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Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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By unhappyinwyo - Jan 02 2020
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Great podcast but separate sections would be fantastic.

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By BGDeutch - Dec 11 2019
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Please separate the written sections. Seems pretty simple to do. Thx.

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Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Latest release on Aug 05, 2020

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

05.08.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.100 Tote und 4000 Verletzte bei Explosionen in Beirut

Zwei gewaltige Explosionen am Hafen haben die libanesische Hauptstadt Beirut erschüttert. Das Rote Kreuz gab die vorläufige Zahl der Toten mit rund 100 an, die der Verletzten mit mehr als 4000. Weite Teile der Stadt sind verwüstet, die Krankenhäuser vollkommen überlastet. Auf Bildern waren unter Trümmern eingeklemmte Menschen zu sehen, viele von ihnen waren blutüberströmt. Regierungschef Hassan Diab mutmaßte, dass 2750 Tonnen Ammoniumnitrat die heftigen Detonationen ausgelöst haben könnten. Das Material, das auch zur Herstellung von Sprengstoff verwendet werden kann, sei seit sechs Jahren ohne Vorsichtsmaßnahmen in einem Gebäude im Hafen von Beirut gelagert worden, sagte er. Die Explosionen waren auch im 240 Kilometer entfernten Nikosia auf der Mittelmeerinsel Zypern zu spüren.
Weltweite Hilfszusagen an den Libanon

Nach den verheerenden Explosionen in der libanesischen Hauptstadt Beirut haben sich Staaten weltweit erschüttert gezeigt und ihre Hilfe angeboten. Auch Kanzlerin Angela Merkel und US-Außenminister Mike Pompeo sprachen den Angehörigen der Opfer ihr Mitgefühl aus und boten Unterstützung an. Katar will Feldlazarette zur Versorgung der Tausenden Verletzten schicken. Kuwait sagte die Entsendung medizinischer Nothilfe zu. Israel, das sich formell immer noch im Krieg mit dem Nachbarn befindet, bot medizinische und humanitäre Hilfe an.
Grundsteinlegung für Hindu-Tempel in Indien

Im nordindischen Pilgerort Ayodhya wird an diesem Mittwoch der Grundstein eines umstrittenen Hindu-Tempels am Standort einer zerstörten Moschee gelegt. An der Zeremonie nimmt auch Premierminister Narendra Modi teil. Das Oberste Gericht hatte den Bau im November genehmigt, was zu heftigen Protesten in der muslimischen Bevölkerung führte. Kritiker werfen Modi vor, Indien in einen hindu-nationalistischen Staat verwandeln zu wollen. In Ayodhya wurde 1992 eine Moschee von Hindu-Extremisten zerstört. Bei anschließenden Unruhen wurden mehr als 2000 Menschen getötet, die meisten davon Muslime.
Anti-Folter-Komitee appelliert an Erdogan

Das Anti-Folter-Komitee des Europarats (CPT) prangert Missstände in türkischen Gefängnissen und Polizeistationen an. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan müsse stärker gegen mutmaßliche Misshandlungen von Festgenommenen in Polizeigewahrsam vorgehen, forderte das CPT-Gremium bei der Vorstellung zweier Berichte zur Lage in türkischen Gefängnissen. In einer Antwort auf den Report wiesen die Behörden die Vorwürfe zurück. Es sei nicht üblich, Geständnisse und Informationen durch die Anwendung von Gewalt zu erhalten, hieß es.
Goldpreis übersteigt erstmals Marke von 2000 US-Dollar

Der Goldpreis hat erstmals in seiner Geschichte die symbolische Marke von 2000 US-Dollar überschritten. Der Preis für eine Unze (31,1 Gramm) des Edelmetalls stieg am Dienstag zwischenzeitlich auf mehr als 2008 Dollar (rund 1708 Euro). Seit Jahresbeginn verteuerte sich Gold um fast ein Drittel. Den jetzigen Rekordwert begründen Händler auch mit Sorgen der Anleger angesichts der Hängepartie im US-Kongress im Ringen um ein neues Corona-Hilfspaket. Generell gilt Gold angesichts der durch die Pandemie ausgelösten Ungewissheiten für viele als sichere Wertanlage, was den Preis nach oben treibt.
Corona lässt Disney-Konzern schwer stürzen

Die Corona-Pandemie hat den US-Unterhaltungsriesen Walt Disney tief in die roten Zahlen gebracht. Der Konzern verbuchte im Quartal von April bis Ende Juni einen Verlust von 4,72 Milliarden Dollar (etwa 4 Milliarden Euro), wie ein Sprecher im kalifornischen Burbank mitteilte. Vor einem Jahr hatte es noch einen Nettogewinn von 1,43 Milliarden Dollar gegeben. Der Umsatz schrumpfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 42 Prozent auf 11,78 Milliarden Dollar. Insbesondere Disneys Geschäft mit Vergnügungsparks, Kreuzfahrten und anderen touristischen Attraktionen litt unter der Pandemie.

Aug 05 2020

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04.08.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Borrell warnt Hongkongs Behörden

Nach der Verschiebung der Parlamentswahl in Hongkong hat der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell die Behörden der chinesischen Sonderverwaltungszone aufgefordert, ihre Entscheidung zu "überdenken". Die Verschiebung der Wahl mithilfe von Notstandsbefugnissen stelle die in Hongkongs Verfassung garantierten demokratischen Rechte und Freiheiten in Frage, erklärte Borrell im Namen der 27 Mitgliedstaaten. Der Ausschluss von Oppositionskandidaten schade zudem dem internationalen Ruf Hongkongs als "freie und offene Gesellschaft", betonte der Chefdiplomat der Europäischen Union.
Nordkorea besitzt "wahrscheinlich" Atomwaffen

Trotz internationaler Sanktionen hat Nordkorea sein Atomwaffenprogramm wohl weiter vorangetrieben. Das kommunistische Land habe "wahrscheinlich kleine nukleare Vorrichtungen" entwickelt, die in die Sprengköpfe ballistischer Raketen passten, heißt es in einem UN-Bericht. Dass Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un nach Atomwaffen strebt, ist kein Geheimnis. Erst vor wenigen Tagen machte Kim bei einer Rede deutlich, er betrachte das Atomwaffenarsenal seines Landes als Sicherheitsgarantie.
Israel nimmt Syriens Süden ins Visier

Mit Kampfjets und -hubschraubern hat Israel Luftangriffe in Syrien geflogen. Attackiert worden seien unter anderem Beobachtungsposten sowie Kommando- und Kontrollsysteme auf Stützpunkten der syrischen Armee, teilte das israelische Militär mit. Dies sei eine Reaktion auf einen vereitelten Sprengstoffanschlag an der Grenze auf den Golanhöhen gewesen. Die abgeschossenen Raketen hätten nur Sachschäden angerichtet, meldete das syrische Fernsehen. Syriens Armee habe die Attacken im Süden des Landes vom Boden aus erwidert.
Tote bei IS-Attacke in Afghanistan

Bei einem Angriff der Terrormiliz "Islamischer Staat" auf ein Gefängnis in Ostafghanistan und sich anschließenden Feuergefechten sind mindestens 36 Menschen getötet worden. Rund 50 Menschen wurden bei den Attacken in Dschalalabad, der Hauptstadt der Provinz Nangarhar, verletzt. Unter den Opfern der insgesamt 23 Stunden andauernden Schusswechsel sind rund zehn Angreifer sowie Zivilisten, Häftlinge und Sicherheitskräfte. Mehr als 1000 der rund 1800 Gefangenen konnten zunächst fliehen, wurden später aber wieder gefasst. Die Gewalttat war offenbar ein Racheakt für die Tötung eines IS-Führers.
Spaniens Ex-König geht ins Ausland

Der unter Korruptionsverdacht stehende spanische Ex-König Juan Carlos will sein Land verlassen. Wie das Königshaus in Madrid mitteilte, informierte Juan Carlos seinen Sohn König Felipe VI. in einem Brief über seinen Entschluss, ins Ausland zu gehen. Auslöser ist der Skandal um mutmaßliche Schmiergeldzahlungen beim Bau einer Schnellbahnstrecke in Saudi-Arabien durch ein spanisches Konsortium. Wegen möglicher Verstrickungen des Monarchen hatte der Oberste Gerichtshof in Madrid im Juni Ermittlungen gegen Juan Carlos eingeleitet.
WHO dämpft Hoffnung auf COVID-19-Impfstoff

