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Wall Street mit Markus Koch - featured by Handelsblatt

Herzlich Willkommen bei dem Podcast „Wall Street mit Markus Koch - featured by Handelsblatt“. Seit Mitte der 90er Jahre berichte ich unter anderem für nTV und das Handelsblatt direkt von der Wall Street und dort auch aus der New Yorker Aktienbörse über das Auf und Ab am amerikanischen Aktienmarkt. Ob Profitrader oder Privatanleger - dieser Podcast ist für alle, die sich für Aktien, Anleihen, Gold und Rohstoffe, Investieren und Trading interessieren. Welche Aktien liegen im Trend und welchen geht gerade die Luft raus? Worauf achtet die Wall Street ganz besonders? Wo liegen die Chancen und wo die unterschwelligen Gefahren? Was bewegt die Kurse und worüber spricht man eigentlich gerade in der New Yorker Finanzmeile? Die Antworten gibt es jeden Tag bis spätestens 16 Uhr in diesem Podcast.Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen!

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Herzlich Willkommen bei dem Podcast „Wall Street mit Markus Koch - featured by Handelsblatt“. Seit Mitte der 90er Jahre berichte ich unter anderem für nTV und das Handelsblatt direkt von der Wall Street und dort auch aus der New Yorker Aktienbörse über das Auf und Ab am amerikanischen Aktienmarkt. Ob Profitrader oder Privatanleger - dieser Podcast ist für alle, die sich für Aktien, Anleihen, Gold und Rohstoffe, Investieren und Trading interessieren. Welche Aktien liegen im Trend und welchen geht gerade die Luft raus? Worauf achtet die Wall Street ganz besonders? Wo liegen die Chancen und wo die unterschwelligen Gefahren? Was bewegt die Kurse und worüber spricht man eigentlich gerade in der New Yorker Finanzmeile? Die Antworten gibt es jeden Tag bis spätestens 16 Uhr in diesem Podcast.Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen!

Vorsichtige Stabilisierung, trotz Micron und Nike!

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Wir sehen einen leichten Erholungsversuch, getragen durch einen Rücklauf bei den Renditen amerikanischer und britischer Staatsanleihen. Am Montag hat die Fed Funds Rate noch einen Zinsgipfel von 4,85% signalisiert. Heute liegen wir bei 4,45%. Der vor Handelsstart gemeldete August-PCE Inflationsindikator. Während die Gesamtrate im Vorjahresvergleich um 6,2% gestiegen ist, ging es bei der Kernrate um 4,7% bergauf. Die Erwartungen lagen bei 6% und 4,6%. Da es sich um August-Daten handelt, und die Verbraucher- und Erzeugerpreise ebenfalls heiß ausgefallen sind, hält sich die Reaktion in Grenzen. Dass die Aktien von Micron trotz der düsteren Aussichten nicht erneut Einbrechen, zeigt wie ausgebombt die Kurse, und die Stimmung an der Wall Street ist. Der rund 10% Kurseinbruch von Nike wirkt sich auf den Gesamtmarkt wiederum kaum aus. So makaber es klingen mag, aber die Wall Street hat sich diese Woche in Anbetracht der durchweg negativen Meldungen gut geschlagen. Auch wenn eine Relief-Rallye überfällig ist, dürfte im S&P 500 in Bestfall bei 3900 der Deckel drauf sein. Wie die düsteren Aussichten von Micron, Nike, CarMax und Rite Aid zeigen, haben die Gewinnschätzungen für insbesondere 2023 den Boden nicht erreicht. Die gestrigen Aussagen der Bank of America zu Apple, sind nicht zu unterschätzen. Der dortige Analyst ist einflussreich, mit hohen Trefferquoten. Liegt er richtig, brechen auch bei Apple schwierigere Zeiten an.

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Sep 30 2022

25mins

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Monster-Rallye schon beendet?

