufzeichnung der Science-Busters-Show zu sehen sein. Karten und Infos gibt es hier.

Und vielleicht kann man Ruth und Florian am 24. Februar 2022 in Wien sehen; vielleicht aber auch nicht. Karten und Infos gibt es hier.

Telegram

Das Universum gibt es auch bei Telegram. Dort könnt ihr mit anderen Hörerinnen und Hörern plaudern; auch Ruth und Florian sind da, um eure Fragen zu beantworten. Ihr könnt uns dort auch Audio-Kommentare für den Podcast zukommen lassen.

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Wir bedanken uns für die zahlreiche finanzielle Unterstützung die uns die Arbeit am Podcast ermöglicht. Und wenn das alles so weitergeht und wir mit diesem Podcast wirklich Geld verdienen, können wir vielleicht auch wöchentlich eine Folge veröffentlichen.

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Bücher

Florian hat auch ein neues Buch geschrieben, gemeinsam mit Helmut Jungwirth. Es heißt “Eine Geschichte der Welt in 100 Mikroorganismen”, ist sehr hervorragend, überall zu kaufen wo man Bücher kaufen kann, weswegen es natürlich auch von allen gekauft werden sollte. Wer mehr über den Inhalt wissen will, kann diese Folge WRINT Wissenschaft anhören.

Ruths aktuelles Buch heißt “Per Lastenrad durch die Galaxis” und wir haben in dieser Folge des Podcasts sehr ausführlich darüber gesprochen. Kauft es, es ist super!

Kontaktiert und trefft uns hier

Ruth wird am 15. Januar 2022 in der NDR-Sendung “Das!” zu sehen sein.

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Florian könnt ihr in seinem Podcast “Sternengeschichten” zuhören, zum Beispiel hier: https://sternengeschichten.podigee.io/ oder bei Spotify - und überall sonst wo es Podcasts gibt. Außerdem ist er auch noch regelmäßig im Science Busters Podcast zu hören.

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Feb 01 2022

1hr 38mins

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DU043 - Supernova-Livestream und U-Boot-Rettungs-U-Boote

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Das Universum wird explosiv

DU043 - Supernova-Livestream und U-Boot-Rettungs-U-Boote

Das Universum wird explosiv

In Folge 43 stirbt ein Stern. Da muss man aber nicht traurig sein; ganz im Gegenteil. Denn zum ersten Mal konnte die Astronomie live beim Tod eines Sterns zusehen. Es geht um eine Supernova-Explosion; was recht oft vorkommt im Universum. Aber noch nie haben wir den Stern, der später explodiert auch vor der Explosion schon ausführlich untersucht. Außerdem reden wir über das, was das James-Webb-Weltraumteleskop gerade treibt, über Rettungs-U-Boote und beantworten Fragen aus der Hörerschaft. Zur Entstehung der Elemente, zur Dauer einer Supernova und zur flachen Erde. In “Neues von der Sternwarte” erzählt Evi von astronomischen Bildern und deren Bedeutung für die Wissenschaftskommunikation. Und es gibt wieder die Chance, Ruth und Florian live auf diversen Bühnen zu sehen!

Ruths Theaterpremiere bei den Science Busters

Am 30. Dezember 2021 stand Ruth das erste Mal mit den Science Busters auf der Theaterbühne in Wien. Das war großartig, mit einem großartigen Experiment und wer es verpasst hat, ist selber schuld. Zum Glück aber wird es nicht der letzte Auftritt von Ruth gewesen sein. Man wird sie noch öfter sehen können und ihr Experiment ebenfalls.

James Webb lebt!

Das James Webb Weltraumteleskop hat sich erfolgreich ausgeklappt. Sonnenschild, Teleskopspiegel: Alles funktioniert und ist da, wo es sein sollte. Jetzt kann nicht mehr viel schief gehen; jetzt muss es nur noch bis zu seinem Ziel am Lagrangepunkt L2 fliegen und dann kann es losgehen mit der Revolution der Astronomie! Eine wichtige Rolle werden dabei die “Aktuatoren” spielen, die dafür sorgen, dass der Spiegel genau die Form hat, die er haben muss. Und weil bei Start und Flug alles so super lief und man so viel Treibstoff gespart hat, wird das Webb-Teleskop nun vermutlich deutlich länger betriebsbereit sein als geplant. Außerdem klären wir, wie so ein Teleskop Aufnahmen mit extrem langen Belichtungszeiten macht. Und wir beantworten - ausnahmsweise schon gleich zu Beginn der Sendung - eine Frage von Annette. Sie will wissen, wie Teleskope eigentlich farbige Bilder machen? Sind die Farben auf den astronomischen Aufnahmen “echt”? Und was würde man mit den eigenen Augen sehen? Nicht viel! Weil unsere Augen zu wenig Licht sammeln. Teleskope können das besser; sie haben aber immer Filter und sind digital. Das heißt wir müssen die Daten immer nachträglich in Farben übersetzen. Wir empfehlen dazu das Buch “Coloring the Universe: An Insider's Look at Making Spectacular Images of Space”. Und diesen Artikel von Florian.

Jochen will außerdem noch wissen, warum der Spiegel von Webb vergoldet ist? Nicht weil es so schön aussieht. Sondern weil es Infrarotlicht sehr, sehr gut reflektieren kann.

Astro-Geschichte: Supernova-Livestream

Ruth erzählt ausnahmsweise einmal eine Geschichte über einen Stern. Nämlich den ersten Stern, dem wir quasi live bei seinem Tod zugesehen haben. Es geht um die Arbeit “Final Moments. I. Precursor Emission, Envelope Inflation, and Enhanced Mass Loss Preceding the Luminous Type II Supernova 2020tlf” in der von der Beobachtung eines roten Überriesenstern berichtet wird. Der befindet sich in einer 120 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie. Oder besser: befand sich. Denn im September 2020 hat er bei einer Supernova-Explosion sein Leben beendet. Supernova-Explosionen haben wir schon oft beobachtet. Aber das erste Mal haben wir den Stern auch vor der Explosion ausführlich untersucht. So detailliert haben wir eine Supernova-Explosion noch nie gesehen. Was wir dabei gelernt haben - und wir haben viel gelernt! - erklärt Ruth im Podcast.

Und die Details über die Entdeckung der Supernova gibt es hier.

Fragen aus der Hörerschaft

Daniel und Hubert wollln wissen, ob Elemente schwerer als Eisen auch abseits von Supernova-Explosionen entstehen können.

Ja, können sie! Es gibt zwei Prozesse - den “r-Prozess” und den “s-Prozess” und einer ist schnell und der andere langsam ;) Der schnelle findet in Supernova-Explosionen statt, der andere in den äußeren Schichten roter Riesensterne. Wer wissen will, wer das mit der Elemententstehung rausgefunden hat, sollte sich mit dem Leben von Margaret Burbidge beschäftigen.

Christian, Christian und Patrick fragen uns: ”Wie schnell explodiert eine Supernova und wie lange wäre sie sichtbar?”

Das kommt drauf an, was man genau meint. Je nachdem wie man es sieht, dauert es Sekundenbruchteile bis Stunden. Sehen kann man so eine Explosion dann ein paar Tage oder Wochen lang.

Benjamin hat eine Frage: Er will wissen, wie das mit einer Typ-Ia-Supernova im Detail funktioniert. Warum laufen die immer gleich ab?

Das kann man super mit Wassereimern erklären. Was Florian auch tut.