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor zu viel Optimismus bei der Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus gewarnt. Derzeit existiere kein "Wundermittel" gegen den Erreger, und möglicherweise werde es nie eines geben, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Er rief die Regierungen aller Länder auf, vorerst weiterhin auf die Einhaltung der Hygieneregeln zu achten. Dazu zählten das Tragen von einem Mund-Nasen-Schutz, häufiges Händewaschen und Abstand zu anderen Menschen zu halten.
Hurrikan "Isaias" trifft an US-Ostküste auf Land

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde ist Hurrikan "Isaias" im US-Bundesstaat North Carolina auf die Ostküste getroffen. Das teilte das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) mit. Das entspricht einem Hurrikan der Stufe eins, der niedrigsten Kategorie. Das Wetteramt warnte die Bewohner der betroffenen Gebiete vor Sturmfluten, Überschwemmungen und gefährlich starken Winden. Der Hurrikan bewegt sich den Angaben zufolge mit rund 35 Stundenkilometern vorwärts. US-Präsident Donald Trump rief den Notstand aus und mahnte die Bevölkerung zur Vorsicht.

Aug 04 2020

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03.08.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-DateiAnti-Corona-Demo entfacht Debatte über Demonstrationsrecht

Nach den massenhaften Verstößen gegen die deutschen Corona-Auflagen bei der Demonstration am Samstag wird nun über die Grenzen der Versammlungsfreiheit diskutiert. Diese sei "ein besonders wichtiges Rechtsgut", sagte Justizministerin Christine Lambrecht. Die Auflagen zur Eindämmung der Pandemie müssten aber eingehalten werden, um andere nicht zu gefährden. Der Unions-Innenexperte Armin Schuster nannte Proteste wie in Berlin "eine Gefahr für die Allgemeinheit". Er hält es für verhältnismäßig, solche Versammlungen "nur noch unter sehr viel strengeren Auflagen oder gar nicht zu genehmigen".
Großbritannien führt Covid-19-Schnelltests ein

Zur Eindämmung des Coronavirus will Großbritannien neue Schnelltests einführen. Damit könnte das Virus innerhalb von 90 Minuten nachgewiesen werden, sagte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock. Rund 5,8 Millionen DNA- und 450.000 Abstrichtests sollen zur Verfügung stehen. Im Großraum Manchester hat sich die Coronavirus-Lage weiter verschlechtert. Die Behörden riefen dort einen "schwerwiegenden Vorfall" aus. Premier Boris Johnson hatte schon zuvor in ganz England geplante Lockerungsmaßnahmen in der Corona-Krise für mindestens 14 Tage gestoppt.
Mehrere Tote bei Angriff auf Gefängnis in Afghanistan

Nur wenige Stunden vor dem Ende einer dreitägigen Waffenruhe in Afghanistan haben Angreifer ein Gefängnis attackiert. Sie zündeten zunächst eine Autobombe und stürmten dann die zentrale Haftanstalt in der Provinz Nangarhar. Es entwickelte sich ein heftiges Gefecht mit Sicherheitskräften. Zahlreiche Gefangene konnten derweil entkommen. Mindestens drei Menschen wurden getötet. Die IS-Terrormiliz bekannte sich zu der Attacke. Die radikalislamischen Taliban, die in Friedensverhandlungen mit der Regierung stehen, wiesen jede Verantwortung von sich.
Oppositionsparteien in Venezuela kündigen Boykott der Parlamentswahl an

Die wichtigsten Oppositionsparteien in Venezuela wollen die Parlamentswahl am 6. Dezember boykottieren. In einer gemeinsamen Erklärung warfen sie Präsident Nicolás Maduro vor, keinen fairen Wahlkampf zuzulassen und die Abstimmung fälschen zu wollen. Die Erklärung wurde von 27 Parteien und Organisationen unterzeichnet. Maduro hofft auf eine Machtübernahme im Parlament, das derzeit die einzige staatliche Institution ist, die von der Opposition kontrolliert wird. Diese letzte Bastion droht die Opposition in dem südamerikanischen Krisenstaat zu verlieren.
SpaceX bringt zwei US-Astronauten zurück zur Erde

Zum ersten Mal seit neun Jahren hat eine bemannte US-Kapsel wieder eine erfolgreiche Weltraum-Mission absolviert. Nach 64 Tagen im All sind die beiden US-Astronauten Bob Behnken und Doug Hurley von der Internationalen Raumstation ISS auf die Erde zurückgekehrt. Die Kapsel des Raumfahrzeugs "Crew Dragon" des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX ist wie vorgesehen im Golf von Mexiko gelandet. Seit dem Ende des Space-Shuttle-Programms der NASA waren die USA auf russische Raketen angewiesen gewesen.
Italien feiert die neue Brücke in Genua

Knapp zwei Jahre nach dem verheerenden Brückeneinsturz in Genua wird am Abend der Neubau eingeweiht. Die neue San-Giorgio-Brücke des Star-Architekten Renzo Piano wurde im Eiltempo errichtet, sogar während der Corona-Hochphase in Italien. In Erinnerung an die Opfer des Einsturzes soll die Zeremonie im Beisein von Staatspräsident Sergio Mattarella und Regierungschef Giuseppe Conte eher bescheiden ausfallen. Ab Mittwoch soll der Verkehr über die neue Brücke rollen. Die fast 1200 Meter lange Morandi-Autobahnbrücke war am 14. August 2018 kollabiert. 43 Menschen kamen ums Leben.
Sorge um Benedikt XVI

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. soll schwer erkrankt sein. Der 93-Jährige leide seit seiner Regensburg-Reise ans Sterbebett seines Bruders an einer Gesichtsrose, berichtet die "Passauer Neue Presse". Das Blatt bezieht sich auf Papst-Biograf Peter Seewald, der Benedikt am Samstag getroffen hat. Demnach zeigte sich der emeritierte Papst trotz der äußerst schmerzhaften Viruserkrankung optimistisch. Benedikt XVI. hatte im Juni fünf Tage lang seinen schwer kranken Bruder Georg Ratzinger in Regensburg besucht. Dieser starb nur wenig später im Alter von 96 Jahren.

Aug 03 2020

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01.08.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Kostenlose Corona-Tests für Reiserückkehrer

Urlauber, die aus dem Ausland zurückkehren, können sich ab diesem Samstag in Deutschland kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Das legt eine entsprechende Verordnung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fest. Die Tests sind für alle Reiserückkehrer auch ohne Krankheitsanzeichen innerhalb von 72 Stunden nach der Ankunft in Deutschland möglich - zum Beispiel an Teststellen an Flughäfen, in Gesundheitsämtern und Arztpraxen. Bezahlt werden die Tests zunächst von den gesetzlichen Krankenversicherungen.
China wirf Deutschland Rechtsbruch vor

Die chinesische Botschaft in Berlin hat kritisiert, dass Deutschland das Auslieferungsabkommen mit Hongkong aussetzt. Dies verstoße gegen internationales Recht, heißt es in einer Stellungnahme, die auf der Internetseite der Botschaft veröffentlicht wurde. Bundesaußenminister Heiko Maas hatte den Schritt mit der Verschiebung der Parlamentswahl in Hongkong, dem Ausschluss von Oppositionskandidaten und der Festnahme von Aktivisten begründet. Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam hatte am Freitag die Verschiebung der Parlamentswahl wegen Corona um ein Jahr bekannt gegeben.
Trump will TikTok in den USA verbieten

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die vor allem bei jungen Leuten beliebte Videoplattform TikTok in den USA zu verbieten. US-Medien hatten bereits berichtet, im Weißen Haus werde eine Anordnung vorbereitet, wonach die Online-Plattform aus Gründen der nationalen Sicherheit von ihrer chinesischen Muttergesellschaft losgelöst werden soll. Als möglicher Käufer wird Microsoft gehandelt. US-Behörden befürchten, dass der Dienst der in China ansässigen Firma ByteDance Nutzerdaten an die Regierung in Peking weitergibt.
Twitter-Hack: Polizei nimmt 17-Jährigen fest