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Die Monster-Rallye geht in Flammen auf. Renditen der Staatsanleihen in den USA, Großbritannien und der Euroland ziehen erneut leicht an. Die Entscheidung der Bank of England durch Anleihekäufe einen unkontrollierten Anstieg der Renditen zu unterbinden, gekoppelt mit einem stark überverkauften Markt, haben die gestrige Rallye getragen. Was den für 2023 erwarteten Zinsgipfel betrifft, sind die Erwartungen von 4,85% am Montag, auf knapp unter 4,5% gesunken. Es dominiert die überwiegende Meinung, dass wir auf eine vielleicht sogar harsche Rezession zusteuern. Das signalisierten gestern die Milliardäre und Hedgefonds-Manager Stanley Druckenmiller und Ken Griffin. Chance/Risiko seien laut Druckenmiller unattraktiv. Dass die Regierung in Großbritannien an den Plänen des Wirtschaftspakets festhalten will, untergräbt ebenfalls die Stimmung an der Wall Street. Es kann nicht sein, dass der Staat stimuliert, während die Notenbank versucht die Inflation durch Zinsanhebungen einzufangen. Was Einzelwerte betrifft, leiden die Aktien von Apple am Donnerstag unter einer Abstufung der Bank of America. Das Kursziel wird von $185 auf $160 reduziert. Die Aktie wird von kaufen auf halten reduziert.

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Sep 29 2022

18mins

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Bank of England knickt ein | Stabilisierung an der Wall Street

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Irrsinn, was in Großbritannien gerade passiert. Anstatt das Finanzministerium das geplante Wirtschaftspaket nach schwerer Kritik modifiziert oder zurückzieht, plant die Bank of England stattdessen langlaufende Staatsanleihen zu kaufen, um einen unkontrollierten Anstieg der Renditen zu vermeiden. Man wolle dadurch ein wieder geordnetes Marktumfeld sichern. Das Volumen der Anleihekäufe hänge davon ab, wie effektiv das Marktumfeld stabilisiert werde. Zeitlich sei diese Form von QE streng begrenzt. Warum dieser Schritt? Wie die Financial Times berichtet, wurden große Investoren wie Pensionskassen durch die Explosion der Renditen auf dem falschen Fuß erwischt, mit einer deutlichen Zunahme von Margin-Calls. Die Tatsache, dass die BOE diesen Schritt geht, zeigt vor allem wie hilflos und diametral das Zusammenspiel zwischen Fiskal- und Geldpolitik ist. Statt Probleme zu lösen, wird ein Pflaster drauf gemacht. Dass das Pfund nach der Meldung sinkt, spricht Bände.

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Sep 28 2022

28mins

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Beginn einer Gegenbewegung?

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Dass wir eine vorbörslich freundliche Tendenz sehen, hat vor allem mit dem technisch stark überverkauften Markt und der ausgeprägt negativen Stimmung zu tun. Das Nachrichtenumfeld ist ansonsten heute überwiegend positiv. US-Notenbanker Mester betont, dass der feste US-Dollar bei der Geldpolitik berücksichtig werde. Gleichzeitig betont Notenbanker Evans, dass die Zinsanhebungen im März beendet sein dürften. Wir sehen erstmals seit fast zwei Jahren sinkende Mieten in den USA. Zentralbanken in Zentral-Europa nähern sich dem Ende der Zinsanhebungen, schreibt Reuters und die Zentralbank von Neuseeland signalisiert ebenfalls, dass die Zinsanhebungen im Wesentlichen beendet seien. China bittet große Investmentfonds und Brokerhäuser Aktienverkäufe im Umfeld des nahenden Volkskongress einzuschränken. Morgan Stanley geht außerdem davon aus, dass China die COVID-Restriktionen weiter lockern wird.

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Sep 27 2022

16mins

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Das Geschrei wird lauter | Disziplin wahren und erste Chancen nutzen

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Der Disziplin treu bleiben ist für Anleger jetzt wichtig. „Ab 3600 im S&P 500 langsam aufstocken (was ich seit Freitag mache), bei 3300 verstärkt Zugreifen und ab 3000 all-in“, hatte die Bank of America vor einigen Wochen empfohlen. Ich habe darüber in KochInsights oft berichtet. Schaut man sich an, wie wenige Aktien über den 50- und 200-Tage-Linien notieren, naht die Zeit einer Bärenmarkt-Rallye. Im Vergleich zu Aktien, sind Anleihen noch stärker überverkauft. Die FED Funds Rate kriecht weiter nach oben und signalisiert jetzt einen Zinsgipfel von 4,75%! Das ist aggressiver, als das ohnehin aggressive Ziel der FED von 4,6% - und dürfte zurücklaufen. Was den Wahlausgang in Italien betrifft, ist diese Entwicklung sicherlich nicht erfreulich. Wie dem auch sei, ist der Wahlausgang keine Überraschung, auch nicht für die Kapitalmärkte.