Dietmar macht sich Sorgen: Könnte man die Sache mit der dunklen Energie, die man ja aus Supernova-Beobachtungen abgeleitet hat, auch anders erklären? Vielleicht hat man sich da ja getäuscht?

Das können wir mangels Expertise nicht letztgültig beantworten. Aber wir gehen mal davon aus, dass man sich das schon überlegt hat. Immerhin hat man in zwei Arbeitsgruppen unabhängig voneinander das gleiche Ergebnis erhalten als man Supernovae untersucht.

Stefan schließlich will wissen, wie der Mond eine scheibenförmige Erde umkreisen würde.

Lieber Stefan: Die Antwort auf diese Frage würde mehr Aufwand erfordern, als sie rechtfertigt ;) Ernsthaft: Man kann das herausfinden. Aber warum um Himmels Willen sollte man das?

Neues von der Sternwarte

Evi arbeitet gerade an ihrer Masterarbeit zum Abschluss ihres Studiums zum Thema “Wissenschaftskommunikation”. Dabei beschäftigt sie sich mit Bildern. Wie werden Bilder in der astronomischen Fachliteratur verwendet und welche Bilder verwenden die Medien in ihrer Berichterstattung über diese Forschung? Das ist eine spannende Forschungsfrage; um sie zu beantworten, braucht es aber ausreichend viele Beispiele. Deswegen ist die Hörerschaft zur Hilfe aufgerufen: Wenn ihr Berichterstattung über astronomische Forschung gesehen hat, die sich durch eine besondere Bebilderung auszeichnet: Sagt Bescheid!

Veranstaltungen

Ruth war am 15. Januar 2022 in der Sendung “DAS!” des NDR. Was man hier nachsehen kann (zumindest einige Zeit lang…).
Florian und Ruth kann man zusammen bei einem Auftritt der Science Busters in St. Pölten am 19. Januar 2022 sehen. Infos und Karten gibt es hier. Am 21. Januar 2022 wird Florian mit den Science Busters in Wien auftreten. Infos und Karten gibt es hier. Und am 27. und 28. Januar 2022 in Melk. Infos und Karten gibt es hier. Ruth wird am 27. Januar 2022 in Bremen zu sehen sein Infos und Karten gibt es hier. Und am 30. Januar 2022 gibt es Ruth und Florian nochmal zusammen in Wien. Infos und Karten gibt es hier.

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Florian hat auch ein neues Buch geschrieben, gemeinsam mit Helmut Jungwirth. Es heißt “Eine Geschichte der Welt in 100 Mikroorganismen”, ist sehr hervorragend, überall zu kaufen wo man Bücher kaufen kann, weswegen es natürlich auch von allen gekauft werden sollte. Wer mehr über den Inhalt wissen will, kann diese Folge WRINT Wissenschaft anhören.

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Ruth wird am 15. Januar 2022 in der NDR-Sendung “Das!” zu sehen sein.

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Jan 18 2022

2hr 1min

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DU042 - Vagabundierende Planeten durchstreifen den Kosmos

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Happy Perihel

DU042 - Vagabundierende Planeten durchstreifen den Kosmos

Happy Perihel

In der ersten Folge des neuen Jahres klären wir zuerst, warum Ruth keine Astronautin geworden ist, warum das James Webb Weltraumteleskop einen leeren Punkt im All umkreist und wie man sich auf dem Mars amüsieren kann. In der Hauptgeschichte berichtet Florian von vagabundierenden Planeten, die sich ganz ohne Stern in der Milchstraße rumtreiben. Warum sie das tun und wie sie entstanden sind will man schon länger wissen und dank der Entdeckung von fast 100 neuen solcher Planeten ist man der Antwort jetzt ein Stück näher. Wir beantworten jede Menge Fragen zum Webb-Teleskop und Evi erzählt in “Neues von der Sternwarte” über eine Pressemitteilung die als schlechtes Beispiel für gute Wissenschaftskommunikation dienen kann.

Astronautin-Update

Ruth ist keine Astronautin geworden. Vermutlich lag es daran, dass Ruth Raketen durch bloßes Ansehen zum Explodieren bringen kann… Jetzt müssen wir wohl eine private Initiative starten, so wie in Deutschland, um die erste Österreicherin ins All zu bringen.

James Webb Update und Nachtrag zum Orbit

ENDLICH ist das James Webb Weltraumteleskop gestartet. Am 25.12.2021 ist es ohne Probleme ins All geflogen. Im Video vom Start kann man sich das noch mal ansehen. Und wer wissen will, wo das Teleskop ist und was es gerade treibt, kann hier schauen.

Dann haben wir noch einen Fehler ausgebessert den wir in der vorletzten Folge gemacht haben und haben erklärt, warum das Teleskop wirklich im Lagrangepunkt L2 ist. Kann man auch hier nachlesen

Auf zum Mars!

Florian hat ein paar seltsame Arbeiten gefunden, die sich mit der Besiedelung des Mars beschäftigen: "Plan for Building a 1000 Person Martian Colony" und "City NPC: Plan for Building a Million Person Martian City-State" von Vincenzo Donofrio und Meghan Kirk

Darin wird sehr ausführlich überlegt, wie man den Mars kolonisieren kann, inklusive Buntstiftzeichnungen…

Außerdem empfehlen wir noch die Serien “Space Force” auf Netflix und “For All Mankind” auf Apple+

Astro-Geschichte: Vagabundiere Planeten

Es geht um die Arbeit "A rich population of free-floating planets in the Upper Scorpius young stellar association" (pdf) von Núria Miret-Roig und ihren Kolleg:innen. Dazu gibt es auch eine Pressemitteilung, worum es im Detail geht, kann man aber auch im Podcast anhören. Nämlich um “Free Floating Planets (FFPs)”, also Planeten, die keinen Stern umkreisen. Die haben wir das erste Mal in den 1990er Jahren entdeckt und wir wissen, dass es Milliarden davon gibt>

Jan 04 2022

2hr 7mins

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DU041 - Science-Fiction-Special

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Dr. Who gegen den Rest der Science Fiction

DU041 - Science-Fiction-Special

Dr. Who gegen den Rest der Science Fiction

Kurz vor Weihnachten gibt es eine Spezialfolge in der Ruth, Evi und Florian ausführlich über Science Fiction reden. Wie sind sie zur Science Fiction gekommen und was war die ersten Bücher oder Filme, die sie gesehen und gelesen haben? Wie hat das ihren Weg in die Wissenschaft beeinflusst? Ist Rey über- und Leia unterschätzt worden? Darf der Doktor auch eine Frau sein? Und müssen die Ghost-Busters immer von Männern gespielt werden? Wir empfehlen unsere Lieblingsbücher und Serien; diskutieren über aktuelle und alte Filme und sind uns am Ende einig, dass man zu Silvester “Die Zeitmaschine” schauen muss. Viel Spaß!

Unser Weg zur Science Fiction

Ruths erster Kontakt war die klassische “Star Trek”-Serie; Florian ist nicht davon überzeugt dass die soooo super war und Evi widerspricht energisch. Es entspinnt sich eine Diskussion über die Serien der 1960er; Raumpatrouille Orion war allen zu schwarz-weiß und “Ufo” ist - zumindest in der Erinnerung super. Vor allem die lila Haare haben Ruth beeindruckt.

Evi kam auch schon früh mit Kirk und Spock in Kontakt, fand aber auch alles mit Zeitmaschinen super und hat sich als Kind sogar selbst eine gebaut.