Ein 17-Jähriger aus Florida soll hinter dem großangelegten Hackerangriff auf Twitter-Konten zahlreicher Prominenter stehen. Der Jugendliche wurde in Tampa an der Westküste des US-Bundesstaates festgenommen. Zudem wurden Anklagen gegen einen 19-jährigen Briten und einen 22-jährigen US-Amerikaner aus Orlando erhoben. Alle drei Verdächtige müssen mit langen Haftstrafen rechnen. Sie sollen Mitte Juli die Twitter-Konten von Prominenten, Politikern und Managern gekapert und darüber Überweisungen in der Cyber-Währung Bitcoin gefordert haben.
Fitch senkt Rating-Ausblick für USA auf "negativ"

Die Ratingagentur Fitch betrachtet die Bonität der weltgrößten Volkswirtschaft USA etwas kritischer. Die Kreditwächter benoten die Kreditwürdigkeit des Landes zwar weiterhin mit dem Top-Rating "AAA", senken den Ausblick jedoch von "stabil" auf "negativ". Damit könnte eine Abstufung drohen, was zu höheren Zinsen für den Staat führen dürfte. Fitch begründet dies mit der anhaltenden Verschlechterung der US-Staatsfinanzen und einem fehlenden Plan zum Abbau des Haushaltsdefizits und Schuldenstands. Die USA haben wegen der Coronavirus-Krise einen historischen Konjunktureinbruch erlitten. Auch die Zahlen der Infektionsfälle und Corona-Toten sind die mit Abstand höchsten weltweit.
Hurrikan "Isaias": Florida ruft den Notstand für mehrere Regionen aus

Der US-Bundesstaat Florida bereitet sich auf den Hurrikan "Isaias" vor. Gouverneur Ron DeSantis rief den Notstand für Teile der Atlantikküste aus. Die Bewohner der Region sollten Vorräte mit Wasser, Lebensmitteln und Medikamenten anlegen, sagte er. Der Hurrikan der Stärke 1 dürfte in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) das Zentrum der Bahamas treffen und am Sonntag die Küste Floridas. "Isaias" erreicht derzeit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern. In der Dominikanischen Republik kam durch den Sturm bereits ein Mensch ums Leben.
Iraker wählen ihr Parlament ein Jahr früher

Knapp drei Monate nach seiner Wahl zum Regierungschef des Iraks hat Mustafa al-Kadhimi eine vorgezogene Parlamentswahl angekündigt. Dafür sei der 6. Juni 2021 als Termin festgelegt worden, sagte der Ministerpräsident in einer Fernsehansprache. Wichtigstes Ziel sei es, den Irak vor Chaos zu bewahren. Ursprünglich war die Wahl für Mai 2022 angesetzt. Die Vorgängerregierung unter Ministerpräsident Adel Abdel Mahdi war nach monatelangen, teils gewaltsamen Protesten zurückgetreten. Die Demonstranten forderten einen tiefgehenden Wandel des von Korruption geprägten politischen Systems.

Aug 01 2020

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31.07.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Hongkonger Aktivist kündigt Fortsetzung des Widerstandes an

Der international bekannte Hongkonger Aktivist Joshua Wong hat die Fortsetzung der Demokratie-Bewegung auch unter den massiv erschwerten Bedingungen des neuen chinesischen Sicherheitsgesetzes angekündigt. Der Widerstand werde weitergehen, sagte der 23-Jährige bei einer Pressekonferenz in der chinesischen Sonderverwaltungszone. Wong und elf seiner Mitstreiter war zuvor die Kandidatur bei der für September geplanten Regionalparlamentswahl verboten worden. Örtliche Medien berichten unterdessen, dass Regierungschefin Carrie Lam eine Verschiebung der Wahl wegen des Corona-Risikos ankündigen werde.
Trump relativiert Vorstoß für Verschiebung der US-Wahl

US-Präsident Donald Trump hat seinen Vorschlag für eine Verschiebung der Präsidentschaftswahl relativiert. Er wolle keine Terminänderung, sagte Trump. Er warnte jedoch erneut vor der vermeintlichen Gefahr massiven Betrugs bei der wegen der Corona-Pandemie zu erwartenden hohen Zahl von Briefwahlstimmen. Zuvor war Trumps Vorstoß auf breite Ablehnung im Kongress gestoßen - nicht nur bei den oppositionellen Demokraten, sondern auch in seiner eigenen Republikanischen Partei. Der Präsident hat nicht die Vollmacht, den Wahltermin selbst zu verlegen, dies kann nur der Kongress tun.
Tropensturm "Isaias" verwüstet Puerto Rico

Der tropische Sturm "Isaias" hat den Inselstaat Puerto Rico getroffen und schwere Schäden verursacht. Hunderttausende Menschen waren ohne Strom, heftige Regenfälle verursachten Erdrutsche und Überschwemmungen. Besonders betroffen waren der Süden Puerto Ricos sowie die Nachbarinsel Hispaniola, auf der Haiti und die Dominikanische Republik liegen. Die Karibikinsel Puerto Rico, ein Außengebiet der USA mit drei Millionen Einwohnern, ist oft Stürmen ausgesetzt. Im Jahr 2017 starben rund 3000 Menschen durch den Hurrikan "Maria".
Französische Wirtschaft schrumpft massiv

Nach Deutschland und den USA meldet nun auch Frankreich einen drastischen Einbruch der Konjunktur wegen der Corona-Krise. Im zweiten Quartal schrumpfte die Wirtschaftsleistung um 13,8 Prozent, wie das Statistikamt in Paris mitteilte. Bereits im ersten Quartal hatten sich in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone deutliche Spuren der Corona-Krise gezeigt. Gestern gab Deutschland ein Minus von rund 10 Prozent der Wirtschaftsleistung bekannt, die USA verzeichnen einen Einbruch um ein Drittel.
Immunität von Italiens Ex-Innenminister Salvini aufgehoben

Der italienische Senat hat die Immunität von Matteo Salvini aufgehoben. In der kleineren der beiden Kammern des Parlaments stimmten 149 Abgeordnete dafür, 141 dagegen. Damit ist der Weg frei für einen Prozess, in dem die Staatsanwaltschaft in Palermo Salvini wegen Freiheitsberaubung und Amtsmissbrauch anklagen will. Der Chef der rechtspopulistischen Lega hatte vor einem Jahr als damaliger Innenminister das Rettungsschiff "Open Arms" mit mehr als 80 Migranten an Bord blockiert. Salvini betont dagegen, die Entscheidung habe die Koalition aus Fünf-Sterne-Bewegung und Lega gemeinsam getroffen.
Zehntausende Oppositionelle demonstrieren in Minsk

Rund eine Woche vor der Präsidentenwahl in Weißrussland haben in der Hauptstadt Minsk Zehntausende Oppositionelle die Präsidentschaftskandidatin Swetlana Tichanowskaja gefeiert. Sie gilt als einzige ernstzunehmende Gegnerin von Amtsinhaber Alexander Lukaschenko. Tichanowskaja hat sich mit den Lagern der nicht zur Wahl zugelassenen Oppositionspolitiker Viktor Babariko und Waleri Zepkalo zusammengeschlossen. Am 9. August will sich der seit 26 Jahren regierende Lukaschenko für eine sechste Amtszeit bestätigen lassen. Die letzten vier Wahlen wurden international nicht als demokratisch anerkannt.
Formel-1-Fahrer Sergio Perez positiv auf Coronavirus getestet

Die Formel 1 hat ihren ersten prominenten Corona-Fall: Der Fahrer Sergio Perez vom Team Racing Point wurde positiv auf das Virus getestet. Der Mexikaner befinde sich in Quarantäne, teilte sein Team mit. Der Große Preis von Silverstone an diesem Wochenende ist nach Angaben der Veranstalter jedoch nicht gefährdet. Es gebe strenge Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen. Als Ersatz für Perez könnte der Deutsche Nico Hülkenberg zum Einsatz kommen. Der 32-Jährige hatte nach zehn Jahren in der Formel 1 für diese Saison keinen Vertrag mehr bekommen.