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Sep 26 2022

34mins

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Anleger werfen das Handtuch!

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Kein Land in Sicht. Die Fed Funds Rate zieht weiter an und signalisiert einen Zinsgipfel von jetzt 4,7%. Dass die FED jetzt anfängt zu Übertreiben, wird aber erst in einigen Monaten durch die Wirtschafts- und Inflationsdaten sichtbar werden. Solange der erwartete Zinsgipfel nicht wenigstens auf 4,25% zurückfällt, wird es die Wall Street schwer haben. Erschwerend kommt hinzu, dass die Gewinnschätzungen für 2023 noch nicht ausreichend gesunken sind und das KGV von rund 17 zu hoch ist. „Ab 3600 im S&P 500 an Aktien knabbern, ab 3400 Punkten zubeißen und ab 3000 all-in“, das war vor etwa zwei Wochen die Empfehlung der Bank of America. Wie in der letzten Ausgabe von KochInsights betont, teile ich diese Meinung. Lediglich die depressive Stimmung spricht für den Aktienmarkt. Goldman Sachs wirft das Handtuch und reduziert das Jahresendziel für den S&P 500 von 4300 auf 3600 Punkte! Die Bank of America betont wiederum, dass Cash bei Anlegern die beliebteste Anlageklasse ist, mit Pessimismus auf dem höchsten Niveau seit der Finanzkrise im Jahr 2008.

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Sep 23 2022

26mins

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FED-Entscheidung: Welche Szenarien sind denkbar?

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Es ist endlich soweit: An diesem Mittwoch tagt die amerikanische Notenbank und der Leitzins dürfte, so vermutet man, um 75 Basispunkte angehoben werden. Auch für die Novembertagung werden mittlerweile 75 Basispunkte vom Markt angepeilt. In anderen Worten: So wahnsinnig viel kann hier nicht mehr schiefgehen. Die Kommentare von Jerome Powell und vor allen Dingen die Aussagen zu dem Zinsgipfel werden für den Aktienmarkt absolut entscheidend sein. Ein Zinsgipfel von unter 4,5 Prozent im Frühling kommenden Jahres wäre für die Wall Street positiv. Wird ein Zinsgipfel von über 4,5 Prozent kommuniziert, dann müssen wir uns heute wahrscheinlich wieder warm anziehen.

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Sep 21 2022

22mins

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Ford warnt und Renditen steigen weiter | Futures unter Druck

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Leicht anziehende Renditen bei US-Staatsanleihen und der feste US-Dollar belasten die Futures genauso, wie die Gewinnwarnung von Ford. Im Vorfeld der morgigen FED-Entscheidung sind die Renditen 2-jähriger Staatsanleihen auf jetzt fast 4% gestiegen, mit den Renditen 10-jähriger Staatsanleihen heute Morgen bei 3,54%. Die höchsten Niveaus in über 10 Jahren. J.P. Morgan geht davon aus, dass 2-jährige Staatsanleihen Anfang 2023 bei 4,25% den Zinsgipfel erreichen wird. 90 Basispunkte über dem bisher erwarteten Niveau. Neben der Gewinnwarnung von Ford, leiden die Aktien von Nike unter einer Abstufung von Barclays. Die Analysten warnen vor enttäuschenden Zahlen in der kommenden Woche. Die Federal Reserve dürfte am Mittwoch den Leitzins um 75 Basispunkte anheben, gefolgt von einer weiteren Anhebung von 75 Basispunkten im November.

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Sep 20 2022

19mins

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Renditen hoch. Aktien runter. | Morgan Stanley sieht weitere Einbrüche

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Wie bereits in der vergangenen Woche, sitzen die US-Staatsanleihen am Lenkrad der Wall Street. Die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen haben die Marke von 3,5% durchbrochen und erreichen damit das höchste Niveau seit April 2011. J.P. Morgan hebt den erwarteten Zinsgipfel um 50 Basispunkte auf 4,5% an und geht davon aus, dass die Renditen 10-jähriger Anleihen auf bis zu 3,6% steigen werden. Die Zinskurve der 2- und 10-jährigen Staatsanleihen soll so stark invers werden, wie seit den 80er Jahren nicht mehr. Ein Warnzeichen für die Wirtschaft.