Florian fand Star Trek als Kind überfordernd und hat sich lieber den Büchern gewidmet. Er kann sich allerdings nicht mehr erinnern, wie das erste Sci-Fi-Buch hieß, das er gelesen hat und hofft auf die Hilfe der Hörerschaft bei der Identifizierung.

Evi wundert sich, das Ruth und Florian nicht von Star Wars beeinflusst wurden. Worauf sich die übliche Star Wars vs Star Trek Debatte entwickelt. Ruth bringt aber ein neues Element ein und erklärt, sie habe “Space Balls” vor Star Wars gesehen. Und Florian stellt fest, dass diese Diskussion sowieso ein Kategorienfehler ist.

Der Einfluss von Science Fiction aus unsere wissenschaftliche Karriere

Bei Florian war das Interesse fürs Universum die Ursache für Studium und das Interesse an der Sci-Fi. Bei Evi dagegen wurde das Interesse an der Naturwissenschaft durch “Star Trek: The Next Generation” geweckt. Und durch die Entdeckung, dass sehr viele Sci-Fi-Bücher von Menschen geschrieben wurden, die Physik oder Astronomie studiert haben. Um zu verstehen was man braucht, um gute Science-Fiction-Bücher zu schreiben, hat sie dann auch selbst ein Astro-Studium begonnen. Florian hat schon als Kind Sci-Fi-Bücher geschrieben, die sogar heute noch existieren:

Die Rolle von Frauen in der Science Fiction

Marianne hat uns schon vor längerer Zeit eine Nachricht geschickt und uns darauf hingewiesen, dass wir in einem früheren Gespräch über Sci-Fi viele Autorinnen vergessen haben. Deswegen empfiehlt sie uns “ Lilith’s Brood” von Octavia Butler (gibt es auch auf deutsch), “The Left Hand of Darkness” (auf deutsch) von Ursula K. Le Guin, “The Female Man” (auf Deutsch) von Joanna Russ und die “Imperial Reach Trilogie” (auf deutsch) von Ann Leckie.

Für diese Hinweise sagen wir Danke und nehmen das als Anlass um ausführlich über die Rolle der Frauen in der Science Fiction zu diskutieren. Wir reden über die “Lady Astronaut”-Serie von Mary Kowal (Band 1, Band 2, Band 3 und jetzt endlich auch auf deutsch) die Florian absolut super findet. Ruth findet die “Mercury 13”-Serie auf Netflix gut und überrascht Florian mit einem der frühesten Sci-Fi-Büchern aller Zeiten, nämlich “The Blazing World” von Margaret Cavendish aus dem Jahr 1666, das es immer noch in deutscher Übersetzung.

Es gibt jede Menge coole Bücher von Frauen, auch wenn die immer noch nicht so
behandelt werden, wie sie es sollten.

Schaut man sich die Protagonistinnen an, sieht man einen deutlichen Fortschritt. Nachdem Uhura, Troi und Ci nur Hilfsarbeiten verrichten durfte, konnte Captain Janeway immerhin ein Raumschiff kommandieren! (und war auch noch Mrs. Columbo).

Dann stellen wir fest, dass Fanwelten durchaus konservativ sein können. Wir diskutieren den Fall von Rey vs Leia bei Star Wars, die weiblichen Ghost Busters und die Rolle von Jodie Wittaker als 13. Doctor Who.

Wir empfehlen Science-Fiction Bücher und Serien

Ruth empfiehlt “The Expanse”.

Florian einen ganzen Haufen Bücher. Nämlich die “Broken Earth”-Trilogie von N K Jemisin (auf deutsch, “Celestial Matters” von Richard Garfinkel, Quintessence und “Quintessence Sky” von David Walton, “Lucifer’s Hammer” von Larry Niven und Jerry Pournelle (auf deutsch), außerdem “Footfall” (auf deutsch) und “The Mote in God’s Eye” (auf deutsch) von den selben Autoren. Und natürlich “Dune” (auf deutsch), alle sechs Bände! Dann noch “Up the line” (auf deutsch) von Robert Silverberg und die Kurzgeschichtensammlung “Exhalation” von Ted Chiang (auf deutsch hier und hier).

Evi empfiehlt die “Foundation”-Serie (auf deutsch) von Isaac Asimov und auch die daraus abgeleitete Fernseheserie. Außerdem auch noch den dystopischen Film “Dark City” und die sehr trashige Serie “Mystery Science Theater 3000”. Außerdem auch noch den mega-trashigen Film “Saturn-City”.

Veranstaltungen

Veranstaltungsmäßig ist es schwer aktuell, da Corona wieder alles durcheinander bringt. Bitte informiert euch zeitnah bei den Veranstaltungslocations, was stattfindet und was nicht. Aber Ruth und ich hoffen immer noch sehr, dass wir am 30.12.2021 gemeinsam in Wien bei der ”Science Busters Bauernsilvester”-Show auftreten können. Infos und Tickets gibt es hier.

Außerdem gibt es auch noch (ebenso hoffentlich) eine Silvester-Show der Science Busters, dreimal: Infos und Tickets gibt es hier.

Science Fiction für Weihnachten

Ruth empfiehlt für die Feiertage die Serie “UFO” und das Buch “Per Lastenrad durch die Galaxis” ;)

Evi möchte allen gerne die Blade Runner Filme und das dazugehörige Buch (auf deutsch) ans Herz legen.

Florian hat drei dicke Bänder der Night’s Dawn Trilogie von Peter Hamilton im Angebot: Band 1, Band 2, Band 3 - gibt es auch auf deutsch.

Und wer nicht ganz so viel lesen will, soll sich “Hail Mary” (auf deutsch) von Andy Weir besorgen.

Zum Schluss weißt Evi noch darauf hin, dass kein Silvester ohne den Film “Die Zeitmaschine” von 1960 komplett ist!

Telegram

Das Universum gibt es auch bei Telegram. Dort könnt ihr mit anderen Hörerinnen und Hörern plaudern; auch Ruth und Florian sind da, um eure Fragen zu beantworten. Ihr könnt uns dort auch Audio-Kommentare für den Podcast zukommen lassen.

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Bücher

Florian hat auch ein neues Buch geschrieben, gemeinsam mit Helmut Jungwirth. Es heißt “Eine Geschichte der Welt in 100 Mikroorganismen”, ist sehr hervorragend, überall zu kaufen wo man Bücher kaufen kann, weswegen es natürlich auch von allen gekauft werden sollte. Wer mehr über den Inhalt wissen will, kann diese Folge WRINT Wissenschaft anhören.

Ruths aktuelles Buch heißt “Per Lastenrad durch die Galaxis” und wir haben in dieser Folge des Podcasts sehr ausführlich darüber gesprochen. Kauft es, es ist super!

Kontaktiert und trefft uns hier

Wenn ihr Fragen zum Universum hat, dann schickt sie einfach per Mail an: fragen@dasuniversum.at. Wer uns einfach nur was schreiben will, tut das unter hello@dasuniversum.at.

Falls ihr Ruth mit ihrem mobilen Planetarium buchen möchtet, schreibt an hello@publicspace.at oder schaut auf ihre Homepage: http://publicspace.at

Florian könnt ihr in seinem Podcast “Sternengeschichten” zuhören, zum Beispiel hier: https://sternengeschichten.podigee.io/ oder bei Spotify - und überall sonst wo es Podcasts gibt. Außerdem ist er auch noch regelmäßig im Science Busters Podcast zu hören.