Jul 31 2020

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30.07.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Peking nimmt Hongkonger Aktivisten ins Visier

Vier politische Aktivisten in Hongkong sind aufgrund des umstrittenen sogenannten Sicherheitsgesetzes festgenommen worden. Die drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 16 und 21 Jahren sollen sich in Onlinenetzwerken für die Abspaltung der Sonderverwaltungszone von China eingesetzt haben, teilte ein Vertreter der Hongkonger Polizei mit. Das neue Sicherheitsgesetz erlaubt den Behörden ein Vorgehen gegen alle Aktivitäten, die aus ihrer Sicht die nationale Sicherheit bedrohen. Es stellt den bislang massivsten Eingriff in den Autonomiestatus von Hongkong dar.
Kritik an US-Truppenabzug aus Deutschland

Die Entscheidung der US-Regierung zum Abzug von knapp 12.000 Soldaten aus Deutschland stößt auch in den Vereinigten Staaten auf Kritik. Der konservative Senator und frühere Präsidentschaftskandidat Mitt Romney sprach von einem "schweren Fehler" und einem "Schlag ins Gesicht" des "Freundes und Verbündeten" Deutschland. Verteidigungsminister Mark Esper hatte zuvor bekanntgegeben, dass die Truppenstärke in der Bundesrepublik von rund 36.000 auf 24.000 Soldaten gesenkt werde.
Anhörung zur Macht von US-Internetriesen

Die Chefs der Internetriesen Amazon, Apple, Facebook und Google sind bei einer Anhörung im US-Kongress wegen ihrer beherrschenden Marktstellung hart kritisiert worden. Sie hätten zu viel Macht, sagte der Ausschussvorsitzende David Cicilline von den oppositionellen Demokraten. Cicilline forderte, einige der Konzerne müssten aufgespalten und angemessen reguliert werden. Moderater äußerte sich der konservative Abgeordnete Jim Sensenbrenner. Groß zu sein, sei nicht an sich schlecht, so der Republikaner. Die Dominanz der Internetkonzerne sorgt in den USA wie auch in der EU für wachsende Kritik.
Weitere US-Sanktionen gegen Assad-Regime in Syrien

Die US-Regierung hat Sanktionen gegen den 18-jährigen Sohn des syrischen Machthaber Baschar al-Assad verhängt. Hafis al-Assad darf unter den neuen Beschränkungen weder in die USA einreisen noch Vermögen in dem Land besitzen, wie das Außenministerium in Washington erklärte. Die Maßnahmen sind Teil einer im Juni in den USA in Kraft getretenen Regelung, die Finanzsanktionen gegen Einzelpersonen und Organisationen ermöglicht.
Brücke in Arizona nach Zugunglück eingestürzt

Im US-Bundesstaat Arizona ist bei einem schweren Unglück ein Güterzug auf einer Brücke entgleist und hat einen Großbrand ausgelöst. Bei dem Unfall über dem Tempe-Town-See in der Nähe der Metropole Phoenix wurde jedoch nach Angaben der Behörden niemand verletzt. Etwa einhundert Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei waren demnach am Unglücksort, die Brücke stürzte in Teilen ein.
Wieder Proteste gegen Regierung in Bulgarien

Die Demonstrationen in Bulgarien gegen die konservative Regierung von Ministerpräsident Boiko Borissow dauern weiter an. Erneut forderten mehr als 5000 Demonstranten vor dem Regierungssitz den Rücktritt Borissows. Der Regierung wird unter anderem Korruption vorgeworfen.
Weitere Aufklärung im Fall Wirecard gefordert

Im Skandal um den Zusammenbruch des Finanzdienstleisters Wirecard gibt es auch nach einer vierstündigen Befragung von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) im Bundestags-Finanzausschuss Bedarf an weiterer Aufklärung. Die FDP hat Grünen und Linkspartei Gespräche zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses angeboten. Wirecard hatte Ende Juni Insolvenz angemeldet. Zuvor hatte das Unternehmen einräumen müssen, dass in der Bilanz aufgeführte Gelder von 1,9 Milliarden Euro nicht auffindbar seien.

Jul 30 2020

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29.07.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Türkisches Parlament billigt Gesetz zur Social-Media-Kontrolle

Das türkische Parlament hat eine Verschärfung der Kontrolle über die Onlinenetzwerke beschlossen. Das Gesetz sieht unter anderem vor, dass Dienste wie Facebook und Twitter einen Vertreter in der Türkei haben und die Daten ihrer türkischen Nutzer auf Servern im Land speichern müssen. Auch müssen die Betreiber der Netzwerke innerhalb von 24 Stunden den Anordnungen türkischer Gerichte nachkommen, bestimmte Inhalte zu entfernen. Bei Zuwiderhandlung drohen ihnen hohe Geldstrafen. Das Gesetz war von der islamisch-konservativen AKP von Staatschef Recep Tayyip Erdogan auf den Weg gebracht worden.
Separatisten im Jemen wollen doch keine Unabhängigkeit mehr

Die Separatisten im Jemen haben ihre Ausrufung der Autonomie im Süden des Bürgerkriegslandes vom April zurückgezogen. Stattdessen streben sie nun die Umsetzung eines Friedensabkommens vom vergangenen November an, wie ein Sprecher des separatistischen Übergangsrats im Südjemen mitteilte. In dem Abkommen von Riad ist eine Machtteilung mit der Regierung von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi vereinbart. Vertreter der Unabhängigkeitsbewegung sollen demnach ins Hadi-Kabinett einziehen. Im Gegenzug sollen die Separatisten die Kontrolle über Aden abgeben.
Waffen in Afghanistan sollen schweigen

Die afghanische Regierung und die radikalislamischen Taliban haben sich auf eine dreitägige Feuerpause anlässlich des Opferfestes Eid al-Adha verständigt. Alle Taliban-Kämpfer seien aufgefordert, während der am Freitag beginnenden Feiertage auf "Einsätze gegen den Feind" zu verzichten, erklärte ein Taliban-Sprecher. Afghanistans Präsident Aschraf Ghani befahl daraufhin allen Sicherheitskräften im Land, der Waffenruhe zu folgen. Eine Verringerung der Gewalt gilt als Voraussetzung für die Aufnahme innerafghanischer Friedensgespräche. Diese könnten bereits in einer Woche beginnen, so Ghani.
Twitter tilgt Tweet von Donald Trump

Twitter hat einen Beitrag von US-Präsident Donald Trump gelöscht, der nach Überzeugung des Kurznachrichtendienstes "Falschinformationen" im Kampf gegen das Coronavirus enthielt. In einem Video, dass Trump per Twitter weiterverbreitete, erklärte eine Ärztin, erfolgreich Corona-Patienten mit dem Malaria-Mittel Hydroxychloroquin behandelt zu haben. Die US-Medikamentenaufsicht hatte jedoch im vergangenen Monat - nach mehreren kritischen Studien - die Zulassung für das Mittel zurückgezogen. Trump hingegen warb wiederholt für Hydroxychloroquin und gab an, das Medikament selbst zu nehmen.
EU beschließt Export-Beschränkungen für Hongkong

Die 27 EU-Staaten haben sich auf eine gemeinsame Reaktion auf das umstrittene chinesische Sicherheitsgesetz für Hongkong verständigt. So sollen künftig keine Güter mehr nach Hongkong geliefert werden, die zur Überwachung oder Unterdrückung der Bevölkerung eingesetzt werden könnten. Außerdem beschloss der Europäische Rat, Bürgern der britischen Ex-Kronkolonie den Zugang zu europäischen Visa und Stipendien zu erleichtern. Bundesaußenminister Heiko Maas begrüßte die Einigung auf EU-Ebene als ein "Zeichen der Solidarität" mit den Menschen, die "eine Beschneidung ihrer Freiheiten" befürchteten.
"Unsägliche Brutalität" auf Afrikas Migrationsrouten

Noch ehe sie ihr Fluchtziel erreichen, werden in Afrika jedes Jahr Tausende von Migranten misshandelt oder gar getötet. Menschen müssten auf ihrem Weg "unsägliche Brutalität" erdulden, beklagt das Flüchtlingshilfswerk UNHCR. Zu den Verbrechen gehörten Misshandlungen, Folter, Zwangsarbeit, sexuelle Ausbeutung und willkürliche Tötungen. Täter seien Schmuggler, Menschenhändler und Milizionäre, aber in einigen Fällen auch Soldaten oder Polizisten. Die erschütternden Erlebnisse der Flüchtlinge und Migranten seien "zu lange unsichtbar geblieben", betonte Flüchtlingshochkommissar Filippo Grandi.
Umweltschützer leben in Lateinamerika gefährlich

Immer mehr Umweltschützer bezahlen ihren Einsatz für die Natur, sauberes Wasser und die Landrechte indigener Gruppen mit dem Leben. Im vergangenen Jahr seien weltweit mindestens 212 Umweltaktivisten getötet worden, teilte die Nichtregierungsorganisation Global Witness mit. Mehr als zwei Drittel aller Fälle wurden demnach in Lateinamerika registriert. Hinter den Gewalttaten steckten meist Unternehmen, Bauern und teilweise auch staatliche Akteure sowie kriminelle Banden, paramilitärische Gruppen und Rebellen.

