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Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Updated 22 days ago

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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By unhappyinwyo - Jan 02 2020
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Great podcast but separate sections would be fantastic.

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By BGDeutch - Dec 11 2019
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Please separate the written sections. Seems pretty simple to do. Thx.

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Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Latest release on Oct 24, 2020

The Best Episodes Ranked Using User Listens

Updated by OwlTail 22 days ago

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Rank #1: 24.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Neuer Rekord bei den Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts 14.714 neue Corona-Fälle gemeldet, so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Da es allerdings zuletzt zeitweise zu Lücken bei der Datenübermittlung gekommen war, könnten in der jüngsten Zahl der Neuinfektionen entsprechende Nachmeldungen enthalten sein. Die Zahl der Todesfälle in Deutschland in Verbindung mit einer SARS-CoV-2-Infektion überschritt am Samstag die Marke von 10.000.
Frankreich überspringt Schwelle von einer Million Corona-Infektionen

Als zweites EU-Land nach Spanien hat Frankreich die Grenze von einer Million Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus überschritten. In den vergangenen 24 Stunden sei die Rekordzahl von 42.032 Neuinfektionen verzeichnet worden, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen stieg damit auf 1.041.075. Insgesamt 34.508 Infizierte starben seit dem Beginn der Pandemie in Frankreich. Ab Samstag wird dort im Kampf gegen das Coronavirus die nächtliche Ausgangssperre ausgeweitet und betrifft dann rund zwei Drittel der Bevölkerung.
Tausende Polen protestieren gegen Verschärfung des Abtreibungsrechts

In Warschau und anderen polnischen Städten haben am Abend erneut Tausende gegen die Verschärfung des Abtreibungsverbots demonstriert. "Sadisten, wir kommen euch holen", skandierten Teilnehmer. Das Verfassungsgericht hatte am Donnerstag entschieden, dass selbst Schwangerschaftsabbrüche wegen schwerer Fehlbildungen des ungeborenen Kindes gegen das in der Verfassung garantierte Recht auf Leben verstießen. Schon am Donnerstagabend hatte es Proteste gegen das Urteil gegeben, das Polen nah an ein generelles Abtreibungsverbot bringt. Das Land hat eines der strengsten Abtreibungsgesetze Europas.
Demonstration in Budapest für autonome Theater-Universität

Rund 10 000 Menschen sind durch die ungarische Hauptstadt gezogen, um für die Autonomie der Budapester Theater- und Film-Universität zu demonstrieren. Die meist schweigenden Demonstranten trugen Transparente mit Aufschriften wie "Die Kunst ist frei" und "Es reicht!". Der Zug endete mit einer Kundgebung vor dem Gebäude der Theater-Uni, das die Studenten seit fast zwei Monaten besetzen. Am 1. September hatte die rechtsnationale Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban der wichtigsten Ausbildungsstätte für Theaterleute und Filmemacher in Ungarn die Autonomie entzogen.
US-Außenminister Pompeo drängt auf Ende der Gewalt in Berg-Karabach

US-Außenminister Mike Pompeo hat bei separaten Treffen mit seinen Kollegen aus Armenien und Aserbaidschan auf ein Ende der Kämpfe um die Kaukasusregion Berg-Karabach gepocht. Bei dem Treffen in Washington rief er beide Seiten auf, "die Gewalt zu beenden und die Zivilbevölkerung zu schützen". Bisher hat vor allem Russland eine Vermittlerrolle in dem Konflikt zwischen beiden Ländern gespielt. Die USA verhalten sich weitgehend neutral. Gemeinsam mit Russland und Frankreich leiten sie die Minsk-Gruppe der OSZE, die 1992 zur Entschärfung des Konflikts eingerichtet worden war.
USA ziehen Konsequenz nach russischem Hackerangriff

Drei Jahre nach einer Hacker-Attacke auf eine Ölraffinerie in Saudi-Arabien hat die US-Regierung Sanktionen gegen ein russisches Forschungszentrum verhängt. Der Einsatz der unter dem Namen Triton bekannt gewordenen Angriffssoftware sei aus dem Institut für Chemie und Mechanik in Moskau unterstützt worden, teilte das US-Finanzministerium mit. Die Einrichtung wird durch die Sanktionen unter anderem keine Geschäfte mit Personen und Firmen aus den USA machen. Die Triton-Software wurde von Experten als besonders gefährlich eingeschätzt, weil sie Sicherheitskomponenten der Systeme ins Visier nimmt.
Nigerias Präsident: Viele Tote bei Protesten gegen Polizeigewalt

Bei den blutigen Protesten gegen Polizeigewalt in Nigeria sind in den vergangenen Tagen 51 Zivilisten, 11 Polizisten und 7 Soldaten gestorben. Das sagte Nigerias Präsident Muhammadu Buhari. Er gab damit erstmals zu, dass die jüngsten Ausschreitungen für viele Menschen tödlich verliefen. Der Präsident sagte nicht, ob Sicherheitskräfte für die 51 toten Zivilisten verantwortlich seien. Er betonte aber, dass die 11 Polizisten und 7 Soldaten von den Demonstranten umgebracht worden seien. Die #EndSARS genannten Proteste in Afrikas größter Volkswirtschaft dauern bereits seit zwei Wochen an.