Florian und Ruth findet ihr beide auch regelmäßig im WRINT Wissenschaft”-Podcast den es ebenfalls bei Spotify gibt

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Shows Science Busters

Dec 21 2021

1hr 42mins

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DU040 - James Webb vs Space Pirates

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Mit der Linie 5 nach Französisch-Guayana

Mit dieser Folge nehmen wir am Wettbewerb Fast Forward Science 2021/22 teil. #audiospezial #FFSci

DU040 - James Webb vs Space Pirates

Mit der Linie 5 nach Französisch-Guayana
Diesmal widmen wir uns voll und ganz dem James-Webb-Weltraumteleskop. Am 22. Dezember 2021 soll das Ding endlich (!) ins All fliegen. Ruth fasst den langen Weg des Teleskops noch einmal zusammen. Das Teleskop war mit dem Flugzeug unterwegs, mit dem Schiff und mit dem Auto. Und wartet jetzt in der Rakete auf den Flug ins All. Wie es jetzt dorthin kommt, wo es hin soll und was es dort machen wird, könnt ihr euch in der neuen Folge anhören. Außerdem reden wir mit Evi über das “Berufsbild” der Astronomie. Das ist nämlich oft nicht so, wie man denkt das es wäre. Ganz besonders, wenn man nach dem geht, was das Arbeitsamt denkt. Fragen beantworten wir auch, zum Anhalten im Weltall und zum Umkreisen anderer Planeten.

Ruth im Radio Burgenland

Kurz vor dem Lockdown war Ruth noch bei Radio Burgenland zu Besuch. Was sie da erzählt hat, kann man hier nachhören.

Florian und die Flechten

Kurz vor dem Lockdown war Florian noch in Heidelberg und hat Flechtenschnaps getrunken. Was er sonst noch getan hat kann man hier nachsehen

Countdown zum Hauptthema

Die Hauptgeschichte starten wir mit einem Countdown. Und ein paar Erläuterungen zu den Unterschieden zwischen amerikanischen und französischen Countdowns

Die lange Reise des James Webb Space Telescope

Wenn der Countdown zu Ende ist, dann wird am 22. Dezember 2021 - hoffentlich! - das James Webb Weltraumteleskop starten. Es hat lange gedauert bis es so weit ist. Und vor allem die Reise von Houston nach Kourou zum Startplatz war aufwendig. Das Teleskop braucht einen speziellen Koffer.
Und die darauf folgende Schifffahrt war auch nicht so einfach…

Kurzer Exkurs: Teleskop Entführung

Man hatte beim Transport des James-Webb-Weltraumteleskop tatsächlich Angst vor Piraten. Nicht ganz unbegründet, wie Ruth erklärt und wie ein Blick in die Historie zeig

Und wer wissen will, wie ein umgefallener Satellit aussieht, schaut hier.

Was wird JWST im All treiben?

Wenn James Webb am 22.12.2022 13.20 MEZ ins All geflogen ist, braucht es noch 29 Tage bis es dort ist, wo es hin soll und muss dazwischen jede Menge Dinge erledigen, damit es funktionieren kann. So soll das aussehen und wie es wirklich abläuft, werden wir dann sehen.

Die Umlaufbahn von JWST

Das JWST wird eine sehr spezielle Umflaufbahn haben, über deren Details wir früher schon mal gesprochen . Wie es aussieht, wenn das Teleskop einen “Langrangepunkt” umkreist, kann man hier sehen
Und hier auch.

Was wird JWST beobachten?

JWST fliegt nicht zum Spaß ins All. Man will damit die ersten Sterne des Universums beobachten, die Keimzellen der ersten Galaxien, Asteroiden und die Atmosphären der extrasolaren Planeten. Jede Menge coole Sachen also!

Zuschauen beim Start

Wer zuschauen will wie das Teleskop startet, kann das bei der NASA
tun. Oder (vielleicht) gemeinsam mit Ruth bei Arte. Dazu gibt es aber noch keine Detailinformationen.

Fragen an das Universum

Enrico hat _”nie verstanden wie im Sonnensystem praktisch geflogen wird”. Wie hält das Webb-Teleskop an, wenn es L2 erreicht hat?

“Anhalten” gibt es nicht im Weltall; man muss immer die Geschwindigkeiten anpassen. In dem Fall eben an die Bewegung von L2. Viel besser ist es, man stellt sich vor, die Raumfahrzeuge würde geworfen. Weil es genaugenommen das ist, was auch passiert…

Roman würde gerne darüber informiert werden, ob _“Raumsonden auch andere Planeten umkreisen”.

Jawohl! Tun sie! Bis auf Neptun und Uranus haben wir schon alle Planeten des Sonnensystems umkreist!

Daniel will wissen, wie sich Dinge im All so weit voneinander entfernen können, dass das Licht in der Lebenszeit des Universums nicht von einem zum anderen kommen kann.

Das ist tatsächlich knifflig. Und Ruth erklärt ein weiteres Mal, warum das sein kann.

Neues von der Sternwarte: Das verwirrende Berufsbild der Astronomie

Evi erzählt diesmal vom “Berufsbild Astronomie”. Das unterscheidet sich von dem, was man sich so denkt. Ganz besonders seltsam ist aber das Berufsbild, dass das Arbeitsamt hat. Einig sind wir uns aber, dass man Astronomie nicht deswegen studiert, weil man danach in einer Versicherung arbeiten möchte (obwohl man das durchaus tun kann). Und wir diskutieren darüber, ob wir noch Astronominnen und Astronomen sind. Oder eher doch nicht.

Veranstaltungen

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Bücher

Florian hat auch ein neues Buch geschrieben, gemeinsam mit Helmut Jungwirth. Es heißt “Eine Geschichte der Welt in 100 Mikroorganismen”, ist sehr hervorragend, überall zu kaufen wo man Bücher kaufen kann, weswegen es natürlich auch von allen gekauft werden sollte. Wer mehr über den Inhalt wissen will, kann diese Folge WRINT Wissenschaft anhören.

Ruths aktuelles Buch heißt “Per Lastenrad durch die Galaxis” und wir haben in dieser Folge des Podcasts sehr ausführlich darüber gesprochen. Kauft es, es ist super!

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Dec 07 2021

2hr 7mins

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DU039 - Monde sind Planeten. Und Pluto auch?

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Am 29. Februar ist Pluto-Tag

DU039 - Monde sind Planeten. Und Pluto auch!

Am 29. Februar ist Pluto-Tag

Florian ist diesmal nicht dort wo er sonst ist, was aber nichts macht. Ruth ist immer noch keine Astronautin, was sich hoffentlich bald ändert. Nach einem kurzen Einstieg über gut angezogene Hunde begrüßen wir den zweiten Trojaner der Erde! Herzlich Willkommen! Danach geht es um Pluto. Der wieder mal ein Planet sein soll, wenn es nach den Amis geht. Die führen dazu mittlerweile sogar Galilei, die Astrologie und die Religion ins Feld. Na ja - wir sind immer noch nicht überzeugt. Dafür beantworten wir Fragen zur Form von Planetenbahnen und zum Leben in Zwerggalaxien. Evi erzählt in “Neues von der Sternwarte” vom sehr wichtigen “Imposter-Phänomen”. Und dann ist die Folge auch schon wieder zu Ende.