Jul 29 2020

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28.07.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.30.000 US-Probanden testen Corona-Impfstoffkandidaten

Im Rennen um einen Impfstoff gegen die Lungenkrankheit COVID-19 ist in den USA ein Mittel in die heiße Phase seiner Erprobung gegangen. Es geht um einen Impfstoffkandidaten der US-Biotech-Firma Moderna. Er wird an 30.000 Freiwilligen getestet, die das Mittel zwei Mal im Abstand von 28 Tagen gespritzt bekommen. Die Studie findet an 89 Standorten in den USA statt, wie Regierungsberater Anthony Fauci weiter mitteilte. Die Probanden sind nach seinen Worten in zwei Gruppen unterteilt. Die einen bekommen den Impfstoff, die anderen ein Placebo.
Belgien verschärft Corona-Einschränkungen

In Belgien sind wegen des starken Anstiegs der Neuinfektionen mit dem Coronavirus die Beschränkungen des öffentlichen Lebens nochmals verschärft worden. Ab Mittwoch dürfen sich die Bürger privat nur noch maximal zu fünft treffen, wenn sie nicht in einem Haushalt leben, wie Ministerpräsidentin Sophie Wilmès ankündigte. Die neuen Regeln gelten nach ihren Angaben für zunächst vier Wochen. In Antwerpen sind die Maßnahmen noch drastischer. Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre. Homeoffice ist Pflicht. Zuletzt hatten sich nach Behördenangaben im Schnitt 279 Belgier pro Tag infiziert.
Malaysias Ex-Ministerpräsident in Finanzskandal schuldig gesprochen

Malaysias Ex-Regierungschef Najib Razak ist in einem ersten Prozess um den Finanzskandal bei einem Staatsfonds schuldig gesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft habe Najibs Schuld in allen Anklagepunkten nachgewiesen, sagte der Richter in Kuala Lumpur. Das Strafmaß soll zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden. Dem 67-Jährigen droht eine jahrzehntelange Haftstrafe. Dem früheren Ministerpräsidenten wird vorgeworfen, etwa 8,4 Millionen Euro aus einem Staatsfonds gestohlen und unter anderem für den privaten Kauf von Luxuswohnungen verwendet zu haben. Gegen Najib laufen zwei weitere Prozesse.
Malis Opposition lehnt Einheitsregierung ab

Die Opposition in Mali lehnt die Forderung des Weltsicherheitsrats und der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) ab, eine Regierung der nationalen Einheit zu bilden. Dazu hatte sich der umstrittene Präsident Ibrahim Boubacar Keita auf den internationalen Druck hin bereit erklärt. Der Anführer der Oppositionsbewegung 5. Juni, Imam Mahmud Dicko, erklärte, die elf Todesopfer bei den jüngsten Protesten sollten nicht umsonst gewesen sein. Man kämpfe für den Rücktritt des Präsidenten. Ähnlich äußerte sich ein anderer führender Kopf der Opposition in Mali, Choguel Maiga.
Ex-Militärstratege soll US-Botschafter in Berlin werden

Der frühere Armeeoffizier Douglas Macgregor soll neuer US-Botschafter in Deutschland werden. Präsident Donald Trump will den pensionierten Oberst als Nachfolger für den im Juni zurückgetretenen Diplomaten Richard Grenell nominieren, wie das Weiße Haus mitteilte. Macgregor sei ein dekorierter Kriegsveteran, Autor und Berater sowie ein anerkannter Experte für militärische Planung und Strategie, hieß es weiter. Macgregor gilt auch als streitbarer Kritiker von US-Militäreinsätzen im Ausland. Er tritt als Experte im konservativen Nachrichtensender Fox News auf, der Trump politisch nahesteht.
Israel verwarnt libanesische Hisbollah

Israel hat der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah im Fall neuer Angriffe auf sein Territorium mit einer harten Reaktion gedroht. Regierungschef Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Benny Gantz erklärten bei einer gemeinsamen Pressekonferenz, ein Hisbollah-Kommando habe am Montag versucht, über die Grenze nach Israel zu gelangen. Soldaten hätten dies verhindert. Man sehe dies als schwerwiegenden Vorfall an. Seit Tagen wachsen die Spannungen zwischen beiden Seiten. Auslöser war ein Raketenangriff in Syrien, bei dem ein ranghohes Hisbollah-Mitglied getötet worden war.

Jul 28 2020

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27.07.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.China übernimmt US-Konsulat in Chengdu

Nach der Schließung des US-Konsulats in der chinesischen Stadt Chengdu haben die Behörden das Gebäude übernommen. Sicherheitskräfte in Uniform und Zivil riegelten die Straßen um die Vertretung weiträumig ab; die US-Flagge wurde eingeholt. Chinas Regierung hatte die USA am Freitag aufgefordert, die Vertretung in Chengdu aufzugeben und alle Diplomaten von dort abzuziehen. Damit reagierte die Führung in Peking auf die Anweisung der US-Regierung, China müsse sein Konsulat in der texanischen Stadt Houston schließen. US-Außenminister Mike Pompeo hatte die Maßnahme mit Spionagevorwürfen begründet.
Goldpreis steigt auf Rekordhoch

Der Goldpreis hat ein Allzeithoch erreicht. In der Nacht zum Montag stieg der Preis für eine Feinunze des Edelmetalls im asiatischen Handel um ein Prozent auf 1944,71 Dollar. Damit übertraf der Goldpreis das bisherige Rekordhoch von rund 1921 Dollar vom September 2011 deutlich. Seit Jahresbeginn stieg der Goldpreis bereits um etwas mehr als ein Viertel an. Analysten erwarten, dass bald die Marke von 2000 Dollar pro Unze überschritten werden könnte. Grund für den starken Anstieg ist die Corona-Pandemie. Gold gilt angesichts der herrschenden Ungewissheiten als sichere Wertanlage.
Waffen in der Ostukraine sollen schweigen

Nach mehr als 20 gescheiterten Anläufen ist im Kriegsgebiet in der Ostukraine eine neue Waffenruhe in Kraft getreten. Die "völlige und allumfassende Feuereinstellung" gilt seit Mitternacht Ortszeit, wie das Präsidialbüro in Kiew offiziell bekanntgab. Das ukrainische Militär und Vertreter der prorussischen Separatisten aus den Gebieten von Donezk und Luhansk hatten zuvor mitgeteilt, alles für die Einstellung der Kämpfe vorbereitet zu haben. Die vereinbarte Waffenruhe gilt als wichtige Voraussetzung für einen neuen Ukraine-Krisengipfel, der eigentlich schon im Frühjahr in Berlin geplant war.
Europarat blickt mit Sorge nach Polen

Der Europarat hat sich "alarmiert" über einen Vorstoß von Polens Justizminister Zbigniew Ziobro gezeigt, aus der sogenannten Istanbul-Konvention auszusteigen. Sie verpflichtet die Unterzeichnerstaaten unter anderem, jegliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen als Verbrechen einzustufen. Auch soll die Konvention den Kampf gegen die Diskriminierung von Frauen stärken. Ziobro erklärte, das Abkommen enthalte Bestimmungen "ideologischer Natur", die er nicht akzeptieren könne. Er werde deshalb dem zuständigen Familienministerium noch an diesem Montag einen Rückzug aus der Konvention vorschlagen.
Trump hofft auf "schweigende Mehrheit"

