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Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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By Berlin2019 - Jan 10 2019
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By 468me - Jan 10 2019
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Please don’t change the spoken speed. It’s perfect for learning.

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Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

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26.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Starkes Erdbeben erschüttert Albanien

Bei einem schweren Erdbeben in Albanien sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Beben der Stärke 6,4 wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums dutzende weitere Menschen verletzt. Mehrere Gebäude seien eingestürzt. Das Epizentrum lag 30 Kilometer westlich der Hauptstadt Tirana in einer Tiefe von zehn Kilometern. Betroffen war außer der Hauptstadt auch die nahegelegene Hafenstadt Durres. Es war das zweite schwere Erdbeben in dem Mittelmeerland in zwei Monaten.
Hongkongs Regierungschefin macht nach Wahl keine Zugeständnisse

Nach der herben Niederlage für pekingtreue Kandidaten bei den Kommunalwahlen in Hongkong hat Regierungschefin Carrie Lam eine verbreitete Unzufriedenheit mit ihrer Regierung eingeräumt. Allerdings machte sie bei ihrer wöchentlichen Pressekonferenz keine neuen Zugeständnisse an die Protestbewegung. Eine unabhängige Kommission sei beauftragt worden, die Ursachen der Proteste zu ergründen und der Regierung Maßnahmen vorzuschlagen. Damit blieb Lam weit hinter den Forderungen ihrer Kritiker zurück.
China zitiert US-Botschafter ins Ministerium

Das chinesische Außenministerium hat US-Botschafter Terry Branstad einbestellt, um gegen die Verabschiedung des Hongkonger Menschenrechts- und Demokratiegesetzes durch den US-Kongress zu protestieren. Vizeaußenminister Zheng Zeguang sagte, Washington müsse aufhören, sich in innere Angelegenheiten Chinas einzumischen. Die USA wollen unter anderem in jährlichen Berichten klären, ob Hongkong noch ausreichend autonom von China ist. Gegen Personen, die Menschenrechtsverletzungen in der chinesischen Sonderverwaltungszone begehen, soll es Sanktionen geben.
Mehrheit der Deutschen hält Verhältnis zu USA für schlecht

Deutsche und Amerikaner haben nach einer Umfrage stark abweichende Ansichten zur Qualität der Beziehungen zwischen den beiden Nato-Partnerstaaten. In einer gemeinsamen Umfrage des amerikanischen Pew-Forschungszentrums und der deutschen Körber-Stiftung bezeichneten 75 Prozent der Amerikaner das Verhältnis als gut oder sehr gut. Diese Meinung vertraten nur 34 Prozent der befragten Deutschen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr hat sich die Zahl derjenigen, die das Verhältnis positiv beurteilen, allerdings auf beiden Seiten verbessert: Bei den Amerikanern um 5 Prozentpunkte, bei den Deutschen sogar um 10 Punkte.
Regierung setzt Kooperation mit Vertrauensanwälten in der Türkei aus

Nach der Festnahme eines Anwalts der deutschen Botschaft in Ankara arbeitet das Auswärtige Amt vorerst nicht weiter mit Kooperationsanwälten in der Türkei zusammen. Man habe das Instrument "für die Türkei im Moment ausgesetzt", bestätigte das Auswärtige Amt. Die türkische Polizei hatte den Anwalt, der die deutsche Botschaft in Asylangelegenheiten mit rechtlichen Einschätzungen unterstützte, im September inhaftiert. Vermutlich hatte der Jurist Daten von Asylbewerbern aus der Türkei bei sich, die nun den türkischen Behörden in die Hände gefallen sind.
Perus Oppositionsführerin Fujimori soll aus Haft entlassen werden

Nach über einem Jahr in Untersuchungshaft soll die peruanische Oppositionsführerin Keiko Fujimori wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Das Verfassungsgericht des südamerikanischen Landes gab einem entsprechenden Antrag auf einstweilige Verfügung statt. Eine endgültige Entscheidung in der Sache ist damit aber noch nicht getroffen. Fujimori war im Oktober vergangenen Jahres wegen Verdachts auf Geldwäsche festgenommen worden.

Nov 26 2019

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11.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Deutsche Ex-Kolonie will unabhängig werden

Die Pazifikinsel Bougainville hat sich für die Unabhängigkeit entschieden. In einer Volksabstimmung entschieden sich 98 Prozent der Wähler für eine Trennung von Papua-Neuguinea, wie die Wahlkommission bekannt gab. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 85 Prozent. Damit wird Bougainville nun mit einiger Wahrscheinlichkeit jüngster Staat der Welt. Das letzte Wort hat jedoch das Parlament von Papua-Neuguinea. Bis zum Ersten Weltkrieg war Bougainville Teil von Deutsch-Neuguinea. Seit 1975 gehört es zu Papua-Neuguinea. Die Bevölkerung ist trotz Rohstoffvorkommen sehr arm.
Tote bei Anschlag in Mogadischu

In der somalischen Hauptstadt Mogadischu haben islamistische Extremisten einen Anschlag auf ein Hotel verübt. Sicherheitskräfte konnten den Angriff nach einem stundenlangen Gefecht beenden. Dabei sind mindestens zehn Menschen getötet worden, darunter alle fünf Attentäter. Das bei Militärs und Regierungsmitgliedern beliebte Hotel war in den vergangenen Jahren schon mehrfach Anschlagsziel. Dies war der dritte Angriff. Die Terrorgruppe Al-Shabaab bekannte sich zu der Tat. Die sunnitischen Extremisten kontrollieren bereits große Gebiete im Süden und im Zentrum Somalias.
Tote bei Schießerei in New Jersey

In der US-Ostküstenstadt New Jersey haben sich zwei Männer einen stundenlangen Schusswechsel mit Einsatzkräften geliefert. Dabei wurden drei Zivilisten, ein Polizist und die beiden Angreifer getötet, erklärte die Polizei. Zwei weitere verletzte Beamte wurden nach kurzer Behandlung bereits aus dem Krankenhaus entlassen. Die ersten Schüsse fielen auf einem Friedhof. Anschließend fuhren die Schützen mit einem mutmaßlich gestohlenen Transporter zu einem koscheren Supermarkt, in dem sie sich über Stunden verschanzten. Hunderte Polizisten aus New Jersey und New York waren im Einsatz.
Neues Freihandelsabkommen von USA, Mexiko und Kanada

Vertreter der Regierungen der USA, Mexikos und Kanadas haben in Mexiko-Stadt ein neues Freihandelsabkommen unterzeichnet. Die USMCA genannte Übereinkunft ersetzt das 25 Jahre alte Nafta-Freihandelsabkommen, das die drei Volkswirtschaften eng miteinander verband. US-Präsident Donald Trump hatte Nafta in Frage gestellt und kritisiert, dass es den Vereinigten Staaten schade. USMCA betrifft fast 500 Millionen Menschen und deckt ein Gebiet mit einer Gesamtwirtschaftsleistung von rund 23 Billionen US-Dollar ab.
Saudische Pilotenschüler dürfen nicht in US-Jets

Nach dem tödlichen Angriff auf einer US-Militärbasis in Florida hat das US-Verteidigungsministerium die Ausbildung von Kampfpiloten aus Saudi-Arabien teilweise ausgesetzt. Wie das Pentagon mitteilte, sollen die mehr als 300 Auszubildenden bis auf Weiteres keine praktischen Trainings mehr erhalten. Theoretische Einheiten wie Englischunterricht sollten weitergehen. Am Freitag hatte ein saudischer Soldat auf dem Luftwaffenstützpunkt Pensacola in Florida das Feuer eröffnet und drei Menschen getötet. Ermittler gehen von einem terroristischen Motiv aus. Hinweise auf Komplizen gibt es bisher keine.
Suu-Kyi-Verteidigung in Den Haag

Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi wird an diesem Mittwoch vor dem Internationalen Gerichtshof aussagen. Die Regierung des südostasiatischen Lands wird beschuldigt, einen Genozid an der muslimischen Minderheit der Rohingya geplant zu haben. 2017 waren Hunderttausende Rohingya ins benachbarte Bangladesh geflohen, als Anschläge und Gegengewalt durch Polizei und Militär das Land erschütterten. Die Friedensnobelpreisträgerin von 1991 Suu Kyi wird für ihre späte Reaktion auf die Gewalt kritisiert. Der höchste Gerichtshof der Vereinten Nationen eröffnete auf Betreiben Gambias ein Verfahren.
Ungarn schränkt Oppositionsrechte ein

Die Regierungsmehrheit der rechtsnationalen Fidesz-Partei von Ministerpräsident Viktor Orban hat eine Reihe umstrittener Gesetze durchs ungarische Parlament gebracht. Beschlossen wurde unter anderem ein Gesetz, das jeden Protest im Parlamentsgebäude unter Strafe stellt. Außerdem sollen gemeinsame Kandidaturen der Opposition auf kommunaler Ebene verboten werden. Gegen solche Zusammenschlüsse hatte Fidesz im Oktober mehrere Bürgermeisterwahlen verloren. Ein weiteres umstrittenes Gesetz, das der Regierung Kontrolle über die Kunst verschaffen soll, soll am Mittwoch verhandelt werden.