Begrüßung aus Krems

Florian sitzt diesmal nicht dort wo er sonst sitzt, sondern in Krems. Und dort ist es neblig. Tja.

Sehr kurzes Astronautinnenupdate

Ruth ist immer noch keine Astronautin.

Grüße von Bugtales

Florian hat Jasmin und Lorenz vom Bugtales Podcast getroffen. Das war nett, weil wir ja zuvor schon eine sehr coole Crossover-Folge gemacht haben. Wir reden kurz über Hunde im Fernsehen, den Wissenschaftshund Woody und das sehr empfehlenswerte neue Buch von Jasmin: “Mauersegler”.

Der Erde hat schon wieder einen Trojaner

In Folge 38 hat Florian ausführlich von Trojaner-Asteroiden erzählt. Und passend dazu wurde kürzlich ein zweiter Erdtrojaner entdeckt: “The Second Earth Trojan 2020 XL5“. Herzlich Willkommen!

Pluto ist kein Planet!

Pluto ist kein Planet. Er wurde nur ein paar Jahrzehnte fälschlicherweise so bezeichnet. Trotzdem kommen immer noch ein paar Leute nicht damit klar, dass man Pluto nicht mehr “Planet” nennen kann. Und probieren, mit aller Macht, das zu ändern. Florian erzählt von der Arbeit amerikanischer Planetolog:innen (“Moons Are Planets: Scientific Usefulness Versus Cultural Teleology in the Taxonomy of Planetary Science”), die jetzt die Geschichte, die Astrologie und die Religion ins Feld führen um (angeblich) zu belegen, dass wir das Wort “Planet” falsch verwenden und es wieder so verwenden sollen, wie es früher getan wurde. Da hat man damit nämlich alles mögliche bezeichnet, sogar Monde. Und dann könnten wir auch Pluto wieder Planet nennen. Das finden wir aber alles eher wenig überzeugend.

Mehr dazu hat Florian hier geschrieben.

Über Illinois (es ist Illinois!), wo Pluto per Gesetz ein Planet ist, steht hier.

Zum Größenunterschied zwischen Eris und Pluto kann man sich hier informieren.

Die Hintergründe zur Entdeckung von Pluto stehen hier.

Die verschiedenen Bereiche des äußeren Sonnensystems hat Florian in seinem Podcast “Sternengeschichten” hier erklärt: Oortsche Wolke, Kuipergürtel und Gestreute Scheibe.

Und nicht vergessen: Am 29. Februar ist Pluto-Tag!!

Fragen an das Universum

Nikolai hat eine sehr spannende Frage gestellt: ”Gäbe es irgendeinen Unterschied, wenn die Erde in einer kleineren Galaxie wäre? Hätte sich das Leben anders entwickelt? Würde es uns geben? Würden wir irgendetwas, abgesehen von einem kleineren Sternenhimmel, bemerken?”

Viel bemerken würden wir wohl nicht. Aber in einer Galaxie wie der Milchstraße kann Leben wahrscheinlich leichter entstehen. Ruth wird das jetzt mal erforschen ;)

Wiebke will von uns wissen: ”Kann man erklären, warum sich die Planeten nicht auf einer kreisförmigen, sondern auf einer elliptischen Bahn um die Sonne bewegen?”

Kann man! Ruth erklärt es kurz, Florian erklärt es lang und beide kommen zu dem Schluss: Es gibt sehr viel mehr Möglichkeiten eine Ellipse zu zeichnen als einen Kreis. Und deswegen ist eine elliptische Bahn viel wahrscheinlicher.

Neues von der Sternwarte: Das Imposter-Phänomen

Evi erzählt in “Neues von der Sternwarte” von einem sehr wichtigen Phänomen. Wir beziehen uns auf diese Folge des “Lila Podcast” wo das “Imposter-Phänomen” ausführlich erklärt wird. Es geht darum, dass man sich oft dümmer fühlt, als man eigentlich ist. Was sehr störend sein kann und in vielen Fällen auch dazu führt, dass nicht die Menschen Karriere machen, die es eigentlich sollten. Das betrifft vor allem Frauen und der erste Schritt etwas dagegen zu unternehmen ist darüber zu reden! Weswegen wir das tun.

Die Sache mit dem (nicht realen) “Dunning-Kruger-Effekt” kann man hier und hier nachlesen.

Veranstaltungen

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Bücher

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Nov 23 2021

1hr 35mins

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DU038 - Auf der Suche nach dem Galaxienkiller

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Wir brauchen mehr Wissenschaftskommunikation

DU038 - Auf der Suche nach dem Galaxienkiller

Wir brauchen mehr Wissenschaftskommunikation

Die neue Folge fängt mit ein bisschen Medienkritik an. Danach geht es um die Unterhaltungsindustrie im Weltraum und wir enden bei Galaxienkillern! Ruth erzählt, wie man eine Galaxie umbringen kann und wo man dabei zusehen kann, wo so etwas im Universum gerade passiert. In “Neues aus der Sternwarte” erzählt Evi von ihrer Arbeit zur Wissenschaftskommunikation und wir plaudern ein wenig über die komplizierte Beziehung zwischen Österreich und der Wissenschaft. Fragen beantworten wir auch: Diesmal unter anderem über Planetenentstehung, müdes Licht und explodierende Sterne.

Der Hessische Rundfunk und der Astronomenkollege

Ruth war im Fernsehen und wurde zum Podcast interviewt. Der Hessische Rundfunk hat aber die Erwähnung von Florian rausgeschnitten und ihn zum “Astronomenkollegen” gemacht. Darum diskutieren wir zu Beginn kurz ein wenig über Medien.

Ruth bildet die Elite aus

Ruth hat einen Schwung begabte Kinder in Astronomie unterrichtet. Was sie ein wenig seltsam findet, weil eigentlich alle über Astronomie lernen sollten und nicht nur die “Elite”. Die Science Academy Niederösterreich hat ihren Job aber gut gemacht, auch wenn Ruth mit einer Erkältung von der Veranstaltung nach Hause gekommen ist. Und wir fragen uns, warum es nicht mehr wissenschaftliche Ferienlager gibt.

Die Raumfahrt und die Unterhaltungsindustrie

Ruth erzählt von einer Filmcrew, die zur Raumstation geflogen ist. Dort wurde der erste Spielfilm auf der ISS gedreht, in Kooperation mit der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos. Florian fällt dazu die Serie “Snoopy in Space” ein, mit der die NASA Jugendliche von der Wissenschaft begeistern will.

Astro-Geschichte: Galaxienkiller und ihre Umgebung

Ruth erzählt von Vertico, einem Projekt, dass die Umgebung von Galaxien kartografiert. Das klingt vielleicht ein wenig öde. Man kann es aber auch so beschreiben, wie es manche Medien getan haben: “Something is killing galaxies and scientists are on the case”. Es geht um die Art und Weise, wie Galaxien sterben können. Es geht um Galaxienhaufen, das Gas, das sich zwischen den Galaxien befindet und die Wechselwirkung zwischen den beiden. Wenn es blöd läuft, kann das dazu führen, dass eine Galaxie regelrecht “abgewürgt” wird und die Fähigkeit verliert, neue Sterne zu bilden. Das alles ist aber ein wenig kompliziert und Florian muss erst noch einen Haufen neue Sache von Ruth lernen, bis am Ende verständlich geworden ist, wie das mit dem Galaxientod funktioniert.

