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Rolf Sachsse

5 Podcast Episodes

Latest 4 Apr 2021 | Updated Daily

Weekly hand curated podcast episodes for learning

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Neues Sehen - Finissage | mit Markus Heltschl, Eva Krivanec, Claudia Reiche, Rolf Sachsse und Thomas Tode

ZKM | Karlsruhe /// Gespräche /// Talks

bauhaus.film.digitally.expanded | ExpertInnengespräch [17.05.2020] moderiert von Teresa Retzer. In dieser Live-Diskussion der Reihe »bauhaus.film.digitally.expanded« unterhalten sich Markus Heltschl, Eva Krivanec, Claudia Reiche, Rolf Sachsse und Thomas Tode über das »Neue Sehen« am Bauhaus. Das Gespräch wird moderiert von Teresa Retzer. Diese Stilrichtung, die ursprünglich aus der Fotografie stammt, etablierte sich in den 1920er-Jahren. Die neuen Methoden des Neuen Sehens wollten bildhistorisch festgefahrene Darstellungsformen aufbrechen. Die AnhängerInnen des Neuen Sehens wollten insbesondere den konventionellen Umgang mit der Komposition, mit Licht und Dunkel, sowie bewegten und unbewegten Bildelementen in der Fotografie umdenken und erneuern. Sie wünschten sich lebhaftere und dynamischere Bilder, in denen sich der gesellschaftliche und technologische Fortschritt dieser Zeit widerspiegelte. Unter anderen vertraten Ellen Auerbach, Ella Bergmann-Michel, Erich Consemüller, Horacio Coppola, Andreas Feininger, Lucia Moholy, László Moholy-Nagy, Umbo, Walter Peterhans, Albert Renger-Patzsch, Alexander Michailowitsch Rodtschenko, Peter Pewas, Hans Richter und Grete Stern die Herangehensweisen des Neuen Sehens oder wurden durch die Stilrichtung massgeblich beeinflusst.

1hr 31mins

31 Aug 2020

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Politische und Experimentelle Filmessays | mit Jeannine Fiedler und Rolf Sachsse

ZKM | Karlsruhe /// Gespräche /// Talks

bauhaus.film.digitally.expanded | ExpertInnengespräch [23.04.2020] moderiert von Teresa Retzer. »Das Bild soll andeuten, was über seinen Inhalt geht. Den göttlichen Grund, würde Meister Eckhart sagen. Die Schönheit eines ›häßlichen‹ Gesichts. Die Essenz der Dinge ... Ich möchte, dass in den unscheinbarsten, gewöhnlichsten, ärmlichsten Themen die Würde und darunterliegende Hoffnung durchschimmern.« (Ellen Auerbach, 1985) Vom »Neuen Sehen« geprägte Dokumentarfilme stellen einen wesentlichen Teil der Bauhaus-Filme dar. Die teils politischen, teils experimentellen Filmessays eröffnen den Blick auf die Vitalität der Großstadt. Bürgerliche Straßen treffen auf Arbeiter- und Industrieviertel und das Kameraauge fokussiert immer wieder Architekturen der Moderne; alles ist umgeben vom Treiben Spazierender, spielender Kindern und dem Tosen des Straßenverkehrs. In den Filmen offenbart sich ein kritischer Blick auf die sozialen Diskrepanzen in der modernen Großstadt, ohne die Menschen aus einer voyeuristischen oder ausbeuterischen Perspektive zu betrachten. Straßenverkäufer, umherziehende Roma und Sinti oder Arbeiter in beschmutzter Kleidung gehören zur Großstadt wie das bürgerliche Leben der Eliten. Anders als in Werbefilmen politischer Parteien wie der SPD oder der KPD in dieser Zeit, visualisierten die Bauhaus-Filme die soziale Ungleichheit in den modernen Gesellschaften nicht. Diese beobachtende Kamera der BauhäuslerInnen gehört zu den wichtigsten Errungenschaften im deutschen Dokumentarfilm der Weimarer Republik. László Moholy-Nagys meist kurze Etüden oder »soziale Reportagen« bedienen sich der Ästhetik des »Absoluten Films« und verwandeln die Neuerungen des abstrakten Kinos in eine filmische Abstraktion aus Realszenen. Die Filme von Ellen Auerbach (geb. Rosenberg) und Ella Bergmann-Michel verbinden Kunst und Handwerk und eröffnen neue unkonventionelle Perspektiven auf das moderne Leben. Die strikte Ablehnung der nationalistischen, militaristischen und autoritären Politik am Ende der Weimarer Republik prägen die politischen Filme. In Bergmann-Michels Film »Wahlkampf« (1932) dokumentiert sie, wie die Nazi-Propaganda immer militanter in die Straßen Frankfurts eindringt. Sie wurde während der Dreharbeiten verhaftet und einige Filmrollen wurden konfisziert und zerstört. Auerbach wurde 1906 als Kind von jüdisch-orthodoxen Eltern in Karlsruhe geboren. In »Die Große Reise« (1933/1934) und »Tel Aviv« (1933/1934) hält sie ihre Flucht aus Nazi-Deutschland fest und setzt sich eindringlich mit den im Exil lebenden Juden in Palästina auseinander.

57mins

31 Aug 2020

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Diskurs vom 14.07.2017 - Saarbrücker Gespräch mit Prof. Dr. Rolf Sachsse

Diskurs

Ende des Sommersemesters 2017 verlässt Prof. Dr. Rolf Sachsse die Hochschule der Bildenden Künste Saar. Seit 2004 hatte er die Professur für Designgeschichte und -theorie inne.

14 Jul 2017

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Rolf Sachsse: Figurenalphabet und Radfahren in der Buchstabenstadt. Zur Lesbarkeit einer Installation von Jeffrey Shaw

ZKM | Karlsruhe /// Veranstaltungen /// Events

SCHRIFTFILME. Schrift als Bild in Bewegung | Symposium 6.1.2014 Symposium im Rahmen der Ausstellung »SCHRIFTFILME. Schrift als Bild in Bewegung« Eine Ausstellung im ZKM | Museum für Neue Kunst 16. November 2013 – 02. März 2014 Figurenalphabet und Radfahren in der Buchstabenstadt. Zur Lesbarkeit einer Installation von Jeffrey Shaw | Prof. Dr. Rolf Sachsse (HBK Saar)

12mins

31 Dec 2014

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