Dec 11 2019

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10.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.In der Ostukraine sollen die Waffen schweigen

Beim Gipfeltreffen in Paris ist eine Wiederbelebung des seit Jahren blockierten Friedenplans für die umkämpfte Ostukraine beschlossen worden. So soll die Waffenruhe bis Ende des Jahres vollständig umgesetzt werden. Vereinbart wurden auch ein weiterer Truppenabzug von der Front und ein Gefangenenaustausch. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, Kanzlerin Angela Merkel, der russische Präsident Wladimir Putin und dessen ukrainischer Kollege Wolodymyr Selenskyj berieten acht Stunden lang im Élyséepalast. Ein solches Treffen hatte es zuletzt vor gut drei Jahren in Berlin gegeben.
USA blockieren UN-Sitzung zu Nordkorea

Nach Druck aus Nordkorea wird eine Sitzung im UN-Sicherheitsrat zur desaströsen Menschenrechtslage in dem ostasiatischen Land nicht stattfinden. Nach Angaben von Diplomaten verhinderte das Weiße Haus, dass das Thema auf die Tagesordnung gesetzt wird, um den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un zu beschwichtigen. In einem Brief hatte Nordkorea zuvor mit einer "starken Reaktion" gedroht. Nun soll der Sicherheitsrat am Mittwoch lediglich über die jüngsten Raketentests beraten. Zuletzt hatte Nordkorea am Sonntag einen "sehr wichtigen Test" an einer Satelliten-Startanlage gemeldet.
Kanada verklagt VW im Dieselskandal

Wegen manipulierter Abgaswerte und der Verbreitung irreführender Informationen geht die kanadische Regierung juristisch gegen den Wolfsburger Autobauer vor. Ein Sprecher teilte mit, die Klageschrift umfasse insgesamt 60 Punkte, darunter die gezielte Einfuhr von Autos, die nicht kanadischen Umweltrichtlinien entsprächen. Damit habe Volkswagen gegen Gesetze des Landes verstoßen. Volkswagen hatte im September 2015 auf Druck der US-Behörden zugegeben, in großem Stil bei der Abgasreinigung von Dieselmotoren betrogen zu haben.
Ermittlungen gegen Trump-Team zulässig

Die Russland-Ermittlungen des FBI gegen das Wahlkampf-Team von US-Präsident Donald Trump waren nicht politisch motiviert. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Generalinspektors des Justizministeriums. Man habe keine Hinweise auf eine "politische Voreingenommenheit" oder "unangemessene Motivation" für die Einleitung der Ermittlungen gefunden, heißt es. Trump bezeichnete die Ermittlungen erneut als "Schande". Das FBI hatte untersucht, ob es im Zuge des Wahlkampfes 2016 Geheimabsprachen zwischen Trump und Russland gab.
Ermittlungen nach Vulkanausbruch

Nach der Eruption auf der neuseeländischen Insel White Island hat die Polizei Ermittlungen zum Hergang des schweren Unglücks eingeleitet. Es geht darum, ob Opfer hätten vermieden werden können. Mindestens fünf Menschen kamen bei dem Vulkanausbruch ums Leben, acht werden vermisst. Mehr als 30 Menschen wurden verletzt, unter ihnen sind auch Deutsche. Viele haben schwere Brandverletzungen und sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums in einem kritischen Zustand. Trotz starker Aktivität des Vulkans wurden bis zuletzt immer wieder Touristengruppen dorthin gebracht.
Hitze und Wind fachen Buschbrände in Australien weiter an

Hohe Temperaturen und starker Wind haben die Buschbrände in Australien weiter angefacht und die Millionenmetropole Sydney in Rauch gehüllt. Das Amt für Meteorologie warnte vor gefährlichen Luftqualitätswerten und schlechter Sicht. Auch in den kommenden Tagen ist keine Entspannung der Lage in Sicht. Die Temperaturen sollen auf mehr als 40 Grad steigen. Rund 2000 Feuerwehrleute kämpfen gegen mehr als 80 Buschfeuer im südöstlichen Bundesstaat New South Wales. Normalerweise beginnt die Zeit der Buschbrände in Australien erst im Dezember. In diesem Jahr ging es jedoch schon im Oktober los.

Dec 10 2019

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09.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Mehr als 400 Milliarden Dollar für neue Waffen

Die großen Rüstungskonzerne der Welt machen weiterhin glänzende Geschäfte. Die 100 wichtigsten Produzenten verkauften im vergangenen Jahr Waffen und militärische Dienstleistungen im Wert von 420 Milliarden US-Dollar, wie das internationale Friedensforschungsinstitut SIPRI in Stockholm errechnete. Das waren 4,6 Prozent mehr als 2017 - und 47 Prozent mehr als im Jahr 2002. China kann SIPRI nicht berücksichtigen, weil es nicht genügend Daten gibt. Absoluter Spitzenreiter bleiben deshalb die USA, die hinter 59 Prozent aller Waffenverkäufe stehen. Deutschland hat einen Anteil von zwei Prozent.
Sanna Marin soll in Finnland Regierungschefin werden

In Finnland wurde die bisherige Verkehrsministerin Sanna Marin als neue Ministerpräsidentin nominiert. Die 34-jährige Sozialdemokratin wurde von der Parteiführung zur Nachfolgerin des zurückgetretenen Regierungschefs Antti Rinne gewählt. Die Sozialdemokraten führen in Finnland eine Mitte-Links-Koalition aus fünf Parteien an. Rinne war nur rund ein halbes Jahr im Amt, bis ihm einer seiner Koalitionspartner im Streit um eine Postreform das Vertrauen entzogen hatte. Am Dienstag soll Marin im Parlament vereidigt werden.
Hariri soll im Libanon erneut Regierungschef werden

Die Vertreter des sunnitischen Islam im Libanon votieren nach Angaben eines Kandidaten für das Amt des Regierungschefs für eine Rückkehr von Ex-Ministerpräsident Saad Hariri in das Amt. Der Geschäftsmann Samir Chatib sagte im Fernsehen, Großmufti Scheich Abdellatif Derian habe ihm gesagt, dass es "Einigkeit darüber" gebe, Hariri mit der Regierungsbildung zu beauftragen. Der 72-jährige Chatib hatte bisher als Favorit für die Nachfolge gegolten. Er zog sich nun aus dem Rennen zurück. Libanons Präsident Michel Aoun verschob inzwischen die Konsultationen über die Regierungsbildung um eine Woche.
Jeden Monat werden im Jemen 33 Kinder getötet oder verletzt

Ein Jahr nach der Vereinbarung einer Waffenruhe für Teile des Jemens bleibt die Situation für Kinder dort lebensgefährlich. Zwar seien die Opferzahlen im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, berichtet die Hilfsorganisation Save the Children. Doch zwischen Januar und Oktober 2019 seien jeden Monat durchschnittlich 33 Kinder durch Kämpfe getötet oder verletzt worden. Die Hälfte der jungen Opfer lebte in den Städten Hodeida und Taes. Die Konfliktparteien hatten vereinbart, einen humanitären Korridor in Taes zu öffnen, um Hilfslieferungen zu ermöglichen. Das sei aber bisher nicht geschehen.
Saudi-Arabien beendet Geschlechtertrennung in Restaurants

Männer und Frauen dürfen in Restaurants und Cafés in Saudi-Arabien künftig denselben Eingang nutzen. In dem streng konservativen muslimischen Land galt bisher die Vorschrift, dass Frauen und Familien einen Eingang nutzen müssen und Männer einen weiteren. Das saudische Ministerium für Gemeinden und ländliche Angelegenheiten kündigte an, dass diese Regelung nun abgeschafft werde. Die Neuerung gilt unter anderem auch für Vergnügungszentren und Räume, die für Hochzeiten genutzt werden. In Saudi-Arabien bestehen generell strenge Vorschriften für viele Bereiche des öffentlichen Lebens.
Mindestens ein Toter bei Vulkanausbruch in Neuseeland

Vor der Küste Neuseelands ist ein bei Touristen beliebter Vulkan ausgebrochen. Dabei kam mindestens ein Mensch ums Leben, mehrere wurden verletzt. Nach offiziellen Angaben befanden sich bis zu 50 Personen auf oder in der Nähe der Insel White Island, als es dort zu einer Eruption kam. Einige Personen werden noch vermisst. Die unbewohnte Vulkaninsel White Island liegt rund 50 Kilometer vor der Nordinsel Neuseelands.
Trauer um "Sesamstraßen"-Puppenspieler Spinney

Caroll Spinney, der in der Kinderserie "Sesamstraße" die Figuren Bibo und Oscar aus der Mülltonne spielte, ist tot. Er starb im Alter von 85 Jahren in seinem Haus im US-Bundesstaat Connecticut. Der US-Puppenspieler litt seit einiger Zeit an der Bewegungsstörung Dystonie. Erst im vergangenen Jahr hatte er seinen Rückzug aus der Kindersendung verkündet und selbst die Nachfolger für Bibo und Oscar bestimmt. Spinney zählte zu den Miterfindern der beiden Figuren und war seit der ersten Folge der "Sesamstraße" dabei.