Jedenfalls hat sich nun ein Konsortium gegründet, um die Sternententstehungsgebieten von Galaxien im Virgo-Galaxienhaufen zu kartografieren. Die Daten dieses Vertico-Projekts sind alle schon veröffentlicht.

Fragen an das Universum

David will von uns wissen, wie man eine Supernova in einer 60 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie beobachten kann: ”Sodann meine einfache Frage: wie funktioniert das?”

Ganz einfach: Weil die Astronomie super ist! Und Supernova-Explosionen sehr, sehr hell!

Philip hat eine Frage: ”Kann es Gesteinsplaneten in Jupitergröße geben und Gasplaneten in Erdgröße?”

Nein. Das hängt von der Art und Weise ab, wie Planeten entstehen. Ein Gesteinsplanet KANN nicht so groß werden wie der Jupiter und ein Gasplanet MUSS zwingend groß sein. Sorry.

Hauke möchte gerne wissen: ”Wie schnell dehnt sich das Universum eigentlich aus? Wenn ich also z.B. genau 1 Meter Weltraum in einer Achsrichtung nehme, wie viel ist das nach 1 Sekunde oder 1 Stunde? Und wieso werde ich selber nicht auch breiter?”

Ruth hat nachgerechnet: Das Universum wird in einer Sekunde um ein 1000stel eines Atomkerndurchmessers größer. Und breiter wird man dadurch deswegen nicht, weil die Bindungskräfte zwischen den Atomen sehr viel stärker sind als die Expansion.

Lars macht sich Sorgen um das Licht: ”Wenn sich Lichtstrahlen durch das Weltall bewegen, verliert das Licht durch die Bewegung Energie?”

Nein. Abgesehen von der Rotverschiebung wird das Licht nicht müde. Das wissen wir ziemlich gut und Florian hat das hier sehr ausführlich erklärt

Neues von der Sternwarte: Alles Trotteln

Evi erzählt diesmal nicht von der Sternwarte und dem Astronomiestudium, sondern outet sich als Doppelstudentin. Sie studiert nämlich auch parallel an der Donau-Universität-Krems und wird dort demnächst ihre Master-Arbeit zum Thema “Wissenschaftskommunikation” beenden. Was gut ist, denn es kann nie genug Wissenschaftskommunikation geben, vor allem in Österreich. Eine aktuelle Studie hat festgestellt dass gerade in Österreich die Menschen der Wissenschaft eher skeptisch oder gar feindlich gegenüber stehen. Und gefördert wird die Wissenschaftskommunikation auch nur zögerlich.

Veranstaltungen

Ruth wird mit ihrem Planetarium am 9.11.2021 in Salzburg sein. Anmelden dazu kann man sich hier.
Ohne Planetarium wird Ruth am 12.11.2021 in Wien auf der Buchmesse ihr Buch vorstellen. Infos gibt es hier

Florian wird am 15.11.2021 in Heidelberg einen Vortrag zu “Wunderbakterien und Sternenrotz” halten. Mehr Infos gibt es hier. Außerdem gibt es Science-Busters-Show in Wien, am 11.11.2021 (Tickets) und Hachenburg, am 20.11.2021 (Tickets).

Am 24.11.2021 wird in Wien der **Oberhummer-Award für Wissenschaftskommunikation verliehen. An Mai-Thi Nguyen Kim und das ganze Team des Corona-Update Podcasts des NDR. Das wird eine coole Veranstaltung, und Tickets gibt es hier (sofern es noch welche gibt).

Die neue Staffel der Science Busters läuft derzeit immer Mittwochs, kurz vor 22 Uhr auf ORFeins und ist danach international aus der TVThek abrufbar.

Telegram

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Nov 09 2021

1hr 55mins

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DU037 - Roboter-Aliens und Trojaner

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Ruth vs William Shatner

DU037 - Roboter-Aliens und Trojaner

Ruth vs William Shatner

Roboter-Aliens gegen China! Ruth gegen William Shatner! Asteroiden gegen das Chaos! In der neuen Folge geht es rund. Wir reden über den ersten Raumflug von Captain Kirk. Wir diskutieren über die Frage, ob man außerirdische Raumsonden mit einem chinesischen Radioteleskop finden kann. Und sprechen im Detail über die neue NASA-Sonde Lucy, die sich gerade auf den Weg gemacht hat, die extrem faszinierenden Trojaner-Asteroiden des Jupiters zu erforschen. Die können es vielleicht etwas über die chaotischen Vorgänge im frühen Sonnensystem erzählen. Dazu müssen wir aber dorthin und die Trojaner im Detail ansehen. In “Neues aus der Sternwarte” berichtet Evi von einem coolen Seminar, in dem auch Studierende echte astronomische Forschung durchführen können. Außerdem beantworten wir Fragen: Diesmal unter anderem zu den Farben der Sterne und der komplizierten Lichtgeschwindigkeit.

Florians Podcast “Sternengeschichten” ist für einen Award nominiert, für den man gerne hier abstimmen kann.

Ruth vs William Shatner

Ruth ist immer noch keine Astronautin. William Shatner war dafür kürzlich im Weltall. Auf diese Erfahrung hat er ganz anders reagiert als die meisten anderen Menschen, die im Weltraum waren. Eine Analyse seiner Reaktion kann man in diesem Artikel lesen.

Einleitung: Roboter Aliens

Wenn es da draußen intelligente Aliens gibt, dann schicken sie vielleicht “Von-Neumann-Sonden” durch die Gegend. Das sind sich selbst replizierende Roboter-Raumschiffe, die im Laufe der Zeit eigentlich die ganze Galaxien anfüllen und sogar von anderen Galaxien den Weg bis zu uns schaffen könnten. Es ist natürlich zweifelhaft, ob es sowas gibt. Aber wenn, dann könnte das chinesische Radioteleskop FAST diese Dinger nachweisen. Genau das hat sich eine aktuelle Arbeit angesehen: “Can China's FAST telescope detect extraterrestrial von-Neumann probes?”. Noch hat man dort allerdings nicht gesucht; SETI wurde mit FAST aber durchaus schon gemacht.

Und wer mehr über Von-Neumann-Sonden erfahren will, dem können wir die Bobiverse-Buchreihe auf deutsch oder auf englisch sehr empfehlen.

Astro-Geschichte: Lucy in the Sky

Die Raumsonde “Lucy” hat sich auf den Weg ins All gemacht. Das freut vor allem Florian, denn die Raumsonde wird die “Trojaner”-Asteroiden des Jupiter erforschen und an denen hat er früher intensiv gearbeitet. Also erklärt Florian zuerst einmal ausführlich, was die Trojaner Asteroiden sind, wieso sie sich auf der Umlaufbahn von Jupiter aufhalten können und was sie so enorm besonders und spannend macht. Dann versteht man nämlich auch, wieso die Mission von Lucy so aufregend ist!

Mehr zur Mission hat Florian schon früher hier und hier geschrieben. Die Sache mit der “Trojaner-Asymmetrie” kann man hier nachlesen oder in der zugehörigen wissenschaftlichen Facharbeit. Mehr zum Nizza-Modell findet ihr hier.