Oct 24 2020

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Rank #2: 23.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.TV-Duell: Biden attackiert Trump für Umgang mit Corona

Das zweite TV-Duell zwischen Amtsinhaber Donald Trump und Herausforderer Joe Biden zwölf Tage vor der US-Präsidentschaftswahl verlief deutlich gesitteter als das erste. Trotz kontroverser Einstellungen zu Themen wie Corona, mutmaßliche Wahlkampf-Einmischung Russlands, Nordkorea, Krankenversicherung, Einwanderung oder Rassismus und Klimawandel blieben die Kandidaten sachlicher. Breiten Raum nahm die Corona-Pandemie ein. Biden sagte, wer für so viele Tote verantwortlich sei, sollte nicht Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika bleiben. Trump habe keinen Plan gegen die Pandemie.
Amnesty International prangert mangelnden Schutz von Demonstranten in den USA an

Amnesty International hat die US-Regierung aufgefordert, Demonstranten besser vor der Gewalt bewaffneter Gruppen zu schützen. Sicherheitskräften gelinge es derzeit nicht, die Störung friedlicher Demonstrationen zu verhindern, heißt es in einem Bericht der Menschenrechtsorganisation. Darin wurden mehr als 200 Fälle in 36 Bundesstaaten aufgelistet, in denen Proteste und Gegenproteste ohne Eingreifen der Polizei eskalierten. Amnesty empfiehlt angesichts der bevorstehenden Präsidentschaftswahl unter anderem, das Tragen von Waffen an öffentlichen Orten sowie bei Versammlungen einzuschränken.
EU verhängt neue Sanktionen gegen Russland

Die EU hat wegen des Hackerangriffs auf den Deutschen Bundestag im Jahr 2015 Sanktionen gegen zwei russische Geheimdienstoffiziere verfügt. Betroffen sind nach EU-Angaben der Leiter des Militärgeheimdienstes GRU und ein Offizier. Beide sollen maßgeblich in den Angriff verwickelt gewesen sein. Sie wurden mit Einreiseverboten und Kontensperrungen belegt. Zudem wurde eine für Cyber-Angriffe zuständige Stelle des GRU auf die EU-Sanktionsliste gesetzt. Der Hackerangriff hatte im April und Mai 2015 die IT-Infrastruktur des Bundestages für mehrere Tage lahmgelegt.
UN erhalten Hunderte Millionen Euro für Rohingya-Flüchtlinge

Bei einer internationalen Geberkonferenz zur Unterstützung der aus Myanmar vertriebenen Rohingya sind umgerechnet rund 505 Millionen Euro zusammengekommen. Diese Summe werde es ermöglichen, die humanitäre Hilfe zu stärken, sagte UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi nach dem virtuellen Treffen. Die USA sagten rund 170 Millionen Euro zusätzliche Hilfen zu. Die EU versprach 96 Millionen Euro und Großbritannien 53 Millionen Euro. Die Bundesregierung stellte 30 Millionen Euro Soforthilfe bereit. Die muslimischen Rohingya aus Myanmar sind laut UN die größte staatenlose Gemeinschaft der Welt.
Brasilianische Umweltbehörde stoppt Waldbrandbekämpfung wegen Geldmangels

Die brasilianische Umweltbehörde Ibama hat alle Einsatzkräfte im Kampf gegen Waldbrände zurückgezogen. Begründet wurde der Schritt mit akutem Geldmangel. Man habe bereits seit September keine finanziellen Mittel mehr für die Brandbekämpfung, hieß es in einer Pressemitteilung. Brasilien wird derzeit von zahlreichen Waldbränden heimgesucht. Im Amazonas-Gebiet wurden in diesem Jahr mit fast 90.000 Feuern mehr Brände registriert als im gesamten Vorjahr. Im Pantanal, einem der größten Binnenland-Feuchtgebiete der Erde, verzeichneten Umweltschützer bis Ende September mehr als 18.000 Brände.
Polens Verfassungsgericht verbietet Abtreibung kranker Föten

Polen verschärft sein ohnehin schon restriktives Abtreibungsrecht weiter. Das höchste Gericht des Landes erklärte Schwangerschaftsabbrüche aufgrund schwerer Fehlbildungen für verfassungswidrig. Nach Ansicht der Richter verstößt die bisherige Regelung gegen die Menschenwürde ungeborener Kinder. Für die nationalkonservative Regierungspartei PiS ist das Urteil ein Erfolg. Sie will, dass Schwangerschaftsabbrüche nur noch dann möglich sind, wenn das Leben der Schwangeren unmittelbar bedroht ist oder sie in Folge einer Vergewaltigung oder durch Inzest schwanger geworden sind.
Goldman Sachs zahlt Milliardenstrafe in Betrugsskandal

Die US-Großbank Goldman Sachs muss wegen des Korruptionsskandals um den malaysischen Staatsfonds 1MDB erneut tief in die Taschen greifen. Mit einem fast drei Milliarden Dollar schweren Vergleich schafft die Investmentbank eine Klage des US-Justizministeriums aus der Welt, wie bei einer Gerichtsanhörung in den USA bekannt wurde. Die Malaysia-Tochter der Bank bekannte sich gleichzeitig schuldig, gegen US-Korruptionsgesetze verstoßen zu haben. Nach Ermittlungserkenntnissen sollen malaysische Ex-Regierungsmitglieder und dubiose Berater um die 4,5 Milliarden Dollar aus dem Fonds veruntreut haben.