Dec 09 2019

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07.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Zehntausende fordern mehr Klimaschutz bei Großdemo in Madrid

Am Rande der UN-Klimakonferenz COP25 in Madrid haben Zehntausende Menschen für mehr Klimaschutz demonstriert. Von den Konferenzteilnehmern forderten sie strengere Maßnahmen gegen den Klimawandel. Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg mahnte, die Mächtigen der Welt müssten endlich begreifen, wie ernst die Situation sei. Seit Montag diskutieren Tausende Politiker und Experten in der spanischen Hauptstadt über Möglichkeiten, wie der globale Temperaturanstieg zu bremsen ist. In der kommenden Woche werden die Verhandlungen dann auf Ministerebene fortgesetzt.
TV-Duell zwischen Großbritanniens Premier Johnson und Labour-Chef Corbyn

Sechs Tage vor der Parlamentswahl in Großbritannien haben sich Premierminister Boris Johnson und sein Herausforderer Jeremy Corbyn in einem weiteren TV-Duell einen heftigen Schlagabtausch geliefert. Zentrales Thema war der Brexit. Der Labour-Vorsitzende Corbyn kritisierte, dass Regierungschef Johnson seine Pläne für den Austritt Großbritanniens aus der EU nicht offen darlege. Johnson wiederum warf Corbyn vor, in Sachen EU-Austritt keine klare Position einzunehmen. Einer Umfrage zufolge hat Johnson das TV-Duell mit 52 zu 48 Prozent knapp für sich entschieden.
Etliche Tote bei Angriff auf Regierungsgegner im Irak

Bei einem Überfall auf ein zentrales Protestlager von Regierungskritikern in Bagdad sind mindestens zwölf Menschen getötet und viele weitere verletzt worden. Zeugen berichteten, Bewaffnete hätten nach Einbruch der Dunkelheit ein Gebäude in der irakischen Hauptstadt angegriffen, in dem regierungskritische Soldaten seit Wochen ausharren. Sie demonstrieren gegen Misswirtschaft und Korruption sowie gegen den Einfluss des Nachbarlandes Iran. Seit Beginn der Proteste im Oktober wurden der irakischen Menschenrechtskommission zufolge mehr als 460 Menschen getötet und mindestens 20.000 verletzt.
Oberstes US-Gericht stoppt Hinrichtungen auf Bundesebene

In den USA hat das Oberste Gericht den Bundesbehörden vorerst untersagt, erstmals seit 16 Jahren Todesurteile zu vollstrecken. Einen Eilantrag der Regierung, das Verbot einer niedrigeren Instanz aufzuheben, lehnte der Supreme Court ab. Damit sind eine für Montag vorgesehene Hinrichtung und drei weitere bis Ende Januar geplante Exekutionen ausgesetzt. Das Gericht zweifelte nicht die Todesurteile an sich an, sondern die geplante Methode: die Tötung per Giftspritze mit einem einzigen Wirkstoff. Eine Regelung von 1994 schreibt die Kombination von mindestens drei verschiedenen Wirkstoffen vor.
Oberster Gerichtshof stoppt Herausgabe von Steuerunterlagen Donald Trumps

US-Präsident Donald Trump hat vor dem Obersten Gerichtshof der USA einen Teilerfolg im Streit um seine Steuerunterlagen erzielt. Der Supreme Court erließ eine einstweilige Verfügung gegen das Urteil eines New Yorker Berufungsgerichts vom Dienstag, das die Herausgabe von Finanzunterlagen des US-Präsidenten an den Kongress anordnete. Zwei Ausschüsse des von den oppositionellen Demokraten dominierten Repräsentantenhauses hatten im April von der Deutschen Bank Dokumente zu Trump, dessen drei ältesten Kindern sowie zu den Firmen des früheren Immobilienunternehmers angefordert.
USA klassifizieren mexikanische Drogenkartelle doch nicht als Terrororganisation

Die US-Regierung wird mexikanische Drogenkartelle vorerst doch nicht als ausländische Terrororganisationen einstufen. Alle behördlichen Vorbereitungen dafür seien zwar getroffen, aber man werde den Schritt auf Bitten Mexikos aufschieben, schrieb US-Präsident Donald Trump auf Twitter. Die Einstufung der Gruppen als Terrororganisation hätte der US-Regierung mehr Möglichkeiten bei der Bekämpfung gegeben, inklusive direkter Eingriffe im Nachbarland. Mexiko hat seit Jahren ein massives Problem mit Gewaltkriminalität. Vergangenes Jahr wurden dort mehr als 36.000 Morde registriert.
Netzwerkausrüster Ericsson akzeptiert Milliardenvergleich

Das schwedische Unternehmen Ericsson hat sich mit den US-Behörden auf einen Vergleich geeinigt, um ein Korruptionsverfahren abzuschließen. Der Netzwerkausrüster zahle mehr als eine Milliarde US-Dollar wegen Verstößen gegen Anti-Bestechungs-Gesetze, teilte das Justizministerium in Washington mit. Gegen Ericsson war wegen jahrelanger fragwürdiger Geschäftspraktiken in mindestens fünf Ländern ermittelt worden.

Dec 07 2019

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06.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Streiks in Frankreich legen öffentlichen Verkehr weiter lahm

Der Nah- und Fernverkehr sowie Flughäfen in Frankreich sind auch an diesem Freitag von massiven Streiks betroffen. Von zehn Hochgeschwindigkeitszügen des TGV werde lediglich einer fahren, bei den Regionalzügen fahre nur etwa jeder dritte Zug, so ein Sprecher der Staatsbahn SNCF. Auch Verbindungen in die Nachbarländer sind weiter stark eingeschränkt. Hintergrund des Streiks ist die geplante Rentenreform der Regierung. Präsident Emmanuel Macron will das komplizierte Rentensystem vereinheitlichen. Die Gewerkschaften warnen vor massiven Einschnitten.
SPD wählt neue Parteispitze

Beim Parteitag der SPD in Berlin dürften Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans heute zu neuen Vorsitzenden der Partei gewählt werden. Die beiden hatten den Mitgliederentscheid gewonnen. Es wird erwartet, dass der Parteitag danach über die Zukunft in der Regierungskoalition diskutiert. Die Sozialdemokraten bilden zur Zeit zusammen mit CDU und CSU die Regierung; es gibt innerhalb der SPD aber viel Kritik daran. Einige Parteimitglieder fordern, den Koalitionsvertrag in Teilen neu zu verhandeln, um unter anderem Änderungen beim Mindestlohn und dem gerade verabschiedeten Klimapaket zu erreichen.
Großer Klimamarsch in Madrid mit Greta Thunberg

Hunderttausende Demonstranten wollen am Freitagabend mit einer Großkundgebung im Zentrum von Madrid den Teilnehmern der Weltklimakonferenz Druck machen. Zu dem Protestmarsch wird auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg erwartet. Die Demonstranten wollen die globalen Entscheidungsträger, die bei der zweiwöchigen Konferenz dabei sind, zu mehr Ehrgeiz und Engagement im Kampf gegen die Erderwärmung ermahnen. UN-Generalsekretär António Guterres hatte die Weltklimakonferenz am Montag eröffnet.
Ölkartell OPEC einigt sich auf Förderkürzungen

Die 14 Mitgliedsstaaten des Ölkartells OPEC haben beschlossen, ihre seit Jahren geltende Produktionsbremse, mit der sie die Ölpreise hoch halten wollen, zu verschärfen. Die wichtigsten Ölproduzenten verständigten sich auf eine Drosselung ihrer Ölförderung um weitere 500.000 Barrel pro Tag in den ersten drei Monaten 2020. Weitere Details sollen am Freitag verkündet werden. Die OPEC-Staaten und weitere unabhängige Förderländer, die sogenannten OPEC+, haben die Produktionsbremse 2017 gestartet, um auf die wachsende Förderung von Schiefergas in den USA zu reagieren.
Putin bietet USA Abrüstungsschritte an