Und so kann man sich die Lagrangepunkte vorstellen:

Fragen an das Universum

Baldur hat eine sehr spezielle Frage. Ihn beschäftigt _”Der Hufeisenorbit. Das Ganze ist ja unglaublich faszinierend aber scheinbar auch kontraintuitiv, gemessen an den Umlaufbahnen denen man so begegnet…Reversible Umlaufbahnen, Richtungswechsel und das Umkreisen einer Ebene!” und er möchte gerne wissen, wie das sein kann. Nun, das kann nur sein, wenn man das ganze von einem mitrotierenden Koordinatensystem betrachtet. Hier ist das genauer erklärt.

Dann fragt uns Philip ”Kann es violette, grüne, pinke oder türkise Sterne geben? Ich kenne nur Sterne in anderen Farben”. Nein, kann es nicht. Denn dafür müssten Sterne ihre Energie sehr viel schmalbandiger abgeben als sie es tun. Da mischt sich immer alles zusammen und deswegen sind sie nur rötlich, gelblich, weißlich oder bläulich. Hier steht mehr dazu.

Rebecca hat die nächste Frage: ”Wenn ich mit exakter Licht Geschwindigkeit von der Erde wegreise und dabei auf die Erde zurück schaue, seh ich dann ein Standbild?” Hmm - also abgesehen davon, dass das nicht geht, sind wir uns nicht einig, ob man dann ein Standbild sehen würde, oder nichts. Aber es ist gut, über sowas nachzudenken. Denn genau diese Art von Gedanken hat zum Beispiel auch Albert Einstein gehabt, bevor er seine Relativitätstheorie entwickelt hat!

Neues von der Sternwarte: Das erste Paper

Nach der Informatik-Vorlesung aus der letzten Folge berichtet Evi diesmal von einem Seminar, bei dem sie nicht nur echte astronomische Forschung durchführen, sondern die Ergebnisse dann auch in einer echten Facharbeit veröffentlichen wird. Es geht um “Blaue Nachzügler”, also Sterne, die jünger erscheinen, als sie sind. Man denkt eigentlich, dass sie das Resultat einer Sternverschmelzung sind. Das auszuschließen ist allerdings das Ziel der Arbeit in der Seminargruppe. Ruth und Florian sind auf jeden Fall gespannt auf die Resultate und plaudern in der Zwischenzeit über ihre eigenen ersten Veröffentlichungen.

Veranstaltungen und ein Preis für Florian

Florians Podcast “Sternengeschichten” ist für einen Award nominiert, für den man gerne hier abstimmen kann.

Außerdem gibt es einen Auftritt mit den Science Busters in Graz: Am 29.10.2021 (Tickets gibt es hier).

Ruth wird am 9.11.2021 mit ihrem Planetarium in der Stadtbibliothek Salzburg zu Besuch sein. Mehr Infos folgen, sobald sie bekannt sind. Und am 28.10.2021 kann man sie wieder im Fernsehen sehen.

Florian und Ruth gemeinsam auf der Bühne kann man am 30. Dezember 2021 im Stadtsaal Wien sehen. Tickets gibt es hier.

Die neue Staffel der Science Busters läuft derzeit immer Mittwochs, kurz vor 22 Uhr auf ORFeins und ist danach international aus der TVThek abrufbar.

Telegram

Das Universum gibt es auch bei Telegram. Dort könnt ihr mit anderen Hörerinnen und Hörern plaudern; auch Ruth und Florian sind da, um eure Fragen zu beantworten. Ihr könnt uns dort auch Audio-Kommentare für den Podcast zukommen lassen.

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Bücher

Florian hat auch ein neues Buch geschrieben, gemeinsam mit Helmut Jungwirth. Es heißt “Eine Geschichte der Welt in 100 Mikroorganismen”, ist sehr hervorragend, überall zu kaufen wo man Bücher kaufen kann, weswegen es natürlich auch von allen gekauft werden sollte. Wer mehr über den Inhalt wissen will, kann diese Folge WRINT Wissenschaft anhören.

Ruths aktuelles Buch heißt “Per Lastenrad durch die Galaxis” und wir haben in dieser Folge des Podcasts sehr ausführlich darüber gesprochen. Kauft es, es ist super!

Kontaktiert und trefft uns hier

Wenn ihr Fragen zum Universum hat, dann schickt sie einfach per Mail an: fragen@dasuniversum.at. Wer uns einfach nur was schreiben will, tut das unter hello@dasuniversum.at.

Falls ihr Ruth mit ihrem mobilen Planetarium buchen möchtet, schreibt an hello@publicspace.at oder schaut auf ihre Homepage: http://publicspace.at

Florian könnt ihr in seinem Podcast “Sternengeschichten” zuhören, zum Beispiel hier: https://sternengeschichten.podigee.io/ oder bei Spotify - und überall sonst wo es Podcasts gibt. Außerdem ist er auch noch regelmäßig im Science Busters Podcast zu hören.

Florian und Ruth findet ihr beide auch regelmäßig im WRINT Wissenschaft”-Podcast den es ebenfalls bei Spotify gibt

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Oct 26 2021

1hr 52mins

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DU036 - Per Lastenrad durch die Galaxis

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Mitte Vierzig ist gar nicht so schlimm!

DU036 - Per Lastenrad durch die Galaxis

Mitte Vierzig ist gar nicht so schlimm!

In der neuen Folge erschrecken sich Ruth und Florian zuerst ein wenig, dass sie schon Mitte Vierzig sind, finden dann aber beruhigende Mathematik zu diesem Thema. Danach wird es aber gleich nochmal beunruhigend, denn es geht um die immer dunkel werdende Erde und die Ursache dafür ist die Klimakrise. Viel erfreulicher ist das Hauptthema der Folge: Ruths neues Buch “Per Lastenrad durch die Galaxis”. Ruth erzählt nicht nur vom Inhalt, sondern auch von der Entstehung des Buchs. In “Neues aus der Sternwarte” freut sich Florian mit Evi über die Informatik-Vorlesung des neuen Wintersemesters. Und dann beantworten natürlich Fragen, diesmal zu Kollisionen mit dunkler Materie, galaxienlosen Sternen und dem nächsten großen Ding der Astronomie!

Astronautin-Update

Ruth ist immer noch keine Astronautin.

McNugget-Zahlen

Ruth hatte kürzlich Geburtstag und ist nun nicht mehr coole “Per Anhalter durch die Galaxis”-Jahre alt, sondern 43 Jahre. Aber zum Glück hat auch die 43 ihre spannenden Seiten. Sie ist, wie Florian und Ruth live on air entdecken, eine McNugget-Zahl. Leider essen beide keine Chicken McNuggets.

Einleitung: Die Erde wird dunkler

Die Erde reflektiert einen Teil des Lichts, den sie von der Sonne bekommt. Zum Glück, ansonsten wäre es viel zu heiß. Wie viel Licht von der Erde reflektiert wird, hängt unter anderem davon ab, wie viele Wolken es gibt. Nun hat man aber gemessen, dass die Rückstrahlfähigkeit der Erde abnimmt. Der Grund: Die Klimakrise behindert die Wolkenbildung über dem Pazifik und das ist gar nicht gut. Denn wenn die Erde weniger Licht reflektiert, kann die Klimakrise noch heftiger zuschlagen.

Die entsprechende wissenschaftliche Arbeit gibt es hier: “Earth's Albedo 1998–2017 as Measured From Earthshine”.

Mehr über das Klima kann man in Florians anderem Podcast nachhören, der passenderweise “Das Klima” heißt.