Hundert Tage vor der US-Präsidentschaftswahl hat sich Amtsinhaber Donald Trump trotz schlechter Umfragewerte siegesgewiss gezeigt. Für seinen Wahlkampf gebe es derzeit sogar noch mehr Enthusiasmus als vor der Wahl 2016, twitterte Trump. Seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden gelinge es im Wahlkampf hingegen nicht, Begeisterung hervorzurufen. "Die schweigende Mehrheit wird sich am 3. November zu Wort melden", so Trump wörtlich. In Umfragen liegt er derzeit hinter Biden - auch in den umkämpften Bundesstaaten Florida, Arizona und Michigan.
Hurrikan bedroht Hawaii

Der Wirbelsturm "Douglas" hat im Pazifik die Hawaii-Inseln erreicht. Nach Mitteilung des Nationalen Hurrikan-Zentrums der USA befand sich das Auge des Hurrikans am Sonntagabend (Ortszeit) 105 Kilometer ost-nordöstlich von Honolulu, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Hawaii. Mit Windgeschwindigkeiten von 140 Kilometern pro Stunde zieht der Sturm langsam in west-nordwestliche Richtung weiter. Die Behörden warnten vor lebensgefährlichen und potenziell zerstörerischen Wellen, heftigen Regenfällen sowie gefährlichen Sturmfluten und forderten die Menschen auf, zu Hause Schutz zu suchen.
Juve verteidigt Fußball-Meistertitel vorzeitig

Auch dank Superstar Cristiano Ronaldo bleibt Juventus Turin das Maß aller Dinge im italienischen Fußball: Die Mannschaft von Trainer Maurizio Sarri sicherte sich durch einen 2:0-Sieg gegen Sampdoria Genua den neunten Meistertitel in Serie. Ronaldo schoss selbst das 1:0. Mit sieben Punkten Vorsprung auf Verfolger Inter Mailand ist Turin zwei Spieltage vor dem Saisonende der Serie A nicht mehr von Tabellenplatz eins zu verdrängen.

Jul 27 2020

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25.07.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Oppositionspolitiker flieht aus Sorge um Sicherheit aus Weißrussland

Der weißrussische Oppositionspolitiker Waleri Zepkalo hat aus Angst vor einer möglichen Festnahme das Land verlassen. Wie sein Sprecher mitteilte, habe sich Zepkalo mit seinen Kindern nach Moskau abgesetzt. Der 55-Jährige war als Kandidat für die Anfang August stattfindende Präsidentenwahl ausgeschlossen worden. Seine Ehefrau Veronika sei dagegen in Belarus geblieben, um der Präsidentenkandidatin Swetlana Tichanowskaja dabei zu helfen, den autoritären Staatschef Alexander Lukaschenko aus dem Amt zu drängen.
Israelische Helikopter greifen Ziele in Syrien an

Israelische Kampfhubschrauber haben nach Darstellung syrischer Staatsmedien Angriffe auf den Golanhöhen geflogen. Dabei seien syrische Armeestellungen rund um die Ortschaft Quneitra angegriffen und zwei Soldaten verletzt worden. Auch das israelische Militär bestätigte die Kampfhandlungen, allerdings ohne Zeit- und Ortsangabe. Nach israelischer Darstellung handelte es sich um eine Reaktion auf einen Beschuss von syrischer Seite. Nach dem Tod eines ranghohen syrischen Hisbollah-Mitglieds durch israelische Raketen haben sich die Spannungen im Grenzgebiet zwischen beiden Ländern verschärft.
77 Investoren interessiert an Wirecard-Kerngeschäft

Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters des Skandal-Unternehmens Wirecard, Michael Jaffé, gibt es 77 Interessenten für das Kerngeschäft des Zahlungsabwicklers. Er sei zuversichtlich, dass es zu einem Abschluss kommen werde, sagte Jaffé. Der Geschäftsbetrieb solle fortgesetzt werden. Wirecard hatte im Juni Luftbuchungen von 1,9 Milliarden Euro eingeräumt. Die Münchner Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Wirecard-Vorstand seit 2015 Scheingewinne auswies. Der Schaden für die kreditgebenden Banken und Investoren könnte sich auf 3,2 Milliarden Euro summieren.
Corona-Warnapp offenbar auch auf iPhones fehlerhaft

Die Corona-Warnapp funktioniert offenbar auch auf iPhones nicht richtig. Laut einem Bericht von tagesschau.de erfolgte die Kontaktüberprüfung nur lückenhaft. Nutzer seien deshalb teils über Wochen durch die App nicht darüber informiert worden, ob sie Kontakt zu Infizierten hatten oder nicht. Der Softwarehersteller SAP, der die App mitentwickelt hat, räumte dem Bericht zufolge den Fehler ein. Zuvor war bekannt geworden, dass die App auf Samsung- und Huawei-Handys durch ein Aktualisierungsproblem wochenlang nicht richtig funktioniert hatte. Laut Bundesgesundheitsministerium ist dieser Fehler behoben.
Sao Paulo verschiebt Karneval wegen Corona-Krise auf unbestimmte Zeit

Die größte brasilianische Stadt São Paulo hat ihre Karnevalsfeiern für 2021 auf unbestimmte Zeit verschoben. Den Sambaschulen und den Veranstaltern sei klar, dass ein Straßenkarneval im kommenden Februar wegen der Corona-Pandemie nicht möglich sei, sagte Bürgermeister Bruno Covas. In diesem Jahr feierten 15 Millionen Menschen den wochenlangen Straßenkarneval. Sao Paulo gilt als Epizentrum des Coronavirus in Brasilien. Der Staat ist mit 2,3 Millionen nachgewiesenen Infektionen und mehr als 85.000 Toten nach den USA das am meisten von der Corona-Pandemie betroffene Land der Welt.
Unwetter legt öffentliches Leben in Zagreb lahm

Ein schweres Unwetter hat die kroatische Hauptstadt Zagreb unter Wasser gesetzt. Die Wassermassen sorgten für einen völligen Zusammenbruch des Verkehrs in der Stadtmitte, berichtete unter anderem die Zeitung "Jutarnji List". Fußgänger mussten sich im Zentrum durch knietiefes Wasser vorkämpfen, Autos versanken in Unterführungen in den Wassermassen, der Straßenbahnverkehr musste eingestellt werden. In einigen Straßen bildeten sich reißende Flüsse. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz, da viele Kellerwohnungen unter Wasser standen. Hunderte von Anrufen sorgten für eine Überlastung des Notrufs.

Jul 25 2020

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24.07.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Deutsche Kuratorin Hella Mewis wieder frei

Die im Irak verschleppte deutschen Kulturvermittlerin Hella Mewis ist wenige Tage nach ihrer Entführung wieder frei. Sicherheitskräfte hätten Mewis befreit, teilte Militärsprecher Jahia Rasul mit. Die Aktivistin Sirka Sarsam, die mit Mewis befreundet ist, bestätigte die Freilassung. Bewaffnete Männer hatten sie am Montagabend im Zentrum der Hauptstadt Bagdad in ihre Gewalt gebracht. Dort liegt auch das Kulturinstitut Bait Tarkib, an dessen Aufbau die in Berlin geborene Mewis arbeitete. Sie lebt seit mehreren Jahren in Bagdad und ist als freie Mitarbeiterin und Beraterin auch für das Goethe-Institut tätig.
USA müssen Konsulat in Chengdu schließen

China hat die USA aufgefordert, ihr Konsulat in der südwestchinesischen Stadt Chengdu zu schließen. Das Außenministerium in Peking teilte mit, die Lizenz zum Betrieb der 1985 eröffneten diplomatischen Auslandsvertretung werde entzogen. Der Schritt ist eine Reaktion auf die Entscheidung der Trump-Regierung in Washington. Diese hatte am Mittwoch die Schließung des chinesischen Konsulats in Houston im US-Bundesstaat Texas verfügt und damit die Spannungen zwischen den beiden Ländern deutlich verschärft. Begründet wurde die Anordnung mit amerikanischen Sicherheitsinteressen.
US-Bundespolizei-Einsätze in Portland und Washington werden untersucht