Bei einem Treffen mit hochrangigen Militärs hat der russische Präsident Wladimir Putin öffentlich angeboten, das sogenannte New-Start-Abkommen zu verlängern. Es gebe dafür keine Vorbedingungen. Der 2010 von den Präsidenten Barack Obama und Dmitri Medwedew abgeschlossene Vertrag begrenzt die Zahl der nuklearen Sprengköpfe auf 1500 und die Anzahl der Trägersysteme auf je 800. Die US-Regierung zeigte bislang wenig Interesse, den Vertrag zu verlängern. Washington und andere westliche Regierungen werfen Moskau im Zusammenhang mit einem anderen Abkommen vor, Abrüstungsvereinbarungen zu verletzen.
Bundeskanzlerin Merkel besucht Konzentrationslager Auschwitz

Kanzlerin Angela Merkel besucht erstmals das ehemalige NS-Konzentrationslager Auschwitz. Offizieller Anlass ist das zehnjährige Bestehen der Stiftung Auschwitz-Birkenau. Bund und Länder wollen für die Erhaltung der Gedenkstätte 60 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Die Kanzlerin wird im früheren Stammlager Auschwitz an der sogenannten "Schwarzen Wand" eine Gedenkminute abhalten und danach im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau eine Rede halten. In Ausschwitz wurden von den Nationalsozialisten zwischen 1940 und 1945 bis zu 1,5 Millionen Menschen, vor allem Juden, umgebracht.
Iran verspricht Angehörigen von unschuldig Getöteten Entschädigung

Im Zusammenhang mit landesweiten Protesten gegen die iranische Führung hat Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei eine Entschädigung angekündigt. Sie soll an Angehörige jener Opfer gezahlt werden, die sich nicht aktiv beteiligt hätten. Das geht aus einer Ankündigung auf Chameneis Website hervor. Bisher hatte die Führung in Teheran nur den Tod von fünf Menschen bestätigt. Amnesty International hingegen geht von mindestens 208 Getöteten aus. Die Proteste hatten sich am 15. November an der Erhöhung der Benzinpreise entzündet. Kurz darauf wurde das Internet weitgehend abgeschaltet.

Dec 06 2019

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05.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Arbeitsmärkte im Aufschwung - Armutsrisiko bleibt dennoch hoch

Zehn Jahre nach Beginn der globalen Finanzkrise haben sich laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung die Arbeitsmärkte in vielen Industrieländern erholt. Das hat jedoch keine großen Auswirkungen auf die Armutsquoten. In 25 von 41 Staaten der EU und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stagniere das Armutsrisiko oder sei sogar gestiegen, heißt es. Die besten Teilhabechancen gibt es in Island, Norwegen, Dänemark und Finnland. Deutschland liegt auf Platz zehn. Die USA gehören zu den Schlusslichtern, am schlechtesten schneiden die Türkei und Mexiko ab.
Beweise für Wahlmanipulation in Bolivien

Die Präsidentschaftwahl in Bolivien ist nach Erkenntnissen der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) gezielt manipuliert worden. Es gebe "erdrückende Beweise" für eine ganze Reihe von Manipulationen, mit denen der Wählerwille verfälscht werden sollte, heißt es im Abschlussbericht der OAS zu der Wahl vom 20. Oktober. Der langjährige erste indigene Staatschef Evo Morales war am 10. November nach wochenlangen Demonstrationen infolge der umstrittenen Abstimmung zurückgetreten. Er bestand zunächst auf einem Sieg bei der ersten Wahlrunde. Die Opposition warf ihm Betrug vor.
Generalstreik in Frankreich

Mit einem Generalstreik protestieren die Franzosen gegen die geplante Rentenreform von Präsident Emmanuell Macron. In Paris fahren viele U-Bahnen nicht. Auch fast alle Regionalbahnen und TGV-Schnellzüge bleiben in ihren Depots. Dem Ausstand haben sich Feuerwehrleute, Mitarbeiter von Schulen, Krankenhäusern und der Müllabfuhr angeschlossen. Es wird mit den größten Protesten seit Beginn der "Gelbwesten"-Krise vor gut einem Jahr gerechnet. Fast 250 Kundgebungen sind angemeldet. Macron will Vorrechte für viele Berufsgruppen abschaffen. Die genauen Pläne sollen in Kürze vorgestellt werden.
Rechtsprofessoren sehen Grundlage für Amtsenthebungsverfahren gegen Trump

Die Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump in der Ukraine-Affäre sind nach Ansicht mehrerer Rechtsprofessoren so schwerwiegend, dass ein Amtsenthebungsverfahren gerechtfertigt ist. Bei der ersten Anhörung im Justizausschuss des Repräsentantenhauses gaben drei der vier eingeladenen Verfassungsrechtler an, Trump habe sich des Amtsmissbrauchs schuldig gemacht. Dagegen argumentierte ein von Trumps Republikanern geladener Experte, es gebe keine Grundlage für ein Impeachment.
USA und Sudan auf Annäherungskurs

Die USA wollen erstmals seit mehr als zwei Jahrzehnten wieder einen Botschafter in den Sudan entsenden. Das erklärte US-Außenminister Mike Pompeo bei einem Besuch des neuen sudanesischen Ministerpräsidenten Abdullah Hamduk in Washington. Während der fast 30-jährigen Herrschaft des sudanesischen Machthabers Omar al-Baschir waren die Beziehungen zu den USA höchst angespannt. Die USA führten den Sudan auf einer Liste von Staaten, denen sie Terrorismus-Unterstützung vorwerfen.
Müller will Schulpartnerschaften mit Afrika fördern

Entwicklungsminister Gerd Müller will einem Medienbericht zufolge jede Schule in Deutschland mit einer Partnerschule in einem afrikanischen Entwicklungsland vernetzen. Eine solche Schulpartnerschaft könne man über digitale Kommunikation aufbauen und später durch gegenseitige Besuche beleben, sagte Müller der "Rheinischen Post". Dazu laufe bereits das Programm "1000 Schulen für Afrika". Es gehe ihm um ein deutsch-afrikanisches Jugendwerk mit dem Austausch von Schülern, von Studenten und jungen Fachkräften, ergänzte der Minister.
Fast 60 Tote bei Schiffsunglück vor Mauretanien

Vor der Küste des westafrikanischen Staates Mauretanien sind mindestens 57 Migranten ertrunken, als ihr Schiff kenterte. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) erklärte, 83 Menschen seien gerettet worden. Das Schiff sei von Gambia aus gestartet, insgesamt seien rund 150 Menschen an Bord gewesen. Die Suche nach weiteren Überlebenden werde fortgesetzt.

Dec 05 2019

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04.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Die Erde heizt sich weiter auf

Der weltweite Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) hat auch in diesem Jahr zugenommen. Der internationale Forscherverbund Global Carbon Project prognostizierte am Rande der UN-Klimakonferenz in Madrid einen Anstieg der weltweiten CO2-Emissionen um 0,6 Prozent für 2019. Das ist zwar weniger als in den beiden Vorjahren, aber immer noch zu viel, um die Erderwärmung zu begrenzen. Das Jahrzehnt von 2010 bis 2019 war nach Angaben der Weltwetterorganisation mit größter Wahrscheinlichkeit das heißeste seit Beginn der Messungen 1850.
NATO-Gipfel in London wird von Konflikten überschattet

Zum Auftakt des NATO-Gipfels haben sich tiefe Risse im Bündnis gezeigt. US-Präsident Donald Trump nannte es in London "sehr beleidigend", dass der französische Staatschef Emmanuel Macron der Militärallianz den "Hirntod" bescheinigt hatte. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan drohte mit der Blockade von Beschlüssen, falls die NATO-Mitgliedstaaten die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien nicht als "Terrororganisation" einstufen sollten. Kanzlerin Angela Merkel hofft dennoch auf einen versöhnlichen Ausgang des Treffens. In einer Arbeitssitzung soll versucht werden, die Differenzen beizulegen.
United Airlines bestellt 50 Maschinen von Airbus

Es ist ein weiterer Rückschlag für den US-Flugzeugbauer Boeing: United Airlines hat 50 Maschinen des europäischen Konkurrenten Airbus geordert. Es handle sich um Flugzeuge vom Typ A321 XLR, teilte die US-Airline mit. Das Geschäft hat einen Umfang von umgerechnet 5,9 Milliarden Euro. Seit März gilt ein weltweites Flugverbot für die Boeing 737 MAX, nachdem bei zwei Abstürzen von Maschinen dieses Typs in Indonesien und Äthiopien insgesamt 346 Menschen ums Leben gekommen waren. Ermittler sehen eine Ursache beim Stabilisierungssystem MCAS.
Geheimdienstausschuss sieht "überwältigende" Beweislast gegen Trump