Astro-Geschichte: Per Lastenrad durch die Galaxis

In der Hauptgeschichte geht es um das Buch, das Ruth geschrieben hat. Den Ruth hat ein Buch geschrieben!. Es heißt “Per Lastenrad durch die Galaxis” und ist ab sofort überall dort zu kriegen, wo man Bücher kaufen kann. Mehr Infos zum Buch gibt es beim Aufbau-Verlag, da kann man auch eine Leseprobe runterladen.

Ruth erzählt darin einerseits ihre persönliche Geschichte auf dem Weg zur Astronomin, ihren Abenteuern in Chile, Südafrika, und so weiter. Sie erzählt auch, wie sie von der Astronomin zur Planetariumsdirektorin wurde. Und natürlich geht es vor allem um die Galaxis. Im Buch kann man wunderbar erfahren, wie so ein Sternensystem funktioniert, was mit den schwarzen Löchern und der dunklen Materie passiert, und so weiter. Oder, um den offiziellen PR-Text zu zitieren:

”Ruth Grützbauch ist Astronomin und betreibt ein mobiles Planetarium, das in ein Lastenrad passt. In ihrem Buch erzählt sie die Geschichte des Kosmos erstmals als eine der Galaxien. Sie nimmt uns mit auf einen Roadtrip ans Ende des Universums. Dabei lernen wir, welcher Galaxientyp wir sind, was passiert, wenn Galaxien Tango tanzen, wo wir in der Atacamawüste ein Quantum Trost finden und wie wir dem Monster im Zentrum der Milchstraße Paroli bieten. Nebenbei erhalten wir zudem Antworten auf die ganz großen Fragen: Warum gibt es Etwas und nicht Nichts? Und wie wird das alles eines Tages enden?
Sind Sie bereit für ein unvergessliches Abenteuer? Schnallen Sie sich an!”

Ruth wird mit ihrem Buch auch diverse Veranstaltungen absolvieren. Schon gestern konnte man sie im österreichischen Fernsehen sehen, nämlich im “Studio 2” vom 11.10.2021 um 17.30. Wer es verpasst hat, kann vielleicht ein paar Tage später noch in der Mediathek nachschauen.
Am 15.10.2021 wird Ruth in der NDR-Talkshow zu sehen sein und das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen!

Auf der Frankfurter Buchmesse wird Ruth ihr Buch am 21.10.2021 zwischen 19 und 21 Uhr in der East Grape Weinbar vorstellen. Infos gibt es hier.

Auf der Buchmesse Wien wird Ruth am 12.11.2021 von 11.30 bis 11.55 über ihr Buch sprechen. Infos gibt es hier.

Es wird auch noch andere Veranstaltungen und Medienauftritte geben. Darüber informieren wir dann in den kommenden Folgen bzw. könnt ihr auch auf Ruths Homepage schauen.

Fragen an das Universum

Karl-Christian wollte von uns wissen “Gibt es eigentlich auch innerhalb unserer Milchstraße bzw. innerhalb generell von Galaxien Dunkle Materie? Was passiert eigentlich, wenn man mit einem Raumschiff an Dunkle Materie gerät - sie ist ja unsichtbar, aber immer noch Materie, also irgendwie substanziel; prallt man einfach unvermutet dagegen, so wie wenn man gegen ein "richtiges" Objekt bzw. (aus unserer Sicht) normale Materie knallt?”
Es gibt viel, vor dem man sich Sorgen machen muss, wenn man in einem Raumschiff durchs All fliegt. Aber Kollisionen mit dunkler Materie gehören nicht dazu. Denn die tritt nicht in Wechselwirkung mit normaler Materie. Die würde einfach durch uns hindurch gehen.

Michael will wissen Ist eine Galaxie vorstellbar, in der alle Sonnen erloschen sind oder gibt es Gründe, warum das nicht passieren kann?

Im Prinzip ja. Aber da müssen wir noch sehr, sehr, sehr lange darauf warten.

Christian stellt uns die Frage: ”Gehören alle Sterne Galaxien an oder gibt es auch "freie" "einsame" Sterne?

Die gibt es und es gibt sie unter anderem, weil es in den Zentren von Galaxien riesige schwarze Löcher sitzen. Denn auch wenn es Sterne außerhalb von Galaxien gibt, sind sie dort nicht entstanden sondern aus Galaxien hinaus geschleudert worden.

Mauren fragt uns ”Was denkt Ihr könnte das nächste grosse "Ding" in der Astronomie werden? Kennt ihr Projekte die , wenn sie erfolgreich sind, ähnlich spannende Ergebnisse erzielen würden wie z.B. die Detektion von Gravitationswellen oder die Deep Field Aufnahmen?”

Das nächste große Ding ist natürlich das neue Buch von Ruth. Aber so ein konkretes Experiment fällt uns spontan gar nicht ein. Die nächste Generation der Großteleskope vielleicht. Oder wenn Aliens auf der Erde landen?

Neues von der Sternwarte: Yeah, Informatik!

Das Wintersemester hat begonnen und Evi erzählt von ihrer ersten Vorlesung. Das war die Einführung in die Informatik und Florian ist gleich sehr begeistert davon und will alles darüber wissen. Weil Informatik nämlich zu seiner Studienzeit in der Astronomie noch nicht unterrichtet wurde. Und Informatik ziemlich cool ist.

Veranstaltungen und ein Preis für Florian

Florians Podcast “Sternengeschichten” ist für einen Award nominiert, für den man gerne hier abstimmen kann.

Außerdem gibt es ein paar Auftritte mit den Science Busters in Wien und Graz. Am 15.10.2021 in Wien (Tickets gibt es hier), am 16.10.2021 in Wien (Tickets gibt es hier) und am 29.10.2021 in Graz (Tickets gibt es hier).

Die neue Staffel der Science Busters läuft derzeit immer Mittwochs, kurz vor 22 Uhr auf ORFeins und ist danach international aus der TVThek abrufbar.

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Wir bedanken uns für die zahlreiche finanzielle Unterstützung die uns die Arbeit am Podcast ermöglicht. Und wenn das alles so weitergeht und wir mit diesem Podcast wirklich Geld verdienen, können wir vielleicht auch wöchentlich eine Folge veröffentlichen.

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Bücher

Florian hat auch ein neues Buch geschrieben, gemeinsam mit Helmut Jungwirth. Es heißt “Eine Geschichte der Welt in 100 Mikroorganismen”, ist sehr hervorragend, überall zu kaufen wo man Bücher kaufen kann, weswegen es natürlich auch von allen gekauft werden sollte. Wer mehr über den Inhalt wissen will, kann diese Folge WRINT Wissenschaft anhören.

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Wenn ihr Fragen zum Universum hat, dann schickt sie einfach per Mail an: fragen@dasuniversum.at. Wer uns einfach nur was schreiben will, tut das unter hello@dasuniversum.at.

Falls ihr Ruth mit ihrem mobilen Planetarium buchen möchtet, schreibt an hello@publicspace.at oder schaut auf ihre Homepage: http://publicspace.at

Florian könnt ihr in seinem Podcast “Sternengeschichten” zuhören, zum Beispiel hier: https://sternengeschichten.podigee.io/ oder bei Spotify - und überall sonst wo es Podcasts gibt. Außerdem ist er auch noch regelmäßig im Science Busters Podcast zu hören.

Florian und Ruth findet ihr beide auch regelmäßig im WRINT Wissenschaft”-Podcast den es ebenfalls bei Spotify gibt

Ansonsten findet ihr uns in den üblichen sozialen Medien:

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Oct 12 2021

1hr 36mins

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