Die interne unabhängige Aufsichtsbehörde des US-Justizministeriums will den umstrittenen Einsatz von Sicherheitskräften des Bundes in Portland (Oregon) untersuchen. Zudem seien Ermittlungen zu ihrer Rolle bei der Reaktion auf Massenproteste in der Hauptstadt Washington seit Ende Mai eingeleitet worden, teilte der Generalinspektor des Justizministeriums, Michael Horowitz, mit. Die Aufsichtsbehörde hatte viele Beschwerden erhalten. In den USA reißen die Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus nicht ab. Präsident Donald Trump schickte gegen den Willen der Behörden Sondertruppen nach Portland.
Bolivien verschiebt Wahl wegen Corona erneut

Nach einer weiteren Terminänderung will Bolivien nun am 18. Oktober einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament wählen. Das entschied das Oberste Wahlgericht. Die für den 3. Mai vorgesehenen Wahlen waren wegen der Corona-Pandemie zuerst auf einen unbestimmten Termin verschoben und dann auf den 6. September gelegt worden. Zuletzt war der Ruf nach einer erneuten Verschiebung immer lauter geworden. Übergangspräsidentin Jeanine Áñez und viele Minister sind positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestet worden. Gesundheitssystem und Bestattungswesen in dem Andenstaat sind an ihre Grenzen geraten.
Wieder verschärfte Maskenpflicht in Österreich

Wegen steigender Corona-Infektionen gilt in Österreich von diesem Freitag an wieder eine verschärfte Maskenpflicht. In Supermärkten und anderen Lebensmittelgeschäften muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, ebenso in Bank- und Postfilialen sowie beim Besuch von Krankenhäusern, Pflegeheimen und Arztpraxen. Zuletzt war der Schutz nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und Apotheken verpflichtend. - In England müssen Masken jetzt erstmals auch in Geschäften getragen werden. Großbritannien ist mit mehr als 45.500 Corona-Toten von der Pandemie schwer betroffen.
Forscher identifizieren möglichen Superspreader bei Tönnies

Die massenhaften Corona-Infektionen in der Schlachtfabrik Tönnies in Westfalen gehen offenbar auf einen Mitarbeiter in der Rinderzerlegung zurück. Nach einer gemeinsamen Studie mehrerer Wissenschaftszentren hat der Mann das Virus im Mai auf mehrere Personen übertragen und zwar im Umkreis von mehr als acht Metern. Als möglicher Faktor für die Ausbreitung gilt die Luftumwälzung in dem auf zehn Grad Celsius gekühlten Zerlegebereich. Die Wohnsituation der Arbeiter habe keine wesentliche Rolle gespielt, so die Forscher. Mehr als 2100 Menschen infizierten sich im Zusammenhang mit der Fleischfabrik.
Gedenkfeiern zehn Jahre nach dem Loveparade-Unglück

Der Toten und Verletzten des Loveparade-Unglücks vor zehn Jahren wird an diesem Freitag in Duisburg gedacht. Bei einem Massengedränge im Tunnel und vor der Rampe zum Veranstaltungsgelände der Rave-Party waren am 24. Juli 2010 insgesamt 21 junge Menschen ums Leben gekommen, mehrere Hundert wurden verletzt. Einige leiden noch heute unter den Folgen. Es ist der erste Jahrestag nach der endgültigen Einstellung des Strafprozesses Anfang Mai. Den Auftakt des Gedenkens bildete am Donnerstagabend eine Andacht in der Duisburger Salvatorkirche sowie eine "Nacht der 1000 Lichter" am Unglücksort.

Jul 24 2020

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23.07.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump schickt Bundespolizisten nach Chicago

US-Präsident Donald Trump macht seine Drohung wahr und entsendet Einheiten der Bundespolizei in weitere Großstädte. Hunderte Bundespolizisten würden nach Chicago und nach Albuquerque entsandt, um gegen eine Welle von Gewaltverbrechen anzukämpfen, erklärte Trump in Washington. Angesichts des Blutvergießens habe man keine andere Wahl. Laut Justizminister William Barr wurden bereits 200 Polizisten nach Kansas City geschickt. Die Bürgermeisterin von Chicago, Lori Lightfoot, kritisierte Trumps Ankündigung. Der Präsident wolle mit den Einsätzen nur von seinem Versagen in der Corona-Pandemie ablenken.
Neue Waffenruhe in der Ostukraine vereinbart

Im Kriegsgebiet in der Ostukraine gibt es wieder einmal einen Anlauf für eine dauerhafte Waffenruhe. Eine "völlige und allumfassende Feuereinstellung" trete am Montag um 0.01 Uhr Ortszeit in Kraft, teilte das Präsidialbüro in Kiew mit. Zuvor hatten bereits Vertreter der prorussischen Separatisten aus den Gebieten von Donezk und Luhansk die zwischen den Konfliktparteien und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) erarbeitete Vereinbarung verkündet. Eine von allen Beteiligten eingehaltene Waffenruhe gilt als wichtige Voraussetzung für einen neuen Ukraine-Krisengipfel.
Italienische Küstenwache setzt "Ocean Viking" fest

Die italienische Küstenwache hat das private Seenotrettungsschiff "Ocean Viking" im Hafen von Porto Empedocle auf Sizilien auf unbestimmte Zeit festgesetzt. Es handle sich um eine neue Stufe behördlicher Schikane mit dem Ziel, die lebensrettenden Einsätze zu blockieren, teilte die Hilfsorganisation SOS Méditerranée mit. Nach Angaben der Küstenwache wurden bei der Inspektion des Schiffes technische und logistische Mängel festgestellt. Diese gefährdeten nicht nur die Sicherheit des Schiffes und seiner Besatzung, sondern auch künftiger Migranten, die das Schiff nach Rettungseinsätzen aufnehme.
Erste Flutung am Nil-Megastaudamm

Im Streit um den größten Staudamm Afrikas hat Äthiopien weitere Fakten geschaffen. Der Stausee wurde mit 4,9 Milliarden Kubikmeter Wasser gefüllt. Regierungschef Abiy Ahmed sprach von einem "historischen" Moment. Die Teilflutung am Großen Renaissance-Staudamm sei gelungen, ohne den Wasserfluss stromabwärts zu unterbrechen, twitterte der zuständige Minister Seleshi Bekele. Addis Abeba will mit der Talsperre den für seine wirtschaftliche Entwicklung benötigten Strom erzeugen. Die beiden anderen Nil-Anrainer Ägypten und Sudan fürchten um ihre Wasserversorgung.
Chinas erste eigene Mars-Mission gestartet

China hat seine erste eigene Mars-Mission gestartet. Eine mit einer Mars-Sonde bestückte Rakete hob vom Weltraumbahnhof Wenchang auf der Insel Hainan ab. Im Rahmen der Mission mit der Bezeichnung "Tianwen-1" soll die Sonde zunächst auf eine Umlaufbahn gebracht werden. Dann soll ein Landegerät auf der Mars-Oberfläche aufsetzen. Die Reise der Sonde zum Roten Planeten wird wegen der Entfernung von 55 Millionen Kilometern sieben Monate dauern. Die Volksrepublik will auch in der Raumfahrt eine Großmacht werden. Unter anderem ist für 2022 die Inbetriebnahme einer eigenen Raumstation geplant.
Tesla mit viertem Gewinn-Quartal in Folge

Der Elektroauto-Pionier Tesla hat ungeachtet der Corona-Pandemie das vierte Quartal in Folge einen Gewinn verbucht und damit seine Aktien in die Höhe springen lassen. Im Zeitraum von April bis Juni habe unter dem Strich ein Plus von 104 Millionen Dollar gestanden, teilte das Unternehmen aus dem Silicon Valley mit. Tesla nimmt damit eine Hürde für eine etwaige Aufnahme in den S&P-500-Index. Die Firma des Tech-Milliardärs Elon Musk hält an dem Ziel fest, bis Ende des Jahres eine halbe Million Fahrzeuge auszuliefern. Die Aktie des US-Konzerns legte im nachbörslichen Handel sechs Prozent zu.