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Sep 19 2022

18mins

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FedEx und GE überschatten die Wall Street | und Renditen steigen weiter!

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Die erheblichen Ertragseinbrüche und ausgesprochen schwachen Aussichten von FedEx haben weitereichende Implikationen. Spätestens jetzt sollte klar sein, dass Morgan Stanley mit der Warnung vor generell zu hohen Gewinnschätzungen für 2022, 2023 und 2024 richtig liegt. Das Management von FedEx warnt vor einer signifikanten Eintrübung des wirtschaftlichen Umfelds, sowohl in Asien wie auch in Europa und den USA. Eine Warnung auch an die FED, dass die Gefahr einer zu starken Bremsung real ist! Erschwerend kommt hinzu, dass gestern Abend General Electric auf der Investorenkonferenz bei Morgan Stanley gesprochen hat und die Erwartungen für den verfügbaren Cash-Flow erheblich nach unten geredet hat. Das Niveau werde auf oder leicht über den $162 Mio. des zweiten Quartals liegen. Die Wall Street hatte mit $750 Mio. gerechnet! Historisch betrachtet ist die zweite Monatshälfte im September besonders schwach. Solange die FED nicht klar kommuniziert, wo der Deckel bei den Zinsanhebungen liegt, wird es die Wall Street schwer haben Orientierung zu finden. Wie oft betont, dürfte dieser Bärenmarkt erst zwischen dem vierten und ersten Quartal enden.

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Sep 16 2022

20mins

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Wall Street durch Anleihen gefesselt | Adobe | PayPal | Southwest und mehr

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Keine Lust auf Aktien, so kann man die Stimmung an der Wall Street seit Bekanntgabe der Verbraucherpreise beschreiben. Dass der Streik der Eisenbahner abgewendet werden konnte, ist zwar erfreulich, wird die Wall Street aber nicht nachhaltig beeinflussen. Was Börsianer mit Sorge beobachten, ist eine weiter steigende Decke in diesem Zinszyklus. Für Frühling/Sommer 2023 wird ein Niveau von 4,41% eingepreist. Nun warnt auch der Hedgefonds-Manager Ray Dalio, dass ab einer Marke von etwa 4,5% ein Rückgang des S&P 500 um weitere 20% anstehen dürfte. Unabhängig davon gibt es weitere Zeichen, dass die chinesische Regierung den Stimulus für die Wirtschaft ausweitet. Gekoppelt mit Berichten, dass China mRNA basierende COVID-Impfstoffe zulassen könnte, hat zu einer Verbesserung der Stimmung beigetragen.

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Sep 15 2022

20mins

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Zahlreiche Warnungen vor weiteren Kurseinbrüchen | Erzeugerpreise uneinheitlich

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Nach dem Einbruch am Dienstag, sehen wir eine vorbörslich vorsichtige Stabilisierung. Die Erzeugerpreise sind im August gemischt ausgefallen. Im Vergleich zum Vormonat sind die Raten um 0,1% gesunken und lagen damit im Rahmen der Erwartungen. Die Kernrate, exklusive Nahrungsmittel und Energie, ist um 0,4% gestiegen vs. des erwarteten Anstiegs um 0,3%. Die Kernrate lag mit 7,3% im Vorjahresvergleich auch über den Erwartungen des Marktes. Morgan Stanley und Guggenheim warnen allerdings vor einer raschen Beschleunigung der Kursrückgänge. Die heißen Verbraucherpreise haben Marktteilnehmer (und mich) auf dem falschen Fuß erwischt. Basis-Szenario bleibt eine Anhebung des Leitzinses um 75 Basispunkte am 21. September, wobei die Gefahr einer Anhebung um 100 Basispunkte gestiegen ist. Goldman Sachs geht nun davon aus, dass in den zwei darauffolgenden Sitzungen der Zins um weitere jeweils 50 Basispunkte angehoben wird. Der Anleihemarkt preist zum Jahresende ein Zinsniveau von 4,2% ein, mit dem Ende des Anhebungszyklus bei 4,4%. Steigt das Niveau weiter und erreicht 4,5%, droht dem S&P 500 eine erneute Verkaufswelle. Rücksprache mit diversen Handelstischen signalisieren mir, dass die Liquidität am Anleihe- und Aktienmarkt gefährlich dünn ist. Dass die FED die Bilanz mit erhöhter Geschwindigkeit reduziert, schöpft die Liquidität auf den Rentenseite zusätzlich ab.