Oct 23 2020

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Rank #3: 22.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.In Deutschland erstmals mehr als 10.000 Corona-Fälle an einem Tag

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland ist erstmals seit Beginn der Pandemie auf mehr als 10.000 verzeichnete Fälle binnen eines Tages gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilte, wurden am Mittwoch 11.287 neue Ansteckungsfälle erfasst. Damit wurde der bisherige Rekordwert deutlich übertroffen - er lag bei 7830 Infektionen innerhalb eines Tages und war am vergangenen Freitag von den Gesundheitsämtern gemeldet worden. Die Zahl der insgesamt seit Beginn der Pandemie in Deutschland registrierten Infektionsfälle stieg laut RKI bis Mittwoch auf 392.049.
Nächtliche Ausgangssperre für Rom und Umgebung

In Rom und der gesamten die Hauptstadt umgebenden Region Lazio wird wegen der erneuten starken Ausbreitung des Coronavirus für 30 Tage eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Sie soll am Freitag in Kraft treten und zwischen 23 und 5 Uhr gelten. Das entsprechende Dekret unterzeichneten Gesundheitsminister Roberto Speranza und Regionalpräsident Nicola Zingaretti. Lazio ist nach der Lombardei und Kampanien bereits die dritte italienische Region, in der eine nächtliche Ausgangssperre verhängt wurde. Ausnahmen zum Verlassen von Gebäuden sind aus medizinischen oder beruflichen Gründen möglich.
NATO berät über Abschreckungsstrategie

Die Verteidigungsminister der 30 NATO-Staaten wollen heute per Videokonferenz über die Stärkung von Abschreckungs- und Verteidigungssystemen beraten. Nach Angaben von Generalsekretär Jens Stoltenberg laufen bereits Arbeiten für eine Verbesserung der Luftabwehr. Sie waren unter anderem auf den Weg gebracht worden, weil Russland ein neues Marschflugkörper-System entwickelt hat. Die NATO will bei der Konferenz zudem ihre Vorbereitungen für die Bündnisverteidigung im Weltall vorantreiben. Dazu soll ein zentrales Kommando am NATO-Stützpunkt auf der US-Luftwaffenbasis Ramstein geschaffen werden.
Trudeau-Regierung übersteht Misstrauensvotum

Ein von Teilen der Opposition angestrengtes Misstrauensvotum gegen Kanadas liberale Minderheitsregierung unter Premier Justin Trudeau ist gescheitert. Damit kommt es erstmal nicht zu vorgezogenen Wahlen. Die Konservativen hatten die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses wegen angeblicher Korruption in der Regierung verlangt. Konkret geht es um einen millionenschweren Regierungsauftrag in der Corona-Krise an eine Wohltätigkeitsorganisation, zu der die Familie Trudeau enge persönliche Kontakte hat. Trudeau hatte die Misstrauensabstimmung mit dem Votum über seine politische Zukunft verknüpft.
Thailands Demokratiebewegung stellt Ultimatum

Die thailändische Regierung will angesichts der anhaltenden Proteste die Situation durch Zugeständnisse an die Demokratiebewegung entschärfen. Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha hob eine erst in der vergangenen Woche für die Hauptstadt Bangkok verhängte Dringlichkeitsverordnung wieder auf. Diese sah unter anderem ein Versammlungsverbot von mehr als fünf Menschen vor. Der Demokratiebewegung ist das bei weitem nicht genug. Mehrere Tausend vorwiegend junge Demonstranten zogen zum Regierungssitz und forderten den Regierungschef auf, binnen drei Tagen zurückzutreten.
Drei ISS-Raumfahrer sicher zur Erde zurückgekehrt

Nach gut einem halben Jahr auf der Internationalen Raumstation (ISS) sind zwei russische und ein US-amerikanischer Raumfahrer zur Erde zurückgekehrt. Die beiden Russen Anatoli Iwanischin und Iwan Wagner sowie der Amerikaner Chris Cassidy landeten nach einem dreistündigen Flug mit ihrer Sojus-Kapsel sicher in der kasachischen Wüste. Die drei verbliebenen Bewohner im Außenposten der Menschheit, eine Amerikanerin und zwei Russen, sollen schon im November Verstärkung durch vier neue Besatzungsmitglieder erhalten. Diese werden mit einer Rakete des privaten SpaceX-Unternehmens zur ISS reisen.
Bayern deklassiert Atletico Madrid zum Champions League-Auftakt

Zum Start der neuen Saison in der Fußball-Champions-League hat Bayern München gegen Atletico Madrid 4 zu 0 gewonnen. Für den deutschen Rekordmeister traf zweimal Kingsley Coman. Die anderen Tore schossen Leon Goretzka und Corentin Tolisso. Im zweiten Spiel mit deutscher Beteiligung spielte Borussia Mönchengladbach bei Inter Mailand 2 zu 2. Romelu Lukaku traf doppelt für die Italiener, Ramy Bensebaini und Jonas Hofmann waren für die Borussia erfolgreich.

Oct 22 2020

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Rank #4: 21.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Deutschland sagt NATO Soldaten für mögliche Corona-Einsätze zu

Deutsche Soldaten könnten während der zweiten Welle der Corona-Pandemie zu Kriseneinsätzen in andere NATO- und Partnerländer geschickt werden. Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte, hat die Bundesregierung der NATO Unterstützung für deren Notfallplan "Allied Hand" zugesagt. Demnach würden bei Bedarf medizinisches Personal, Pioniere und Experten aus der Truppe für die Abwehr von atomaren, biologischen oder chemischen Gefahren für Auslandseinsätze bereitgestellt. Insgesamt soll die Entsendung von rund 160 Spezialisten möglich sein.
Geberländer versprechen Sahelzone Milliardenhilfen

Die Teilnehmer einer internationalen Geberkonferenz haben zur Unterstützung der Länder der afrikanischen Sahelzone Hilfen von mehr als 1,4 Milliarden Euro zugesagt. Die Region befinde sich an einem Tiefpunkt, sagte UN-Generalsekretär António Guterres. Durch Konflikte, den Klimawandel und die Corona-Krise sei das Gebiet in einer Abwärtsspirale, die dringend gestoppt werden müsse. Die Konferenz fand auf Initiative Dänemarks, Deutschlands, der EU sowie den UN statt. Deutschland will sich in den nächsten Jahren mit insgesamt 100 Millionen Euro am Kampf gegen die Notlage beteiligen.
Khashoggi-Verlobte verklagt saudischen Kronprinzen