Die US-Demokraten bereiten den Boden für die nächste Stufe zur Einleitung eines möglichen Amtsenthebungsverfahrens gegen Präsident Donald Trump vor. Sie präsentierten dem Kongress eine Zusammenfassung der bisherigen Zeugenanhörungen, in der sie Trump Machtmissbrauch und Behinderung der Untersuchung vorwerfen. Der Bericht soll Basis für den Justizausschuss im Repräsentantenhaus sein, der an diesem Mittwoch mit seinen Anhörungen beginnt. Empfiehlt dieser eine Anklage des US-Präsidenten, muss anschließend die gesamte Kammer über die Aufnahme des Amtsenthebungsverfahrens abstimmen.
US-Repräsentantenhaus fordert Sanktionen gegen China wegen Uiguren

Das US-Repräsentantenhaus hat mit großer Mehrheit einen Gesetzentwurf beschlossen, der einen härteren Kurs der US-Regierung gegenüber China wegen der Unterdrückung der Uiguren fordert. Der Entwurf sieht unter anderem eine Sanktionierung ranghoher chinesischer Regierungsvertreter vor, die für Menschenrechtsverletzungen gegen die muslimische Minderheit verantwortlich gemacht werden. Der US-Senat hatte bereits im September einen ähnlichen Gesetzestext verabschiedet. Nun müssen beide Versionen zusammengeführt werden, bevor das Gesetz Präsident Donald Trump zur Unterschrift vorgelegt werden kann.
Sydney verschwindet im Rauch

Wegen der nahen Buschbrände ist Australiens Ostküstenmetropole Sydney wieder in Rauch gehüllt. Anwohner berichteten in sozialen Medien von Ascheregen, der in Ausläufern Sydneys niedergegangen sei. Andere sprachen von Brandgeruch in der eigenen Wohnung. Die Gesundheitsbehörde von New South Wales warnte nochmals vor dem Einatmen des schädlichen Qualms. Seit Wochen bemühen sich Feuerwehrleute, die vielen Brände an der Ostküste einzudämmen. Außer Kontrolle ist unter anderem ein Feuer im Nationalpark Dharug, nur 80 Kilometer nördlich von Sydney.
Nur leichte Fortschritte im Kampf gegen Malaria

Der Kampf gegen die Infektionskrankheit Malaria ist nach Ansicht des deutschen Entwicklungsministers Gerd Müller noch nicht gewonnen. Über 200 Millionen Menschen erkrankten jedes Jahr und Resistenzen gegen Insektizide und Medikamente erschwerten die endgültige Ausrottung von Malaria, sagte er bei der Vorstellung des diesjährigen Weltmalariaberichts in Genf. Die meisten Fälle registrierte die Weltgesundheitsorganisation WHO in Afrika. Die Zahl der Malaria-Todesopfer ging von weltweit 435.000 in 2017 auf 408.000 in 2018 zurück.

Dec 04 2019

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03.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.NATO-Jubiläumsgipfel ringt um Einigkeit

In einer heiklen Phase für die NATO kommen die Staats- und Regierungschefs des Militärbündnisses an diesem Dienstag in London zum Jubiläumsgipfel zusammen. Anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Allianz beraten sie über eine Positionierung gegenüber Russland und China, die Höhe der Verteidigungsausgaben und den Weltraum als militärisches Einsatzgebiet. Überschattet wird das Treffen durch die massive Kritik von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der dem Bündnis den "Hirntod" bescheinigt hatte. Vor dem offiziellen Gipfel-Beginn sind Beratungen zum Syrien-Krieg angesetzt.
USA erwägen höhere Zölle wegen französischer Digitalsteuer

Die US-Regierung hat Frankreich wegen seiner Digitalsteuer für Internetkonzerne mit Strafzöllen von bis zu 100 Prozent auf Importe im Wert von 2,4 Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro) gedroht. Die Strafzölle könnten demnach ab Mitte Januar fällig werden. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer sagte zur Begründung, die Steuer diskriminiere US-Unternehmen wie Google, Apple, Facebook und Amazon und sei für die betroffenen Internetkonzerne eine außergewöhnliche Belastung. Er kündigte zudem an, auch ähnliche Steuern in Österreich, Italien und der Türkei zu überprüfen.
Putin billigt Gesetz zur "Agenten"-Einstufung von Journalisten

In Russland können Journalisten und Blogger ab sofort als "ausländische Agenten" eingestuft werden. Präsident Wladimir Putin erließ ein entsprechendes Gesetz. Schon seit 2012 werden in Russland politisch tätige Organisationen, die ganz oder teilweise aus dem Ausland finanziert werden, als "ausländische Agenten" registriert. Seit 2017 gelten die Vorgaben auch für Medienunternehmen. Diese Regelung wird nun auf Einzelpersonen ausgeweitet. Menschenrechtsorganisationen äußerten Kritik an der Novelle.
Leistungen deutscher Schüler gehen wieder zurück

Deutsche Schüler haben bei der internationalen Vergleichsstudie PISA zwar überdurchschnittlich abgeschnitten, zugleich gehen ihre Leistungen aber wieder zurück. Getestet wurden die Bereiche Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Die Ergebnisse liegen über dem Durchschnitt der Länder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der Abstand zur Spitzengruppe mit Singapur, Hongkong, Japan, Estland, Kanada oder Finnland bleibt allerdings groß.
Epstein-Opfer beschuldigt britischen Prinz Andrew

Der Druck auf den britischen Prinzen Andrew steigt. Der Sender BBC strahlte ein Interview mit der US-Amerikanerin Virginia Giuffre aus, die dem US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein vorwirft, sie als 17-Jährige zwei Mal zum Sex mit Prinz Andrew gezwungen zu haben. Die Übergriffe sollen 2001 und 2002 stattgefunden haben. Der Prinz streitet das ab. Die Frau rief die britische Öffentlichkeit auf, ihr zu helfen. Es gehe nicht um eine "erbärmliche Sex-Story", sondern um Missbrauch. Der Royal war jahrelang mit dem Millionär Epstein befreundet und hatte mehrfach in dessen Anwesen übernachtet.
Messi und Rapinoe gewinnen Ballon d'Or

Lionel Messi hat zum sechsten Mal seit 2009 den Ballon d'Or gewonnen. Der 32-jährige Argentinier vom FC Barcelona erhielt die Auszeichnung des französischen Fachmagazins "France Football" in Paris. Als beste Fußballerin wurde die US-Amerikanerin Megan Rapinoe vom Reign FC aus Seattle geehrt. Als bester Jungstar setzte sich der Niederländer Matthijs de Ligt von Juventus Turin durch. Bester Torwart wurde der Brasilianer Alisson vom FC Liverpool. Die Torhüter-Trophäe, der sogenannte Yachine-Award, wurde erstmals vergeben. Die Preisträger werden von Fachjournalisten aus aller Welt bestimmt.

Dec 03 2019

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02.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Große Erwartungen an die UN-Klimakonferenz

Unter dem Eindruck weltweiter Klima-Proteste, zunehmender Wetterextreme und eindringlicher Warnungen der Wissenschaft beginnt in Madrid die 25. Weltklimakonferenz. An ihr nehmen Vertreter von 196 Staaten, internationaler Organisationen und der Zivilgesellschaft teil. Dabei geht es etwa um Kosten, die Dürren, Stürme und andere extreme Wetterereignisse anrichten, die durch die Erderhitzung häufiger vorkommen und vor allem ärmere Staaten hart treffen. Umweltorganisationen dringen darauf, dass in Madrid zumindest ein paar große Emittenten wie die EU eine Anhebung ihrer Klimaschutzziele zusagen.
20 Millionen Flüchtlinge durch Klimakatastrophen

Klimabedingte Katastrophen sind nach Ansicht der Hilfsorganisation Oxfam die Hauptursache dafür, dass Menschen ihre Heimatregion verlassen müssen. Jährlich würden dadurch rund 20 Millionen Menschen zu Binnenflüchtlingen, heißt es in einem Bericht, den Oxfam anlässlich der UN-Klimakonferenz in Madrid publizierte. Häufigste Fluchtursachen sind demnach Wirbelstürme, Überschwemmungen und Waldbrände - und zwar dreimal häufiger als Konflikte. Laut Oxfam stieg die Zahl solcher Wetterextreme von rund 190 im Jahr 2012 auf mehr als 1500 in 2018. Die Schäden beziffert die Organisation auf rund zwei Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung.
Ermittlungen gegen Rechtsextremismus in der Bundeswehr