Jul 23 2020

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22.07.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump ändert Tonfall in Corona-Krise

Präsident Donald Trump hat die US-Amerikaner vor einer weiteren Zuspitzung der Pandemie gewarnt. "Es wird wahrscheinlich leider schlimmer werden, bevor es besser wird", sagte Trump wörtlich bei seinem ersten Corona-Briefing im Weißen Haus seit Ende April. Ziel sei es, die Pandemie nicht nur einzudämmen, "sondern sie loszuwerden". Erstmals forderte Trump die US-Bürger auch konkret zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf. Früher hatte er einen Gesichtsschutz noch als Symbol der Schwäche abgetan.
EU verteidigt Krisengipfel-Beschlüsse

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Kritik an den Beschlüssen des Brüsseler Sondergipfels der Europäischen Union zurückgewiesen. Die neue Rechtsstaatsklausel, die die Auszahlung von EU-Geldern an die Einhaltung von Grundwerten koppeln soll, werde wirksam sein, betonte sie. Auch Einwände, der Klimaschutz komme im EU-Haushalt zu kurz, ließ von der Leyen nicht gelten. Bei dem Gipfel war nach viertägigen Verhandlungen ein rund 1,8 Billionen Euro schweres Paket aus siebenjährigem Gemeinschaftshaushalt und einem umfangreichen Corona-Hilfsfonds vereinbart worden.
Corona-Krise verstärkt Kinderarmut in Deutschland

Gut ein Fünftel aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland lebt nach Angaben der Bertelsmann Stiftung in Armut. Betroffen sind rund 2,8 Millionen junge Menschen, wie aus einer in Gütersloh veröffentlichten Studie hervorgeht. Die Kinder- und Jugendarmut verharre trotz langer guter wirtschaftlicher Entwicklung seit Jahren auf diesem hohen Niveau, heißt es. Die Corona-Pandemie drohe das Problem zu verschärfen, da die Krise Eltern benachteiligter Kinder besonders hart treffe. Sie arbeiteten häufiger in Teilzeit oder als Minijobber und gehörten deswegen zu denjenigen, die als erste ihre Jobs verlören.
Pompeo erhöht Druck auf China

Im Dauerstreit mit China hat US-Außenminister Mike Pompeo die Weltgemeinschaft aufgerufen, gemeinsam der Pekinger Führung die Stirn zu bieten. Alle Nationen, die sich für Freiheit und Demokratie einsetzten, müssten sich darüber klar sein, welche "Bedrohung von der Kommunistischen Partei Chinas" ausgehe, erklärte Pompeo in London. Dort traf er sich auch mit dem britischen Premierminister Boris Johnson. Zentrale Themen waren die Lage in Hongkong und die Verfolgung der Uiguren in China.
Assads Partei gewinnt Wahl in Syrien

Die Baath-Partei des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad hat die Parlamentswahl in dem Bürgerkriegsland klar für sich entschieden. Die Partei und ihre Verbündeten gewannen 183 der 250 Sitze in der Volkskammer in Damaskus, wie aus dem amtlichen Wahlergebnis hervorgeht. Der deutliche Baath-Sieg war erwartet worden, wirkliche Oppositionskandidaten gab es bei der Abstimmung am vergangenen Sonntag nicht. Ein Oppositionsvertreter bezeichnete die Wahl als "ein Theaterspiel des Regimes".
Geiselnahme im ukrainischen Luzk beendet

Ein Geiseldrama in einem Bus im Westen der Ukraine ist unblutig zu Ende gegangen. Nach rund zwölfstündigem Nervenkrieg kamen alle 13 festgehaltenen Menschen unversehrt frei. Der Kidnapper ergab sich und wurde festgenommen, wie das Innenministerium in Kiew mitteilte. In die Verhandlungen mit dem schwer bewaffneten Mann hatte sich Präsident Wolodymyr Selenskyj persönlich eingeschaltet. Er kam der bizarren Forderung des 44-jährigen Täters nach, für einen Dokumentarfilm über die Misshandlung von Tieren zu werben.

Jul 22 2020

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21.07.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Einigung auf historisches Corona-Paket der EU steht

Im Kampf gegen die Corona-Wirtschaftskrise haben sich die EU-Staaten auf das größte Haushalts- und Finanzpaket ihrer Geschichte geeinigt. Der Kompromiss wurde nach mehr als viertägigen Verhandlungen am Morgen auf einem Sondergipfel in Brüssel von den 27 Mitgliedsstaaten angenommen. Zusammen umfasst das Paket 1,8 Billionen Euro - davon 1074 Milliarden Euro für den nächsten siebenjährigen Haushaltsrahmen und 750 Milliarden Euro für ein Konjunktur- und Investitionsprogramm gegen die Folgen der Pandemiekrise. Mit dem Finanzpaket will sich die EU gegen den historischen Wirtschaftseinbruch stemmen.
Macron räumt Spaltung der EU-Staaten bei Gipfel ein

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach dem EU-Gipfel eingeräumt, dass sich bei den Beratungen eine gewisse Spaltung der Mitgliedsstaaten gezeigt habe. Die Verhandlungen in Brüssel seien auch geprägt gewesen von unterschiedlichen Auffassungen von Europa", sagte Macron in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Diese sprach ihrerseits von einem guten Abschluss. Mit dem Konjunktur- und Investitionsprogramm - offiziell als Wiederaufbaufonds bezeichnet - sei "eine Antwort auf die größte Krise seit Bestehen der Europäischen Union" gegeben worden, betonte Merkel.
Ägypten billigt Militäreinsatz in Libyen

Das ägyptische Parlament hat den Weg geebnet für eine mögliche Militärintervention im benachbarten Bürgerkriegsland Libyen. Die Abgeordneten stimmten Kampfeinsätzen im Ausland gegen "kriminelle Milizen" und "ausländische Terrorgruppen" zu. Ägypten unterstützt wie Russland den abtrünnigen libyschen General Chalifa Haftar, der gegen die von den Vereinten Nationen anerkannte Einheitsregierung in Tripolis kämpft. Damit wächst in Libyen die Gefahr einer direkten Konfrontation türkischer und ägyptischer Streitkräfte. Die Türkei steht auf der Seite der Einheitsregierung.
Prozess gegen Halle-Attentäter in Magdeburg

Gut neun Monate nach dem antisemitischen Anschlag in der ostdeutschen Stadt Halle beginnt an diesem Dienstag der Prozess gegen den Angeklagten Stephan B. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 28-Jährigen unter anderem Mord und versuchten Mord vor. Er hatte im Oktober vergangenen Jahres während der Feierlichkeiten zum jüdischen Feiertag Jom Kippur versucht, bewaffnet in die Synagoge in Halle einzudringen. Als ihm dies nicht gelang, erschoss er auf offener Straße eine Frau und kurz darauf einen Mann in einem Imbiss.
US-Gericht mildert Glyphosat-Urteil ab

Der Bayer-Konzern hat das erste Glyphosat-Berufungsverfahren in den USA verloren. Der Kläger habe "reichlich" Belege dafür geliefert, dass seine Krebserkrankung durch den Wirkstoff im Unkrautvernichter "Roundup" ausgelöst worden sei, heißt es in einem Urteil des zuständigen Gerichts in San Francisco. Zugleich verringerte es die von Bayer zu zahlende Schadensersatzsumme auf 20,5 Millionen Dollar - von ursprünglich 289 Millionen. Der Konzern sprach in einer Stellungnahme von einem "Schritt in die richtige Richtung", erwägt aber den Gang vor den Obersten Gerichtshof Kaliforniens.
Trump schwenkt in Masken-Frage um

Entgegen seiner früheren Überzeugung hat US-Präsident Donald Trump für das Tragen von Masken im Kampf gegen die Corona-Pandemie geworben. "Wir sind vereint in unseren Bemühungen, das unsichtbare China-Virus zu besiegen", schrieb Trump auf Twitter wörtlich. Dazu veröffentlichte er ein Foto, das ihn selbst mit einem Mund-Nasen-Schutz zeigt. Nach wachsender Kritik an seinem Krisenmanagement will Trump auch seine Corona-Pressekonferenzen wieder aufnehmen. Regelmäßige Briefings seien ein "sehr guter Weg", positive Nachrichten an die Öffentlichkeit zu bringen, sagte er in Washington.

Jul 21 2020

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By unhappyinwyo - Jan 02 2020
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Great podcast but separate sections would be fantastic.

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By BGDeutch - Dec 11 2019
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Please separate the written sections. Seems pretty simple to do. Thx.