Die Verlobte des vor zwei Jahren ermordeten saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi hat in den USA den mächtigen Kronprinzen des Ölstaates auf Schadenersatz verklagt. Hatice Cengiz argumentiert, Mohammed bin Salman habe die Ermordung ihres Lebenspartners angeordnet. In der Klageschrift heißt es, durch den gewaltsamen Tod habe sie einen persönlichen Verlust sowie finanziellen Schaden erlitten. In der Zivilklage geht es um Schadenersatz in nicht bezifferter Höhe. Riad hatte auf Druck eingestanden, der 59-Jährige sei "bei einem missglückten Einsatz zu seiner Festnahme" getötet worden.
EU bringt Agrarreform auf den Weg

Nach langem Ringen haben sich die EU-Mitgliedstaaten auf eine Reform der gemeinsamen Agrarpolitik geeinigt. Die zuständigen Minister verständigten sich in Luxemburg auf einen Kompromissvorschlag der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner sprach von einem "Meilenstein" für einen "Systemwechsel". Künftig sollen alle Landwirte an höhere Umweltstandards gebunden sein. Die Agrarpolitik ist mit 387 Milliarden Euro - über die nächsten sieben Jahre verteilt - der größte Posten im EU-Haushalt. Deutschland stehen davon 42 Milliarden Euro zu.
Abstimmung über Amy Coney Barrett festgesetzt

Im Kampf um die langfristigen Mehrheiten am Obersten Gerichtshof der USA ziehen die Republikaner ihre Personalpolitik unbeirrt durch. Sie teilten mit, die konservative Juristin Amy Coney Barrett solle am Montag im Senat als Verfassungsrichterin bestätigt werden. Damit würde die Kandidatin von Präsident Donald Trump nur acht Tage vor der Präsidentschaftswahl am 3. November als neue Richterin am Supreme Court feststehen. Die oppositionellen Demokraten um Präsidentschaftskandidat Joe Biden hatten Trump vergeblich aufgefordert, den vakanten Posten nicht so kurz vor der Wahl neu zu besetzen.
Kunstwerke auf Museumsinsel beschädigt

Unbekannte haben in Berlins berühmten Museen mehr als 70 Ausstellungsstücke mit einer öligen Flüssigkeit besprüht. Betroffen sind Werke auch im Pergamonmuseum und der Alten Nationalgalerie, wie mehrere Medien berichteten. Unter den beschädigten Kunstwerken seien ägyptische Sarkophage, Steinskulpturen und Gemälde des 19. Jahrhunderts. Die Flüssigkeit habe darauf sichtbare Flecken hinterlassen. Die Vorfälle auf der Berliner Museumsinsel sollen sich bereits am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, zugetragen haben. Die Behörden hatten bislang nichts über den Anschlag mitgeteilt.
Rockmusiker Spencer Davis ist tot

Der britische Musiker Spencer Davis ist im Alter von 81 Jahren in Los Angeles gestorben. Todesursache sei eine Lungenentzündung gewesen, teilte sein langjähriger Manager Bob Birk mit. Der 1939 in Wales geborene Rockmusiker sang, spielte Gitarre und Keyboard. Er hatte die nach ihm benannte Band "Spencer Davis Group" 1963 gegründet, die bald mit Songs wie "I'm a Man", "Keep On Running" und "Somebody Help Me" Erfolge feiern konnte.

Oct 21 2020

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Rank #5: 20.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Scholz kündigt Studie zu Rassismus bei Polizei an

Zum Thema Rassismus in der deutschen Polizei wird es nach Ankündigung von Vize-Kanzler Olaf Scholz nun doch eine Studie geben. Allerdings werde noch überlegt, wie sie bezeichnet werden solle, sagte der SPD-Politiker im WDR. Er tausche sich dazu regelmäßig mit Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) aus. Seehofer lehnt eine Rassismus-Studie ab, die nur die Polizei in den Blick nimmt, weil diese dadurch unter Generalverdacht gestellt werde. Er zeigte sich aber offen, im Rahmen einer umfassenden Studie zu Rassismus in der Gesellschaft auch die Sicherheitsbehörden zu untersuchen.
Jüdische Friedhöfe in Griechenland geschändet

In Griechenland wurden mehrere jüdische Friedhöfe und ein Mahnmal für die Opfer des Holocaust in der Stadt Thessaloniki geschändet. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, wurden auf das Denkmal, das rund 50.000 getöteten Juden gewidmet ist, die Worte gesprüht: "Mit Juden verliert man". Vor wenigen Tagen hatte es in Griechenland ein aufsehenerregendes Urteil gegen Führungsmitglieder der Neonazi-Partei "Goldene Morgenröte" gegeben.
USA erheben Anklage gegen Russen wegen Cyberangriffen

Die USA haben Anklage gegen sechs Offiziere des russischen Militärgeheimdienstes GRU wegen weltweiter Cyberattacken erhoben. Wie das US-Justizministerium mitteilte, zielten die Angriffe unter anderem auf das ukrainische Stromnetz, die französische Präsidentenwahl 2017 sowie 2018 auf die Olympischen Winterspiele in Südkorea ab. Zudem sollen die Beschuldigten mit einem Schadprogramm Computer von Unternehmen infiziert haben. Das Ministerium sprach von der "zerstörerischsten Serie" von Angriffen, die je einer einzelnen Gruppe zugeordnet worden seien. Keiner der Russen befindet sich derzeit in US-Haft.
USA wollen Sudan von Liste der Terror-Staaten streichen