Nach Bekanntwerden eines Neonazi-Skandals bei der Bundeswehr-Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) hat Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer ein konsequentes Vorgehen angekündigt. Radikale hätten in der Bundeswehr keinen Platz, sagte die Ministerin. Man prüfe, ob es rechtsradikale Netzwerke im KSK gebe. Die Zeitung "Bild am Sonntag" hatte zuvor von Ermittlungen gegen einen Unteroffizier der Elitetruppe wegen Rechtsextremismus berichtet. Auch zwei Stabsoffiziere sollen dem Bericht zufolge unter Verdacht stehen.
Tote bei Anschlag auf Kirche in Burkina Faso

Bei einem Anschlag auf eine Kirche im westafrikanischen Burkina Faso sind 14 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Nach Angaben der örtlichen Behörden hatten schwer bewaffnete Angreifer die Kirche während eines Gottesdienstes gestürmt. In Burkina Faso gab es seit Jahresbeginn eine Reihe von Anschlägen auf christliche Einrichtungen, bei denen bis Sonntag insgesamt bislang 21 Menschen getötet wurden. Islamistengruppen attackieren neben Christen immer wieder auch Muslime, die sie für nicht radikal genug halten.
21 Tote bei Schießerei in Mexiko

Bei einer Schießerei zwischen mutmaßlichen Drogenhändlern und der Polizei in Mexiko sind mindestens 21 Menschen getötet worden. Darunter seien vier Polizisten, teilten die Behörden im Bundesstaat Coahuila mit. Der Vorfall ereignete sich 60 Kilometer von der US-Grenze entfernt. Der Umgang mit Drogenkartellen sorgt für Spannungen zwischen Mexiko und den USA. Staatschef Andrés Manuel López Obrador hatte sich vor kurzem gegen einen bewaffneten US-Einsatz verwahrt. US-Präsident Donald Trump hatte Anfang November einen "Krieg" gegen die Drogenkartelle gefordert und Mexiko dabei US-Hilfe angeboten.
Zehntausende Philippiner fliehen vor Taifun

Vor der Ankunft des Taifuns "Kammuri" haben auf den Philippinen zehntausende Menschen ihre Häuser verlassen. Der Wirbelsturm nähere sich mit bis zu 185 Kilometern pro Stunde der Küste und werde voraussichtlich am Montag oder Dienstag auf Land treffen, teilten Meteorologen mit. Die Behörden gaben Evakuierungswarnungen für die Region Bicol aus. Fast 70.000 Menschen brachten sich bereits in Sicherheit. Die Wetterbehörde warnte vor starken Niederschlägen und Erdrutschen. Demnach könnte es durch die starken Winde an der Küste bis zu drei Meter hohe Wellen geben.

Dec 02 2019

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30.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Londoner Attentäter war verurteilter Terrorist

Bei dem Attentäter von London handelt es sich nach Angaben der Polizei um einen 28-Jährigen, der 2012 wegen terroristischer Straftaten verurteilt worden war. Wie der Chef der britischen Anti-Terror-Polizei, Neil Basu, mitteilte, war der Mann im Dezember 2018 vorzeitig unter Auflagen aus der Haft entlassen worden. Er lebte in der Grafschaft Staffordshire. Dort habe es Durchsuchungen gegeben. Der Angreifer hatte auf der "London Bridge" mit einem Messer zwei Passanten getötet; drei weitere Opfer werden in Krankenhäusern behandelt. Der Täter war von der Polizei erschossen worden.
Verletzte nach Messerangriff in den Niederlanden

In der niederländischen Stadt Den Haag hat es einen Messerangriff gegeben. Die Polizei teilte mit, auf einer belebten Haupteinkaufsstraße habe ein Mann mit einem Messer um sich gestochen und mindestens drei Menschen verletzt. Bei den Verletzten soll es sich um drei Minderjährige handeln. Der Täter ist flüchtig - man suche nach einem Mann im Alter von 45 bis 50 Jahren. Die Hintergründe der Tat blieben zunächst offen. Nach einem Bericht der niederländischen Nachrichtenagentur ANP geht man nicht von einem "terroristischen Motiv" aus. Die Behörden bestätigten dies jedoch zunächst nicht.
Türkei schickt Clan-Chef Miri in den Libanon zurück

Der aus Deutschland abgeschobene libanesische Clan-Chef Ibrahim Miri hat erneut versucht, sein Land zu verlassen. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, flog der 46-Jährige von Beirut nach Istanbul. Die türkische Polizei verweigerte ihm jedoch die Einreise und schickte ihn zurück in den Libanon. Es wird vermutet, dass Miri versuchen wollte, nach Deutschland weiterzufliegen. Miri war nach zahlreichen rechtskräftigen Verurteilungen im Juli dieses Jahres und nach seiner illegalen Wiedereinreise im Oktober noch einmal vor einer Woche aus Deutschland in den Libanon abgeschoben worden.
Proteste von Klimaaktivisten in Ostdeutschland

Tausende Klimaaktivisten der Bewegung "Ende Gelände" sind zu einer Blockade des Lausitzer und des Leipziger Kohlereviers aufgebrochen. Rund 4000 Menschen aus Dresden, Leipzig und Berlin wollen die Infrastruktur in den beiden Revieren zum Stillstand bringen. Die Aktivisten protestieren damit gegen die Klimapolitik der Bundesregierung. Nach den bundesweiten Klimaprotesten am Freitag gehe die Bewegung einen Schritt weiter und leiste zivilen Ungehorsam, sagte eine Sprecherin. Am Freitag hatten Zehntausende Demonstranten einen schnelleren Ausstieg aus der Kohlenutzung gefordert.
AfD-Delegierte wählen auf Parteitag neuen Vorstand

Die Alternative für Deutschland (AfD) kommt an diesem Samstag zu ihrem Bundesparteitag in Braunschweig zusammen. Das zweitägige Treffen steht im Zeichen der Vorstandswahlen: Während Ko-Chef Jörg Meuthen für eine weitere Amtszeit kandidiert, setzt Alexander Gauland auf den sächsischen Bundestagsabgeordneten Tino Chrupalla als Nachfolger. Dieser gilt als Kompromisskandidat, weil er sowohl vom rechtsgerichteten 'Flügel' unterstützt als auch von West-Landesverbänden akzeptiert wird. Das Treffen wird begleitet von Protesten, zu denen ein Bündnis aus mehr als 160 Organisationen aufgerufen hat.
Haftstrafe für Präsidenten von Suriname wegen Tötung

Im südamerikanischen Suriname ist Präsident Desi Bouterse zu einer 20-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Das Gericht befand ihn der Tötung von 15 politischen Widersachern im Jahr 1982 für schuldig. Unter den Opfern waren einige der bekanntesten Bürger des Landes. Die Taten soll er zusammen mit 25 Mitangeklagten in seiner Zeit als militärischer Machthaber begangen haben. Bei der Urteilsverkündung befand sich der Präsident auf einer China-Reise. Er hatte zuvor die politische Verantwortung für die Tötungen übernommen, aber beteuert, bei diesen nicht anwesend gewesen zu sein.
Israel greift Gazastreifen aus der Luft an

Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben Ziele militanter Palästinenser im Gazastreifen angegriffen. Zuvor war erneut eine Rakete aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet abgefeuert worden, wie israelische Medien unter Berufung auf das Militär berichten. Sie sei auf unbewohntem Gelände eingeschlagen. Erst vor zwei Wochen war der Konflikt zwischen Israel und militanten Palästinensern im Gazastreifen eskaliert, nachdem die israelische Armee einen Militärchef des Islamischen Dschihad getötet hatte. Beide Seiten einigten sich unter UN-Vermittlung auf eine Waffenruhe.