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Sep 14 2022

23mins

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Inflation friert Wall Street ein | Dow Jones vorbörslich -600 Punkte

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Die freundliche Stimmung wurde mit den Verbraucherpreisen ausradiert. Die Verbraucherpreise sind im August stärker gestiegen als befürchtet. Die Gesamtrate ist im Vergleich zum Vormonat um 0,1% gestiegen. Erwartet wurde ein Rückgang von 0,1%. Im Vorjahresvergleich lag die Steigerung bei 8,3% vs. den erwarteten 8,1%. Lebensmittelpreise sind um 0,8% gestiegen und damit überraschend stark. Mieten sind um ebenfalls robuste 0,7% gestiegen. Wichtig ist in diesem Fall vor allem die Kernrate, die mit 0,6% doppelt so stark gestiegen sind wie erwartet. Die FED wird am 21. September den Leitzins um 75 Basispunkte anheben, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Im November sollte eine weitere Anhebung um 50 Basispunkte anstehen.

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Sep 13 2022

21mins

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Sentiment, Positionierung, Optionsverfall!

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Die Rallye der vergangenen Woche setzt sich fort. Dass der S&P die Marke von 4.000 im Vorfeld der großen Terminverfalls am Freitag überwinden konnte, führt zu verstärktem Rückenwind, so Goldman Sachs am Freitag. Zudem hatten Investmentfonds letzte Woche ein Rekordniveau an Barreserven, mit der Stimmung bei Privatanlegern (laut AAII) fast wieder auf einem 7-Jahrestief. Während die Wall Street eine Anhebung des Leitzinses um weitere 75 Basispunkte am 21. Sept. bereits eingepreist hat, nimmt die scharfe Rhetorik der EZB zu. Der Euro erholt sich, auch wegen der sinkenden Erdgaspreise, mit dem Dollar Index gegenüber den meisten Währungen unter Druck (exklusive des Yen). Auch das gibt der Wall Street Rückenwind. Die Marke knapp oberhalb von 4300 im S&P sollte weiterhin der Deckel sein, es sei denn es kommt zu einem verhandelten Frieden in der Ukraine. Dass die Ukraine erhebliche militärische Erfolge feiert, ist geopolitisch erfreulich. Wie dem auch sei wird das Risiko erhöht, dass Putin zu noch harscheren Maßnahmen greifen könnte.

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Sep 12 2022

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Warum ich taktisch long bleibe

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Dass die EZB den Leitzins um 75 Basispunkte angehoben hat, wurde bereits im Vorfeld der Entscheidung von Marktteilnehmern eingepreist. Auch die Rede von Jerome Powell war keine Überraschung für Marktteilnehmer. Wichtig ist der anhaltende Trend zu Disinflation, den wir auch kommende Woche sehen sollten. Die Verbraucherpreise könnten deutlich unter den Erwartungen des Marktes liegen!

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Sep 09 2022

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Wall Street versucht Stabilisierung

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Der Frust und die Zurückhaltung bei Anlegern sind groß, auch wegen der saisonalen Trends. Insbesondere in den Jahren der Midterm-Elections, geht es an der Wall Street bis Monatsende meistens bergab. Wie dem auch sei, scheint mir die Stimmung aktuell schwärzer zu sein als das fundamentale Umfeld rechtfertigt. Wir sollten zunehmend Zeichen von Disinflation sehen, in einem Umfeld einer bisher sogar an Dynamik gewinnenden Wirtschaft. Was die Rede von FED-Chef Jerome Powell am Donnerstag betrifft, ist die Haltung der Marktteilnehmer bereits maximal bearish, was die Chance einer positiven Überraschung erhöht. Eine Zinsanhebung der EZB um vielleicht 75 Basispunkte am Donnerstag, wäre auch das sicherlich keine Überraschung. Ich tendiere aktuell eher dazu kleinere Long-Positionen aufzubauen, abgesichert durch STOPS. Mittelfristig stimme ich ansonsten Morgan Stanley vollends zu: Das Tief dieses Bärenmarktes dürfte erst im vierten Quartal erreicht werden.