Die USA haben dem Sudan angeboten, das afrikanische Land von der Liste staatlicher Unterstützer von Terroristen zu streichen. Voraussetzung ist einem Tweet von US-Präsident Donald Trump zufolge allerdings, dass die Regierung in Khartum die Summe von insgesamt 335 Millionen Dollar an amerikanische Terroropfer zahlt. Der Sudan ist seit 1993 international weitgehend isoliert. Damals kamen Osama bin Laden und andere gesuchte Extremisten in dem Land unter.
US-Präsident Trump attackiert Gesundheitsexperten Fauci

Donald Trump hat Medienberichten zufolge erneut scharfe Kritik an dem führenden Gesundheitsexperten des Landes, Anthony Fauci, geübt. Der Sender CNN und die "New York Times" berichten über Äußerungen des US-Präsidenten, die er vor Mitarbeitern seines Wahlkampfteams gemacht habe. Fauci sei eine "Katastrophe", sagte Trump demnach. Wenn man auf ihn gehört hätte, wäre die Zahl der an COVID-19 gestorbenen US-Bürger noch höher ausgefallen.
Schikanierung von Hausangestellten in Katar

Amnesty International hat die Erniedrigung und Misshandlung von Hausangestellten im Golfemirat Katar angeprangert. Fast 40 Prozent von 105 befragten Frauen gaben an, dass ihre Arbeitgeber sie beleidigt, angespuckt oder geschlagen hätten, wie es in einem Bericht der Menschenrechtsorganisation heißt. Zudem werde vielen Angestellten trotz eines Schutzgesetzes der Arbeitslohn vorenthalten. Immer wieder käme es auch zu Übergriffen und sexualisierter Gewalt. In Katar arbeiten laut Amnesty rund 173.000 Frauen als Hausangestellte. Sie kommen meist aus armen Ländern wie Bangladesch, Nepal oder Indien.

Oct 20 2020

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Rank #6: 19.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bolivianer wählen neuen Präsidenten

Die Bolivianer haben über den künftigen Präsidenten des Landes abgestimmt. Knapp ein Jahr nach dem Rücktritt von Staatschef Evo Morales hat dessen Schützling Luis Arce gute Chancen, die meisten Stimmen zu erhalten. Der linksgerichtete Kandidat der Bewegung für den Sozialismus (MAS) liegt laut ersten Nachwahlbefragungen deutlich vor seinem Hauptrivalen, dem konservativen Ex-Präsidenten Carlos Mesa. Die 7,3 Millionen Wahlberechtigten bestimmen parallel zur Präsidentenwahl auch die beiden Kammern des Kongresses neu, in denen derzeit die MAS die Mehrheit hat.
Gewalt am Jahrestag der sozialen Unruhen in Chile

In Chile ist es ein Jahr nach Beginn der sozialen Unruhen erneut zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. In der Hauptstadt Santiago zündeten Unbekannte zwei Kirchen an, Supermärkte wurden geplündert und Straßenbarrikaden errichtet. Die Behörden sprachen von 18 verletzten Beamten. Insgesamt nahmen rund 25.000 Menschen an den Demonstrationen teil. Am 18. Oktober 2019 hatten die Proteste nach einer Fahrpreiserhöhung der Metro begonnen und sich massiv ausgeweitet. Mehr als eine Million Chilenen gingen gegen die soziale Ungleichheit und für Sozialreformen auf die Straße.
US-Wahlen - Biden fordert weiter zur Briefwahl auf

Zwei Wochen vor den US-Präsidentschaftswahlen haben so viele Bürger wie noch nie bereits vor dem Wahltag ihr Stimmrecht genutzt. Nach Angaben der Universität in Florida machten bislang rund 27,7 Millionen US-Wahlberechtigte entweder von der Briefwahl Gebrauch oder sie gaben ihre Stimmzetttel persönlich ab. Der demokratische Herausforderer Joe Biden lobte die Briefwähler. "Warte nicht - stimme heute ab", rief Biden seine Anhänger auf.
Integrationsbeauftragte nennt Corona-Pandemie Belastung für Migranten

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz, sieht die Corona-Pandemie gerade für Migranten und Geflüchtete als harte Belastungsprobe. "Sie arbeiten oft in Branchen, die besonders mit den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu kämpfen haben, wie Handel, Logistik oder dem Gastgewerbe", erklärte Widmann-Mauz vor dem an diesem Montag stattfindenden 12. Integrationsgipfel. "Gleichzeitig sind wichtige Integrationsangebote ausgefallen oder können nur eingeschränkt stattfinden."
Prozessbeginn gegen acht Cyberkriminelle

Vor dem Landgericht im rheinland-pfälzischen Trier hat ein Prozess gegen acht mutmaßliche Cyberkriminelle begonnen. Sie sollen in einem ehemaligen Bunker auf Servern illegale Webseiten gehostet haben, über die Kriminelle aus aller Welt millionenschwere Geschäfte abwickelten. Die Anklage wirft den Angeklagten im Alter von 21 bis 60 Jahren Beihilfe zu mehr als 249.000 Straftaten vor, vor allem soll es um Drogenhandel im Darknet gehen. Die unterirdische Anlage an der Mosel war vor gut einem Jahr aufgeflogen.
Deutschland bewirbt sich um Frauenfußball-WM 2027

Der Deutsche Fußball-Bund bewirbt sich mit Belgien und den Niederlanden um die Ausrichtung der Frauen-Weltmeisterschaft 2027. Der DFB schließe sich damit einer Initiative der Niederländer an, teilte der Verband mit. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, wäre Deutschland nach 2011 zum zweiten Mal Gastgeber einer Frauen-WM. Die kommende Weltmeisterschaft findet 2023 in Australien und Neuseeland statt. Die Bundesrepublik wird 2024 bereits die Fußball-WM der Männer ausrichten.