Nov 30 2019

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29.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Weltweite Klimaproteste beginnen in Australien und Asien

Zum Auftakt neuer weltweiter Klimastreiks sind in Australien Tausende Schüler auf die Straße gegangen. Sie folgten dem Aufruf der Bewegung Fridays for Future. Die Demonstranten machten den Klimawandel für die schlimmsten Waldbrände verantwortlich, die seit Wochen im Südosten Australiens wüteten. In Japans Hauptstadt Tokio zogen Hunderte Demonstranten durch den betriebsamen Stadtteil Shinjuku. Im Laufe des Tages sind in zahlreichen anderen Ländern ähnliche Massenproteste geplant, darunter in Deutschland.
Polizei beendet Belagerung von Uni-Campus in Hongkong

Nach fast zweiwöchiger Belagerung hat sich die Polizei in Hongkong vom Campus der Polytechnischen Universität zurückgezogen. Dort hatten sich einige der schwersten Zusammenstöße während der Proteste der vergangenen Monate ereignet. Hunderte Polizisten stellten seit dem Vortag in den verwüsteten Gebäuden, in denen sich Demonstranten verschanzt hatten, Beweismittel sicher. Die Demonstranten riefen erneut zu Protesten an diesem Wochenende auf. Tausende Menschen protestieren seit Monaten in der chinesischen Sonderverwaltungszone gegen einen wachsenden Einfluss Pekings.
Trump auf Truppenbesuch in Afghanistan

US-Präsident Donald Trump hat amerikanische Soldaten auf der größten US-Militärbasis in Afghanistan in Bagram besucht. Dabei weckte er Hoffnungen auf eine Verständigung mit den Taliban. Auf die Frage einer mitreisenden Journalistin, ob die US-Regierung die Gespräche mit den Islamisten wieder aufgenommen habe, antwortete Trump nach Angaben der Reporterin mit "Ja". In einer Ansprache an die Soldaten sagte er, die Taliban wollten einen Deal. Bei seinem Kurzbesuch traf Trump auch Präsident Aschraf Ghani. Der Truppenbesuch war, wie in solchen Fällen üblich, vorab geheimgehalten worden.
Konservativer Kandidat gewinnt Präsidentenwahl in Uruguay knapp

Die Stichwahl um das Präsidentenamt in Uruguay hat der konservative Luis Lacalle Pou gewonnen. Noch vor Bekanntgabe des offiziellen Wahlergebnisses hat der Kandidat der regierenden Linkspartei, Daniel Martínez, seine Wahlniederlage gegen den Bewerber der rechtsgerichteten Nationalpartei eingeräumt. Die Niederlage von Martínez dürfte das Ende von 15 Jahren linksgerichteter Regierungen in dem südamerikanischen Land einleiten. Nach der Stichwahl am Sonntag hatten die beiden Kandidaten so eng beieinander gelegen, dass die Wahlbehörde die Stimmen noch einmal komplett nachzählen ließ.
Enthüllungen setzen Maltas Regierung unter massiven Druck

Der Mord an der maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia weitet sich immer mehr zu einem politischen Skandal im kleinsten EU-Land aus. Der unlängst in dem Fall festgenommene Geschäftsmann Yorgen Fenech sieht die Hintermänner des Auftragsmordes in den obersten politischen Rängen Maltas, wie aus Justizkreisen verlautete. Der Ex-Stabschef von Regierungschef Joseph Muscat, Keith Schembri, werde von dem selbst auf Straffreiheit hoffenden Fenech bezichtigt, Urheber des Komplotts zu sein. Die Agentur Reuters berichtet, die drei Auftragsmörder hätten 150.000 Euro für den Anschlag erhalten.
BMW will Elektro-Mini in China bauen

Der Autobauer BMW und sein chinesischer Partner Great Wall treiben ihren Plan zur Produktion von Elektroautos in China voran. Langfristig sollen in einer gemeinsamen Fabrik jährlich rund 160.000 elektrische Fahrzeuge der BMW-Marke Mini und von Great Wall vom Band rollen. Das teilte der deutsche Autobauer zum Baubeginn der Fabrik bei Shanghai mit. Mit dem Werk stärkt BMW seine Präsenz in China. Der deutsche Konzern hält bereits eine Mehrheit an einem Gemeinschaftsunternehmen mit dem Autobauer Brilliance, das Fahrzeuge der Marke BMW produziert.
Verdi ruft zu mehrtägigen Streiks bei Amazon auf

Am Schnäppchentag Black Friday will die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi erneut Druck auf den Online-Händler Amazon im Kampf für einen Tarifvertrag ausüben. Während der umsatzstarken Einkaufstage legten die Beschäftigten an allen deutschen Standorten bis Montag die Arbeit nieder, teilte Verdi mit. Amazon hat bislang keine Bereitschaft gezeigt, Tarifverhandlungen aufzunehmen - mit der Begründung, dass die Mitarbeiter Tätigkeiten der Logistikbranche und nicht des Einzelhandels ausübten.

Nov 29 2019

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28.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump unterzeichnet Gesetze zu Hongkong

US-Präsident Donald Trump hat die vom Kongress beschlossenen Gesetze zur Unterstützung der Demokratiebewegung in Hongkong unterzeichnet. So können bei Menschenrechtsverstößen US-Sanktionen verhängt werden. Außerdem wird der Export von Tränengas, Pfefferspray, Gummigeschossen und Elektroschockern an die Hongkonger Polizei verboten. Die Gesetze seien in der Hoffnung verabschiedet worden, dass die Vertreter Chinas und Hongkongs ihre Differenzen einvernehmlich beilegten, sagte Trump. Chinas Vize-Außenminister Le Yucheng missbillligte die Gesetze als Einmischung in "innere Angelegenheiten".
Entrüstung über Angriff auf iranisches Konsulat

Der Irak hat den Angriff auf das iranische Konsulat in Nadschaf verurteilt. Der Vorfall spiegele nicht die Perspektive des Irak wieder, hieß es aus dem Außenministerium. Ein Sprecher des iranischen Außenamts sagte, der Iran erwarte eine "lückenlose Aufklärung und ein konsequentes Vorgehen gegen die Täter". Demonstranten hatten am Mittwoch das iranische Konsulat in der südirakischen Stadt Nadschaf gestürmt und angezündet. Im Irak kommt es seit einiger Zeit zu Massenprotesten. Die Demonstranten werfen der Regierung unter anderem vor, von ausländischen Mächten wie dem Iran kontrolliert zu werden.
Gericht verlängert Haftstrafe für Ex-Präsident Lula

Ein Berufungsgericht in Brasilien hat die Verurteilung des früheren Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva wegen einer Korruptionsaffäre bestätigt. Das Gericht erhöhte die bisherige Strafe um etwas mehr als vier Jahre auf 17 Jahre und einen Monat Haft. Lula wird beschuldigt, Baufirmen im Gegenzug für die Renovierung eines Landguts bei staatlichen Aufträgen bevorteilt zu haben. Der Ex-Präsident weist alle Vorwürfe zurück und sieht diese als politisch motiviert an. Lula war vor drei Wochen aus dem Gefängnis entlassen worden, da er gegen die Verurteilung noch vorgehen kann.
Deutschland zahlt künftig mehr für die NATO

Vom Jahr 2021 an wird Deutschland einen genauso hohen Anteil an den Gemeinschaftskosten der NATO tragen wie die USA. Darauf hätten sich die 29 Mitgliedstaaten des Militärbündnisses kurz vor dem Jubiläumsgipfel in London verständigt, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Mit dem Geld aus der Gemeinschaftskasse werden zum Beispiel die Bündniszentrale in Brüssel und die militärischen Hauptquartiere finanziert. Für Deutschland würde die Änderung des Verteilungsschlüssels bei konstanten Kosten eine jährliche Mehrbelastung von mehr als 33 Millionen Euro bedeuten.
Benin wirft EU-Botschafter raus

Die Regierung in Benin hat EU-Botschafter Oliver Nette aufgefordert, bis zum 1. Dezember den westafrikanischen Staat zu verlassen. Der Deutsche habe sich an "umstürzlerischen" Aktivitäten beteiligt, sagte Regierungssprecher Alain Orounla. Ein hochrangiger Beniner Diplomat erklärte, Nette habe die Zivilgesellschaft wiederholt zu Demonstrationen gegen die Regierung aufgerufen. Seit der Parlamentswahl im April gibt es in Benin immer wieder Proteste. Präsident Patrice Talon wird vorgeworfen, das Land in einen autoritären Staat zu verwandeln. Die Europäische Union ist ein wichtiger Geldgeber Benins.
Leipzig im Champions-League-Achtelfinale

Der Fußball-Bundesligaklub RB Leipzig hat sich erstmalig für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert. Den Sachsen genügte im vorletzten Gruppenspiel zu Hause ein 2 zu 2 gegen den portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon. Dagegen sind Borussia Dortmunds Chancen auf die Teilnahme am Achtelfinale der Champions League erheblich gesunken. Der Bundesligaklub unterlag 1 zu 3 beim FC Barcelona. In der übernächsten Woche empfängt Dortmund beim letzten Gruppenspiel Slavia Prag.