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Sep 07 2022

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Frustrierte Käufer und schlechte Stimmung

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Der erste Handelstag nach dem Labor-Day-Wochenende tendiert historisch betrachtet meistens schwach. Das scheint sich auch in diesem Jahr zu wiederholen. Wir sehen einen Käuferstreik, mit nur wenigen Argumenten vor der EZB-Tagung der Rede von Jerome Powell am Donnerstag aggressiv zu kaufen. Meine persönliche Meinung: Die negative Stimmung bereitet den Boden für eine kurzfristige Gegenbewegung (die letztendlich aber wieder scheitern sollte).

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Sep 06 2022

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Arbeitsmarkt - Abkühlung or not?

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Im August wurden 315.000 Jobs geschaffen, was 15.000 Stellen über den Erwartungen liegt. Die durchschnittlichen Stundenlöhne sind nur um 0,2% gestiegen bzw. nur um 5,2% im Vorjahresvergleich. Ein weiteres Zeichen, dass der Trend zur Disinflation andauert. Was Jerome Powell begrüßen dürfte, ist ein Anstieg der Arbeitslosenrate auf 3,7%. Die Wall Street hatte mit 3,5% gerechnet. Fazit: Die Wall Street hatte nach dem ISM Einkaufsmanager Index mit sehr festen Daten gerechnet. Was wir jetzt bekommen haben, dürfte die Wall Street eher freuen als belasten. Mit dem erfolgreichen Test von 3900 Punkten im S&P 500 am Donnerstag, steigt die Chance einer (temporären) Erholung.

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Sep 02 2022

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Alles ist schlecht | China Lockdowns | Renditen steigen | Gewinnwarnungen

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Eine vorbörslich schwächere Tendenz ist mir lieber als vorbörslich grüne Kurse. Nach vier Tagen Talfahrt würde es mich nicht wundern, wenn wir heute im Plus schließen. Wie dem auch sei, ist die Nachrichtenlage überwiegend negativ. Erneute COVID-Einschränkungen in China und die NVIDIA-Meldung, dass bestimmte Ki-Produkte nicht mehr an China verkauft werden dürfen, belasten den Tech-Sektor (und allen voran auch AMD). Die Blockade durch die US-Regierung könnte den Umsatz um quartalsweise bis zu $400 Mio. reduzieren, erklärt NVIDIA (das Management rudert bei der Aussage heute Morgen leicht zurück. Erschwerend kommt hinzu, dass die meisten Quartalszahlen oder Aussichten enttäuschen. Betroffen sind Campbell Soup, Ciena, C3.ai, MongoDB, Semtech, Veeva. Okta tendiert trotz überwiegend guter Zahlen ebenfalls schwächer. Um 16 Uhr MEZ werden die ISM Industriedaten für den August gemeldet. Fallen die Daten robust aus, dürfte der Gegenwind zunehmen. Schwächere Daten und vor allem Zeichen von Disinflation wären bullish. Marktteilnehmer werden vor den morgigen US-Arbeitsmarktdaten Vorsicht walten lassen.

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Sep 01 2022

27mins

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RE-TEST der Juni-Tiefs? Viele Gewinnwarnungen und Entlassungen

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Die Wall Street hält sich vorbörslich in Anbetracht all der negativen Meldungen gut schlagen. Die Chefin der Notenbank von Cleveland sieht den Leitzins auf über 4% steigen, mit keiner Senkung im kommenden Jahr und dem wachsenden Risiko einer Rezession. Die meisten Ergebnisse fallen seit letzter Nacht enttäuschend aus, unter anderem von HP, HP-Enterprises, Chewy und von PVH. Seagate spricht vor Handelsstart eine Wachstumswarnung aus. Crowdstrike meldet robuste Zahlen und Aussichten, mit der Aktie kaum im Plus. Was den Futures heute hilft, sind die Daten des Lohnabwicklers ADP. Demnach hat die Privatwirtschaft im August nur 132.000 Stellen geschaffen, statt der erwarteten 300.000 Jobs. Die Wall Street bevorzugt aktuell schwächere Daten.

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Aug 31 2022

28mins

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