Oct 19 2020

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Rank #7: 17.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Erste Festnahmen nach Mord in Paris

Nach dem tödlichen Messerangriff in Paris hat es erste Festnahmen im Umfeld des mutmaßlichen Täters gegeben. Aus französischen Justizkreisen verlautete, es handle sich um vier Familienmitglieder, darunter einen Minderjährigen. Ein Jugendlicher hatte seinem Geschichtslehrer auf offener Straße die Kehle durchgeschnitten. Anschließend wurde der Schüler von der Polizei erschossen. Der Lehrer soll im Unterricht zum Thema Meinungsfreiheit Mohammed-Karikaturen gezeigt haben. Präsident Emmanuel Macron zeigte sich beim Besuch des Tatorts geschockt und sprach von einem "islamistischen Terrorakt".
Parlamentswahl in Neuseeland

In Neuseeland ist ein neues Parlament gewählt worden. Premierministerin Jacinda Ardern und ihre linksgerichtete Labour-Partei haben gute Aussichten auf einen Sieg. Die Regierungschefin verwies in ihrem Wahlkampf besonders auf die Erfolge im Kampf gegen das Coronavirus: Bei rund fünf Millionen Einwohnern verzeichnete Neuseeland bisher nur 25 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19. In Umfragen erreichte die 40-Jährige 55 Prozent Zustimmung und damit 32 Prozentpunkte mehr als ihre Gegnerin Judith Collins von der konservativen Nationalpartei. Gut die Hälfte der 3,5 Millionen Stimmberechtigten wählte per Briefwahl.
Erneut Rekordanstieg der Corona-Fälle

Die Zahl der neu registrierten Corona-Infektionen in Deutschland hat einen weiteren Höchstwert erreicht. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete einen Anstieg um 7830 Fälle innerhalb eines Tages. Damit haben sich in Deutschland bislang insgesamt 348.557 Menschen angesteckt. Nach Angaben des RKI stieg die Zahl der mit oder an Corona Gestorbenen um 33 auf jetzt 9767. Trotzdem wird die Kritik an den verschärften Corona-Regeln lauter. Die Einhaltung sei teilweise kaum kontrollierbar, hieß es vom deutschen Städte- und Gemeindebund. Mehr als stichprobenartige Kontrollen seien personell nicht möglich.
Zweitägiger Gefangenenaustausch im Jemen beendet

Im Jemen ist der Austausch von mehr als 1000 Kriegsgefangenen zwischen den Konfliktparteien erfolgreich abgelaufen. Nachdem am Donnerstag schon mehr als 700 ehemalige Häftlinge zurückkehren durften, brachten am Freitag zwei Maschinen 352 weitere Gefangene in die von der Regierung kontrollierte Stadt Aden und in das unter Rebellenherrschaft stehende Sanaa. Das Internationale Rote Kreuz sorgte dabei für einen auf die Minute genau getakteten Ablauf. Die Einigung war unter Vermittlung der Vereinten Nationen zustande gekommen. Nach Rebellenangaben ist ein weiterer Austausch bereits beschlossen.
Mexikanischer Ex-Minister in den USA angeklagt

Mexikos ehemaliger Verteidigungsminister Salvador Cienfuegos Zepeda wird des bandenmäßigen Drogenschmuggels in die USA und der Geldwäsche bezichtigt. Das geht aus der jetzt bekannt gewordenen Anklageschrift an einem Gericht in New York hervor. Der 72-Jährige mit dem Spitznamen "Der Pate" soll während seiner Amtszeit gegen Bestechung das gewalttätige mexikanische Drogenkartell H-2 unterstützt haben. Cienfuegos war am Donnerstag in Los Angeles bei der Einreise in die USA festgenommen worden.
Moody's stuft britische Kreditwürdigkeit herab

Wegen des Brexit-Streits hat die Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit Großbritanniens gesenkt. Die Note werde von Aa2 auf Aa3 heruntergestuft, teilte Moody's mit. Als Begründung führte die Agentur an, dass Großbritanniens wirtschaftliche Stärke seit der letzten Herabstufung 2017 zurückgegangen sei. Das schwächere Wachstum werde verschlimmert durch die Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen und ihre Unfähigkeit, einen Handelsvertrag zu schließen. Zugleich veränderte Moody's aber den Ausblick für Großbritannien von negativ auf stabil. Eine weitere Abwertung sei nicht zu erwarten.

Oct 17 2020

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Rank #8: 16.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Johnson will sich zum Brexit-Streit äußern

Der britische Premier Boris Johnson will an diesem Freitag erklären, ob und wie Großbritannien weiter mit der Europäischen Union über einen Handelspakt verhandelt. Von den bisherigen Ergebnissen des EU-Gipfels zeigte sich Großbritanniens Chef-Unterhändler David Frost enttäuscht. Kanzlerin Angela Merkel signalisierte in der Nacht zum Freitag Kompromissbereitschaft. Insgesamt sei ein Abkommen für beide Seiten sinnvoll. Die EU und Großbritannien arbeiten seit Monaten an einem Vertrag, der nach dem Brexit und der wirtschaftlichen Trennung zum Jahresende Zölle und Handelshemmnisse verhindern soll.
Trump und Biden bei konkurrierender TV-Fragestunde

Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat ein nationales Vorgehen gegen das Coronavirus und das Tragen von Masken angemahnt. Mit den Masken könne ein weiterer Lockdown verhindert werden, sagte er in einer Fragestunde des Senders ABC mit Wählern in Philadelphia. Ganz anders äußerte sich US-Präsident Donald Trump während der zur gleichen Zeit vom Fernsehsender NBC veranstalteten Fragestunde mit Wählern in Miami. Trump reagierte öfters gereizt, so auch, als er auf die Verschwörungstheoretiker von QAnon angesprochen wurde, die unter seinen Republikanern Unterstützer haben.
Syrische Kurden lassen mehr als 600 IS-Gefangene frei

Im Nordosten von Syrien haben die kurdisch dominierten Syrischen Demokratischen Kräfte 631 Häftlinge freigelassen, die wegen ihrer Verbindungen zur Terrormiliz "Islamischer Staat" festgehalten wurden. Nach Angaben des Syrischen Demokratischen Rates handelte es sich bei den Freigelassenen um Syrer "ohne Blut an ihren Händen". Ein Sprecher sagte, die Freilassungen aus den Gefangenenlagern bei Kamischli nahe der Grenze zur Türkei seien die ersten nach einem Amnestie-Abkommen mit arabischen Stämmen in Ostsyrien. Weitere sollten folgen. Ausländer mit Verbindungen zum IS seien bisher nicht freigelassen worden.
Knesset billigt Abkommen mit Vereinigten Arabischen Emiraten

Das israelische Parlament hat dem Friedensabkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten zugestimmt. 80 der insgesamt 120 Knesset-Abgeordneten stimmten dafür, 13 dagegen. Die übrigen waren nicht anwesend oder enthielten sich. Im September hatte Israel unter US-amerikanischer Vermittlung das historische Annäherungsabkommen mit den Emiraten unterzeichnet. Es sieht die Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor. Beide Seiten erhoffen sich davon wirtschaftliche Vorteile. Vor allem aber schmieden sie damit eine Allianz gegen den gemeinsamen Feind Iran.
Tausende Indigene starten Protestmarsch

In Kolumbien sind mehr als 5000 Indigene zu einem Protestmarsch in die Hauptstadt Bogotá gestartet. Dort wollen sie Präsident Ivan Duque treffen und ihn und seine Regierung unter Druck setzen. Der Protest richte sich gegen Morde an sozialen Anführern und Massaker in ländlichen Gebieten. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation "Indepaz" sind etwa 1000 soziale Anführer, Menschenrechts- und Umweltaktivisten getötet worden, seit die Regierung 2016 ein Friedensabkommen mit der Guerilla-Organisation FARC unterzeichnet hat.
Twitter sucht Ursache von weltweiten Technik-Problemen

Der Kurzbotschaftendienst Twitter geht globalen Technik-Problemen in seinem Netzwerk nach. Zwei Stunden lang hatten Nutzer auf allen Kontinenten Schwierigkeiten, auf die Plattform zuzugreifen. Ein Sprecher des US-Unternehmens sagte, es gebe keine Hinweise auf einen Hackerangriff als Ursache. Twitter spielt als Kommunikationsplattform im derzeitigen US-Wahlkampf eine wichtige Rolle. Zuletzt war das Unternehmen von US-Präsident Donald Trump scharf angegriffen worden, weil es den Zugang zu einem umstrittenen Artikel über den demokratischen Kandidaten Joe Biden und dessen Sohn blockiert hatte.

Oct 16 2020

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Rank #9: 15.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Strengere Corona-Maßnahmen in Deutschland

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen wollen Bundesregierung und Bundesländer künftig schneller und schärfer gegen die Pandemie vorgehen. Kanzlerin Angela Merkel und die Länderregierungschefs einigten sich in Berlin auf neue Maßnahmen wie eine erweiterte Maskenpflicht, Kontaktbeschränkungen und eine Begrenzung der Gästezahl bei Privatfeiern. Wenige Stunden nach dem Gipfel im Kanzleramt gab das Robert Koch-Institut eine Rekordzahl an Corona-Fällen in Deutschland bekannt. Binnen 24 Stunden wurden 6638 positive Corona-Tests erfasst - so viele wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie.
Corona gefährdet Kampf gegen Tuberkulose

Weltweit sind laut Weltgesundheitsorganisation WHO im vergangenen Jahr zehn Millionen Menschen an Tuberkulose erkrankt, rund 1,4 Millionen von ihnen starben. In einem neuen Bericht warnt die WHO, trotz zuletzt guter Fortschritte im Kampf gegen die bakterielle Infektionskrankheit bestehe die große Gefahr, dass die Coronavirus-Pandemie diese Erfolge zunichtemachen könnte. Viele Länder setzten Fachkräfte und Geld vermehrt zur Eindämmung der Krankheit COVID-19 ein. Viele Tuberkulose-Erkrankungen würden nicht mehr erfasst und die Betroffenen bekämen keine Therapie.
Versammlungsverbot nach Massenprotest in Bangkok

In Thailand hat die mit Massenprotesten konfrontierte Regierung von Ex-Armeechef Prayut Chan-O-Cha den Ausnahmezustand ausgerufen. Versammlungen von mehr als vier Menschen in der Hauptstadt Bangkok sowie die Veröffentlichung von Botschaften im Internet, die die nationale Sicherheit beeinträchtigen könnten, seien damit verboten, teilte die Regierung mit. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass etliche Aktivisten inhaftiert worden seien, unter ihnen die wichtigsten Anführer der Protestbewegung.
Huthi-Rebellen im Jemen lassen Geiseln frei