Nov 28 2019

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27.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Von der Leyens EU-Kommissionsteam stellt sich zur Wahl

Das EU-Parlament stimmt an diesem Mittwoch über das Team der künftigen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ab. Nur wenn die neue EU-Kommission als Ganzes grünes Licht erhält, können die CDU-Politikerin und ihre 26 Kommissare am 1. Dezember an den Start gehen. Die 61-Jährige kann mit einer deutlichen Mehrheit rechnen. Neben Sozial- und Christdemokraten signalisierten am Abend auch die Liberalen im Europaparlament Unterstützung für das Personalpaket. Von der Leyen soll die erste Frau an der Spitze der Kommission und die erste Deutsche seit fünf Jahrzehnten werden.
Neuer Schlagabtausch zwischen Israel und Gazastreifen

Auch zwei Wochen nach der Tötung eines ranghohen Dschihad-Kommandeurs im Gazastreifen durch die israelische Luftwaffe bleibt die Lage in Nahost sehr gespannt. Aus dem Gazastreifen wurden am Abend zwei Raketen auf Israel abgefeuert, von denen eine abgefangen wurde. Danach beschoss die israelische Luftwaffe Stellungen der radikalislamischen Hamas und der Miliz "Islamischer Dschihad". Dabei seien eine Waffenfabrik und unterirdische Tunnel getroffen worden, teilte die Armee mit. Derzeit gilt eigentlich eine von Ägypten und den Vereinten Nationen vermittelte Waffenruhe, die aber sehr brüchig ist.
Papst Franziskus räumt Korruptionsskandal im Vatikan ein

Papst Franziskus hat einen Finanzskandal im Vatikan eingestanden. Auf dem Rückflug von Tokio nach Rom sagte der Pontifex, es habe "Fälle von Korruption" gegeben. Das Gute daran sei, dass die "internen Mechanismen" im Vatikan zur Aufdeckung solcher Skandale funktionierten. Konkret geht es um Ermittlungen zu Kirchenspenden, die unter anderem in fragwürdige Immobiliengeschäfte in London geflossen sein sollen. Die vatikanische Justiz ermittelt in dem Fall gegen fünf Mitarbeiter der Kurie, darunter einen Staatssekretär und den Direktor der Finanzaufsicht, Tommaso Di Ruzza.
Landesweite Proteste in Kolumbien angekündigt

Die Protestbewegung in Kolumbien hat für diesen Mittwoch zu einem neuen Generalstreik aufgerufen. Die Gewerkschaften werfen der Regierung vor, Reformen zu Lasten von Arbeitern, Rentnern und Berufsanfängern durchsetzen zu wollen. Seit Tagen gehen in dem südamerikanischen Land Zehntausende Menschen gegen die Regierung auf die Straße. Am Rande kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen, bei denen mindestens vier Menschen getötet wurden. Präsident Iván Duque hatte am Freitag einen "Nationalen Dialog" ausgerufen. Er kündigte inzwischen Maßnahmen zur Entlastung von Familien und Ruheständlern an.
Bolivien nähert sich den USA wieder an

Nach dem Rücktritt des linken bolivianischen Präsidenten Evo Morales will die Interimsregierung die diplomatischen Beziehungen zu den USA wieder normalisieren. Das Außenministerium nominierte nach elf Jahren erstmals wieder einen Botschafter für die Vereinigten Staaten. Der damalige Präsident Morales hatte 2008 den US-Botschafter wegen angeblicher Einmischung in die inneren Angelegenheiten Boliviens des Landes verwiesen. Im Gegenzug wiesen auch die Vereinigten Staaten den bolivianischen Vertreter aus. Seither haben beide Länder wechselseitig nur Geschäftsträger entsandt.
Namibia wählt Präsidenten und Parlament

In Namibia sind heute 1,4 Millionen Stimmberechtigte zur Wahl eines neuen Parlaments und eines Präsidenten aufgerufen. Trotz einer Rezession, eines Korruptionsskandals und einer Dürre dürfte die seit der Unabhängigkeit 1990 regierende Swapo-Partei erneut stärkste Kraft werden. Der 78-jährige Präsident Hage Geingob von der Swapo bewirbt sich für ein zweites Mandat, zehn Kandidaten treten gegen ihn an, darunter erstmals eine Frau. Obwohl das Land reich an Bodenschätzen wie Uran und Diamanten ist und als beliebtes Urlaubsland gilt, steckt es seit 2016 in einer schweren Wirtschaftskrise.
Waldbrand bedroht Santa Barbara

Im Süden Kaliforniens ist ein schwerer Waldbrand außer Kontrolle geraten. Mehrere Hundert Einsatzkräfte sowie Löschflugzeuge und Hubschrauber sind im Einsatz. Die Flammen bewegen sich immer weiter auf die dichtbesiedelten Küstenstädte Santa Barbara und Goleta zu. Die Behörden ordneten die Evakuierung von rund 2400 Häusern an. Das sogenannte Höhlenfeuer war am Montag im Los Padres National Forest bei Los Angeles ausgebrochen und breitete sich rasch auf mehr als 1600 Hektar aus. Erst im Oktober war in Kalifornien wegen verheerender Waldbrände der Notstand ausgerufen worden.

Nov 27 2019

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26.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Starkes Erdbeben erschüttert Albanien

Bei einem schweren Erdbeben in Albanien sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Beben der Stärke 6,4 wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums dutzende weitere Menschen verletzt. Mehrere Gebäude seien eingestürzt. Das Epizentrum lag 30 Kilometer westlich der Hauptstadt Tirana in einer Tiefe von zehn Kilometern. Betroffen war außer der Hauptstadt auch die nahegelegene Hafenstadt Durres. Es war das zweite schwere Erdbeben in dem Mittelmeerland in zwei Monaten.
Hongkongs Regierungschefin macht nach Wahl keine Zugeständnisse

Nach der herben Niederlage für pekingtreue Kandidaten bei den Kommunalwahlen in Hongkong hat Regierungschefin Carrie Lam eine verbreitete Unzufriedenheit mit ihrer Regierung eingeräumt. Allerdings machte sie bei ihrer wöchentlichen Pressekonferenz keine neuen Zugeständnisse an die Protestbewegung. Eine unabhängige Kommission sei beauftragt worden, die Ursachen der Proteste zu ergründen und der Regierung Maßnahmen vorzuschlagen. Damit blieb Lam weit hinter den Forderungen ihrer Kritiker zurück.
China zitiert US-Botschafter ins Ministerium

Das chinesische Außenministerium hat US-Botschafter Terry Branstad einbestellt, um gegen die Verabschiedung des Hongkonger Menschenrechts- und Demokratiegesetzes durch den US-Kongress zu protestieren. Vizeaußenminister Zheng Zeguang sagte, Washington müsse aufhören, sich in innere Angelegenheiten Chinas einzumischen. Die USA wollen unter anderem in jährlichen Berichten klären, ob Hongkong noch ausreichend autonom von China ist. Gegen Personen, die Menschenrechtsverletzungen in der chinesischen Sonderverwaltungszone begehen, soll es Sanktionen geben.
Mehrheit der Deutschen hält Verhältnis zu USA für schlecht

Deutsche und Amerikaner haben nach einer Umfrage stark abweichende Ansichten zur Qualität der Beziehungen zwischen den beiden Nato-Partnerstaaten. In einer gemeinsamen Umfrage des amerikanischen Pew-Forschungszentrums und der deutschen Körber-Stiftung bezeichneten 75 Prozent der Amerikaner das Verhältnis als gut oder sehr gut. Diese Meinung vertraten nur 34 Prozent der befragten Deutschen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr hat sich die Zahl derjenigen, die das Verhältnis positiv beurteilen, allerdings auf beiden Seiten verbessert: Bei den Amerikanern um 5 Prozentpunkte, bei den Deutschen sogar um 10 Punkte.
Regierung setzt Kooperation mit Vertrauensanwälten in der Türkei aus

Nach der Festnahme eines Anwalts der deutschen Botschaft in Ankara arbeitet das Auswärtige Amt vorerst nicht weiter mit Kooperationsanwälten in der Türkei zusammen. Man habe das Instrument "für die Türkei im Moment ausgesetzt", bestätigte das Auswärtige Amt. Die türkische Polizei hatte den Anwalt, der die deutsche Botschaft in Asylangelegenheiten mit rechtlichen Einschätzungen unterstützte, im September inhaftiert. Vermutlich hatte der Jurist Daten von Asylbewerbern aus der Türkei bei sich, die nun den türkischen Behörden in die Hände gefallen sind.
Perus Oppositionsführerin Fujimori soll aus Haft entlassen werden

Nach über einem Jahr in Untersuchungshaft soll die peruanische Oppositionsführerin Keiko Fujimori wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Das Verfassungsgericht des südamerikanischen Landes gab einem entsprechenden Antrag auf einstweilige Verfügung statt. Eine endgültige Entscheidung in der Sache ist damit aber noch nicht getroffen. Fujimori war im Oktober vergangenen Jahres wegen Verdachts auf Geldwäsche festgenommen worden.

Nov 26 2019

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