Zwei im Jemen von Huthi-Rebellen verschleppte US-Bürger sind offenbar im Zuge eines Austauschs freigekommen. Nach Angaben des Weißen Hauses wurden neben den beiden Amerikanern auch die sterblichen Überreste eines dritten US-Bürgers übergeben. Er habe die Geiselhaft nicht überlebt, sagte der nationale Sicherheitsberater der USA, Robert O'Brien. Ein Sprecher der Huthi sagte, dass im Gegenzug etwa 240 Huthi-Rebellen aus dem Oman in den Jemen zurückkehren dürften. Die US-Regierung vermied es, offiziell von einem Gefangenenaustausch zu sprechen.
Razzia bei ugandischem Oppositionellen

Der ugandische Ex-Sänger Bobi Wine plant seine Präsidentschaftskandidatur. Das macht Staatsoberhaupt Yoweri Museveni zunehmend nervös. Sicherheitskräfte stürmten Büros des früheren Reggae-Stars. Bei der Razzia wurden Dutzende Anhänger des 38-Jährigen festgenommen. Dabei wurden nach Angaben von Mitarbeitern auch Unterlagen für seine Präsidentschaftskandidatur konfisziert. Der Künstler, der mit richtigem Namen Robert Kyagulanyi heißt, gilt als prominenter Kritiker des 76-jährigen Langzeit-Präsidenten, gegen den er als Hoffnungsträger der Jugend bei der Wahl im Februar 2021 anzutreten plant.
Das Jugendwort 2020 ist gekürt

"Lost" ist das "Jugendwort des Jahres" in Deutschland. Übersetzt bedeutet das englische Wort "verloren". In der Jugendsprache ist damit jemand gemeint, der ahnungslos, unsicher oder unentschlossen ist. Jugendliche waren im Internet aufgerufen, Vorschläge einzureichen und das Wort in mehreren Abstimmungen auszuwählen.

Oct 15 2020

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Rank #10: 14.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Erstmals seit April über 5000 Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) erstmals seit April mehr als 5000 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Insgesamt wurden 5132 neue Fälle registriert - gut 1000 mehr als am Dienstag. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie laut RKI mindestens 334.585 Menschen mit dem Virus angsteckt. Kanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der 16 Bundesländer beraten an diesem Mittwoch in Berlin über die angespannte Lage. Sie wollen sich dabei auf einheitlichere Regelungen - etwa beim Beherbergungsverbot - verständigen.
EU-Staaten einigen sich auf Corona-Ampel

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben sich auf gemeinsame Kriterien für Corona-Risikogebiete verständigt. Eine Mehrheit der Europaminister beschloss in Luxemburg die sogenannte Corona-Ampel. Auf einer Karte werden Regionen grün, orange oder rot markiert. Für grüne Gebiete mit wenigen Infektionen sollen künftig keine Einreiseverbote mehr verhängt werden. Gemeinsame Standards für Reisende aus den orange oder rot markierten Regionen sind allerdings nicht vorgesehen. Ebenso wenig gibt es einheitliche Kriterien für Quarantäne- und Testpflichten.
China und Russland neu im UN-Menschenrechtsrat

China, Russland und auch Kuba gehören zu den insgesamt 15 Staaten, die die UN-Vollversammlung in den UN-Menschenrechtsrat gewählt hat. Außerdem wurden Bolivien, Frankreich, Gabun, Malawi, Mexiko, Nepal, Pakistan, der Senegal, die Elfenbeinküste, die Ukraine, Großbritannien und Usbekistan für drei Jahre in das Gremium gewählt. Menschenrechtsorganisationen protestierten gegen die Wahl Russlands, Kubas und Chinas. Notorische Gegner der Menschenrechte dürften dort keine Stimme erhalten. Der Menschenrechtsrat mit 47 Staaten ist das höchste UN-Gremium gegen Unterdrückung, Diskriminierung und Folter.
Juristin Barrett weicht kritischen Fragen aus

Am zweiten Tag ihrer Anhörung im US-Senat blieb die konservative Juristin Amy Coney Barrett dem Justizausschuss Antworten auf Fragen zum Recht auf Schwangerschaftsabbrüche, zu gleichgeschlechtlichen Ehen, der Gesundheitsversorgung oder einer Wahlverschiebung schuldig. Präsident Donald Trumps Kandidatin für den vakanten Richterposten am Supreme Court weigerte sich, ihre Position zu diesen Themen offenzulegen. Wenn sie eine Meinung dazu äußern würde, könne dies Parteien einen Hinweis darauf geben, zu welcher Entscheidung sie in einem konkreten Fall neigen würde, argumentierte Barrett.
Minister Müller hält Welt ohne Hungernde für erreichbar

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hält eine Welt ohne Hunger für möglich. Was weltweit fehle, sei der politische Wille, sagte Müller der DW. Neue Studien zeigten, mit jährlich 14 Milliarden Dollar zusätzlich bis 2030 könnten die Industrieländer ihren Anteil an den hierzu notwendigen Investitionen finanzieren. Auch die Entwicklungsländer müssten die Landwirtschaft zu einem Schwerpunkt machen und zusätzliche Investitionen in vergleichbarer Höhe erbringen, um die Ernährung der Menschheit zu sichern, so Müller auf einer virtuellen Konferenz in Berlin zum Thema Ernährungssicherheit.
Deutschland spielt gegen die Schweiz unentschieden

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat das Nations-League-Heimspiel gegen die Schweiz nicht gewinnen können. Drei Tage nach dem Erfolg in der Ukraine kam das Team von Bundestrainer Joachim Löw über ein 3 : 3 nicht hinaus. Timo Werner, Kai Havertz und Serge Gnabry trafen für Deutschland. Toni Kroos war bei dem Geisterspiel in Köln ohne Zuschauer zum 100. Mal für die Nationalelf im Einsatz.

Oct 14 2020

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